Jessi Scharf

Erfrohrendes Herz >2< Zwischenmenschliche Beziehungen

Gähnend lies Adrian sich tief in den Stuhl zurück gleiten, doch als er beim wieder öffnen seine Augen direkt in das Gesicht von dieser Göre reinblicken musste, wandelte sich der gerade noch gelangweilte Blick in ein Aussage von Hoffnungsloser Grimmigkeit. War es nicht genug das er wegen ihr zu spät gekommen war? Musste sie ihn jetzt auch noch wie ein Schatten verfolgen, zog er  tief Luft in die Lunge.
Fragend sah Liru seinen Sitznachtbar an, doch als nach wenigen Sekunden noch immer keine Reaktion kam, blieb Liru nichts anderes übrig als Adrians Augen zu folgen und so wohlmöglich den Grund seiner schlechten Laune zu erfahren.
"Das gibts doch nicht!" konnte er nicht anders als leise seiner überraschtheit Aussdruck zu verleihen. War dieses Mädchen tatsächlich auch eine Studentin hier, worauf ihm wieder Dinas Worte zurück ins Gedächnis kammen, das ja ein neuer Student dazu stoßen sollte, wo die Überraschung nun ihm auf der Tribühne ihm gegenüber sass.
>>Was für ein Zufall<<
Thomas Augen hatten die ganze Szenne mit Genauigkeit verfolgt gehabt. Die glänzenden Lippen zu einem unerwartenden Grinsen verzogen, fand er die Entwicklung die er sah durchaus interessant.
Adrian schien einen offensichtlichen Groll zu hegen, der seiner Meinung nach einen anderen Uhrsprung haben musste. Und Liru, lachte sein Verstand fast schon, seine Mimik hatte sich mit dem erblicken von Josefin fast vor Freunde überschlagen, dessen Augenmerk nun zwar nicht so wie Adrians feindseelig, sondern grinsend, aber genau so direkt auf Josefin gerichtet war. Von all dem Josefin noch nichts mitbekommen hatte, ihr Blick war starr nach Vorne auf den Professor gerichtet und ihre Haltung sprach für Thomas wieder nur dieses eine Wort aus,-Hilfe-.
"Mäuschen?" stupste Thomas sie an, mit einer für andere unbemerkten Bewegung, die nur von seinen Unterarm ausgeführt wurde, die Stimme bedächtlich gesenkt.
Fragend sah Josefin ihn an, ohne Neugier oder einer anderen Regung, auf merkwerdiger Weise völlig desinteressiert.
"Fühlst du dich den gar nicht beobachtet?" lächelte seine Stimme eigen
>>Beobachtet?<< schweifte ihr Blick durch die Runde, wobei ihr Blick nun Adrians kreuzte und auch Liru bemerken musste.
Die Augen verdreht wand Adrian sein Gesicht wieder der Stimme des Professors zu, der noch immer dabei eifrig die ganze Tafel voll schrieb, in einer für Adrian fast unleserlichen Schrieft.
Liru hingegen sah Josefin auffordernd an, mit einem Blitzen in den Augen was Thomas so intensiv noch nicht bei dem Blonden Schönling gesehen hatte.
"Kennt ihr euch?"
"Kennen?" fragte Josefin süffisant "Ehr unvermeidlicherweise ein paar Mal über den Weg gelaufen!"
"Liru scheint ziemlich entzückt von dir zu sein, Schätzchen!"
"Der Follpfosten würde auch nen Kaktus anhimmeln wenn er da zwei Brüste dran erkennen würde!" trotze Josefin seinen Worten, mit die Augen längst wieder auf den Professor, dessen Lippen sich für sie Wortlos nur bewegten.
Unbemerkt für Liru hatte Thomas seinen Blick noch immer auf ihn ruhend, wobei sein Verstand über Josefins Vergleich lachte.
Auch wenn Thomas über Liru nur das Wissen hatte was alle anderen Studenten auch besaßen, war eines dennoch klar, Liru war keiner der leicht sich für etwas interessieren lies, ganz im Gegenteil, sein schönes Äußeres, die dunkl blonden auf der Stirn tanzenden Haare, die scharmanten blauen Augen, nichts an Liru war bloßer Durchschnitt.
Dina das weich herzige und lebenfröhliche Mädchen, was auf der mittleren Tribühne ihren Platz hatte, brauchte fast ein Jahr bis sie endlich nah genug an Liru herran kam, erbitterlich um ihn gekämpft hatte, obwohl sie genug Verehrer hatte vorweisen können, war Beweis genug um Josefins Theory vom dem Kaktus zu wiederlegen, lachte sein Verstand noch immer, den Dina war unter den ganzen weiblichen Studentinen auf dieser Uni eine völlige Ausnahme gewesen, die einzige die nicht von seiner Scharmanten Art bis zum erbitterten Ende auf konsequenter Distanz gehalten wurde.
Adrian hingegen, an ihn kam man gar nicht dran, er war diese Art von Mensch die man nur von weiten und das vorallem im geheimen begehren konnte. Den seine Persöhnlichkeit hatte nichts mehr mit der freundlichen von Liru gemeint, sie war direkt und vor allem distanziert auf einer Weise die ziemlich launisch werden konnte, wo man vermeindlich annehmen könnte das -Offenheit gegenüber Emutionen anderen - kein Charakterischer Bestandteil seiner Persöhnlichkeit wäre.
Was also besass diese Dreierkonstruktion zwieschen Josefin und den beiden für einen Grundstein? verzog Thomas bedenklich die vollen von Lipgloz glänzenden Lippen zu einen dünnen Strich.
Jedenfalls wusste er eines, das ganze könnte sicherlich noch recht interessant werden und sein Herz konnte es kaum noch abwarten die weitere Entwicklung dieser Konstruktion zu sehen.
"Gut, für heute habt ihr genug Informationen die ihr verarbeiten könnt, deswegen erlass ich euch einfach Mal die restlichen fünf Minuten" legte der Lehrer die Kreide zurück und rieb sich die Hände an einem kleinen Tuch ab, was er ebenfalls wieder an der Schiene der Tafel zurück legte.
Lautes Getöse durchflutete den Saal, Studenten die ihre Sachen zusammen packten, aufgeregt mit einander zu reden anfingen und unter all dem Josefin, die sich für den Moment in ihren eigenen Gedanken einschloss und die kleine Wohnung die sie ihr eigen nennen konnte, schützend vor sich sah, wie ein Ort der Zuflucht.
Abwartend hielt Thomas mit dem zusammen packen seiner Utensilien inne, als Adrian und Liru nur noch wenige Schritte von Josefin entfernt waren, die genau am Rand der Trebühne ihren Platz hatte.
"Komm schon kleine, lächel mal, damit es wenigstens ein bisschen den anschein macht als ob du ein Mensch wärst " wurde Lirus Schrittweise erheblich langsamer, wärend Adrian ohne Josefin nur eines Blickes zu würdigen, aber mit einer starken Präsens von Feindseeligkeit an ihnen vorbei ging.
"Ich bin sicherlich mehr Mensch als du es jemals sein wirst .....den ich bin eine Frau und was bist du ??? Für einen Mann nicht männlich genug und für eine Frau zu hässlich !!!!" drehte Josefin sich der neckenden Stimme zu.
"zu wenig männlich, soll das heißen das du mich schon so genau kennst?" lehnte Liru sich mit beiden Händen auf das Holz des Tisch ab.
"dich kennen ? naja, ich kenne auch den Hepels unterm Sofa nicht und kann sagen das es kein Mensch ist ..oder willst du mir das gegenteil beweisen, du Pissbirne ??"
Schlug Josefin das Heft zu, packte es samt Stieft in die Tsche und ging an ihm vorbei.
 Ebenfalls lachend sah Liru zu Thomas und nickte ihm vielsagend zu
"Ganz schön vorlaut nicht war? "
"Ja das Mäuschen muss ich erst noch etwas bändigen! Aber dann kann ich sie sicherlich getrotzt auf die Menschheit los lassen!" strahlten Thomas Augen, schon förmlich von der ganzen Szenarie begeistert.

Sein Gemüt von der einnehmenden Flut von Gereitztheit befreien, strich Adrian sich durch das dunkle Haar. Mit relativ langsamen Schritten durch den noch unberührten Schnee, lief er von dem Lärm auf dem Hof unberüht auf dem Teich zu.
Das war der einzige Ohr an dem er ungestörrt seine Ruhe genießen konnte, wo weder Liru, noch irrgend eine Quasselstrippe von den Studentinen sich befanden, die immer seltsamerweise irrgendwie annahmen das er Intresse dran hätte sich mit ihnen zu unterhalten. Dabei hatte Adrian keinerlei Intresse daran, den es gab in seinen Herzen schon eine Person die fest drin verankert war, auch wenn sie sich mit der Zeit immer mehr nur noch wie die Erinnerung an etwas anfühlte was schon so weit von seinem jetzigem Leben entfernt war, hielt Adrian an seine Prinzipien fest, blieb treu, was ihm auch im Antbetracht seiner Ansprüche Frauen gegenüber nicht schwer viel.
Was es für ihn um so unverständlicher machte was gerade in Lirus Kopf vor sich zu gehen schien, eine völlig unpassende Verhaltungsweise.
 Liru war nie in einer Situation vorher gewesen in der er es mal nötig gehabt hätte einer Frau nach zu jagen. Und das er in der Lage war so etwas in die Tat umzusetzen, obwohl er in festen Händen sich befand, machte es für Adrian noch unglaubwürdiger, es war eine Seite an seinen Freund die ihn völlig befremdlich war und keinen gefallen in ihn finden wollte.
Schweifend wanderte sein Blick über den zugefrohrenen Teich, im Sommer war es eine Tägliche Routine sich immer auf einen der vier auseinander gestellten Bänke zu setzen, alles um sich herrum zu vergessen und den Augen dann nichts anderes zu zeigen, als die vereinzelten Enten und das im Schein der Sonne glitzernde Wasser.
Im Winter war es hier weniger gemütlich, wie er nun wieder feststellen musste und die Hände schützend in die Hosentaschen schob.
"Ist es nicht ein wenig zu kalt um sich gerade hier her zu verziehen?" kam Liru gemäßten Schrittes neben Adrian zu stehen. Wortlos blieb Adrians Augen auf das Eis des Teiches haften, ja es war zu kalt, hier gab es bis auf die Bäume die den Teich umgrenzten nichts was den Wind einhalt bieten konnte, der unaufhörlich gegen sein Gesicht schlug. Deswegen zuckte er nur als Antwort mit den Schultern, den wahren Grund nicht als nötig angesehen preis zu geben, was sollte er auch sagen, das er vor einer gewissen Göre flüchten gegangen war? Er? Dem andere eigentlich nicht interessierten und mit seiner Verhaltungsweise dazu brachte kein Wort zu viel mehr von sich zu geben? Das diese Göre ihn aufregte und er ihre Gegenwart als lästig empfand?
"Komm schon, freiwillig geht man in dieser Kälte doch nicht hier her?" stocherte Liru weiter, hatte den Verdacht jedoch schon längst auf der Zunge liegen.
Wieder zuckte Adrian nur mit den Schultern, er war hier her gekommen um von dieser verfluchten Göre verschont zu bleiben, da wollte er sich jetzt sicherlich nicht über genau diese Person auch noch unterhalten, sondern sie einfach nur weit aus seinen Gedanken verbannen.
"Okay, wie du meinst!" zuckte nun Liru mit den Schultern, es war ihm hier einfach zu kalt um nun weiter nach zu hacken, das aneinander reiben der Hände war wirkungslos und seine Füße schmerzten schon ungemein und bevor er riskierte zwei gefrohrende Fischstäbchen in seinen Schuhen zu besitzen, ging er lieber zurück.

Suchend stand Thomas mit deprimierten Blick auf dem Hof, sie hatte doch nur einen kleinen Vorsprung gehabt und nun war von ihr weit und breit nicht zu sehen, suchten seine Augen unter all den Studentinen den kleinen Braunhärrigen Giftzwerg.
"Thomas?" tippte dem feminimen Studentin jemand auf der Schulter, wobei er zu erschrocken war, als das er den Besitzer dieser Stimme hätte erkennen können
"Oh meine gute, hast du mich erschreckt, süßer!" sah Thomas nun beim undrehen das es sich um Liru handelte, der belustigt über die betittelung -Süßer- grinste, mit der Gewissheit das er sich bei Adrian das nicht wagte, aber die Vorstellung über sein Gesicht wenn Thomas es doch mal wagen würde, immer wieder amüssant war.
"Alles in ordnung?" , Thomas wusste natürlich direkt wieso Liru das fragte, ihn überhaupt ansprach, er suchte ebenfalls nach Josefin
"Ich suche unseren Kleinen Giftzwerg, hast du sie zufällig gesehen? Mein Schätzchen kennt hier niemanden und ich will nicht wissen wenn sie gerade auf die Füße tritt!" fragte Thomas fast schon drängend.  Entsetzt sah Liru ihn an, an dieser Befürchtung war was wahres dran, er wollte auch gerade etwas sagen, vorschlagen sie zu suchen, als seine Augen Dina erfassten, die mit strahlendem Gesicht auf ihn zu kam, die beiden Freundinnen intresselos hinter sich gelassen, hatte sie die Distanz zwieschen sich und Liru schnell dezimiert gehabt.

So langsam wurde auch für Adrian die Kälte zu erdrücken, Schneeflocken die im Wind hin und her gewirbelt wurden fingen wieder an eine neue Eisschicht über alles zu legen, so traumhaft dieser Anblick auch war, die Kält war überagender.
Mit schnellen Schritten war Adrian wieder auf das Gebäude zugegangen, auch wenn es bis zum Unterricht noch volle zwanzig Minuten waren, wollte er der Kälte so schnell wie möglich entkommen, wobei er zwei- dreimal beinahe auf dem matschigen Gesplaster der Steinplatten fast weg gerutscht wäre.
Schnell trat er die Schuhe vorm Eingang ab, griff nach dem eisernen Griff und zog die Tür auf.
Entrüstet sah er nun in das fragende Gesicht von Josefin, dessen Ausdruck auch nicht gerade vor Wiedersehnsfreude Lüft sprünge machen wollte.
"Kannst du mir nicht einfach mal den Gefallen tun und mir verschont bleiben?" fragte Adrian schroff, die Augen zu grimmigen Warnungen verzogen.
"Wenn du es mir auch bleibst, gerne!" ging Josefin jedoch nur trotzig an ihm vorbei, als ob sie ihn überhaupt nicht wahr nehmen würde.
Wütend hatte Adria das Gefühl die Hitze in seinem Kopf schon spühren zu können, dieses Mädchen machte ihn langsam wahnsinnig. Die Stufen der Treppen kaum wahr genommen, den Flur hinter sich gelassen, tobten Adrians Gedanken immer mehr, es war als ob sie ihn verrfolgen würde, dabei gab es auf dieser Universität so viele Studenten, wie hoch war da die Wahrscheinlichkeit sich so oft über den Weg zu laufen, wieso musste das ausgerechnet ihm nun passieren?

"Ah Josefin!" hatte Thomas sie endlich erblickt, als sie mit düsterkeit in den Augen aus dem Gebäude herraus kam. Sie hatte nicht einmal bemerkt gehabt das Thomas auf sie zugegangen war und nun fast schon neben ihr stand und genau so wenig das Liru grinsend den selben Weg eingeschlagen hatte, als seine Freundin sich wieder der Pflege ihrer Freundschaften witmete.
Josefins Gemüt fing langsam an zu brodeln, Hitze dessen Rauch den Druck in ihren Kopf immer stärker werden liesen, die Hände verkrampften sich, als im selben Moment wieder alles vorbei war, als ob das Eis um ihr Herz den Rauch erstickt hätte und die Hitze der Wut, eiskalter Gleichgültigkeit weichte.
Liru war fast bei Josefin angekommen, als er diese Veränderung an ihr bemerkt hatte und abwartend stehen blieb, um zu sehen was Geschieht. Nur Thomas war ungehalten auf die junge Dame zu und schlang beide Arme von hinten um ihre Schultern.
Erschrocken stockte Josefin der Atem, hätte beinahe laut angefangen zu schreien, als Thomas seine Stimme sie wieder auf den Boden zurück holte
"Weißt du eigentlich wie lange ich dich gesucht habe, Schätzchen? Du kannst doch nicht einfach so verschwinden!", Josefins wollte gerade versuchen sich aus der Umarmung zu befreien, setzte schon die Finger gegen seinen Arme, als ihr Körper plötzlich völlig erstarrte und keine Bewegung mehr vorweisen konnte.
"Die Zeit wird immer knapper, du musst langsam aufhören weg zu laufen, wir sind in Gefahr!" war für den Moment alles an Licht erloschen, nur dieses kleine Mädchen stand dort, den Blick ruhig auf Josefin gerichtet, passte es nicht zu ihrerem Entsezlichem Flehen, der fürchterlichen Angst in ihrer Stimme
"Lass mich doch endlich in Ruhe!" zitterte Schantals Stimme, die großen Augen den Mädchens schlossen sich, womit alles wieder an Farbe gewann, das durchdringliche Schwarz verschwand und das Bild des kleinen Mädchens verblasste.
Unsicher wusste Liru nicht was er von dem was er sah halten sollte, Josefins Ausdrucksform der Gesichtzüge spiegelten blankes Entsetzen wieder, ihr Körper schien wie fest gefroren zu sein, ihre Lippen bewegten sich, doch sie sagte nichts.
Genau wie Thomas einen für ihn erführtigen Blick besass, die Augen starr auf einen Punkt gerichtet, schienen seine Arme völlig verkrapft zu sein was sich alles nur einen kurzen Moment abgespielt hatte und Liru deswegen nicht zu deuten wusste.
langsam löste sich die verkrampfte Haltung von Josefin, die Lippen fest aufeinander gepresst hatte sie nun die Veränderung an Thomas seiner Haltung auch bemerkt, dessen Finger sich fest in ihren Mantel gruben.
"hm...! Kannst du mir micht auch sagen mit welcher Metode ich besser mit dem Giftzwerg hier klar kommen könnte " blieb Liru vor den beiden stehen und sah Thomas musternd an, wobei sein Blick noch immer der geradigen Szenarie galt.
"Mit mir klar kommen? Ja sicher, gehe mir aus dem Weg, schau niemals in meine Richtung und vergesse das es mich je gegeben hat! Dann kommen wir prima mit einander klar und könnten fast Freunde sein " versuchte Josefine ihn krampfhaft an zu lächeln, wobei sie sich vorsichtig aus Thomas seiner Umarmung befreite, der nun auch wieder Herr seiner Fassung wurde und Josefin prüfend ansah, jedoch noch immer kein Wort über seine Lippen lies, doch er war sich sicher etwas gesehen zu haben, es schien wie ein kleines Mädchen, das Bild war nur wage, doch er konnte eindeutig eine Stimme vernehmen, dessen Inhalt er aber nicht verstehen konnte, nicht wusste von was für einer Gefahr sie redete, doch das es nicht an ihn gerichtet war, dessen war er sich durchaus bewusst.
"wie kann ich dir den dann so die Chance geben dich in mich zu verlieben, wenn ich dir nicht zeigen kann wie schamant ich doch bin?" strich er Josefin leicht über den Stoff ihres Linken Armes und fing an zu lachen, wobei sie ihm am liebsten am Hanls gesprungen wär und so lange zu gedrückt hätte bis er das Bewusstsein verliert und sein Körper aus selbst Schutz ihre Existenz vergessen würde.
"Ich habe mich schon gewaschen " sah sie in plötzlich ernst an
"Schon gewaschen?? Schön für dich ...und was habe ich damit zu tun, wenn ich dich das mal so fragen darf?" stand Liru für einen Moment auf dem Schlauch.
"Naja.." war der klang ihrer Stimme plötzlich zuckersüss, bevor er um so gehässiger wurde ".. wenn du mich noch mal berührst, bekomme ich ne Eckelatakke und muss mich wieder an der Stelle waschen gehen .. du Pissbirne .." ging sie trotzig an ihm vorbei, wobei ihr Ellenbogen seinen leicht streifte und eine ungeahnte Gänsehaut seinem Rücken herrunter jagte, doch Liru schüttelte nur den Kopf, er war mit seinem Latein schon fast am Ende.
"Eine Harte Nuss oder?" lächelte Thomas schwer, selbst er konnte den Witz des Satzes nicht spühren
" Ja, vielleicht auch unknackbar!" hatte Liru die Pointe dennoch verstanden.

Die Uhr hatte endlich mit dem Sekundenzeiger die letzte Minute des Unterrichtes beendet.
Flicke Studenten die so schnell wie nur möglich den Höhrsaal verlassen wollte, rauschten an Josefin vorbei, doch in ihren Kopf herrschte Stillstand, noch immer saß sie unbeweglich auf ihren Platz, ihre Gedanken kreisten noch immer um den Inhalt dieser Worte, das Wort >Gefahr< was sollte ihr gefährlich sein? Löste sich nun die Starre aus ihren Augen, als ein Schatten über ihr ganzes Gesicht reichte.
Adrian sah Josefin mit verachtender Missbilligung an, auch wenn es ihm selbst wiedersagte, seine Haltung bloße Ablehnung war, besass er keine andere Wahl, es war die Pflicht des Studentensprechers neue Studenten ein zu weisen, ihnen die Regeln zu erklären und den ihnen zugeordneten Wohnraum zu zeigen.
"Was?" schrillte Josefins Stimmlage auf einer gifftigen Weise ziemlich hoch.
"Das wird nun dein persöhnlicher Rundgang, die Aufgabe des Stundensprechers!" erklärte Thomas, Adrians Blick blieb immer noch unveränderlich.
"Studentensprecher?" kratzte das Wort in ihrem Hals, als ihr Bewusst wurde um wen es sich dabei handelte.
"Los komm!" verdrehte Adrian die Augen und verlies den Saal.
Liru hatte ihm vorher eindringlich gebeten so viel wie möglich für ihn über dieses Mädchen in erfahrung zu bringen, dem Adrian ein eisernes Nein entgegen gebracht hatte. Es war schon Strafe genug Zeit mit der verbringen zu müssen und mehr als nur die notwendigsten Worte wollte und würde er auf keinen Fall mit dieser Göre wechseln.
"Ich hoffe für dich das du meinem Schritt mithalten kannst! Denn wie ich sehe, besitzt du ja keine Kindersärge!" ging sein Blick auf die kleine Zierliche in Stiefel verborgende Form.
Josefin hatte natürlich den Inhalt der Anspielung sofort verstanden gehabt, nur Thomas blickte Josefin irritiert an, die nur mit den Schultern zuckte und Adrian seufzend folgte.
"Die Regeln sind ganz einfach..." sah Adrian sie flüchtig an, um zu prüfen das sie auch wirklich zuhörte, doch Josefin hatte ihren Blick nur stur geradeaus gerichtet, Adrian vollkommene Ignoranz zeigend.
Genervt verdrehte er die Augen, doch er musste das nun hinter sich bringen, also fing er an zu erklären, mit offengetragender Intressenlosigkeit daran ob sie nun zuhörte oder nicht.
"Du kannst nach belieben deinen Wohnraum verlassen und auch betreten, nur wenn um elf Uhr die Ausgangsperre anfängt kannst du das Gebäude nicht mehr verlassen und andersherum auch nicht mehr betreten, was natürlich bei nicht beachtung mit Strafen belegt wird, von Aufsatz schreiben bis hin bei wiederholten bruch dieser Regel zum Schulverweis.
Das verlassen der Wohnräume wärend der Nacht ist natürlich nicht verboten, doch nicht ratsam. Die Münztelefone, fals du kein Handy besitzen solltest, befinden sich unten in der Empfangshalle!"
Auch wenn Josefin nicht den Eindruck machte zu zuhören, achtete sie darauf jedes Wort seiner Erklärung genaustens mit zubekommen und sich einzuprägen.
"So" blieb Adrian vor einer Zimmertür stehen, der Weg zum linken Flügel war nicht weit gewesen und doch wirkte sein Ausdruck als ob es für ihn eine unerträgliche Ewigkeit gewesen wäre.
"Das ist dein Zimmer, was du mit einer anderen Studentin natürlich teilen musst" öffnete Adrian die Zimmertür
"Adrian, hallo!" lachte ihm beim betreten eine fröhliche Stimme entgegen
"Das ist Dina Wulbrech, deine Mitbewohnerrin, Dina, das ist Josefin Derodes" stellte Adrian die beiden einander vor, wonach sich sein Blick noch noch mal auf Dina richtete
"Tut mir echt leid, ich weiss das du die ganze Zeit auf eine Mitbewohnerrin gewartet hattest" Dina nickte, mit noch immer dem selben glücklichen Lächeln
"Aber diese Hier hätte ich dir gerne erspart, leider ist in keinem anderen Zimmer mehr was frei!", fragend sah Dina die neue Studentin an, sie sah doch eigentlich ziemlich freundlich aus, auch wenn ihr Blick Adrian in diesem Moment fast zu durchbohren schien, war ihre Äußerliche Erscheinung freundlich wirkend. Langes Haar was wie schockolade von Gesicht bis zu den Ansätzen ihrer Brüste reichte, kurz geschnittender Ponny, der ihrem Gesicht etwas naives verlieh und in mitten all dem, zwei große Rehaugen die im Licht der fahlen Lampe glänzten.
Auch Josefin war bei den Anblick von Dina erleichtert gewesen, auch wenn es ein unbestimmtes trauriges Lächeln auf ihre Lippen legte und daher rührte das sie dieses Mädchen direkt wieder erkannt hatte, ws war die junge Dame die vor der Kneipe an Lirus Seite gewesen war und sie nun so erfreut anfunkelte.
"Okay, ich lasse euch jetzt wieder alleine" sah Adrian Dina noch mal an, bevor sein Blick wieder nach Josefins Augen suchten "Denn ich kann diese Göre nicht länger ertragen!" und das Zimmer verlies.
Seufzend atmete Adrian tief ein, er hatte Liru absichtlich verschwiegen gehabt das dieses Mädchen das Zimmer mit seiner Freundin teilten sollte und nun hoffte er bloß für seinen Freund das sie Dina nichts falsches erzählen würde. Obwohl wenn Adrian ehrlich war, stand für ihn die Beziehung der beiden schon kurz vorm Ende, er kannte seinen Freund und wusste das er auf kurz oder lang es nun beenden würde, die Frage war nur wann?

Wartend auf eine Antwort sah Liru den Studenten immer noch ernst an. Thomas Lippen jedoch blieben geschlossen, zuckte nur immer wieder mit den Schultern, als ob er nicht wissen würde von was Liru da sprach, dabei wusste er es ganz genau.
"Thomas, ich habe euch gesehen, ich habe deinen Blick gesehen, was war da los? Nicht um sonst sieht jemand aus als ob die Angst ihn gleich töten würde und diesen Blick habt ihr beide gehabt!"
Thomas atmete schwer aus, es spührte das Liru nicht locker lassen würde ehe er nicht die Wahrheit herraus gefunden habe.
"Thomas ich weiss das du sowas wie den sechsten Sinn hast und du musst was gespührt, oder keine Ahnung, etwas gesehen haben!" Lirus Blick wurde immer ernster, drängte auf die Wahrheit
"Okay Liru, okay, du hast recht!" verschwand das Grinsen, nun stand ein Thomas vor ihm, dessen züge Hart und ernst waren. Von dem eigentlich immer irrgendwie spielenden Thomas war nichts mehr vorhanden. Der Mann der nun vor ihm stand sah ihn ernst und warnend an, das Grau der Augen tief geneigt, konnte Liru deutlich von ablesen das er das nun kommende eigentlich nicht sagen wollte.
"Das was du siehst ist nicht wirklich Josefin und etwas, was für mich noch keinen Nenner hat, scheint sie zu verfolgen, irrgendein Teil von ihr, den sie vor langer Zeit schon von sich weg gestoßen hat. Mehr kann und will ich dir zu dem jetzigem Zeitpunkt aber noch nicht sagen, Liru!" wandelten sich wieder seine Züge und ein unbeschwertes Lächeln umspielte wieder seine Mundwinkel.


Noch immer standen Dina und Josefin sich still gegenüber, jeder den anderen aufs genau begutachtend.
Langsam lies Josefin die Tasche in ihrer Hand auf das neben ihr stehende Bett fallen, was deutlich zeigte das es unbesetzt war. noch immer ordenlich gefalltende Bettwäsche und eine Leere Wand
"Mit Adrian scheinst du dich nich so sehr zu verstehen oder?!" durchbrach Dina vorsichtig die Grausamkeit der Stille, die starkes Unbehagen auslöste.
"Das wäre dann wohl noch untertrieben ausgedrückt!" setzte Josefin ein gespieltes Lächeln auf, dieses Triumph wollte sie diesen verflixten Studentensprecher nicht geben.
"ich glaube ich habe dich schon einmal gesehen" legte die zierrliche Person einen Finger auf die Unterlippe, als es wie ein Geistesblitz durch ihre Augen fuhr
"An der Kneipe oder? Ich mein, wenn ich mich richtig erinnere, da hattet ihr euch auch schon mit diesen unguten Blick angestarrt gehabt oder?"
Josefin lachte leise, dieses Mädchen hatte ein gutes Gedächnis, sollte sie ihr auch erzählen wie die Geschichte weiter ging und was sich zuvor schon abgespielt hatte?
"Da war ich auch bei gewesen, mit meinen Freund, der Blonde, der direkt neben Adrian stand!"
Mit den Blick in ihre Augen die so unschuldig und glücklich strahlten, endschied Josefin nichts zu sagen, nicht sie wollte Schuld daran sein, wenn das Herz dieser freundlich wirkenden Person gebrochen wird, das sollte ihr Freund schon mit den eigenen Karten ausspielen.
"Also ich würde mich ja gerne für Adrian entschuldigen und sagen das er eigentlich nicht so ist, aber das wäre gelogen! Obwohl irrgendwie war er schon merkwürdig, nicht so Wortkarg wie sonst" verzog Dina den kleinen Mund, wobei sie bedenklich das Grau des Teppichs betrachtete. Adrian besass wirklich schon immer eine Angsteinflössende Persönlichkeit und hielt immer zu jeden eine gewisse Distanz, bis auf vereinzelte Ausnahmen. Totzdem besass er nie eine derartige Feindseeligkeit wie gerade ebend, als ob er sich selber für etwas hassen würde und es an ihr ausgelassen hätte<< hob Dina ihren Blick wieder an und blickte mit genau dieser Frage Wortlos nun Josefin an.
Unbemerkt für Dina weiteten sich für einen Augenblick Josefins Pupillen.
>>Ratlosikeit, Zwiespalt, eine Ahnung<< wanderte Josefins Geist durch Dinas Gefühlsebenen.
"Josefin?
>> Mittleid, er tut ihr leid?<<
"Josefin?!"
"Was?" blizelte Josefin mit den Augenlieder, als ob sie ihre Augen zu sehr angestrengt hätte
"Alles okay?" sah Dina besorgt aus
>>Du hast ein wirklich selten gutes Herz<< viel es Josefin schwer das traurige Lächeln aufrecht zu erhalten "Klar, alles okay" zog sie ihre Mundwinkel unwirklich auseinander.
Skeptisch legte die junge Frau den Kopf schräg, das war einer von Lirus Marotten die Dina unwillkürlich nach ner Zeit abgekuckt hatte, immer wenn sie etwas anzweifelt den Kopf schräg zu legen.
>>Ein Lächeln was so wackelig ist? So gequält?<< lächelte Dina sie liebevoll an. Josefins Gesichtsmuskeln konnten das Lächeln nun kaum noch tragen, der Gedanke den sie nun in ihren Augen gesehen hatte, auch wenn sie nicht die Worte dessen sehen konnte, sondern nur das Gefühl wärend dessen, war ihr sehens bewusst was sie gedacht haben muss und mit der Erkenntnis fast ihr ganzer Schutzschild zusammen gebrochen.
Knarrend ging langsam die Tür auf und ein rothaariger Wuschelkopf schaute vorsichtig um die Ecke zu Dina hin, wobei das Sommersprossen überzogende Gesicht Josefin lieb an lächelte, bevor es wieder zu Dina gerichtet wurde.
"Kommst du mit in die Bibiliothek?" betrat sie nun ganz das Zimmere
"Ja natürlich! Josefin möchtest du auch mitkommen? Wir wollten uns den Stoff für die nächste Geschichtsarbeit ansehen"
"Nein danke, ich muss noch meine Sachen auspacken und das Bett beziehen!" Auch wenn das nicht mehr von nöten gewesen wäre, hätte Josefin einen Teufel getan, sie wollte wie zuvor einfach in ruhe gelassen werden und nicht in irrgendwelche erzwungenden Freundschaften hinein gesteckt werden, sie hatte eine Freundin, auch wenn ihre Gegenwart nicht mehr präsenz war, würde es nie eine andere geben.
Die Dämmerung brachte langsam die Nacht nun mit sich mit, die Augen kurz für einen Moment geschlossen blieb josefin vor dem kleinen Fenster stehen, leichte Spuren von Tränen glitzerten nun auf ihrem Gesicht.
>>Was soll bloß aus mir werden Nadia?<< öffnete sie wieder die Augen und sah mit klaren Blick hoch zum Himmel, der sich langsam verdunkelte. Josefin wusste sie würde keine Antworten mehr von Nadia bekommen und ihr Blick umrandete nur den sternenklaren Himmel, doch sie sprach immer mit ihr, immer wenn ihre Gedanken es von ihr verlangten, wenn das Herz wieder unentliche Tiefen erreichte und ein Moment durchsackte, in dem das Eis auf ihrem Herzen den trügerrischen Schein hinterlies zu schmelzen und sie den Drang verspührte einfach alles hin schmeißen zu wollen, nun endlich auch so weit zu sein vor dem Leben selbst weg laufen zu wollen.
"Du fehlst mir so sehr! " öffneten sich nun langsam und kaum hörbar ihre lippen
>>Was?<< blieb Liru überrascht stehen, die Tür zu dem Zimmer seiner Freundin stand offen und diesem Mädchen dort am Fenster, wobei ihre Aussage einem festen Stich in seinem Innersten auslöste, den er so noch gar nicht wahr nahm.
Seine Gedanken kreisten in einander, alle möglichen Möglichkeiten passte auf so eine Aussage, doch blieb nur eine einzige der möglichen Antworten an seinen Gedanken hängen, wonach er den blick ihr getroffen endzog und seinen weg fortsetzte
>> das ist es also, du vermisst Ihn! Wer auch immer Er sein mag? << lag es bedrücktes Lächeln auf seinem Gesicht, was eigentlich Stolz auf sich sein wollte etwas heraus gefunden zu haben, doch war der Beigeschmack zu bitter.

Verwundert öffnend, versuchte die alte Frau den Schlüssel im Schloss um zu drehen, ihre Augen besaßen nur noch eine geringschätzige Pronzentzahl an Sehkraft und wurden mit der Zeit immer schlechter.
"Ja? Kann ich ihnen irrgendwie helfen?" war die Stimme aus dem mit Falten umringten Mund gebrechlich.
"Miss Klarens, darf ich rein kommen?" fragte eine hoch gewachsene Frau freundlich. Prüfend glitten die fast blinden Augen an der gestreiften Uniform runter, wo unter einem Knielangen Rock eine dünne Perlungsstrumpfhose zum vorschein kam.
"Ist ihnen nicht kalt, junge Frau?"
"ja ein wenig, deswegen fragte ich ja auch ob ich rein kommen kann, ich bin im Auftrag der Bürgermeisterin hier und muss über etwas wichtiges mit ihnen reden"
Die alte Frau zuckte mit den schultern und drehte sich um "Ja, kommen sie rein!" war ihrer Stimme an zu hören das es ihr nicht geviel.
"Darf ich mich hier hinsetzen, Miss Klarans?" wies die junge Frau auf den Stuhl vor einem tisch, wärend die alte Dame sich auf den anderen gegenüber setzte.
"Ja, natürlich!"
"Also, Miss Klarans, es geht um ihre Enkelin, Josefin Klarans, bis her haben sie noch keine Nachricht oder des gleichen von ihrer Enkelin erhalten oder?", getroffen neigte die alte Frau den Kopf zur Seite weg, ohne darauf eine Antwort zu geben, doch es war Antwort genug
"Miss Klarans, wir müssen ihre Enkelin unbedingt finden!"
"Ja, ich kann ihnen da aber auch nicht weiter helfen" wurde die Stimme der alten Frau patzig, doch das Gesicht blieb verletzt, zu tiefs verletzt.
"Miss Klarans, ihre Enkelin schwebt wohlmöglich in höster Gefahr, es ist wirklich dringlich das wir sie so schnell wie möglich finden!", hellhörig, mit Panik zerfressenden Augen sah die alte Frau hoch
"In was für eine Gefahr bitte?" schwang anteiliger Zweifel mit.
"Miss Klarans, wir sind uns den Umständen auch noch nicht so richtig im klaren, es wäre jedoch wichtig wenn sie mir so viele Informationen geben könnten wie möglich, damit wir ein ungefähres Profil anlegen können umd gewohnheiten oder Intressen nach zu gehen und Dingen die sie möglicherweise abschrecken könnte vorbeugen"
"Und sie sind sicher von der Bürgermeisterin geschickt worden?", geringschätzig sah die Frau das fragende Gesicht der alten Dame an
"Ja Miss Klarans, das bin ich, können sie mir sagen ob es einen bestimmten Grund gibt wieso ihre Enkelin eventuel von zuhause weg gelaufen sein könnte?", schmerzvoll sah die alte Dame wieder weg
"Ich bitte sie Miss Klarans, seien sie doch bitte koroperativ, damit wir ihre Enkelin schnells möglich auch finden können!"
"Ich weiss nicht wieso sie weg gerannt ist oder was überhaupt geschah, fragen sie meinen Sohn, ihren Vater, vielleicht kann er ihnen helfen, er müsste auch jeden Moment hier sein!" wurde sie wieder patzig,  Fiorane Klarans traute dieser Frau keine fünf Meter über den Weg, wie sie dort saß und mit ihrer freundlich gespielten Miene sie anschaute, vielleicht war Fiorane Klarans nicht mehr die jüngste und bei Gott ihre Augen nicht mehr die besten, doch konnte sie noch immer sehr gut einen falschen Fufziger erkennen und mit dieser frau stimmte etwas ganz und gar nicht, blickten ihr blauen Augen die einen schon deutlichen Weißstich aufwiesen, angestrengt in das glatte und lächelnde Gesicht dieser frau.
"Da bitte, das ist mein Sohn!" erklang das Geräusch von einem Schlüssel der sich im Schloss umdrehte, worauf die Tür aufging und ein in der Mitte seiner Jahre stehender Mann den Raum betrat
"Hallo!" nickte der Mann dem Gast höflich zu, um seiner Mutter danach einen fragenden Blick zu zuwerfen.
"Sie suchen nach Josefin!" erklärte die alte Frau knap
"Isr was passiert, gibt es neue Spuren?" lehnte Geok sich gegen einen der Küchenschränke und sah die Frau mit ernstem Blick an, hinter einer festen Makse den Schmerz verborgen.
"Herr Klarans, ihre Tochter könnte unseren Informationen nach in großer Gefahr sein!"
"von was für einer eventuellen Gefahr reden wir hier?" ging Herr Klarans wieder in gerader Position, hatte die Gelassenheit fürs erste verloren und schenkte der Frau nun volle Aufmerksamkeit
"So weit es mir bekannt ist, soll sie wohl von etwas Zeuge geworden sein, von dem es keine Zeugen hätte geben sollen. Und nun versuchen wir sie schnellsmöglich auswendig zu machen, bevor jemand anderen Josefin vor uns findet!"
Verstört wusste Geok nicht was er sagen sollte, sah sie nur mit großen KullerAugen an, die nichts mehr wirklich sehen konnten, das flackern der Iris zeigte das er innerlich am überlegen sein musste wo seine Tochter sein könnte, neigte die junge Frau abwartend den Kopf, wenn jemand etwas wissen sollte, das ihr Vater!
"Konnen sie mir eventuel sagen wieso ihre Tochter weg gelaufen ist?" sprach sie, ohne sich sicher zu sein, ob diese Wortwahl unbedingt so klug gewählt war.
Mit klaren Blick musterte Geok die Mimik dieser Frau, ihre Aussage war viel zu lückenhaft als das er ihr ohne Zweifel jedes Wort nun abnehmen würde.
"Was für einen Vorfall soll sie den beobachtet haben und vor allem wo soll dieses gewesen sein?"
"leider darf ich ihnen derartige Informationen nicht weiter geben, das einzige was ich ihnen sagen kann ist, das es wirklich um eine erst zu nehmende Sache sich handelt. Also bitte, könnten sie bitte meine Frage beantworten?"


Der Mond hatte seinen Höchsten Punkt am himmel erreicht und Adrian versuchte immer noch vergeblich seinen Schlaf zu finden.
Auch wenn er ein Einzelzimmer besass und so dem Geschnarche oder Gequassel anderer verschont blieb, schaffte er es einfach nicht ein zu schlafen.
Versuchte einen freien Kopf zu bekommen, das Geschwür was Liru in seinen Gedanken hinterlassen hatte zu vergessen, die Begebenheit zu vergessen das Dina ihm wirklich leid tat und er seinen Freund nicht verstehen konnte, doch als er dann darüber nach dachte, das er es aus irrgendwelchen unerfindlichen Grüden es einfach nicht schaffte dieser Göre aus den Weg zu gehen, das sie unerträglicher Weise seinen Weg andauernt kreutzen musste, drückte sich sein Launepenkel wieder schmetternd nach unten. Seufzend drehte er sich im Bett um, nicht genug das sie ihm schon den ganzen Tag versaut hatte, nein! Nun musste sie auch noch in seinen Gedanken gegenwärtig sein.
Mit schweren Augenlieder schaffte Adrian es nach wenigen Minuten der verbannung von dieser Göre aus seinen Gedanken, doch endlich fast den ersehnten Schlaf zu erlangen.
Wütend aufgeschriehen, riss er sauer die Augen auf als ein knarrendes Geräusch in wieder aus dem im Schlaf abdrifftenden Zustand herraus riss.
Die Augen immer wieder auf und zu gedrückt, damit das Bild an Klarheit gewann, blickte er nun wirklich mit endsetzlicher Überraschtheit hoch, er konnte ganz deutlich den Umriss von jemanden sehen, es musste ein Mädchen sein, die nun mit dem Rücken zu ihm gekehrt bei im am fesnter stand, die Gadinnen weit geöffnet, so das der Mondschein ihren Umriss hell umrandete.
Mit einer genervten Bewegung die Decke zur Seite geschlagen, saß Adrian noch einen Moment so dah, das Bild wie diese Person dort vom hellem Lichtschein des Mondes eingehüllt wurde, hatte etwas wirklich Atemberaubendes an sich und lies seine Wut sich verrauchen.
"Wieso siehst du es nicht?" ertönnte leise ihr stimme mit leidvollen Ton, als er nun genau vor ihr zum stehen kam und sie sich langsam seiner Person zu drehte.
"Bitte seh es doch endlich!" flehte sie ihn mit großen ängstlichen Augen an
"Du? Wie zum Teufel bist du hier rein gekommen? UND ÜBERHAUPT WAS TUST DU HIER??" Schrie Adrian ungehalten als er Josefin erkannte, wie hatte sie es geschafft dieses Zimmer unbemerkt für ihn zu betreten und das auch noch Nachts.
"Es tut mir leid, es war ein Fehler, alles war ein riesen großer Fehler... aber du musst es sehen! Geh doch endlich mit offenen Augen durch die Welt "
>>was redet sie da??<<
"kannst du dich mal bitte klarer ausdrücken und mir verraten was du dir damit erlaubst, hier bei mir im Schlafzimmer ohne Erlaubnis einfach aufzutauchen?" schrängte er verachtend die Arme ineinander
"Da siehst du es nicht?!" zeigte sie mit dem Finger Richtung seines Bettes, skeptisch blickte Adrian zu seinem Bett, da war nichts, bloß die zerwühlte Decke, die deutlich zu erkennen lies, wie unruhig er gelegen hatte.
"Also wenn das nur..." drehte er sich wieder zu ihr "wo is sie den hin?" wollte er gerade aus dem Fenster schauen, als er plötzlich die Augen öffnete und vom Bett aus bloß die Decke über sich anstarrte.
"Ein Traum?" murmelte er hönisch, weil es eigentlich ja so offensichtlich war, wie hätte diese Göre sonst in sein Zimmer gelangen können? Es war schon bemerkenswert das in Träumen einen die surealsten Dinge wirklich real erscheinen und man sie nicht anzweifelte.
"Ja lass dich auch ruhig Nachts noch von der heimsuchen!" stand er mit selbstspott auf, schalltete das Licht an und dachte noch mal ganz in ruhe über diesen Traum nach.
>>Wieso siehst du das nicht?sagte sie, aber was meinte sie damit? ging er in langsamen Schritten vor seinem Bett auf und ab, doch als er realiesierte das er nun auch noch über ihre Worte, Worte aus einen schwachsinnigen traum nach dachte, überhaupt das er von ihr träumte, stockte abrupt seine Schritte und wusste nicht mehr ob er sich nun lieber doch nur selbst auslachen sollte, anstatt von der ganzen Situation so wütend zu werden. Womit er entschloss die unsinnigen Gedaken an einen Schwachsinnigen Traum wieder zur Seite zu schieben. Das Licht aus gemacht, wieder in seinem Bett, musste Adrian sich jedoch regelrecht zwingen nicht mehr dran zu denken, bevor er endlich seinen ersehnten Schlaf wieder wirklich finden konnte.

Fortsetzung folgt^^...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.11.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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