Francesco Lupo

Die Krönung der Schöpfung

Die Krönung der Schöpfung
 
   Es begann damit, daß die Militärjet-Piloten seit geraumer Zeit über starke Beschwerden klagten. Gleichgültig ob jung oder alt, nach den Landungen spielten die Muskeln verrückt, von den Gelenken ganz zu schweigen. Und diese Kopfschmerzen! Zwar steckten sie alle in jenen teuren, in den USA entwickelten Anti-Gravitationsanzügen, die verhindern sollten, daß bei engen Kurvenflügen das Blut in die Beine gepreßt wird, was zu einer Blutleere im Kopf und somit zu plötzlichen Ohnmachtsanfällen führen konnte. Dazu trugen sie federleichte Spezialhelme, die ihnen sowohl eine Sicht nach vorne als auch in die entgegengesetzte Richtung erlaubten; wie es ihnen die bunten Chamäleons so unnachahmlich vorführten. Allein, glücklich wurden die Piloten damit nicht.
Vieles wurde getestet. Myriaden von Mitarbeitern in technischen Labors und Versuchsanstalten mühten sich, diese Anzüge zu optimieren. Manche wurden dort mit Flüssigkeiten gefüllt, andere mit Helium. In Momenten der Unachtsamkeit geschah es zuweilen, daß sich einer dieser gasgefüllten Overalls unerlaubt von der Druckanlage entfernte, hektisch durch die Labors düste - wie eine wildgewordene aufblasbare Gummipuppe aus einem Sexshop, der man unversehens den Stöpsel herausgezogen hat - und dabei Geräusche von sich gab, die bei allem Wohlwollen nicht mehr als salonfähig zu bezeichnen waren. Andere Modelle füllte man mit einem Gel, das ihnen ein Aussehen verlieh, als bestünden sie aus Wackelpudding.
Es half alles nichts. Die neueste Generation der Flugzeuge war derart wendig, ließ so viel G-Beschleunigung im positiven wie im negativen Bereich zu, daß der fragile menschliche Leib mit der Aufgabe, ein solch hochmodernes Flugzeug bis an seine Belastungsgrenzen zu fliegen, schlicht überfordert war.  
Die Konstrukteure dieser Wunderwaffen gerieten außer sich. Hatten sie doch ihr Mögliches getan, die Technik auszureizen; und nun versagte der Mensch. Schwächlinge. Alle.
Noch außersicher zeigten sich die Politiker, die jene unglaublich teuren Maschinen bestellt und, nachdem der Kostenvoranschlag vom tatsächlichen Endpreis – wie gewöhnlich - mühelos um das Dreifache übertroffen worden war, mit Steuergeldern bezahlten, die sie - wie gewöhnlich - noch gar nicht eingenommen hatten.  
Am außersichsten jedoch waren die Militärs. Die Piloten sollten sich gefälligst am Riemen reißen und ihren Inneren Schweinehund bekämpfen, legte General Mordekai Luft-Ikus ihnen nahe, Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Die Replik folgte auf dem Fuße. Die toptrainierten Flieger empfahlen jenem Polemiker, er möge doch zu aller erst seinen eigenen - äußeren - Schweinehund zu bändigen suchen.  
Vier-Sterne-General Luft-Ikus zerriß daraufhin in einem Anfall von Schwermut seine schönste Parade-Uniform in feine Streifen, griff beherzt in den Kamin und streute heiße Asche auf sein Haupt; was ihn die letzten Haare kostete. Denn auf sein Betreiben hin waren diese Kampfjets angeschafft worden; kurz vor seiner Pensionierung hatte er sich noch ein Denkmal setzen wollen.
Die Gazetten berichteten ausgiebig über das Desaster. Manch einer, der zu dem Zeitpunkt gar keinen Hut besaß, mußte wohl oder übel einen erwerben, um denselben hernach zu nehmen und sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Eine führende Militär-Nation lag am Boden, es war eine Katastrophe. In den Hangars stand eine Unzahl hypermoderner Flieger, die kein Mensch adäquat zu steuern wußte.   
Eine Zeitung brachte es auf der ersten Seite mit folgender Schlagzeile auf den Punkt: Hat sich die Technik selbst überholt? Bauen wir Fahrzeuge, die niemand mehr fahren und kostspielige Flugzeuge, die kein Mensch mehr bezahlen, geschweige denn fliegen kann?
 
   Am Frühstückstisch bei Schwarzbrot, Marmelade und Grünem Tee saß Professor Neulich, seines Zeichens Biologe, Ornithologe und Leiter eines Forschungslabors für ‚Kommunikation zwischen unterschiedlichen Arten’. Er hatte die Zeitung auf dem Schoß und grübelte. Kein Mensch? Immer wieder murmelte er kauend diese beiden Worte vor sich hin. Kein Mensch … Seine Gattin warf ihm einen fragenden Blick zu. In letzter Zeit bekam sie ihn selten zu Gesicht.
   In seinem renommierten Uni-Labor war es erstmalig gelungen, die Sprache einiger Vogelarten zu entschlüsseln und so in intellektuellen Kontakt zu treten mit den gefiederten Leichtgewichten. Und es war eine Menge, was die zu erzählen hatten. Die Meisen z. B. beklagten sich darüber, als hauptsächliche Pflanzenesser während der Brutzeiten ständig fleischliche Kost an ihren Nachwuchs verfüttern zu müssen. Denn manche Raupen schmeckten - gewöhnungsbedürftig. Die Raben forderten mehr Respekt gegenüber ihren durchdringenden Lautäußerungen. Schließlich krächzten sie nicht aus freien Stücken so nervtötend. Die Eulen räumten ein für allemal mit der gängigen Meinung auf, ‚ihre Augen funktionierten bei Tage nicht so gut und sie benötigten eine Brille’. Alles Quatsch, stand auf einer Petition, die sie gemeinsam verfaßt hatten. Und so weiter.
   So tief war Professor Neulich seinen Forschungsarbeiten verhaftet, daß er beinahe selbst schon als Vogel hätte gelten können. Ausgestattet mit einem grauen Haarschopf, dem eines afrikanischen Sekretärs nicht unähnlich, und einer Nase, die so manchem Seeadler zu Ehren gereicht hätte, stolzierte er mit seinen dünnen Storchenbeinen in seinen heiligen Hallen einher, als imitierte er seine Versuchsobjekte.  
Aber Professor Neulich tat alles andere als dies. Seine Computer verfügten über Batterien ausgetüftelter Sprachprogramme, eigens entwickelt für die ihm anvertrauten fliegenden Probanden - einzigartig auf der Welt. Seit Monaten verbrachte der Ornithologe die meiste Zeit mit seinen Vögeln in freier Wildbahn. Käfige waren verpönt, die hatte er gleich zu Beginn abgeschafft. Kein Tier brachte einem Menschen auch nur das geringste Vertrauen entgegen, wenn es eingesperrt war. Der Wissenschaftler ließ seinen Schützlingen alle Freiheiten. Sie durften sich paaren, wann und mit wem sie wollten, konnten fliegen wohin sie Lust verspürten und kehrten immer wieder freiwillig in sein Labor zurück. Dort gefiel es ihnen ausgezeichnet.  
Darüber hinaus waren sie angehalten, ihre Speisen selbst zu bestimmen. Bei den Rabenvögeln war demnach zweimal die Woche Pizza-Quattro-Stagioni angesagt, und die Eulen schwärmten für Thunfischsalat mit Mayonnaise. Nichts war dem Professor zu teuer für seine Tiere, zuweilen zweifelte er sogar an jenen Klassifizierungen, die Menschen und Tiere so gnadenlos trennten. Sie waren etwas zu überheblich geraten, wie er meinte.
   Wenn sie sich in die Lüfte erhoben und er mit ihnen in Verbindung trat, über Funk seine Wünsche äußerte, die – meist - prompt erfüllt wurden, dann sollte man die Aktionen in seinem Beisein lieber nicht als Dressurakte bezeichnen. Diesen Begriff mochte der Ornithologe gar nicht.
Eine Dressur war seiner Ansicht nach eine Zirkusvorführung, während der ein tonnenschwerer indischer Elefant vor staunendem Publikum auf überfüllten Tribünen voller Würde in die Arena trat, mit beiden Vorderbeinen lässig auf ein graziles Podest dirigiert wurde, um den Rüssel in Richtung der Zirkuskuppel zu recken. Hierbei ließ er zuweilen- simultan und mit ebensoviel Würde - aus seinem hinteren ‚Rüssel’ einen halben Hektoliter Flüssigkeit im Sägemehl der Arena versickern, begleitet von dampfenden Ballen undefinierbarer Couleur. Das war eine Dressurleistung sondergleichen.
   Neulichs Vögel jedoch taten exakt, was er ihnen sagte. Worum er sie bat - um genau zu sein. Denn die Tiere akzeptierten keinen Zwang; wie das im übrigen kein Lebewesen gerne tut. Ergo bat der Professor den Waldkauz, ganz dicht über dem Boden zu fliegen und mit seinen Schwingen die Halme der Wiesen zu streicheln. Der tat das mit Vergnügen, bekam er doch stets eine frische Maus zu seinem Thunfischsalat gereicht. Der Sperber flog auf Wunsch in Rückenlage über die Bäume, und die Meisen zeigten eine Formation, wie man sie sonst nur bei Enten auf dem Flug gen Süden beobachten konnte. Neulich war unsagbar stolz auf seine Freunde, wie er sie nannte. Und gegen ihre Akrobatik erwies sich jene der besten Kunstflieger auf diesem Planeten als eher dilettantisches Manöver.
   Erneut schaute Professor Neulich auf die Schlagzeile der Samstagszeitung und faßte einen Entschluß. Er fuhr in sein Labor, wie er es jeden Tag zu tun pflegte, gleichviel ob ein Werktag oder ein Sonntag im Kalender zu verzeichnen war. Seine Schützlinge waren seine Kinder, und dies galt erst recht an den Wochenenden.
Im Labor wurde er lautstark empfangen. Ein vielstimmiger Chor schallte ihm schon entgegen, als er seinen Wagen auf den Parkplatz lenkte. Vögel verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Manche waren gar in der Lage die menschliche Stimme zu benutzen. Mit jenen Vögeln kommunizierte der Universitätsprofessor ohne fremde Hilfsmittel. Von Mund zu Ohr quasi. Und dann klang das Krächzen der Krähen überhaupt nicht mehr so schaurig.
   Lange unterhielt sich der Professor mit seinen Freunden, brachte das Problem der Luftwaffe aufs Tapet und erntete zu Beginn zur mitleidiges Gezwitscher. Er hatte nichts anderes erwartet; seine Vögel waren eben sehr kluge Wesen. Aber es gelang ihm schließlich, sie für seine Absicht zu begeistern, indem er ihnen in Aussicht stellte, sie dürften dazu beitragen, die Krönung der Schöpfung,  die Flieger dieser künstlichen Vögel - und mit ihnen das Militär - bis auf die Knochen zu blamieren.
 
   Tags darauf wurde Professor Neulich bei der Luftwaffe vorstellig, ließ sich die modernsten Fluggeräte vorführen und deren Leistungsdaten zeigen. Die Verantwortlichen wußten zunächst nicht so recht, was der Biologe von ihnen wollte. Dabei war es offensichtlich, daß er nichts haben wollte, sondern etwas zu geben gedachte. Als er gegen Ende seinen kühnen Plan kundtat, sorgte er für einige Verwirrung.
„Sie machen sich über uns lustig!“ warf ihm General Luft-Ikus barsch vor.
Aber der Forscher war in dieser Hinsicht ziemlich humorlos, ging es doch auch um das Wohlbefinden seiner Schutzbefohlenen. Schließlich plauderte er über seine Erfolge, sah sich genötigt, den Anwesenden ein Video vorzuführen, was sie zwar nicht überzeugte, aber doch ihre Neugierde weckte. Nichts anderes war seine Absicht gewesen.
Am Schluß lud er die Herrschaften für die nächste Woche zu sich an die Uni ein, ihnen ein paar Lektionen zu erteilen. Widerstrebend willigten sie ein. Vielleicht war ja doch etwas dran an den Geschichten dieses Vogel-Narren.
   Wenige Tage später zeigte der Biologe ranghohen Militärs unter freiem Himmel, was er unter gekonnten Flugmanövern verstand; und seine Piloten enttäuschten nicht.
„Schön und gut“, raunte ihm General Mordekai Luft-Ikus nach der Vorführung ins Ohr, das noch immer etwas angesengte Haupt eitel mit einer Mütze bedeckt und ein überhebliches Grinsen im Gesicht, „wie aber sollen sie“, und nun konnte er ein Lachen doch nicht mehr unterdrücken, „wie sollen sie ein - Flugzeug fliegen?“
„Unsere Software wird dafür sorgen“, entgegnete ruhig der Professor. „Wir haben bereits Verbindungen zwischen den Gehirnen der Vögel und kompliziertesten Bedienungselementen geschaffen. D. h. alles, was ein Vogel zu tun beabsichtigt, wird einen Wimpernschlag später ausgeführt. Kein Mensch kann so schnell reagieren wie ein Vogel.“
Die Skepsis der Militärs wurde durch einen ihrer anwesenden Informatiker, der sich ziemlich mutig dafür einsetzte, doch wenigstens einen Versuch zu wagen, nur unwesentlich zerstreut.
„Einen Versuch?“ herrschte Luft-Ikus, zweiter Mann nach dem Verteidigungsminister, den Computerfachmann an. „Sie wollen einem Spatzen einen 70 Millionen Euro teuren Kampf-Jet anvertrauen? Einem verfilzten Büschel Federn? Sind Sie noch recht bei Trost?“
Diese Beleidigung blieb unter den anwesenden gefiederten Geschöpfen nicht ohne Ressentiments ...
„Lassen Sie uns einen Versuch machen. Mit … Modellflugzeugen!“ ließ Neulich verlauteten.
Die Herren Soldaten einigten sich - um des Friedens willen - auf einen Versuch. Der Professor war zufrieden. Das Ergebnis kannte er bereits.
   Vier Wochen danach war es soweit. Auf einem mit Rasen bedeckten Flugfeld traten gegeneinander an: Vier kampferprobte Piloten gegen einen - Zaunkönig. Eine erste Eingebung, für diese Tests Greifvögel zu verwenden, mußte der Professor rasch verwerfen: Sie waren nicht kreativ genug.
Der winzige Vogel wurde in ein Modell gesetzt, das einem Phantom-Jet entsprach, im Maßstab 1:15, die Herren Piloten durften das gleiche Muster fliegen – mit Hilfe einer Fernsteuerung. Sie hatten tagelang trainiert, bis sie die kleinen Flieger aus dem Effeff beherrschten. Der Zaunkönig hingegen sah sein Fluggerät am Tage des Wettstreites zum erstenmal.
Beginnen durften die Jet-Piloten. Sie ließen die kleinen Ebenbilder ihrer einstigen Parade-Kampfjets, ausgestattet mit kleinen Turbinen, aufsteigen, Steilkurven fliegen, Loopings, Kehren und Rollen, alles, was sie selber mit den Originalen geflogen sind. Es war beeindruckend. Dann kam der Zaunkönig an die Reihe.
Während er beruhigend auf ihn einredete, setzte Prof. Neulich ihm einen winzigen Helm aufs Köpfchen, danach gab er ihm noch ein paar Instruktionen mit auf den Weg. Alsdann startete er das Modellflugzeug. Kontakt hielt der ‚Pilot’ mit dem Professor über Funk.
Kaum war das Spielzeug in der Luft, als ein euphorisches Gezwitscher aus dem Lautsprecher ertönte.
„Er sagt, er finde Gefallen an der Art, sich so mühelos durch die Lüfte zu bewegen“, übersetzte der Wissenschaftler den Umstehenden, was der Zaunkönig erzählte.
Unglauben zierte die Gesichter der militärischen Beobachter. Noch flog das Modell kerzengeradeaus.
„Nun zeig uns mal, wie ein Vogel fliegt!“
Mehr brauchte Biologe Neulich nicht ins Mikro zu flüstern. Unversehens stieg das Modell steil in die Höhe, rollte circa zwanzig Mal um seine Längsachse, wobei es schnurstracks geradeaus flog. Wie ein abgeschossener Pfeil. Daraufhin wendete der Zaunkönig, flog ein paar Außenloopings und schoß danach direkt auf die wartende Besucherschar zu. Etwa zwei Meter davor machte das kleine Flugzeug eine halsbrecherische Kehre, flog in Rückenlage die gleiche Strecke zurück, wendete und visierte das erstaunte Publikum erneut an.
Breitbeinig stand der Fahrer des Generals neben seinem Vorgesetzten auf dem Rasen und rauchte, wodurch sich der Zaunkönig zu einem besonderen Manöver animiert fühlte. Er wollte zwischen den Beinen des Fahrers hindurch fliegen – mit Höchstgeschwindigkeit.
Verstohlen suchten General Luft-Ikus’ Augen jene Person, welche all diese Kunststücke mittels einer versteckten Fernbedienung flog. Vergeblich, denn da war niemand.
Wild stieß der Vogelpilot nach unten, fing das Modellflugzeug knapp über dem Boden ab und flog circa 20 Zentimeter über der Grasnarbe auf die geöffneten Beine des Fahrers zu. Der schloß sie im Reflex, was den Vogel veranlaßte, im Bruchteil einer Sekunde die Richtung zu ändern und mittels einer Steilkurve zwischen den Beinen des Generals hindurchzufliegen. Die waren im Moment dabei, sich ebenfalls zu schließen, aber es reichte allemal. Nur die Flügelspitze streifte den General ein wenig im Schritt, was bei diesem längst vergessengeglaubte Gefühle in Erinnerung rief.
Für die Augen der Anwesenden ging das alles viel zu schnell. Die meisten hatten dieses eindrucksvolle Manöver gar nicht bemerkt. Aber eine Hochgeschwindigkeitskamera, die von Anfang an alles aufgezeichnet hatte, offenbarte noch weitere Details: Der Zaunkönig hatte das Schließen der Beine des Fahrers mit einer Richtungsänderung quittiert und sofort ein anders Paar Beine angesteuert. Die Anwesenden machten sich jedoch für einen Sprung zur Seite bereit und schlossen daher nacheinander alle ihre Beine. Der Vogel hatte innerhalb einer Sekunde 15 Mal umdisponieren müssen, bis er dem am langsamsten reagierenden Menschen, dem Herrn General, endlich durch dessen sich gerade schließenden Hacken wischen konnte. Man zeigte sich beeindruckt; am meisten die Jet-Piloten.
   In den kommenden Monaten folgte eine Beratung der nächsten, Widerstände mußten gebrochen, Einwände entkräftet, Bedenken verworfen werden. Aber Mordekai Luft-Ikus wollte sich vor seiner Pensionierung noch einmal richtig in Szene setzen. Und zu irgendeinem Zeitpunkt hatte er sich entschieden: Ein Prototyp des Euro-Fighters war umgerüstet und die empfindliche Electronic modifiziert worden. Im Cockpit des kostspieligen Jets war eine winzige mentale Steueranlage installiert worden, mit Verbindungen zu allen Bedienungs-Elementen. Es war soweit! Nun galt es, das Verteidigungsministerium zu informieren.
 
   Auf einem Militär-Flughafen stand der Euro-Fighter, die metallene Nase drohend in Startrichtung geschoben, als Professor Neulich eintraf. In seiner Begleitung befand sich eine Rauchschwalbe namens Josef. Es war ein Weibchen, daher liebte es diesen Namen innig. Der elegante Vogel war von Neulich bestens instruiert worden, eine Einweisung in das sündhaft teure Fluggerät war nicht nötig, da es mit Hilfe der Hirnströme gesteuert wurde. Dennoch betrachtete Josef sich das Kampfflugzeug eingehend, indem sie es mehrmals umrundete.
Vor dem Hangar hatten sich diverse, unglaublich wichtige Persönlichkeiten versammelt, darunter ein Staatssekretär des Verteidigungsministeriums; der Herr Minister ließ sich entschuldigen. Des weiteren waren etliche Konstrukteure des Euro-Fighters anwesend. General Luft-Ikus, dessen Haare gerade im Begriff waren wieder etwas nachzuwachsen, starrte mit bangen Blicken auf den kostspieligen Jet. Wehe, wenn heute etwas schiefging! Wehe ihm! Dann durfte er gleich zum Angeln fahren und brauchte hier nie wieder zu erscheinen ...
Zusammen mit Professor Neulich begleitete der Informatiker, der die Steueranlage konstruiert hatte, das Schwalbenweibchen Josef zu seinem winzigen Cockpit, danach schloß sich die große Haube. Neulich nahm Funkkontakt auf mit seinem Schützling, er meldete sich unverzüglich. Der Professor gab ein paar Anweisungen, machte Vorschläge, die Flugroute betreffend, alles Routine. Josef gab ihr Okay, und die Triebwerke wurden gestartet. Der Höllenlärm zwang die Umstehenden in die Deckung eines Hangars. Schon setzte sich der Kampf-Jet in Bewegung.
Immer schneller wurde der Euro-Fighter, schließlich raste er wie an einer unsichtbaren Schnur gezogen die gesamte Startbahn entlang. Wenige Meter vor deren Ende - und nur Zentimeter vor den Antennen für den Instrumentenanflug - hob der Jet die Nase und schoß kerzengerade in den blauen Sommerhimmel, von zahlreichen gebannten Augen verfolgt.
Ruhig sprach der Ornithologe mit Josef und erfuhr, daß sie sich pudelwohl fühlte. Sie befand sich in einer Höhe von 15 000 Metern und genoß die fantastische Aussicht.
„Josef, mein Schätzchen. Du bist etwas zu hoch, wir sehen dich kaum noch. Hättest du die Liebenswürdigkeit und würdest ein wenig tiefer fliegen? Wenn du deine Manöver startest.“
„Rodther!“ zwitscherte es vergnügt aus dem Cockpit. Josef lispelte etwas.
Schon kippte der Jet über die rechte Tragfläche nach unten, um mit doppelter Schallgeschwindigkeit auf den Flugplatz zuzurasen.
„Der Vogel hat die Kontrolle verloren!“ winselte der General und wischte sich mit seiner gestreiften Krawatte den Schweiß von der besorgten Stirn.
„Keine Sorge, Josef verliert niemals die Kontrolle“, suchte Neulich ihn zu beruhigen. „Und notfalls kann sie ja mit dem Schleudersitz aussteigen“, fügte er schelmisch an.
„Was? Mit dem Schleuder ... Und die Maschine?“
Der General schluckte trocken, das lächelnde Gesicht des Professors registrierte er nicht. Der sprach wieder mit Josef, gab ihr ein paar Empfehlungen, mehr nicht.
Fast senkrecht stürzte der Jet vom Himmel. Etwa 50 Meter vor dem Erdboden brach Josef den Sturzflug ab, schwenkte in eine horizontale Bahn ein und flog in Rückenlage die Startbahn entlang, das Seitenleitwerk 50 Zentimeter über dem Asphalt. Und wieder ging es in die Höhe.
   Bei dem Manöver zuvor hatten sich die Flügel des Jets durchgebogen, als wären sie aus Gummi. Die äußerst brutal geflogene Kurve ergab auf den Meßinstrumenten der Konstrukteure eine G-Beschleunigung von über 25. Jeder Mensch wäre dabei gestorben. Nicht jedoch Fliegengewicht Josef. Sie flog unbekümmert weiter.
Kaum war sie den Blicken der Beobachter entschwunden, da traf die Druckwelle des Überschallfluges ein. Einige Fenster zerbarsten, blankgeputzte Brillen flogen von den Nasen, zwei Toupets verabschiedeten sich mehr oder weniger elegant von ihren Besitzern.
   Als Josef wieder gelandet war, offenbarten die Meßgeräte zahlreiche Flugübungen, die bis an die Belastbarkeit des Materials reichten, jene des Menschen bei weitem übertrafen und selbst die Konstrukteure verblüfften. Schnell war Josef aus dem Cockpit, flatterte ein paar Runden über die Startbahn, schnappte sich hie und da eine Mücke und kehrte schließlich auf die vertraute Schulter des Professors zurück. Dort hub sie an zu zwitschern, berichtete auf diese Weise all ihre Erlebnisse. Die Militärs waren, nachdem sie sich vom ersten Schrecken erholt hatten, begeistert. Die Rauchschwalbe Josef ebenfalls.
   Wieder vergingen ein paar Wochen, während derer sich im Verteidigungsministerium die Generäle die Klinken in die Hand drückten. Zu irgendeinem Zeitpunkt hatten sie sich, vom Ehrgeiz geleitet, entschlossen, dieses einzigartige Experiment zu einem Abschluß zu bringen. Die fliegerischen Qualitäten eines Vogels waren unbestritten, unwiderlegbar. Für einen Menschen nicht zu erreichen.
Was noch fehlte, war das Tüpfelchen auf dem I, das eigentliche Ziel der militärischen Fliegerei: Das Bedienen der Waffentechnik. War das mit Vögeln machbar? Wie sollte man sie dazu bringen, die zerstörerische Kraft einer Waffe zu initiieren? Sie, die durchweg friedliche Geschöpfe waren, bar jedweder Aggression.
   Mit dieser Problematik konfrontiert, dachte Professor Neulich lange darüber nach. Selber Pazifist, sollte er seine fliegenden Freunde dazu bewegen, zu zerstören, zu töten gar? Das lief seiner Philosophie entschieden zuwider. Das konnte, das durfte er nicht. Fliegen: Ja. Zerstören: Nein!  
Kampfpiloten hatten ein ähnliches Problem. Sie saßen in ihren Jets, viele Kilometer entfernt von jenen Zielen, die es zu treffen galt; oft sahen sie sie gar nicht. Bekamen so auch nicht die direkte Zerstörungskraft der Waffen mit. Sie erfuhren erst später in Zahlen, wie ‚erfolgreich’ sie gewesen waren.
Die Vögel des Professors würden sich schlicht weigern. Ergo bestand er darauf, daß keine scharfe Munition Verwendung finden durfte, was ihm von militärischer Seite - widerstrebend - zugesichert wurde. Folglich bestand die Aufgabe darin, Ziele nur zu treffen, nichts weiter.
Bei der Übung sollten Farbpatronen verschossen werden, also nur harmlose Übungsraketen zum Einsatz kommen. Um den Umgang der Vögel mit scharfen Geschossen würde man sich dann später bemühen. In eigenen militärischen Forschungseinrichtungen ... Das aber verschwieg man dem Biologen.
Im Labor trat Neulich vor seine Vögel hin und sprach mit ihnen über das Bevorstehende.
„Meine lieben Freunde“, begann er, „wie ihr alle wißt, steht uns die Abschlußprüfung ins Haus. Der Beweis, daß ihr die besseren Flieger seid, wurde mehrfach erbracht, dafür bedarf es keiner zusätzlichen Aufstiege mehr. Was noch fehlt, sind … Ziellieferungen … sozusagen.“
Professor Neulich überlegte. Was könnte ein Vogel liefern? Da hatte er die zündende Idee.
„Es gilt, Geschenke abzugeben! Die Menschen versuchen sich immer zu übertreffen mit Geschenken. Es gibt im Jet zwei Vorrichtungen: Die eine liefert Farben, die andere Geschenke. Jene, die Farben aussendet, verschießt diese über zwei Bordkanonen. Und wenn diese treffen, färbt sich das Ziel schön bunt. Je mehr Treffer, umso bunter.“
Noch während Neulich dies sagte, flog Johannes, der Sperling, ganz dicht an seine Seite und zeigte sich überaus interessiert.
„Um die Geschenke auszuliefern, was nicht einfach ist“, fuhr der Professor fort, „wird das Flugzeug ebenfalls in die Nähe des Zielortes gebracht, auf einen Befehl hin werden die Geschenkraketen gezündet und landen direkt beim Empfänger. Der freut sich dann … abgöttisch.“
Wohl war dem Professor nicht bei seiner Notlüge. Aber er wollte den Militärs beweisen, wie gut seine Vögel wirklich waren. In jeglicher Hinsicht.
   Ganz unruhig trippelte Johannes auf seinen zierlichen Füßchen. Das gefiel ihm, er brachte so gerne Geschenke, über die sich andere freuten. Und er mochte Farben. Je bunter, je lieber. Nicht, daß er sich vordrängen wollte, aber diese Aufgabe würde er sich schon zutrauen. Und der Professor ihm sicher auch. Allerdings käme die Kohlmeise ebenfalls infrage. Prof. Neulich ließ das Los entscheiden, Johannes gewann!
Der Piepmatz hätte im Simulator üben dürfen, das aber war gar nicht vonnöten. Vögel haben das im Blut. Also wurde der entscheidende Test für den kommenden Donnerstag anberaumt. Einen Tag vor Beginn der Sommerferien. 
 
   Wieder fuhr Professor Neulich zum Flugfeld, in seiner Begleitung fanden sich Johannes, der Spatz, und Sylvia, die Kohlmeise. Um keinen zu benachteiligen, hatte sich Neulich entschlossen, beide ins Cockpit zu setzen; zudem mochten sich die zwei. Sylvia sollte den Fighter fliegen, Johannes war für das Anvisieren der Ziele zuständig, für die Farben, die er so liebte, und für die ‚Geschenke’. So konnte das Unternehmen beginnen.  
Um die Aktionen einzuleiten, sollten die Vögel zunächst nach Belieben einige Runden drehen und in der Hauptstadt das Verteidigungsministerium überfliegen. Danach Kurs nehmen auf das in der Nähe des Militär-Flugplatzes gelegene Truppenübungsgelände, dort eine alte Scheune einfärben, im Anschluß sollten die Geschenks-Raketen eben jene Scheune treffen. So lautete der Einsatzplan. Nichts leichter als das! Den Vögeln wurden Bilder der anzusteuernden Objekte gezeigt - die Scheune und das Ministerium - sie prägten sich alles genauestens ein. Die Militärs, sowie die geladene Presse, konnten mit ihren Ferngläsern aus sicherem Abstand das Zielobjekt beobachten.
Souverän lenkte die Kohlmeise die Maschine zum Startpunkt, für das Treffen der Ziele war Johannes verantwortlich. Sogleich befand sich der Euro-Fighter in der Luft, flog einige halsbrecherische Schleifen und steuerte die unweit gelegene Metropole an. Über Funk hielten die Vögel Kontakt zu ihrem Lehrmeister, Professor Neulich.  
„Könnt ihr das Regierungsgebäude schon sehen?“ fragte er nach einer gewissen Zeit.
Die beiden Vögel bestätigten, überflogen das Verteidigungsministerium zweimal mit mittlerer Geschwindigkeit und nahmen danach Kurs auf das Truppenübungsgelände neben dem Flugplatz, wo die alte Scheune darauf wartete, ein neues Outfit zu erhalten, bevor sie von den Übungsraketen getroffen werden sollte.
„Weißt du was?“, zwitscherte Sylvia ihrem Co-Piloten ins Ohr. „Das Ministerium hätte auch einen neuen Anstrich nötig. Es sieht so grau aus, so trist.“
Johannes konnte das nur bestätigen, mochte er doch Farben über alles. Ihr Auftrag lautete jedoch anders: Sie sollten diese Scheune ‚anstreichen’.
Als das baufällige Gebäude in Sicht kam, bemerkten die beiden winzigen Piloten, daß es bewohnt war! Eine Schar Mauersegler hatte sich dort Nester gebaut und brachte fleißig Beute ein, die Brut zu füttern. Dort hinein jetzt die Farbgeschosse zu schleudern oder Geschenke zu werfen war schlicht unmöglich! Die beiden gefiederten Freunde beratschlagten den nächsten Schritt.
„Laß uns lieber das Verteidigungsministerium färben“, schlug Sylvia kurzerhand ihrem Begleiter vor, der zeigte sich sofort einverstanden. „Es ist derart unansehnlich, das muß sich ändern. Ob es diesem General nun gefällt oder nicht!“
„Wie hat er uns gleich noch genannt, der Herr General? Ein verfilztes Büschel Federn!“ bemerkte Johannes, und wer ihn kannte, der durfte sicher sein, daß der Spatz das nie vergessen würde.
 
Augenblicklich leitete der Flieger eine scharfe Kurve ein und donnerte zurück in Richtung Hauptstadt.
   In der Abgeschiedenheit des Militär-Flugplatzes beobachteten die Offiziere, wie der Euro-Fighter wieder am Horizont entschwand. Fragende Augen richteten sich auf den Professor.
„Es läuft alles nach Plan!“ konnte der vermelden, denn die beiden Vögel durften so viele Runden fliegen, wie sie wollten. Von der Änderung ihres Angriffszieles hatten sie nichts durchsickern lassen. Es sollte eine Überraschung werden. Für alle Beteiligten. Johannes überraschte doch so gerne mit Geschenken.
Schon war das Ministerium wieder in Sicht, Sylvia drosselte die Geschwindigkeit, Johannes bereitete die Farbgeschosse und die beiden Geschenke vor.
   Auf dem Militär-Flugplatz hingegen standen drei Männer dicht beisammen und tuschelten. General Luft-Ikus hatte tags zuvor Befehl gegeben, die zwei Übungsraketen gegen scharfe auszutauschen, denn es sollte in der Scheune einen richtig schönen Bums geben. Das war er seiner Position schuldig. Das alte Ding sollte vollkommen vom Erdboden verschwinden, es hatte ihn immer schon gestört.
   Als in der Hauptstadt die ersten Farbgeschosse an den grauen Wänden des Verteidigungs-ministeriums zerbarsten, änderte sich dessen Aussehen schlagartig. Grüne, rote, blaue Farbe lief in Strömen kreuz und quer die Fassaden hinunter, gefolgt von Gelb und Violett. Ein herrliches Streifenmuster entstand, Sylvia und Johannes konnten sich nicht satt sehen. Immer wieder kurvten sie, so langsam es der Jet gestattete, dicht über dem Gebäude, aus dem die Menschen herausliefen wie Ameisen, als drohte ein Erdbeben. Dabei wurde es doch nur frisch gestrichen. Immer bunter wurden die Farbkleckse, immer größer die Menschenmenge, die nach oben starrte. Einige hatten Ferngläser dabei und entzifferten die weiße Nummer, die am Heck des Euro-Fighters prangte.  
Die Farbenpracht gefiel Johannes so sehr, daß er um ein Haar seinen wichtigen Auftrag vergessen hätte: Er sollte doch auch die Geschenke abliefern! Spontan entschloß er sich, das gleich hier zu erledigen. Sylvia brachte den Jet in Position, der Spatz visierte sein Ziel an, und schon raste die erste Rakete dem Ministerium entgegen. Und kurz darauf die zweite.
 
   In weiter Ferne hatte es einen furchtbaren Knall gegeben. Ein wenig überrascht schielte der Professor zum General hinüber, und dessen Verwunderung schien nicht minder. Was war geschehen?
„Gebäude frisch gestrichen, Geschenke abgeliefert!“ zwitscherte es stolz aus dem Funkgerät; die Vögel befanden sich schon auf dem Rückflug.
Professor Neulich war‘s zufrieden.
 „Geht’s euch auch gut?“ fragte der Professor über Funk, und die beiden gefiederten Testpiloten bestätigten bestes Befinden.
„Zielobjekt gestrichen, Geschenke abgeliefert!“ ertönte es erneut aus dem Empfänger.
Also, die Maschine ist noch in der Luft, sinnierte Neulich, was hat da eben so gekracht?
„Wißt ihr etwas über diesen Lärm?“ wollte er von seinen Schützlingen in Erfahrung bringen.
Aber die wußten nur vom farblichen Wandel des Verteidigungsministeriums, von der letztlich ,dramatischen Veränderung‘ des Gebäudes ahnten sie nichts, und in die Ohren der erschrockenen Beobachter drang nur fröhliches Zwitschern.
   Minuten später raste der Kampf-Jet mit Mach I im Tiefflug und in Rückenlage über das Flugfeld, kurz darauf stand er wieder auf festem Boden. Den beiden leichtgewichtigen Piloten wurde herausgeholfen und sie erhoben sich sofort in die Lüfte. Gleich darauf hatten sie die baufällige Scheune erreicht, und die Freude der derzeitigen Bewohner war überschwenglich, als ihnen die Nachricht von der wunderbaren Errettung verkündet wurde. Daß stattdessen ein Verteidigungsministerium in Schutt und Asche lag, regte dort niemanden auf. Dann ging’s zurück zum Flugplatz.
Hier hatte sich Luft-Ikus mit seinen Leuten beim Euro-Fighter versammelt und diskutierte eifrig mit ihnen, wo die beiden Raketen wohl abgeblieben waren. Denn das eigentliche Ziel war nach wie vor unversehrt, wie man unschwer erkennen konnte. Zu ihnen gesellte sich der Professor.
Die Kohlmeise Sylvia und Johannes, der Spatz, die imstande waren, aus luftiger Höhe ein komplettes Stadtbild positiv zu verändern und denen es gelungen war, der lahmen Post Konkurrenz zu machen und Geschenkpakete im Fluge abzuliefern, setzten sich auf die Schultern des Professors und beäugten verschmitzt den General.
   Das Unternehmen Pilot Vogel war recht erfolgreich zu Ende gegangen. Die Scheune war zwar stehengeblieben, aber, was viel wichtiger war, der sündhaft teure Jet wieder glücklich gelandet. Darüber zeigte der General die allergrößte Zufriedenheit. Ansonsten dürfte ja nicht viel passiert sein. Er brauchte nicht zum Angeln zu gehen.
Da klingelte in seiner Hosentasche überaus ungeduldig das Handy …
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.04.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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