Klaus-Jürgen Langner

Das war für mich ganz neu!

Für mich gab es grad mal wieder soviel Neues zu entdecken.
Ich habe einen schönen Spruch gefunden, der auf mich genau passt.
„Es gibt Dinge, um die wir wissen. Es gibt Dinge die wir nicht wissen. Und es gibt Dinge bei denen wir wissen, dass wir sie nicht wissen. Viel interessanter aber sind die Dinge von denen wir gar nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.“
Nach dieser Einführung ein Rückblick auf das Jahr 1900. Da behauptete ein gewisser
William Thomson, seines Zeichens Physiker vor seinen Studenten noch, dass in seinem Fach so ziemlich alles geklärt sei. Außer der Schwarzkörperstrahlung und einigen Unklarheiten bei den Lichteigenschaften sei alles Wesentliche bereits bekannt. Die Herren Studenten sollten nach Hause gehen und etwas anderes Sinnvolles studieren.
Nur fünf Jahre später entdeckte Albert Einstein die Grundzüge der Relativitätstheorie und auch noch die Quantenmechanik wodurch die Zusammenhänge für die Wissenschaftler dieser Zeit plötzlich ganz neu definiert wurden.
 
Für mich war es in einem ganz anderen Bereich ähnlich. Ich hatte plötzlich nachzudenken über Worte, die ich ein Leben lang einfach nur nachgeplappert hatte und andere Gedanken die ich plötzlich in anderen Religionen wieder fand. Für  mich verlor danach die katholische Version ihr „Einzigartigkeit“.
Ich hatte immer wieder gebetet „Vater unser, der Du bist im Himmel…“ und „Dein Reich komme“. Dann ging mir irgendwann auf, dass sich daraus ergibt: Gottes Reich ist jetzt nicht hier auf Erden. Er ist ja auch nicht bei uns sondern  „Im Himmel!“
Und dann fing ich an mich näher damit zu beschäftigen, ist denn „meine“ katholische Religion so einzigartig, so ganz anders als alles andere?
Nun, da gab es viel früher schon einen Gott namens „Baal“ dessen Freundin war die Jungfrau Anat. Sie war ein Vorbild für „unsere“ Maria. Sie war im Altertum dasselbe, was später auf Maria aufgepfropft wurde: „Königin des Himmels“ und „Mutter der Götter“ („Gottesmutter“).
Sie war auch die Kriegsgöttin bei Baal. Auch Maria wurden „Länder und Kontinente geweiht
nachdem diese von katholischen Heeren erobert und ihre Bewohner massakriert worden waren“.
"Der Gott Amun-Re kündigt der noch jungfräulichen Königsgattin den Thronerben an, wohnt ihr später in Gestalt des Pharaos bei und zeugt mit ihr dessen Sohn. Bei seiner Inthronisation erkennt er ihn im Himmel als seinen Sohn an. In Persien galt der endzeitliche Retter Saoschyant als vom Samen Zarathustras gezeugt, den eine im See badende Jungfrau aus dem Wasser empfangen habe ... Auch im antiken Griechenland galten bedeutende Männer oft als von Göttern gezeugte und darum mit besonderen Fähigkeiten ausgestattete Gottmenschen ... So sei Ariston vom sexuellen Umgang mit seiner Gattin ferngehalten worden, bis diese den von Apollon mit ihr gezeugten Platon geboren habe. Die bis dahin unberührte Danaë habe den Samen des Gottes Zeus schlafend als Goldregen empfangen und sei so mit Perseus schwanger geworden. Alexander der Große sei durch Zeus oder Amun in Gestalt einer Schlange oder eines Blitzstrahls in der Hochzeitsnacht seiner Mutter gezeugt worden. Alle Beispiele malen die Zeugung nach Art menschlicher Sexualität aus, bei der der Same eines Gottes den eines Mannes ersetzt oder ihm zuvorkommt" (Wikipedia, Stand: 4.1.2011).
Nun, das ist längst noch nicht alles aber ich habe gelernt, dass die meisten „Wahrheiten“ der christlichen Religion ja wohl Wahrheiten sind, aber die Grundlagen weltweit und gleichzeitig tief in der „Vorzeit“ versteckt schon in ganz ähnlicher Art zu finden sind.
Was soll’s!
Der Evangelist Johannes schreibt: "Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat. Wenn aber eins nach dem anderen aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären" (21, 25).
Don.
( Der heute zu müde ist zum Weiterschreiben!)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.03.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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