Wolfgang Küssner

Thailand-Rundreise

~~Begonnen hatte unsere Rundreise vormittags in Bangkok. Das Auto vor dem Hotel war natürlich klimatisiert, denn das Thermometer zeigte vormittags um 9 Uhr bereits 31 Grad im Schatten; die gefühlte Temperatur liegt häufig 10 Grad darüber. Auf unserem Plan standen die Sehenswürdigkeiten dieser Millionenstadt, von der niemand genau sagen kann, sind es erst 8 oder schon 12 Millionen oder gar noch mehr Bewohner. Es ist jedenfalls eine recht quirlige, manchmal brutale und doch immer wieder liebenswürdige Stadt. Unser Besuchsprogramm startet:

Wat Phra Kaeo ( mit dem grünen Jade-Buddha aus dem 14. Jahrhundert – ein Heiligtum ), Wat Pho ( mit dem 46-Meter langen, liegendem Buddha, übrigens eine der grössten Tempelanlagen ), Wat Arun ( der Tempel der Morgenröte, Porzellan-Fragmente als Baumaterial mit 70m hohem Turm, das Wahrzeichen Bangkoks ), Wat Traimit ( mit dem 700 Jahre alten und mit 5,5 Tonnen Gold ummantelten Buddha ), Wat Suthat ( von Rama I. für eine spezielle Buddha-Statue errichtet, davor steht die „Grosse Schaukel“ ), Wat Benchamabophit ( aus weissem Carrara-Marmor ), Wat Mahathat ( eine der ältesten Tempelanlagen Bangkoks, Sitz einer Universität ) und dem Golden Mountain bzw. Wat Sakhet ( hier werden Reliquien Buddhas aufbewahrt – schöner Blick über Bangkok ).

Weiter geht die Reise zur alten Königsstadt Ayutthaya ( 1351 – 1767 Hauptstadt Siams ) und den historischen Tempeln ( UNESCO-Weltkulturerbe ) wie Wat Phra Si Sanphet, Wat Chai Watthanaram, Wat Lokayasutharam, Wat Mahathat Ayutthaya u. v. m. Erbaut im Khmer- bzw. Ayutthaya-Stil.

Über Lopburi mit dem Tempel Wat Phra Prang Sam Yot ( auch als Affentempel bekannt, aus dem 11. Jahrhundert, im Khmer-Stil errichtet ) geht die Reise weiter nach Phitsanoluk und dem dortigen Wat Phra Sri Rattana Mahathat ( mit Buddha-Statue im Sukhothai-Stil und 36 m hohem vergoldetem Prang – Tempelturm aus der Angkor-Zeit – also im Khmer-Stil ), sowie dem Wat Chulamani ( dem Grabmal eines Königs aus dem 15. Jahrhundert ).

Nächste Station auf dem Weg in den Norden Thailands ist der Ort Sukhothai ( die „Wiege Thailands“, im frühen 13. Jahrhundert gegründet, mit dem Tempel 1. Klasse Wat Phri Sri Mahathat Ratchaworawihan und den Tempeln des Geschichtsparks Sukothai: Wat Mahathat, Wat Aranyik, Wat Asokaram, Wat Chedi Si Hong u.a. Alles im Khmer-Stil und der Sukhothai-Periode zuzuordnen – alles UNESCO-Weltkulturerbe.

Mit der Stadt Chiang Mai nähern wir uns langsam dem Norden des Landes. Die bedeutendesten Tempel hier heissen Wat Phra Singh Woramahawiharn ( Standort von Phra Buddha Sihing, dieses Buddha-Abbild wird während des Songkran-Festes durch die Strassen von Chiang Mai geführt ), Wat Chedi Luang ( aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert, ebenfalls mit einem Smaragd-Buddha ) und Wat Phra That Doi Suthep ( Anlage aus dem 16. Jahrhundert mit dem weissen Elefanten und einer spektaluären, goldenen Padoge – es sind allerdings zuvor 309 Stufen zu überwinden ). Etwas weiter nord-östlich dann noch die Provinz Chiang Rai mit den Tempeln Wat Phra Kaeo Chiang Rai ( hier wurde seinerzeit der berühmte Smaragd-Buddha gefunden ), Wat Phra Singh Chiang Rai und Wat Chet Yod Chiang Rai.

Eine kleine Pause ist angesagt, doch dann geht es weiter in den wärmeren Süden Thailands nach Nakhon Si Thammarat und dem Tempel Wat Phra Mahathat ( einer der ältesten Tempel Thailands und Aufbewahrungsort einer Zahnrelique Buddhas ), übrigens auch eine Tempelanlage 1. Klasse.

Wir sind jetzt im Süden und langsam kommt die Erholungsphase dieses Urlaubs näher. Doch zunächst heisst es noch auf Phuket den Tempel Wat Chalong ( zwei Mönche, die zur Zeit des Aufstandes der Zinnarbeiter ( 1870 ) lebten und gute medizinische Kenntnisse und Fähigkeiten hatten, werden hier verehrt ) zu besichtigen.

In Thailand gibt es über 30.000 buddhistische Tempel-Anlagen. Wir haben also nur einen sehr kleinen Teil doch höchst beeindruckenden Teil gesehen.

Nun sitzen wir hier auf Phuket einsam am Strand von Bang Tao, lassen all die Tempelanlagen noch einmal Revue passieren und denken: Wat Nu?

Dezember 2014
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