Francesco Lupo

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
 
   Die simple Frage lautete doch: Steht dieser Schrank schief oder ich? Meine  grazilen Hüften geraderückend, den Hals hoch gereckt, starrte ich das Wohnzimmermöbel an, während es den Eindruck zu vermitteln suchte, sich in eine schlechte Kopie des Turms von Pisa zu verwandeln. Ich behielt recht: Es war der Schrank.
Mindestens 20 Zentimeter neigte sich das hölzerne Ungetüm nach links, machte alle Anstalten, in Kürze das Übergewicht zu verlieren und zu kippen. Wobei nicht ganz klar wurde, welches Übergewicht den Schrank zu Fall bringen würde: Sein eigenes? Oder jenes liebliche, verführerische, das in seinen Regalen schlummerte …?
„An dem winzigen Mohrenkopf, den ich gestern abend dort plaziert habe, kann es unmöglich liegen“, beharrte ich meiner Frau gegenüber auf meinem Standpunkt. Felsenfest.
Mohrenköpfe sind federleicht, wie jeder Teenager bestätigen wird. Sie bestehen quasi aus nichts. Aus einem süßen, weißen, mit hauchdünner Schokolade übergossenem  Nichts - aus Zuckerschaum. Niemals brächten sie es übers Herz, mutwillig einen Schrank zum Einsturz zu bringen, Eiche rustikal schon gar nicht.
In meinem ausgeleierten Trainingsanzug kraxelte ich über die Blumenvase und eilte dem Möbelstück zuhilfe, versuchte es zu stützen, war aber mit meinen 1.65 m restlos überfordert. Meine Arme reichten nicht so hoch hinauf.
„An dem einen Mohrenkopf liegt es sicher nicht“, hielt die Gattin hartnäckig am Thema fest, „vielmehr an seinen 500 ‚Kollegen’, die in den Kartons daneben stehen.“
Sie hat gut reden, aber wo sie recht hat, hat sie recht. Es war übrigens nicht ganz einfach, diese wuchtigen Kartons im Schrank unterzubringen. Hierfür mußten erst einmal die Mars- Bounty- und Snickersriegel beiseite geschoben werden, die ich zwischen die Kisten mit Haribo-Konfekt geklemmt hatte. Bei diesem Versuch kam mir die geballte Ladung Toblerone entgegen, preiswert als Sonderangebot erstanden. Die 400 Gramm-Versionen. Im Sechserpack. Lecker. Aber ich schweife ab.
„Hilf mir! Ich bin zu klein!“ bat ich meine Frau um Beistand, die rührte sich nicht von der Stelle.
„Du bist zu dick“, raunte es nur heimtückisch durchs Zimmer.
„Ich bin nicht zu dick! Ich bin zu klein“, bestand ich auf dem entscheidenden Unterschied.
   Heute bin ich der festen Überzeugung, wir hätten diese Abmagerungskur damals vielleicht doch nicht machen sollen. Aber wenn Freunde einem schon mal einen Ratschlag erteilen, kann man sich schwerlich widersetzen. Vor allem dann nicht, wenn es um die Gesundheit geht.
„Ihr müßt abnehmen! Unbedingt! Beide“, lautete die einhellige Aussage des Freundeskreises an jenem Abend im Herbst letzten Jahres, getätigt im Rahmen einer ausgedehnten Grillparty in Johnnys Garten.
Da standen wir nun, meine Dicke und ich. Wie begossen. Ich muß einräumen, schlank sind wir nie gewesen. Mein Gewicht bewegte sich immer zwischen 80 und 90 Kg; meistens bewegte es sich nach oben. Meine Frau war leichter. Nicht daß sie eine zierliche Person gewesen wäre, aber leichter als ich war sie stets. Über 70 Kg hat sie’s nie geschafft. Bis damals.
Und nun beschlossen die Freunde - noch vor dem ersten Steak und dem leckeren Nudelsalat mit frischen Pilzen - daß wir abnehmen sollten. Das empfand unsereins schlichtweg als Verrat, demzufolge brach ich auch – unmittelbar vor meinem fünften Schwenkbraten - eine heiße Diskussion vom Zaume. Johnny, selbst ein Zweizentnermann, schlug vor, einfach nur noch die Hälfte zu essen, wobei er sich ein Stück Fleisch in den Mund steckte, das einem ausgewachsenen Eisbären ernsthafte Probleme bereitet hätte.
Einer sprach die Trennkost an. Getrennte Kost, Kohlenhydrate und Eiweiß zu verschiedenen Zeiten zu sich zu nehmen. Ich schlug vor, die Kartoffeln im Wohnzimmer zu verzehren, anschließend - getrennt - in der Küche die Steaks. Aber auch das fand wenig Zuspruch.   
‚Das alles sei nur Staffage‘, meinte unsere älteste Freundin, die wir schon seit vielen Jahrzehnten kennen und deren Name mir gerade nicht einfällt. ‚Nur wer gänzlich auf die Nahrungszufuhr verzichte, könne wirklich abnehmen‘.
Das allerdings schien uns beiden etwas zu radikal, und wir verschoben die Kur flugs bis zum nächsten Frühjahr. Eines schönen Morgens dann überraschte mich meine Frau mit der lapidaren Feststellung:
„So, ab heute wird gefastet!“
Damit war die Speisefolge für die nächsten Tage exakt festgelegt. Zum Frühstück gab es nichts und dazu etwas Tee. Mittags wiederholte sich das üppige Menü, ebenso abends. Zwischen den ‚Mahlzeiten’ tranken wir Tee. Leicht mit Honig gesüßt. Das war erlaubt.  
Den ersten Tag verbrachten wir damit, zu hungern und uns gegenseitig auf die Nerven zu gehen.
„Laß mich in Ruhe! Trink deinen Tee“, war der Standardsatz meiner besseren Hälfte.
Ich befolgte ihren Rat, immer, ging in die Küche, nahm den größten Löffel, der sich finden ließ, zwängte ihn ins Honigglas und süßte meinen Tee. Weil wir von der Gattung Homo sapiens aber zuweilen äußerst lernfähig sind, schmeckte der Tee im Laufe des Nachmittags immer süßer, und kurz darauf schon mußte ich losziehen, um neuen Honig zu kaufen.
Am ersten Tag nahmen wir beide lediglich 300 Gramm zu! Ein beeindruckender Erfolg, wenn man bedenkt, daß wir jeder nur drei Gläser Honig verzehrt hatten. Von dem kalorienreichen Tee ganz zu schweigen.
Da die Mahlzeiten ausfielen, stand uns natürlich jede Menge kreative Freizeit zur Verfügung. Wir verbrachten sie damit, zu hungern und uns anzustarren.
„Guck nicht so beleidigt“, entfuhr es meiner Gattin, als sich meine Unterlippe wieder einmal anschickte, sich unaufhaltsam meinem Kehlkopf zu nähern.
„Ich habe Hunger!“
Mehr sagte ich nicht, sondern klappte meinen Mund wieder zu, wie sich das für einen kultivierten, einen fastenden Menschen gehört.
Sogar auf den Honig verzichteten wir schließlich, aber nach zwei Tagen ohne feste Nahrung hielt ich es beinahe nicht mehr aus. Ich träumte vom Essen, träumte, daß ich Magenschmerzen hatte, und als ich am nächsten Morgen kauend erwachte, die Bettdecke zwischen den Zähnen, war ich heilfroh, daß es nur der ganz gewöhnliche Hunger war.
Im Grunde meines Herzens beneidete ich unseren Kanarienvogel. Trillernd saß er in seinem Käfig am überquellenden Freßnapf und ahnte nichts von unseren belanglosen Problemen. Am dritten Tag stellten wir uns auf die Waage und bemerkten: Es fehlten tatsächlich einige Pfunde. Unsere Freude darüber hielt sich jedoch – aus verständlichen Gründen - in äußerst engen Grenzen.
Zu meiner Ehrenrettung muß ich einräumen, daß wir uns strikt an die Vorschriften hielten. Nur einmal mußte ich meine Frau mit Gewalt davon abhalten, sich am Freßnapf der Nachbarskatze zu vergreifen. Es sah schon ulkig aus, wie sie sich gierig über das angrenzende Balkongeländer beugte, die stämmigen Beine in die Luft streckend. Ich wäre in schallendes Gelächter ausgebrochen, hätte ich nicht gerade den Mund voller Vogelfutter gehabt.
Am vierten Tag - noch etwas leichter, aber völlig deprimiert - beendeten wir das Experiment mit einem Gelage, das seinesgleichen suchte. Seit diesen traumatischen Erlebnissen haben wir unser altes Gewicht wieder erfolgreich nach oben stabilisieren können.
   Ganz nach oben. Als Folge dieses bedauerlichen Zwischenfalls vom letzten Frühjahr bin ich ein wenig rundlich geworden, und meine Frau hätte mir mit dem Schrank wirklich ein wenig zur Hand gehen können. Wer 1.65 m mißt, zählt wahrlich nicht zu den Riesen. Uschi ist mit ihren 1.67 m auch nicht viel größer. Dafür wiegt sie neuerdings 195 Pfund! Ein weibliches Wesen, das 195 Pfund wiegt, mag man sich gar nicht vorstellen.
Dagegen bin ich mit meinen bescheidenen 130 kg fast schon schlank. Und dabei nasche ich kaum. Hie und da mal  - wer könnte einem das bißchen Glück vergönnen?   - ein unbedeutendes Stückchen Schokolade, das war’s dann schon.
Oder einen winzigen Karton Mohrenköpfe. Diese braunen Leckereien wiegen doch nichts. Bestehen aus Luft. Sollte man keine Luft mehr naschen dürfen? Im Ernst: Was können wohl ein, zwei Kartons Luft schon ausmachen? Oder drei.
   Letztendlich reichte mir die Dame des Hauses einen Besenstiel, mit dessen Hilfe ich den maroden Schrank vor dem Einsturz bewahrte. Das war letzte Woche.
 
   Uschi, mein Weib, kann ja nicht mehr aufhören, wenn sie einmal angefangen hat zu naschen. Immer wieder, mechanisch, führt sie allabendlich - wie abwesend - die Hand zum kauenden Munde. Die Augen starr auf den Fernseher geheftet. Als liefe dieser Apparat nur, wenn dem Zuschauer laufend Kohlenhydrate zugeführt werden.
Bei mir ist das gänzlich anders. Eigentlich lassen mich Süßigkeiten völlig kalt. Tagsüber kommt mir kein Krümelchen Zucker über die Lippen. Abends vielleicht, je nach Laune. Bei einem Bierchen …
Ich jedoch weiß, wann Schluß ist. Meine Dicke nie. Erst wenn die Packung leer ist, gibt sie auf. Das nervt. Wie kann man nur so zügellos sein? Zuweilen lasse ich mich sogar davon anstecken und nasche ein wenig mit. In Maßen, versteht sich. Schließlich muß wenigstens einer von uns beiden vernünftig bleiben.
   Gestern zum Beispiel, beim Quiz vor acht. Eigentlich waren wir beide noch satt vom Abendessen. Aber kaum saßen wir auf der Couch in unseren Mulden, da überkam uns ein undefinierbares Verlangen nach etwas Süßem.
Selbstredend widerstehen wir derartigen Verlockungen mit Leichtigkeit. Wir sind erwachsene Menschen. Und so blieben wir auch geschlagene 10 Sekunden sitzen. Bevor meine Frau mich zur mittlerweile restaurierten Schrankwand schickte.
Ich wuchtete also meine Statur aus dem Sofa, kletterte wie gewohnt über die alberne Blumenvase und erreichte binnen kurzem den Schrank. Als ich die Tür einen Spalt öffnete, fiel - aus dem nicht mehr ganz gefüllten Regal und ungeklärten Gründen - eine 400-Gramm-Packung Rumkugeln direkt auf mein Gesicht, was mir die Auswahl eminent erleichterte.   
Zurück in meiner Kuhle schlug ich vor, an jenem Abend nicht zu naschen. Bevor wir nicht eine gewisse geistige Gegenleistung erbracht hätten. Da bot sich selbstredend das Quiz an.
Der reizende Spielleiter aus Hamburg, der besonders meine Frau in seinen Bann zieht, stellte ein paar lächerliche Fragen, die mir keine Probleme bereiteten. Meine Gattin tat sich da etwas schwerer. Gestern war ich gut drauf, wie man so sagt, und ich wollte sie gewinnen lassen. Wenigstens ab und an …
Sollte sie doch die Schokolade essen! Sollte sie doch dick werden! Es war ja schließlich ihre Figur. Oh, ich konnte verzichten.
Der Quizmaster wollte wissen, welches Getränk am meisten Alkohol enthielt:
A Bier, B Wein, C Martini oder D Likör.
Mein Weib platzte sofort heraus mit der Antwort C, Martini! Selbstredend wußte ich es besser. Da ich dem Wein schon so manchen Rausch zu verdanken hatte, konnte nur die Antwort B in Frage kommen. Wenn ich ein Glas Martini trinke, spür ich überhaupt nichts.   
Lässig griffen meine Finger nach der ersten Rumkugel und wickelten sie genüßlich aus ihrer Verpackung, als der Kandidat den Likör auserkor. Lachend steckte ich mir die Kugel in den Mund. Schmachtend schaute mein Weib zum Fernseher hinüber, die Linke bereits in Richtung Naschwerk ausgestreckt.
„Die richtige Antwort lautet: Likör “, erklärte der nette Hamburger.
Der Augenaufschlag, mit dem mich meine Frau bedachte, verstärkte nur meine Kaubewegungen.    
„So ein Quizmaster“, erklärte ich ihr den Sachverhalt, „kann nicht alles wissen, Schatz. Genaugenommen weiß er sogar recht wenig. Wenn er nicht jedes Wort ablesen könnte, blieb er stumm wie ein Fisch. Wein ist korrekt, glaub mir.“
Ich bin nicht ganz sicher, ob sie mich richtig verstanden hatte, da ich gerade zwei weitere Rumkugeln nachschieben mußte. Weil jedoch nach dieser Frage noch gewisse Zweifel und eine gehörige Portion Mißtrauen den Raum schwängerten, gestattete ich ihr, sich auch eine der Kugeln zu nehmen. Nur eine einzige! Ordnung muß sein.
Ein überraschender Telefonanruf stoppte unsere Aufmerksamkeit, die zweite Frage des Quiz‘ betreffend. Nachdem der lästige Anrufer 2 Minuten später von mir abgewimmelt worden war, widmeten wir uns wieder den interessanten Rätseln auf dem Bildschirm.  
Der erste Bundeskanzler war Adenauer. Und nicht Heuss, wie meine Frau zum Besten gab. Erneut war der Sieg mein. Schwerfällig erhob ich mich, um zum Regal hinüber zu wanken, denn die Rumkugeln hatten sich während des nicht enden wollenden Telefonates auf wundersame Weise verflüchtigt. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns beiden dafür verantwortlich war. Aber ich hätte schwören mögen, daß ich beobachtet habe, wie sich meine bessere Hälfte einer oder zweier Kugeln bemächtigte. Während ich stundenlang telefonieren mußte. Mit vollem Munde.
Meinen Arm, den kurzen, ausgestreckt, suchten fünf dicke klebrige Finger hoch oben im Wohnzimmerschrank nach Nachschub, blind, versteht sich. Denn ich bin ein wenig kurz geraten, wie ich eingangs andeutete. Allein, fündig wurden sie nicht.
Schreckensbleich starrte ich meine Frau an.
„L e e r!“ stammelte mein tonloser Mund.
Mit der Feststellung: „Sei nicht kindisch. Gestern war der Schrank noch voll!“ wischte Uschi meine empirischen Erkenntnisse einfach beiseite. „Oder … fast voll“, lenkte sie mit leiser Stimme ein. „Wer hat denn die fünf Schachteln Mohrenköpfe gegessen? Du!“ hallte es durch unsere Etagenwohnung im dritten Stock, daß mir die Ohren dröhnten.
„Das ist nicht wahr!“ setzte ich mich mannhaft zur Wehr.  
„Doch!“
„Nicht alle fünf!“
Mein Weib schleppte den Hocker herbei und kletterte hinauf, um einen Blick ins verwaiste Regal zu erhaschen. Sie reckte ihre Figur, griff hinein in die große Einöde und fischte schließlich eine Schachtel After Eight heraus. Und das kurz vor acht …
„Dasisalleswasnochdais“, hauchte sie mit tränenerstickter Stimme, dabei stellte sie die dunkelgrüne Schachtel so behutsam auf den Tisch, als wäre sie ein in Windeln gewickeltes Kind und in höchstem Maße verletzlich.
„Na und?“ raunte ich ihr zu, während ich mit den Ärmeln meine Mundwinkel von den Spuren der Rumkugeln befreite. „Dann gibt es eben heute nicht mehr. Ich kann leicht darauf verzichten.“
Schwer schluckend ließen wir uns zurück auf die Couch plumpsen, was diese mit einem widerstrebenden Knarren beantwortete. Ihr Problem.
Mit irren Blicken starrten wir nun mit dem einen Auge auf das zu Ende gehende Quiz, mit dem anderen auf die noch immer mit einer dünnen Folie versehenen grüne Packung. Keiner wollte der Erste sein, das Kunststoffsiegel zu brechen, um die zarten Schokoplätzchen mit Pfefferminzgeschmack aus ihrem Gefängnis zu befreien.
Zwischendurch sahen wir beide sogar in eine völlig andere Richtung, tunlichst bemüht recht gleichgültig dreinzuschauen.
Eine Ewigkeit später - ich kann nur schätzen … die zweite Meldung der Tagesschau war noch nicht zu Ende – packte mich die Wollust. Verstohlen zuckte meine Hand nach der Packung und – griff ins Leere.
Unbemerkt hatte sich meine teuflische Lebensgefährtin der Schachtel bemächtigt, sie geräuschlos geöffnet und den Inhalt bereits zur Hälfte vertilgt.
„Verräterin!“ herrschte ich sie an, bestrebt, wenigstens den Rest an mich zu bringen.
Der Kampf war kurz, aber erbittert. Noch bevor der Sprecher die dritte Meldung begonnen hatte, war von den Pfefferminzplätzchen weit und breit nichts mehr zu sehen. Zwei oder drei habe ich, so glaube ich, zusammen mit der dünnen schwarzen Hülle verschluckt. Im Eifer des Gefechts! Das war gestern, wie gesagt.
 
   Die Atmosphäre des heutigen Abends gestaltet sich als äußerst gespannt. Eine Unruhe hat uns beide erfaßt, kaum daß wir nach dem üppigen Abendessen in unseren Sassen platzgenommen haben. Sollte es denn nicht möglich sein, in diesem Hause in Ruhe einen gemeinsamen Abend zu verbringen, ohne ständig die Hand zum Munde zu führen? Das wäre ja gelacht.
Der Fernseher ist aus, im Raum ist es mucksmäuschenstill. Wir lauschen verzückt dem tropfenden Wasserhahn, der sein penetrantes Geplatsche von der Küche bis hier herüber vernehmen läßt. Wahrscheinlich hat sie ihn nicht richtig zugedreht. Es ist zum Wahnsinnigwerden! Aber um ihn zu schließen, müßte ich extra aufstehen. Nicht mit mir.
Ich stiere auf den dunklen Bildschirm, hernach zum Schrank hinüber. Irgendetwas fehlt. Wenn ich nur wüßte, was. Nicht daß ich süchtig wäre nach diesen gänzlich überflüssigen Kohlenhydraten. Mitnichten. Ich könnte bequem darauf verzichten.
Ich will nur nicht. Inmitten dieser Ratlosigkeit erhebe ich mich ächzend, streiche mir den Trainingsanzug glatt - den trage ich meistens, er ist bequem - stolpere in die Küche und glotze scheinbar gelangweilt in einen der Küchenhängeschränke.
Wenn ich mich recht erinnere, steht dort immer das Glas mit dem Honig. Wo ist es abgeblieben? Hastig räume ich die Fächer aus und muß erkennen: Es ist verschwunden.
„Hast du den Honig gesehen?“
Obwohl sie meine Frage gehört haben muß, bleibt Uschi stumm. Starrt auf den mittlerweile laufenden Fernseher. Ich kenne das. Sie weiß genau, wovon ich spreche. Entweder hat sie ihn versteckt - oder ich habe ihn gestern nacht versehentlich aufgegessen.
Ein unbändiges Kribbeln bemächtigt sich meiner. Die Unruhe wächst, ist kaum mehr zu zügeln. Ich brauche jetzt schleunigst etwas Süßes, oder es geschieht etwas Entsetzliches. Da fällt drüben ein leichter Gegenstand zu Boden. Voller Neugierde schiebe ich meine 130 Kg ins Zimmer zurück und sehe gerade noch, wie meine Frau das Honigglas hinter ihrem Rücken zu verbergen sucht.
„Natter!“ zische ich ihr entgegen, stolpere und falle über den Wohnzimmertisch, nicht ohne meinen Arm auszustrecken und das Glas zu ergreifen. Es ist leer! Der Deckel liegt am Fußboden, meine Gattin leckt sich gierig die Finger ab. Augenblicklich will ich das übernehmen, greife nach ihrer Hand, aber sie entzieht sie mir, indem sie sie ganz in ihren Mund schiebt.
Ein verzweifelter Versuch, mit meiner Zunge ins Glas vorzudringen, scheitert ebenfalls, weil sich mein Gesicht nur bedingt verformen läßt. Tränen rinnen über meine Wangen. Ich bin tief enttäuscht von ihr. Ich würde ihr im umgekehrten Fall niemals derart in den Rücken fallen, niemals. Das schwöre ich bei allem, was mir heilig ist. Viel ist es ohnehin nicht.
Unsere Blicke treffen sich, und mit einemmal sind wir uns einig wie nie zuvor. Ich stecke einen Hunderter in die Tasche meines ausgebeulten Arbeitslosen-smoking - damit meine ich den Trainingsanzug - und wir verlassen die Wohnung in Richtung Tankstelle. Es ist Viertel nach neun. Draußen ist die allesverhüllende Dämmerung hereingebrochen. Wie zwei Diebe in der Nacht schleichen wir davon, von einem einzigen Gedanken beseelt: Süßigkeiten!
Die Tankstelle ist über einen Kilometer entfernt, liegt quasi am Ende der Welt, und als wir nach wenigen Minuten den Supermarkt passieren, zeigt mein Weib mit ausgestecktem Arm in eindeutiger Absicht auf dessen Haupteingang. Er ist natürlich geschlossen.
„Was willst du?“ frage ich genervt und bemitleide meine schmerzenden Füße.
„Dort“, keucht sie mit dem Brustton der Überzeugung, „kriegen wir, was wir brauchen.“
 „Wir sollen einbrechen?“ flüstere ich entgeistert, da mir dies nie im Leben in den Sinn käme. „Wenn sie uns erwischen, werden wir unsere Mahlzeiten getrennt zu uns nehmen. Du deine im Frauengefängnis und ich im Männerknast. Das wäre dann eine echte Trennkost!“
Sie nickt abwesend; sie hat sich nun einmal darauf versteift, dort hineinzugehen. Weil das für mich aber überhaupt nicht in Frage kommt, zerre ich sie von der Straße.
In Richtung Supermarkt. Dabei überlege ich fieberhaft, wie wir dort hinein gelangen können. Jetzt. Sofort. Schleunigst!
Die Lichter im Markt sind weitestgehend gelöscht, nur eine schwache Notbeleuchtung ist verblieben. Mit plattgedrückten Nasen erkennen wir durch die Scheiben die Süßwarenabteilung und geraten in Verzückung. Welch ein Anblick. Jetzt müßte man nur noch hineinkommen ...
Wer 130 Kg wiegt marschiert nicht gerne. Wir schleppen uns daher am Backsteingebäude entlang, streichen am letzten großen Fenster vorbei und biegen um die Ecke zum Hinterhof. Was nun? Meine Frau erklimmt als erste die steile Schräge der Laderampe, rüttelt herzzerreißend am Lieferantentor, es ist ebenfalls verschlossen.
Währenddessen lehne ich mich erschöpft an ein Milchglasfenster, das gekippt steht. Ich finde das unglaublich nachlässig. Wie leicht könnte hier eine verantwortungslose Person einsteigen. Ein kräftiger Druck meiner Schulter, die Scheibe gibt nach, und der ganze Rahmen wird aus der Verankerung gerissen. Jetzt ist es zweifellos ein offenes Fenster. Ob das unter Einbruch fällt …?
Den Gedanken noch im Kopf, robbe ich mit meinem rundlichen Körper über die Fensterbrüstung - wie etwa ein See-Elefant auf der Hatz nach seinen Weibchen seinen Leib über den steinigen Strand von Patagonien schiebt - und falle kopfüber ins Schwarze. Unsanft lande ich auf meiner Birne, Blech scheppert, Töpfe fallen um, ein Spektakel sondergleichen.
„Alles in Ordnung?“ fragt jene Schlange, die sich heute abend erdreistet hat, den Honig alleine zu verschlingen.
Ich murmle Belangloses, rapple mich auf und schaue mich um. Es riecht nach Fleisch und Wurst, ich bin in der Metzgereiabteilung gelandet. Nun steht mir der Sinn aber nach ganz anderem. Halbblind taste ich mich den engen dunklen Flur entlang, um meine Uschi durch die Hintertür offiziell einzulassen. Aber da steht sie nicht. Stattdessen spektakeln die Töpfe ein zweites Mal. Ich konstatiere: Die weibliche Robbe hat sich ebenfalls für die etwas unbequemere Luftlinie entschieden.
Dicht an dicht schleichen wir in den Verkaufsraum, nähern uns unserem begehrten Ziel. Dort stehen sie im Halbdunkel: Die vollen Regale mit Schokolade, Mohrenköpfen und anderen Leckerbissen. Ein wohliger Schauer läuft mir über den schweißnassen Rücken. Die Vorfreude übermannt mich, ein Traum geht in Erfüllung. Aus Furcht, ich könnte daraus erwachen, greife ich wahllos ins erstbeste Regal, nehme mir einen handlichen Riegel, zerre die Folie herunter, beiße hinein und mampfe drauflos.
Das Stück Seife schmeckt ekelhaft, ich spucke es aus. Wir befinden uns noch im Bereich der Körperpflege, aber weit kann es nicht mehr sein. Schon leuchtet uns das Schild einer großen deutschen Mohrenkopffirma entgegen, deren Name mir momentan entfallen ist. Mann, ich weiß nur noch, daß sie unheimlich dick sind. Dabei darf man heutzutage Mohrenkopf oder Negerkuß guten Gewissens gar nicht mehr sagen, fällt mir ein. Die korrekte Bezeichnung ist: Schaumgebäck mit Migrationshintergrund.
Noch nicht richtig dort angelangt, reiße ich die erste Schachtel auf und stecke mir drei Negerküsse auf einmal in den Schlund. Das tut richtig gut nach der Seife. Sekunden später ist die Schachtel leer.
Nach einem solchen Exzeß frage ich mich zuweilen, ob das jetzt wieder nötig war. Beinahe immer komme ich zu dem vernünftigen Schluß: Eigentlich ja.
Umso besser. Zielstrebig wird der Inhalt der zweiten Schachtel ‚evakuiert’. Meine Gattin bekommt nichts davon ab. Sie soll sich selbst versorgen. Es ist ausreichend vorhanden. Wie ihm Rausch stecke ich mir Schokoriegel in die Hosen, bis diese zu rutschen beginnen. Mit einer Hand die Hosen haltend begebe ich mich auf die Suche nach einem Tragebeutel - mit heruntergelassenen Trainingshosen geht es sich so schlecht.
Gleich an der ersten Kasse finde ich welche, eile zurück und stopfe den ersten Beutel voll. Viel geht nicht rein. Bald schon siegt bei mir die Erkenntnis, daß wir etwas Größeres brauchen.
„Den Einkaufswagen!“ ruft mein Weib euphorisch und deutet zu den Kassen hinüber.
Ich stimme Uschi nur selten zu, mache aber heute eine Ausnahme. Ein munter Liedchen trällernd schiebe ich das Drahtgeflecht auf Rädern zu den begehrten Regalen. Jetzt gibt es kein Halten mehr. Wie in Trance füllen wir den Warenkorb bis zum Rand und schieben ihn zum Hintereingang.
Dort angelangt fällt mir ein, daß an der Kasse ja noch jede Menge dieser überaus nützlichen Einkaufswagen stehen, und schon bin ich auf dem Rückweg, dicht gefolgt von meiner Uschi. Zehn Minuten später bugsieren wir fünf vollgepackte Wagen ins Freie. Nachdem der Lieferanteneingang wieder verschlossen ist, chauffieren wir die Drahtkarren zur Rampe hinüber.
Eigentlich müßten wir jeden Wagen einzeln nach unten bringen, denn die Rampe ist steil. Dazu aber hätten wir die enorme Strecke von 5 Metern mehrmals zu gehen. Folglich schiebe ich den einen Wagen, der andere wird von mir gezogen. Frei nach dem etwas abgewandelten Sprichwort: Was du auf einmal besorgen kannst, das verschiebe nicht auf nachher! Ich bin ein ökonomischer Mensch. Rationell, effektiv, eben durch und durch ein Vollblut-Ökonom.
Der vordere Wagen will partout nicht in der Spur bleiben, und eines der Kunststoffräder gleitet seitlich von der Rampe. Weil ich aber nicht loslasse, was ich einmal in Händen halte, neigt sich der Einkaufswagen gefährlich immer weiter in Richtung Hof ...
Der Lärm war unbeschreiblich. Als wieder etwas Ruhe einkehrt, liegt der selbsternannte Vollblut-Ökonom unten neben der Rampe, inmitten einer Lawine von Mohrenköpfen und Marsriegeln, aufgeplatzten Haribotüten und Butterkeksen. Noch immer halten meine Hände krampfhaft beide Einkaufswagen fest.
   Der Heimweg gestaltet sich als tückisch. Nachdem wir die beiden gekippten Warenkörbe wieder aufgestellt und beladen haben, schieben wir alle fünf mit viel Geduld von dannen. Zwei meine Frau, ich die beiden restlichen drei. Bald schon muß ich mir allerdings eingestehen, daß es so nicht geht, also laß ich einen an der letzten roten Ampel stehen.
   Die anderen vier Wagen rollen, ziehen und schieben wir alsdann heim in unsere Garage. Das Auto stelle ich vors Haus. Lange wird es dort ohnehin nicht stehen bleiben müssen. Es sind ja nur vier Einkaufswagen. Dafür benötigen wir vierzehn Tage bis zwei Wochen. Höchstens.
Den Vorschlag meiner Uschi, zurückzugehen und den Hunderter an der Kasse zu deponieren, verweise ich ins Reich der Fabel. Meine Füße schmerzen zu sehr.
 
   Wir haben es uns vor der Glotze wieder gemütlich gemacht. Die Regale sind gefüllt, die ersten Spuren unseres nächtlichen Streifzuges überziehen sowohl den Wohnzimmertisch als auch unsere Münder, wir fühlen uns rundum wohl. Da klingelt es an der Wohnungstür. Es ist nach halb elf.
In solchen Fällen knobeln wir. Ungerade muß öffnen. Uschi verliert und begibt sich zur Tür, den Blick unbeirrt auf die Mattscheibe gerichtet. Sie öffnet die Tür einen Spalt, ruft hindurch: „Wir kaufen nichts!“ und schließt sie sofort wieder.
Sie sitzt noch nicht richtig, da klingelt es ein zweites Mal. Ungerade hin oder her, jetzt muß der Herr des Hauses ran. Ich wuchte mich aus dem Sofa und schlendere zur Wohnungstür.
Davor stehen zwei Polizeibeamte, die ihre Mützen vor sich halten und Einlaß begehren. Wir sind nun mal gesetzestreue Bürger, daher bitte ich die beiden herein, fordere sie auf Platz zu nehmen und die Klappe zu halten. Sie tun es ohne zu zögern, dabei stieren sie verdächtig - ich möchte beinahe sagen neidisch - auf unser Vorratslager an Schokoriegeln und ähnlichem auf dem Tisch. Wenn sie glauben, sie bekämen etwas davon ab, sehen sie sich getäuscht. Aber wie ich erkenne, haben sie selbst ausreichend Naschereien bei sich. Denn in ihren Mützen findet sich diverser eigener Proviant, den sie vor sich ablegen. Er unterscheidet sich in keiner Weise von dem unsrigen, wie mein fachmännischer Blick sofort erkennt. Marsriegel, Bounties, Haribo …
„Ja, deshalb sind wir hier“, beginnt der größere der beiden zaghaft. „Wir haben Ihre Spur vom Supermarkt bis hierher verfolgt und das hier alles aufgesammelt. Unten steht noch ein ganzer Einkaufswagen.“
„Schschtt!“ zischt meine Frau, weil im Fernseher gerade ein gutaussehender Gigolo seine Begleiterin aus dem Bikini pellt.   
Der Beamte erstarrt, entschuldigt sich, glotzt aufs Bild und greift wie selbstverständlich nach einem der Schokoriegel in seiner Mütze vor sich. Ganz beiläufig entblättert er den zarten Inhalt und beißt tief in Gedanken hinein. Sein Kollege tut es ihm gleich und bald schon sitzen wir zu viert um das TV-Gerät und naschen ein wenig. Wir vom Tisch, die Beamten aus ihren Mützen. Bis zur ersten Werbepause. Dann sind die Mützen leer, unsere Bestände erschöpft, und ich muß für Nachschub sorgen. Nachdem ich einen bunt gemischten Karton auf dem Tisch ausgeleert habe, und sich die Süßigkeiten auf der ganzen Platte verteilen, fragt der andere Beamte, der kleinere, scheinheilig, das eine Auge aufs Gerät gerichtet:
„Die haben Sie doch aus dem Supermarkt, nicht?“
„Wir holen unsere Ware immer dort“, bekommt er von mir zur Antwort, während ich mit den Zähnen ungeduldig eine Packung Nougatplätzchen malträtiere, die sich partout nicht öffnen lassen will.
„Aber heute abend war geschlossen! Sind Sie dort eingedrungen?“ schiebt mit vollem Munde der Große nach, bevor er leise fragt: „Könnte ich vielleicht einen von diesen Mohrenköpfen …?“
„Es war offen“, erklärt meine Frau dem Manne den Sachverhalt. „Außerdem haben Sie gerade ihr Beweismaterial verzehrt.“
Kauend betrachten sich die beiden Beamten einen Moment, Schamröte in den verschmierten Gesichtern, nicken unmerklich, schauen in ihre leeren Mützen und konzentrieren sich wieder aufs Programm. Der Gigolo hat Probleme mit den Trägern des Oberteils.
Kurz vor der nächsten Werbeunterbrechung ist der Tisch erneut leergegessen, was die Hüter des Gesetzes zum Anlaß nehmen, sich zu erheben und mich bewegt, erneut süßen Nachschub auf den Tisch zu werfen.
„Tja“, sagt der Kleinere der beiden zu seinem Partner, „da sind wir ja nun leider … nicht fündig geworden. Entschuldigen Sie bitte vielmals die Störung. Einen schönen Abend noch. Kommst du?“
Der Kollege macht keinerlei Anstalten zu gehen. Stattdessen stiert er auf die Süßigkeiten vor sich.
„Also gut“, lenke ich ein. „Jeder darf noch einmal zugreifen. Einmal. Den vollen Wagen lassen Sie gefälligst unten stehen! Den bringen wir selber zurück.“
Vier Hände grapschen sich, soviel ihre Mützen fassen können, und die Beamten machen sich auf den Heimweg, von mir bis zur Haustür eskortiert.
„Wenn Sie das nächste Mal zum Supermarkt gehen und es ist geschlossen“, flüstert der Lange im Treppenhaus vertraulich, „dann rufen Sie uns. Wir helfen gerne!“
Die Polizei, dein Freund und Schnorrer. Hat man so etwas je erlebt? Polizeibeamte, die im Dienst naschen. Unerhört. Und lassen Diebe und anderes Gesindel frei herumrennen.
   Die Beamten ziehen ab. Ich beeile mich, auch den fünften Wagen in der Garage zu verstecken. Es stört mich nicht, daß mein Auto nun zwei weitere Tage im Freien übernachten muß.
 
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.04.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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