Spürst du auch das Eis deutlich in deinen von Kälte geröteten Händen? Dann sieh doch einmal die Sterne am dunklen Himmel an, wie sie freundlich funkeln und doch so weit entfernt erscheinen?
Doch die Menschen passen sich dieser undurchsichtigen Lage recht zügig an, ob diesbezüglich eine gewisse Kälte zu spüren ist oder weniger, spielt hierbei keine bedeutende Rolle; Hauptsache die Spezies Mensch, überlebt jene sich in der Krise befindliche Zeit,besonders durch die spürbare Kälte malträtierte Epoche, die einem die Finger ertauben lässt. Sollte diese sich androhende menschliche Kälte, denn den Einzelnen moralisch verstümmeln und sogar ausrotten wollen? Die Menschen würden vielleicht mit einem kurzem, aber prägnanten Lächeln kontern, doch was bliebe ihnen denn anderes übrig, um ihre dominierende Art zu erhalten? Erst wenn der Sonnenschein gegen Mittag wieder einsetzt und sich allmählich, durch die inhumane Kälte zwängt, verspürt man ein wenig liebevolle Gedanken, so als würde man den Tag hochleben lassen wollen, damit der gehässige Tod, der nur zu gerne in unserer unmittelbaren Nähe weilt, wie einer „ Fata Morgana“ ähnlich, am weitläufigem Horizont erscheint und unserer ständiger Gast bleiben wird.
Die Kälte wie auch die Hitze, als entgegengesetzte Pole, machen ihren besonderen Reiz aus, der in den Extremen zu suchen ist, die viele Menschen mit Argusaugen wahrnehmen, obwohl jeder weiß, das es sich in der Mitte davon, viel besser aushalten lässt, es jedoch dort auch rasch langweilig werden kann, ja so langweilig, das man sich doch wieder zu den Extremen hingezogen fühlt und sich dann doch dafür entscheidet, aber auch mit der perfiden Angst vielleicht leben zu müssen, nicht mehr zur „Mitte“ der Gesellschaft zu gehören, weil die Majorität weiterhin den Durchschnitt der Bevölkerung repräsentiert. Jene Majorität also, deren Ausblick auf ihr weiteres Leben, eher unspektakulär verläuft und auf längere Sicht gesehen, alternativlos erscheint, spielt hierbei der „Sicherheitsaspekt“ eine entscheidende Rolle, die für die Mehrzahl der Menschen, die unseren Planeten bevölkern, vermutlich das „Maß aller Dinge“ sein wird.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2014.
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Der Wächter
von Arno E. Corvis
Acht Geschichten, acht verschiedenartige Begebenheiten, so bunt und vielseitig wie das Leben selbst - kann man solche Vielfalt auf einen gemeinsamen Nenner bringen? Man kann! Immer wieder bricht das Ungewohnte, das Geheimnisvolle, das Unfaßbare, das Jenseitige, das Dämonische in unseren vertrauten Alltag ein, lenkt unser Schicksal abrupt in andere Bahnen, bringt uns in Grenzsituationen der Existenz. Mit elementarer Wucht kann eine plötzlich aufflammende Liebe uns überwältigen... Eine unerwartete Wende tritt ein. Ob zum Guten, ob zum Schlimmen, wird nicht verraten. Der Leser ist eingeladen, selber in den Strom des Abenteuers einzutauchen.
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