Klaus-Jürgen Langner

Zur Zeit mein einziges Leben

Ich genieße das Leben. Es ist das einzige, das  ich zurzeit habe.
Wenn Du wissen willst, wie es mir geht, dann frage mich einfach.
Ich werde Dir immer antworten: „Toll, ich lerne gerade das Geheimnis des Lebens kennen.“
Manchmal sagen die Menschen aber, ich könnte doch nicht immer positiv gestimmt sein.
Aber ich weiß eben, wenn ich morgens aufwache, dann hab ich ganz allein die Wahl: Gute Laune oder miese Stimmung. Dann wähle ich eben immer: Gute Laune. Ich will eben nicht der Leidtragende sein, sondern eher derjenige, der erkennt, was die Situation mich lehren kann.
Wenn irgendjemand klagt, dann habe ich die Möglichkeit, seine Einstellung zu übernehmen, oder ich weise ihn auf die anderen Möglichkeiten hin, etwas zu lernen.
Und wenn Du meinst das sei nicht so einfach, dann antworte ich: Doch! Das ist es!!
Das Leben besteht aus vielen Auswahlmöglichkeiten. Und ich kann entscheiden, wie ich darauf reagieren will.
Es gibt ein verbürgtes Beispiel dafür.
Ein Mann stürzt aus fast 20 m Höhe. Nach einer langen Operation und vielen Wochen  intensiver Pflege wird ihm die Frage gestellt:
„Wie geht es Dir?“
Er antwortet: „Gut, wenn es mir besser ginge, dann müsste ich zweimal vorhanden sein!“
Was hattest Du im Augenblick des Unfalls gedacht?
Entweder ich lebe, oder ich sterbe!
Die Sanitäter sagten: Du schaffst es!
Die operierenden Ärzte aber zogen ein Gesicht.
Ich wusste, ich muss jetzt etwas tun.
Als mich eine Schwester fragte, ob ich gegen irgendetwas allergisch sei, sagte ich:
“Ja, sicher! Auf die Schwerkraft!!“
Ich hatte mich entschieden zu leben und nicht zu sterben. Alle lachten und die Ärzte operierten mich als ob ich leben wollte und nicht Sterben.
Ich  wusste: Das Heute ist das Morgen, für das Du Dir Gestern Sorgen gemacht hast. Und ich überlebte.
Das Ganze  liest sich jetzt so einfach und die meisten sind überzeugt, dass sie sagen können, das sehe ich aber auch so.
Es ist aber nicht so einfach.
Aber wenn Du es ernsthaft versuchst selber zu leben, kommst Du bald zu einer Einsicht!
Es ist besser das Leben zu genießen, denn es ist das einzige, was Du zurzeit hast.
Don

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.04.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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