Ihr kennt sicher auch solche Tage… Die Montage unter den Wochentagen, obwohl gestern vielleicht gar nicht Sonntag war. Offensichtlich ziehe ich heute so einen o-mein-gott-schiess-mich-tot-wär-ich-doch-bloss-im-kuschligen-bett-geblieben Tag ein.
Das Aufstehen an sich gestaltete sich schon äusserst schwierig. Nach ungefähr achtunddreissig Mal „schlummern“, raffte ich mich doch noch auf. Natürlich war ich nun zu spät dran und konnte die Dusche nicht mehr aufheizen lassen. Nach Atem schnappend, hüpfte ich also in derselben hin und her, bis mir in den Sinn kam, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Wahrscheinlich in der nassen Dusche mit ausrutschen und so. Da das Wasser inzwischen doch etwas menschlicher auf meinen Körper prasselte, hüpfte ich nicht mehr.
Dann kam das nächste Elend: Pickel im Gesicht und die Haare schön. Auf gut neudeutsch: Bad hair day. And fucking-bad face day! Waren die Falten um die Augen schon gestern da? Und wieso um alles in der Welt war ich so bleich? Trotz ungefähr achtunddreissig Mal schlummern? Da fühlte sich mein Pickel natürlich sehr zum Leuchten und Strahlen berufen. Er genoss seinen grossen Auftritt. Na recht herzlichen.
Natürlich musste ich die letzten Meter zum Bus rennen. Natürlich war das ver****** Trottoir eisig und ihr ahnt es: Statt in der Dusche rutschte ich in Front vom Bus aus. Vor gefühlt eintausend Zuschauern. Obwohl ich verzweifelt versuchte mich mit extrem-arm-wedeling zu retten, landete ich auf den Knien. Autsch. Wenigstens wartete der Fahrer vor Mitleid und so kam ich irgendwann ziemlich zerschlagen im Büro an.
Wie ihr aber sicher alle wisst: Es wird nicht besser. Der Chef nervt, die Haare sitzen immer noch nicht, der Chef nervt, der Pickel leuchtet, der Chef nervt, die Knie schmerzen und es wird und wird und wird einfach nicht 17.00 Uhr. Und immer noch nicht.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.01.2015.
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