Nelly Braunstein

Ungewiss(neue Fassung und Schluss)

Aufgeregt rieb sie sich ihre Hände an ihrem kurzen Rock trocken.
Sie würde wohl nicht darum herum kommen es zu tun, aber genau dass trieb ihr noch mehr den Schweiß auf die Stirn. Noch zwei Mädchen waren neben ihr und  warteten darauf, dass sie an die Reihe kamen. Aus dem angrenzenden Zimmer kamen unterdrückte Geräusche, welche keinen Zweifel daran ließen was dort drinnen gerade geschah.
Esmee sah nervös auf den bulligen Mann der vor der Tür Stand und starr geradeaus schaute, als würde er all das was um sie herum geschah, nicht mitbekommen. Wie lange er wohl schon für Marco arbeitete? Zu lange, vermutete sie, denn nur so konnte man all dem so abgestumpft gegenüber stehen.
Sie musste einen Seufzer unterdrücken. Sie war wohl die einzige hier, die etwas dafür konnte, dass sie hier war. Sie hatte sich selbst in diese Lage gebracht, auch wenn sie nicht wusste, warum das so war.

Wieder wurde ein Mädchen in das Zimmer gewinkt und wieder war es nicht sie. Vieleicht wollte sie niemand und sie würde doch einfach so davon kommen. Schnell erstickte sie diesen Keim im Anflug und ermahnte sich, dass sich schnell jemand anderes finden würde, der auf sie wartete. Dann nickte Sven, der große massige Mann vor der Tür ihr zu und öffnete sie.
Esmee atmete tief durch und lächelte ihn schief an. Warum sie das tat wusste sie auch nicht, aber es gab ihr das Gefühl von Normalität.
Der Raum den sie betrat, war stickig und etwas dämmrig. Der Geruch von Schweiß und Parfüm lag in der Luft und ihr war es, als ob man ihr plötzlich ein Kissen vor das Gesicht drückte. Wieder versuchte sie zu lächeln.
Marco sah etwas genervt aus und deutete ihr mit dem Kopf an zu ihm zu kommen. Esmee gehorchte und stellte sich zu ihm. Dann öffnete sich eine andere Tür und ein kühler Luftzug kam mit einem großgewachsenen, schlanken und äußerst grimmig dreinschauenden Mann in den Raum. Esmee überkam ein leichter Schauer, als sie ihn sah, denn sein Gesicht glich einem Eisklotz. Er sah sich im Raum um, als wollte er genauso wenig hier sein wie sie.
Sein Blick blieb an Marco hängen und er ging einige Schritte auf ihn zu. Marco setzte sein falsches Lächeln auf und schob Esmee in die Richtung des Mannes. "Hallo David. Das Beste kommt wohl immer zu Schluss, nicht wahr?" Er ließ dem Angesprochenen keine Zeit zu antworten, sondern sprach einfach weiter: "Das hier ist Sally, ich denke sie passt zu dir und ihr werdet Spaß zusammen haben. Ich lass euch dann mal alleine." Mit den Letzen Worten hatte er Esmee direkt vor David geschoben, ihr einen Klaps auf den Hintern gegeben und nun verschwand er aus dem Zimmer.
Esmee starrte den Mann an, der ihr direkt gegenüberstand und von dem sie das Gefühl hatte, er hätte die Temperatur im Raum um einige Grad gesenkt. Genau wie sie, stand er einfach nur da und sah sie an, als wartete er, dass sie irgendetwas tat. Sie schluckte und versuchte sich zu sammeln. Was sollte sie doch gleich tun? Sie zwang sich zu einem Lächeln und hoffte, dass es wenigstens freundlich aussah.
Keine Reaktion. Davids Blick blieb unverändert.
Sie merkte wie sich kleine Schweißperlen auf ihrer Oberlippe bildeten. Sie hatte keine Angst vor David, ganz sicher nicht, aber vor Marco. Und wenn dieser David nicht zufrieden war, dann war Marco es auch nicht und dann konnte sie von vorne anfangen.
Sie räusperte sich und versuchte eine säuselnde Stimme zu bekommen: "Was möchtest du das ich mit dir mache? Sollen wir gleich hier anfangen, oder möchtest du mit auf mein Zimmer kommen?" Sie würgte innerlich bei ihren Worten, aber das Lächeln blieb.
David musterte sie unverhohlen und rührte sich nicht, erst als sie ihre Hand zögernd nach ihm ausstreckte bewegte er sich und hielt sie fest. Erstaunt sah sie ihn an. Hatte sie etwa schon jetzt etwas falsch gemacht?
„Hör zu, ich weiß dass alle glauben, das alles hier würde uns entspannen, aber ich kann es nicht leiden. Sag deinem Chef was du willst und setz es auf die Rechnung.“ Er hielt immer noch ihren Arm gefangen. „Ich weiß nicht, ob er mir das durchgehen lässt.“, gab sie offen zur Antwort. David sah sie weiterhin ungerührt an. „Das ist dann wohl dein Problem, nicht wahr?“  Sie war sprachlos.  Was hätte sie auch sagen sollen? Er hatte ja Recht. Sie hatte es verbockt, noch bevor es überhaupt angefangen hatte!
Wieder lächelte sie ihn an: „Okay. Ich soll es dir recht machen, wenn das also dein Wunsch ist.... Falls du es dir aber doch noch anders überlegst, frag Marco nach mir!“  Sie spürte  die Übelkeit wieder in sich aufsteigen. Wieder einmal fragte sie sich, wie die anderen  Mädchen  es schafften, diese Sätze glaubhaft klingen zu lassen.
David schien es ihr  nicht abzukaufen und lachte ein kurzes, trockenes Lachen.  Esmee bemühte sich wenigsten etwas an Haltung zu bewahren und lief in Richtung der Tür, aus der sie gekommen war. „Warte!" hielt David sie jedoch zurück. Wiederwillig drehte sie sich zu ihm um und  sah ihn fragend an. „Nimm es nicht persönlich. Ich kenn dich nicht, aber ich kann das alles hier nicht ausstehen! Auch deinen Marco nicht! Ich bin nur da, weil ich es muss." Esmee sah ihn weiter fragend an, weil sie erwartete, dass er noch etwas sagte. Doch er schwieg. Sie seufzte: „Vielleicht geht es mir genauso?" flüsterte sie in die Stille hinein, räusperte sich jedoch schnell und sagte: „Ich begleite dich raus!" Mit diesen Worten wendete sie sich zur Tür und ging nach draußen. David folgte ihr und als sie an den Ausgang kamen wandte sie sich ihm wieder zu.  Hier draußen fiel es ihr leichter die Fassade wieder aufzurichten und sie lächelte David wieder an: „Ich hoffe du kommst mal wieder!"
David nickte ihr zu und verschwand nach Draußen.
Einen Augenblick sah sie ihm nach und machte sich dann auf den Weg zu Marco. Sie würde ihm wohl irgendetwas erzählen müssen, was der Wahrheit möglichst nicht nahe kam.
Sie fand ihn an seinem Schreibtisch und erntete einen genervten Blick von ihm. "Was machst du hier? Solltest du nicht bei diesem David sein?" Sie nickte und versuchte sich so unschuldig wie irgend möglich zu geben. „Er wollte nicht. Er ist eher der romantische Typ.  Nur reden und so." Marco schnaufte wiederwillig: „Glück für ihn das sein Boss für die ganze Woche gezahlt hat. Er kann machen was er will und wenn er mit dir in den Zoo geht. Also nerv mich nicht mehr damit. Ich will erst am Ende der Woche wieder etwas von dir hören. Die sind zum Entspannen hier und wenn das nicht klappt, steht mein guter Name auf dem Spiel!"  Esmee musste bei dem letzten Satz innerlich lachen, hütet sich jedoch davor  es laut auszusprechen. „Dann bin ich mal weg." sagte sie stattdessen und wandte sich zum Gehen. Als sie fast aus der Tür hinaus war, rief Marco ihr noch hinter her: „Morgen Abend sind wir außerhalb.  Gartenparty. Schau zu dass du nicht zu billig aussiehst. Du weißt was ich meine!"
Esmee schloss die Tür hinter sich, ohne ihn zu Antworten. 
Irgendwie erleichtert, ging sie in ihr Zimmer. Es war nichts Schönes daran und sie hätte alles gegeben einfach mal wieder durch die Straßen zu laufen. Sie forderte ja kein grün, aber ein wenig blauen Himmel, dass wäre schön! Das  Zimmer das sie hier bewohnte bestand, wie der meiste Teil der Einrichtung des Hauses, aus roten Tapeten, plüschigen Kissen und Samtenen Decken. Die schummrige Beleuchtung tauchte alles in ein unwirkliches Licht und ließ den Raum noch schmuddeliger wirken, als er es ohnehin schon war. Resigniert ließ sie sich auf das Bett fallen und schloss die Augen.
Sie musste eingeschlafen sein, denn sie erwachte, als jemand an ihrer Tür klopfte.
„Sally! Mach auf, komm schon! Wir wollen was essen gehen. Wir haben frei für heute!"  Noch etwas benommen vom Schlaf, stand sie auf und öffnete die Tür. "Mach doch nicht so einen Krach Sarah! Taub bin ich nicht!" auch wenn sie maulte, sah sie freundlich dem Mädchen entgegen, das vor ihrer Tür stand und sie anstrahlte. „Wann ist deiner denn gegangen? Du siehst aus als hättest  du den ganzen Tag geschlafen!" neckte Sahra sie. Esmee war wieder in das Zimmer gegangen und hatte sich ihre kleine Tasche geholt. „Er wollte nicht. Marco sagt ich muss es erst morgen wieder versuchen. Wir sind auf eine Party eingeladen!"  Sie gingen nebeneinander her, in Richtung der Treppe. Endlich raus aus diesem stickigen Haus, das mit all seinem roten Plüsch staubig und etwas altbacken aussah. Wie konnten sich Männer nur hier wohlfühlen, oder gar irgendetwas anderes! Sie konnte David mehr als nur verstehen. 
Fröhlich hakte sich Sarah bei ihr ein und holte sie so aus ihren trüben Gedanken. „ Wo wollen wir hin? Ich habe so Lust auf was ausgefallenes! Ich lad dich auch ein. Sebastian war echt großzügig zu mir!" Esmee musste lachen über die Ausgelassenheit ihrer Freundin. Ja so konnte man Sarah nennen. Siekannten sich noch nicht lange, aber sie hatten sich auf Anhieb verstanden, denn Sarah hatte ein unglaublich offenes und herzliches Wesen. Sie war diejenige gewesen die ihr alles gezeigt hatte. Marco hatte sie ihr zugeteilt und gesagt, sie solle ihr beibringen wie man mit den Männern sprach. „Zwei Wochen hast du erst mal Schonfrist. Dann haben wir einen Großauftrag. Dann musst du auch ran und was tun für dein Geld!" Esmee musste sich bei dem Gedanken daran schütteln!
Das Essen war herrlich an diesem Abend und  beinahe konnte Esmee alles vergessen, doch als sie wieder zurück mussten und sie wach in ihrem Bett lag, kamen wieder die Gedanke über all das was hier geschah.
Der nächste Morgen begann ruhig. Marco hatte den Mädchen aufgetragen sich schick zu machen und Sarah mit Esmee in die Stadt geschickt. „Kauft was Anständiges für sie. Sie soll edel aussehen und nicht billig. Wir haben ja gestern gesehen wo das hinführt!" Damit hatte er sie  aus seinem Büro geschoben und jedem einen Bündel Scheine in die Hand gedrückt.
Sarah musste lachen als sie Esmee beleidigtes Gesicht sah. „Ich weiß das du nichts dafür kannst, aber wir werden sicher etwas Schönes für dich finden! Deinem Typen werden die Augen rausfallen!" Esmee musste nun doch schmunzeln. Sarah schaffte es immer wieder ihre Laune anzuheben. Nicht mehr ganz so wiederwillig, ließ sie sich von ihr in Richtung  der Innenstadt mitziehen.
Im Nachhinein musste sie zugeben, dass es doch mehr Spaß gemacht hatte, als sie zuvor gedacht hatte. Sie hatten ein  Kleid gefunden, das ihnen beiden gefiel, was sich als nicht gerade einfach herausgestellt hatte. Ein Verkäufer musste ihnen schließlich helfen und war total begeistert: "Sie sehen so toll darin aus. Das wird ihren Freund umhauen!" Esmee und Sarah mussten lachen, als er das sagte und sein verwirrter Blick machte das Ganze nicht besser.
Wieder zurück, machten die beiden sich daran sich auf die Party vorzubereiten. Esmee wollte keinen allzu großen Aufwand betreiben und schminkte sich lediglich dezent, legte nur ein paar Perlen Ohrringe an und dann ihre bequemsten hochhackigen Schuhe. Er würde ja doch nichts von ihr wollen und so konnte sie sich wenigstens selber gefallen! Sarah war begeistert als sie sie sah. "Du siehst toll aus Sally!" Zusammen gingen sie nach unten um dort auf Marco zu warten.
Als sie zusammen mi den anderen vor Marco stand, erwartete sie seinen bissigen Kommentar, doch er blieb vor ihr stehen, musterte sie eingehend und lächelte dann. „Geht doch!" sagte er und ging weiter! Esmee wunderte sich, dass sie erleichtert war als er das sagte, verdrängte diesen Gedanken jedoch gleich wieder.
Eine lange Limousine erwartete sie und fuhr sie zu dem Haus in dem die Party steigen sollte. Esmee war beeindruckt. Eine schicke neumodische Villa bewacht von zwei großen muskulösen Männern wartete auf ihre Ankunft. Man hörte bereits von außen leise Musik aus dem Haus und vereinzelt auch ein paar Stimmen.
Als die Mädchen das Haus betraten, unterbrachen die Gespräche und alle sahen zu ihnen. Ein etwas älterer Mann erhob sich aus einem teuren Ledersessel und kam auf sie zu. "Willkommen die Damen. Schön dass sie hier sind. Fühlen sie sich wie zu Hause und amüsieren sie sich!"  Als wären sie geladene Gäste. Normale Gäste, dachte Esmee.
Die Mädchen verteilten sich rasch im Raum zu den Männern, denen sie zugewiesen wurden und auch Esmee hielt Ausschau nach David. Sie fand ihn etwas abseits, in eine Gespräch vertieft. Da  sie ihn nicht stören wollte, wanderte sie langsam durch alle Räume und besah sich alles. Es war wirklich ein sehr schönes Haus, mit geschmackvollen Möbeln. Als sie an der Bar ankam, die extra für diesen Abend errichtet wurde, bestellte sie sich einen Cocktail.
Wenn sie vor ein paar Wochen auf dieser Party gewesen wäre, hätte sie die Mädchen belächelt, wie sie sich den Männern an den Hals warfen, ihnen schöne Augen machten und alles führ ihre Aufmerksamkeit taten. Doch heute. Heute wünschte sie sich, eben das auch zu können. Ihre innere Abwehrt Haltung aufgeben zu können und so dazu zu gehören und wenigstens die Chance zu haben aus ihrem Dilemma heraus zu kommen.
Sie bemerkte nicht wie der ältere Mann, der sie begrüßt hatte, auf sie zukam und nun vor ihr stehen blieb. "Wurden sie versetzt?" Esmee schrak auf, fasste sich jedoch schnell wieder und lächelte ihn an. "Oh nein. Ich wollte nur nicht stören, wenn die Herren im Gespräch sind." Der Mann nahm auf dem Stuhl neben ihr Platz: "Sie sind irgendwie anders als die anderen Damen. Sind sie sich sicher dass sie zu Marco gehören?" Wieder lächelte sie freundlich: " Er ist sich sicher, also bin es wohl auch!" Der Mann lachte. "Oh sehen sie. David kommt gerade zu uns." unterbrach   er abrupt das Gespräch. Sie wandten sich David zu, der gerade auf die Bar zusteuerte und nun wiederwillig zu ihnen kam. "Hallo" grüßte er sie. Der Mann neben ihnen sah ihn tadelnd an. "Begrüßt man so eine Dame? Na ja, ihr werdet euch sicher auch ohne mich verstehen. Wir sehen uns dann später." Und schon war er verschwunden. Esmee sah verlegen zu David, da ihr das alles unangenehm war. Er hatte ihr ja deutlich gesagt, dass er nichts mit ihr zu tun haben wollte. Umso erstaunter war sie, als er sagte " Sie sehen gut aus. Steht ihnen besser als das was sie gestern getragen haben." " Danke" antwortete sie verlegen. Er bestellte sich etwas zu Trinken und wandte sich dann wieder ihr zu. "Kommen sie mit mir nach draußen?  Hier drinnen ist es zu voll!" Da es sich nicht wie eine Frage angehört hatte, folgte Esmee ihm. Draußen setzten sie sich auf eine Bank, welche etwas Geschütz in einer Laube stand. Es duftete herrlich nach Blumen und sie sog genießerisch den Duft ein. "Jasmin!", stellte sie fest und erntete einen amüsierten Blick von David. "Seit wann sind sie in diesem Geschäft?", fragte er nach einem kurzen Moment, in dem er sie nur angesehen hatte. Esmee sah auf ihre Finger: "Lachen sie mich nicht aus, aber ich bin erst seit zwei Wochen dabei!"
David lachte nicht, er nickte nur: "Ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber man merkt es." erst jetzt bemerkte Esmee das er sie siezte. "Danke! Ich nehme das jetzt mal als Kompliment!" Sie schwiegen für einen Augenblick. "Was haben sie davor gemacht?"  Esmee sah erstaunt zu ihm. Er wollte sich wirklich mit ihr unterhalten. "Ich war QMB in einem großen Betrieb, wollte dann mal was Aufregendes machen und bin an Marco geraten. Aufregend ist das hier ja, aber Marco dürfte nicht sehr zufrieden mit mir sein!"  David sah sie fragend an: "Das müssen sie mir genauer erklären. Wie kann man als QMB an so jemanden wie Marco geraten?"
Esmee seufzte:" Wie könne sie in so eine Gesellschaft geraten, die sich Damen wie wir es sind, zu einer Party bestellt?" David nickte " Da haben sie recht! Aber das ist nicht mein Hauptberuf. Ich muss mich zeigen, mehr nicht."  Esmee wusste eigentlich gar nicht, was die Männer genau machten, es musste irgendetwas mit Sport zu tun haben. "Ich denke wir sind beide nicht sehr glücklich damit! " lächelte sie. "Ich bin wirklich einfach so reingerutscht, auch wenn ich das nie jemandem sagen würde. Ich war unglücklich und gelangweilt in meinem Job und dann habe ich Marco eine abends kennen gelernt. Er war mir auf Anhieb unsympathisch und ich wollte unbedingt wissen ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, dass er Zuhälter ist. Ich hatte Recht, aber bis ich das rausgefunden hatte, war ich leider schon hier. Ich hab mir zwischendurch eingeredet, was für ein tolles Abenteuer das sein wird, wenn ich als Escorddame arbeite und wie leicht es sein würde dort wider rauszukommen.... Marco ist ziemlich gerissen und hat mir einen Vertrag gemacht aus dem ich nicht so leicht wieder raus komme. Lachen sie nur. Auch in diesem Geschäft gibt es Verträge die vor Gericht standhalten!" Sie wusste nicht warum sie David das erzählt hatte, aber es tat gut es auszusprechen. Ihre Familie dachte sie wäre im Ausland und auch ihre Freunde wussten nichts davon. "Ihnen ist klar, dass ich sie jetzt töten muss, weil sie mein Geheimnis kennen?“, lockerte sie die Stimmung wieder etwas auf und David lächelte tatsächlich. Er hatte ein charmantes Lächeln. "Ich werde mich zu wehren wissen!"  Wieder schwiegen sie einen Moment, aber es war kein unangenehmes Schweigen.
"Und was machen sie? Ich weiß nur, dass es etwas mit Sport zu tun hat." David nickte: "Es hat nicht nur etwas damit zu tun. Wir sind Sportler und es wundert mich nicht, dass sie mich nicht kennen. Wir spielen Tischtennis, also nichts Spektakuläres. Im richtigen Leben habe ich aber einen richtigen Beruf. Ich bin Koch und möchte bald ein kleines Restaurant aufmachen." Esmee geriet sofort ins Schwärmen "Das hört sich toll an. Haben sie schon alles durchgeplant und Räume gefunden?" 
Ohne zu merken wie die Zeit verflog, unterhielten sie sich angeregt über Davids Pläne. Esmee hatte einige Vorschläge für seinen Businesplan und David war immer begeisterter.
Als irgendjemand von drinnen nach ihnen rief, erhoben sie sich. "Danke für den schönen Abend Sally. Oder haben sie noch einen anderen Namen?" Esmee lachte: " Esmeralda! Ich heiße eigentlich Esmeralda, aber meine Freunde nennen mich Esmee!" Er lächelt "Schön Esmee, dann sehen wir uns morgen!"  Esmee sah ihn erstaunt an. "Ich hole sie früh ab. Marco wird schon nichts dagegen haben. Ich bring sie sicher wieder zurück!" Esmee lachte und nickte "Bis morgen!"
Als sie an diesem Abend, oder besser morgen, in ihrem Bett lag, musste sie lächeln. David schien wirklich nett zu sein. Und wenn er ihr die Gelegenheit bot, noch eine Woche dem Ganzen hier zu entfliehen, dann war das  geschenkte Zeit!  Irgendwie zufrieden, schlief sie ein.
Früh am Morgen, es war vielleicht viertel nach acht, klopfte es bei ihr an die Tür. "Sally, mach dass du fertig wirst. Dein Freier steht unten und will dich abholen." Esmee drehte sich auf die andere Seite. Warum nur so früh! Aber schon im nächsten Moment sprang sie auf und sah sich lachend im Spiegel an. Sie hatte frei!
Schnell zog sie sich etwas an und eilte nach unten. Marco stand am Eingang und wartete bereits auf sie. "Das mir das aber nicht zur Gewohnheit wird. So früh und dann auch noch außerhalb!" Esmee nickte, konnte aber ein Lächeln nicht unterdrücken: " Ich werde es  ihm ausrichten!" und damit war sie aus der Tür und trat in den strahlenden Sonnenschein.
David stand an sein Auto gelehnt und las irgendeine Nachricht auf seinem Handy. "Guten Morgen!" strahlte sie ihn an. David sah auf. "Guten Morgen!" jetzt sah er sie von Kopf bis Fuß an. Sie sah vollkommen normal aus. Sie hatte sich nicht geschminkt, hatte Jeans und ein T-Shirt angezogen und flache Canvas dazu. "Soll ich mich besser umziehen?" fragte sie zweifelnd und sah an sich herunter. David beeilte sich den Kopf zu schütteln: "Nein, nein. Bleiben sie so. Ich gebe zu, ich habe etwas anderes erwartet, aber so ist es perfekt. Sie haben mich positiv überrascht!"  Zufrieden stieg Esmee in sein Auto. Als er ebenfalls eingestiegen war, sagte sie: "Das war ein nettes Kompliment. Danke!" David lächelte und startete den Motor.
"Wohin fahren wir eigentlich?", wollte sie nach einiger Zeit wissen. David schaute kurz zu ihr hinüber. "Lassen sie sich überraschen!“, weiter sagte er nichts. Esmee blieb so einige Zeit zum Nachdenken. Sie fand es angenehm, dass er sie Siezte. Das schaffte eine gewisse Distanz zwischen ihnen. Sie fühlte sich wohler und auch ernst genommen. Wieder einmal verfluchte sie ihre Gutgläubigkeit und ihr Pech, das sie in diese Situation gebracht hatten.
Nicht nur einmal im Leben hatte sie die Falsche Entscheidung getroffen. Immer wenn sie spontan sein wollte, passierte das, womit sie am wenigsten gerechnet hatte. Man konnte sich quasi darauf verlassen, dass immer, wenn es ein gewisses Risiko gab, das eine Sache schief gehen konnte,  sie bei ihr schief ging!  So war es und so würde es wohl auch immer sein!
Sie sah aus dem Fenster und sah nach den  Bäumen und Autos, wie sie Geisterhaft an ihr vorbeizogen. Jedes Einzelne hatte sie genauso schnell wieder vergessen, wie sie es gesehen hatte.
Plötzlich hielt der Wagen und sie wandte sich David zu. "Wir sind da!", sagte er und schnallte sich ab. Esmee tat es ihm gleich und sie stiegen aus. Sie standen vor einem Fachwerkhaus, welches etwas heruntergekommen, aber dennoch recht hübsch anzusehen war. Ein altes Schild einer Gaststätte bewegte sich im Wind hin und her.
 "Soll das ihr Lokal werden?"  David nickte. "Kommen sie, ich werde ihnen die Räume zeigen." er ging voran auf die Eingangstür zu und sperrte die sie auf. Ein etwas modriger Geruch kam ihnen entgegen als sie den Eingang betraten. Esmee sah sich um. Im Gastraum standen noch vereinzelt Stühle herum. Die Theke schien noch intakt zu sein, hatte aber den Charme einer alten durchgesessenen Sofagarnitur.
David führte sie in die Küche und in die Kühlräume. „Und was sagen sie?" fragte er schließlich. Esmee ließ ihren Blick noch einmal prüfend schweifen. "Es ist viel zu tun, aber ich denke es ist machbar.  Es kann richtig toll werden!" Zufrieden setzte sich David auf einen Hocker der in der Küche herum stand. "Helfen sie mir! Sie als QMB wissen worauf man achten muss. Ich habe vor allem Ahnung vom Kochen!" Esmee sah ihn erstaunt an. "Ist das ihr ernst?“ David nickte. "Marco darf davon aber nichts erfahren! Versprechen sie mir das!"  Wieder nickte er, auch wenn er sie dabei fragend ansah. "Wissen sie. Es gibt da so ein paar Klauseln im Vertrag, die sie nicht wirklich wissen wollen und eine davon besagt, dass ich keine Nebenjobs haben darf!", seufzte sie und setzte sich ebenfalls.  David schien zu überlegen, denn er sah sich im Raum um. "Aber es ist ja kein Nebenjob.  Ich bezahle sie ja nicht, noch nicht. Wenn sie gut sind, dann werbe ich sie ab!" Esmee musste über seinen Eifer lachen. "Darüber sprechen wir, wenn die Woche um ist!"
Damit war dieses Thema zunächst einmal abgehakt. Sie sprachen darüber was alles zu tun sein würde und wo sie am besten anfangen sollten. Esmee hatte sich einen Stift und  Papier genommen und schrieb alles fein säuberlich auf, was sie besprachen. Am Abend hatte sie fast den kompletten Plan aufgestellt und David sah sie zufrieden an. Sie hatten  sich kaum Zeit zum Essen genommen zwischen durch, nur ein paar belegte Brötchen von der  Tankstelle an der Ecke hatten ihnen genügt. Jetzt begann Esmee Magen laut zu knurren.
"Es tut mir leid, ich lass sie hier schuften und vergesse ganz, dass sie ja etwas essen müssen!" schimpfte David sich selber. Esmee wollte ihn beschwichtigen: "Das ist schon in Ordnung! Ich werde gleich  im Marcos was essen, schmeckt zwar nicht sonderlich, aber es macht satt!" David lachte und schüttelte den Kopf. "Kommt gar nicht in Frage. Wozu bin ich denn Koch, wenn ich ihnen nichts kochen darf!"  Esmee wollte noch etwas einwenden, doch er unterbrach sie gleich wieder. "Keine Widerrede mehr. Das gehört zu meinem Wohlfühlprogramm, dass sie mir doch bieten sollen!" Sie sah ihn streng an, lachte jedoch gleich wieder. "Wenn das so ist, zähle ich das mal zu besonderen Wünschen! Aber um zwölf muss ich zuhause sein!"   David sah auf die Uhr. " Das schaffen wir nicht. Ich werde Bescheid sagen, dass sie bei mir bleiben. Am besten die ganze Woche, dann können wir ungestört arbeiten!" Esmee sah ihn erstaunt und skeptisch an. Plötzlich war sie sich nicht mehr so sicher, ob er wirklich  nichts von ihr wollte. Vielleicht wollte er doch etwas führ das Geld und nicht nur die Hilfe bei seinem Restaurant!  Vielleicht sollte sie doch  darauf bestehen, dass er sie zurück fuhr. Während sie noch überlegte, hatte er bereits im Marcos angerufen und sie abgemeldet. Sie konnte gerade noch verstehen, wie David versprechen musste sie jeden Tag einmal mit  Marco telefonieren zu lassen, damit dieser hörte, dass es ihr auch gut ging.
Irgendwie machte sie das Ganze nicht gerade ruhiger, aber was sollte sie tun. Mehr als Sex würde er hoffentlich nicht verlangen.
"Ich habe aber nichts zum Anziehen dabei!" wandte sie ein, als sie sich schon auf dem Weg zu seiner Wohnung befanden. David nickte "Ich werde ihnen etwas organisieren. Oder wollen sie unbedingt wieder in den Puff?" Esmee zuckte innerlich zusammen, als er  ihn neues "Zuhause" beim Namen nannte. Sie hatte es immer vermieden es so zu nennen, denn dann konnte sie sich wenigstens einbilden etwas Besseres zu sein. "Sie haben Recht. Solange ich nicht die ganze Woche in den Selben Sachen herumlaufen muss, ist das Okay!"
Es dauerte nicht lange und sie kamen an seiner Wohnung an. Gott sei Dank schienen die anderen Mieter auch da zu sein, man würde ihre Schreie also hören, falls er sie umbringen wollte!
Die Wohnung war in hellen Farbtönen gehalten und lud geradezu dazu ein, dort zu wohnen. "Gefällt es ihnen?“, wandte sich David an sie. Sie konnte nur stumm nicken, so gut gefiel es ihr hier.
"Ich zeige ihnen das Gästezimmer, dann könne sie sich etwas frisch machen. Ich gehe solange in die Küche und bereite das Essen vor." Ohne ihre Antwort abzuwarten, ging er voraus. Er zeigte ihr, wie angekündigt, das Gästezimmer und das angrenzende Bad und verschwand dann in der Küche.  Neugierig sah sie sich um in dem kleinen Zimmer. Wie alles in der Wohnung, war auch hier die Möblierung sorgfältig und mit liebe ausgewählt. Sie ließ sich auf das Bett fallen und stellte mit Freude fest, dass es sehr bequem war. Vielleicht war er ja schwul und wollte deshalb nichts von ihr wissen oder von sonst einem der Mädchen. Er hatte ja nicht mal einer nachgesehen!
Das Bett war so bequem und Esmee so müde, dass sie einschlief. Sie merkte nicht, wie es an der Tür klopfte und David seinen Kopf hereinsteckte. Auch nicht wie er lächelte, als er sie so sah. Er zog ihr vorsichtig die Schuhe aus und deckte sie zu.
Esmee erwachte erst am nächsten Morgen, als ihr die Sonnenstrahlen in das Gesicht schienen. Sie streckte sich und sah sich verwundert um. Nach einem Moment erinnerte sie sich wieder wo sie eingeschlafen war und setzte sich auf. Hoffentlich war er nicht sauer auf sie, schließlich hatte er extra gekocht.
Verschlafen stieg sie aus dem Bett und ging in das kleine Bad. Handtücher waren da, also stieg sie unter die Dusche und erfrischte sich. Als sie fertig war, ging sie zurück in das Zimmer unentschlossen stand sie vor ihren getragenen Kleider. Sie wollte sie nicht noch einmal anziehen und beschloss ihn nach etwas anderem zu fragen. Selbst wenn es nur ein Shirt von ihm war. So ging sie, nur in das große Handtuch gewickelt, aus dem Zimmer in die Richtung in der sie die Küche vermutete, denn die hatte er ihr nicht gezeigt. Als sie der Tür näher kam, hörte sie schon Teller klappern und so trat sie nach kurzem Klopfen ein.
"Guten Morgen!", sagte sie, als er sie wahrnahm und erstaunt ansah. Er stellte die Teller auf den Tisch, welche er gerade aus dem Schrank genommen hatte. "Guten Morgen! Ich hoffe sie haben gut geschlafen! Ich mache gerade Frühstück, haben sie auf etwas bestimmtes Appetit?"  Esmee sah sich auf dem fast fertigen Frühstückstisch um. "Ich glaube sie haben fast alles was ich mag!"  Er zog ihr einen Stuhl zurück "Dann setzen sie sich doch. Ich muss nur noch den Tee überbrühen." Esmee zögerte, denn er schien ihr Handtuch in das sie gewickelt war, vollkommen zu ignorieren. „Es ist mir etwas peinlich, aber haben sie vielleicht ein anderes T-Shirt für mich. Ich fühle mich nicht wohl in meinem."  David sah aus als würde er sich innerlich gegen die Stirn schlagen. „Oh ja natürlich, dass hatte ich vergessen ihnen zu sagen. Im Gästezimmer sind alte Kleider meiner Schwester. Wenn sie ihnen passen, können sie sie anziehen." Erleichtert stand Esmee wieder auf. "Ich bin gleich wieder da."
Sie fand schnell ein Kleid das ihr gefiel und das ihr auch passte und kehrte zu David an den Frühstückstisch zurück. „Besser?" fragte er und Esmee nickte. „Danke" fügte sie noch hinzu.
Sie frühstückten und besprachen den Plan für den Tag. Sie würden erst einmal den Organisationsplan  fertigstellen und danach die Händler und Lieferanten vergleichen die David sich herausgesucht hatte. Handwerker hatte er schon beauftragt bei denen galt es jetzt nur noch, etwas Druck zu machen. Zufrieden saßen sie mittags am Tisch und Esmee schwärmte von seinem Essen. Er war wirklich ein ausgezeichneter Koch!
Die Organisation stand und Esmee war sich sicher, dass er sie nun nicht mehr brauchen würde. Sie war  ja selber erstaunt, wie schnell ihnen alles von der Hand gegangen war. Als sie das ansprach, sah sie David verständnislos an: „Aber der Entscheidende Teil kommt doch erst noch. Ich kann nicht überall sein und ich vertraue ihrem Urteil. Sie werden für mich einige Händler übernehmen müssen!" Esmee wollte widersprechen, schließlich kannten sie sich ja kaum und das war doch eine Vertrauenssache, denn es ging um eine Menge Geld.  Er wollte jedoch nichts hören und gab ihr eine Liste mit Händlern. „Ich denke damit werden sie erst einmal eine Weile beschäftigt sein. Haben sie einen Führerschein?" Esmee nickte verwirrt. „Gut, dann können sie meinen Zeitwagen haben. Ich fahre ihn nur selten, weil er wirklich nur ein Stadtauto ist, aber ihnen wird er sicher gefallen!"  Esmee musste innerlich lachen. Als wenn es darauf ankam was ihr gefiel. Gemeinsam beendeten sie das Essen, räumten auf und machten sich zum Gehen bereit.
Das Auto was er ihr anvertraute war wirklich klein und er hatte Recht, es gefiel ihr tatsächlich. Sie verabredeten sich für den Abend und bevor sie sich auch nur in das Auto gesetzt hatte, war er schon losgefahren.
Es war ein anstrengender Tag. Sie musste sich sehr konzentrieren bei den Verhandlungen mit den Händlern, denn sie glaubten sie über den Tisch ziehen zu können.
Erschöpft kam sie am Abend wieder an der Wohnung an. Als sie läutete öffnete David ihr die Tür mit einer Schürze um den Hals und es duftete herrlich.
„Ich dachte, sie haben sicher Hunger, wenn sie kommen.", begrüßte er sie und nahm ihr die Jacke ab, welche sie übergezogen hatte.
Das Essen war herrlich. Esmee war satt und zufrieden, als sie ihren Teller gelehrt hatte. „Sie sind wirklich ein fantastischer Koch. Das Restaurant wird sicher ein voller Erfolg und ich werde ihr Stammgast!" David lachte zufrieden: „Sie werden mein Ehrengast sein! Und auf Lebenszeit kostenlos essen. Ich habe schon im Laufe des Nachmittags schon einige der Angebote zugesandt bekommen. Sie scheinen einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben!" Esmee wurde verlegen „Ich hoffe nur einen guten!" Er nickte. „Einen sehr guten. Die Angebote sind unschlagbar!"  Sie wurde rot bei seiner Begeisterung die er an den Tag legte.
Nach dem sie den Tisch abgeräumt hatten, setzen sie sich zusammen in das Wohnzimmer und David fragte sie, ob sie etwas Bestimmtes anschauen wollte, doch sie verneinte. Sie war müde, satt und wollte einfach nur ihre Füße auf die Couch legen und sich etwas entspannen. David schien das zu bemerken, denn er suchte einen ruhigen Film aus und legte ihn ein. Esmee merkte bald wie ihr die Augen zu fielen. bevor sie jedoch ganz eingeschlafen war, rappelte sie sich auf und verabschiedete sich für die Nacht.
Als sie in ihrem weichen Bett lag, fragte sie sich für einen Moment, was Marco davon überzeug hatte sie bei David zu lassen. Sie hatte ihren Kontrollanruf bereits am Nachmittag erledigt, aber Marco war ihr nicht komisch vorgekommen. Vielleicht hoffte er ja auch, dass David endlich das aus ihr machen würde, was er gerne in ihr sehen wollte. Sie verwarf diesen Gedanken gleich wieder und drehte sich auf die andere Seite. Endlich glitt sie in einen traumlosen Schlaf.
Die nächsten Tage glichen dem Ersten. Sie hatten viel zu tun, fuhren getrennt oder zusammen die einzelnen Termine ab und trugen Abend zusammen was sie bereits erledigt hatten. David war mehr als nur zufrieden mit dem was sie geleistet hatte, denn es schien dem Restaurant nichts mehr im Wege zu stehen.
Am vorletzten Abend sprach er dann schließlich aus, was er dachte. „Esmee, sie können nicht wieder zurück. Sie müssen bei mir einsteigen. Sie sind brillant in dem was sie machen! Wenn wir zusammenarbeiten können wir spätestens in einem halben Jahr ein zweites Lokal eröffnen!" Sie fühlte sich geschmeichelt „ Das ist sehr nett, dass sie das sagen, aber das geht nicht. Ich werde nicht aus dem Vertrag herauskommen, den ich mit Marco habe." David sah sie zweifelnd an. „Sind sie sich sicher? Es gibt doch immer irgendein Schlupfloch!" Emese zögerte einen Moment, schüttelte dann aber den Kopf. „Nein, wirklich, es gibt keinen Ausweg. Ich muss ihn erfüllen oder ich komm nicht mehr raus." Dass es sehr wohl noch eine Möglichkeit gab, wollte sie David nicht verraten. Sie traute ihm zu, dass er  es tatsächlich in Betracht ziehen könnte. Er schien sie jedoch besser zu beobachten als sie es dachte, denn er hakte nach „Sie verschweigen mir etwas! Ich will ihnen wirklich helfen da raus zu kommen! Sagen sie mir was ich tun muss und ich mach es!“  Sie seufzte und sah auf ihre Hände: „Genau das ist es, was ich befürchte! Ich kann das nicht annehmen. Ich bin ihnen unendlich dankbar für diese Woche, aber mehr kann ich wirklich nicht verlangen!“  David, der ihr gegenüber saß, beugte sich etwas über den Tisch. „Aber sie haben doch mir geholfen, nicht anders herum. Bitte sagen sie mir was ich tun muss!" Er sah so ehrlich aus in diesem Moment und so offen, dass Esmee nicht wusste, was sie tun sollte. „Ich werde ihnen sagen was es ist, aber sie müssen mir versprechen es nicht zu tun. Ich könnte es nicht annehmen!“ David ergriff ihre Hand: „Ich kann es ihnen nicht versprechen!  Aber ich werde versuchen es zu respektieren.“  Das war nicht die Antwort, die sie hören wollte und sie entzog ihm ihre Hand, welche wieder einmal schwitze. „Gut. Das ist nicht was ich wollte, aber sicher werden sie mich sowieso auslachen.“ Sie holte noch einmal tief Luft, bevor sie begann: „Wenn ich vorzeitig aus meinem Vertrag aussteigen möchte, dann müsste ich heiraten oder ein Kind bekommen!“  Sie sah David gespannt an und erwartete eine Reaktion, doch er schien nachzudenken. „Warum wollen sie das nicht? Eine Heirat birgt doch keine Gefahren. Man kann sich wieder scheiden lassen.“  „Wie könnte ich von ihnen verlangen mich zu heiraten? Ich habe nichts, was ich ihnen bieten kann!" Sie versuchte ihm klar zu machen, dass es wirklich keine gute Idee war, doch David ließ sich nicht davon abbringen. „Marco denkt doch schon ich sei einer derjenigen, die sich in eine Prostituiert verlieben und das alles romantisch finden. Das würde ihn sicher nicht stutzig machen!“
Esmee wusste nicht was sie dagegen sagen sollte. Genauso war es, da hatte David Recht. Und was hatte er zu verlieren? Sie würde ja für ihn arbeiten und als seine Frau könnte er das sogar ohne Bezahlung von ihr verlangen! Also was hielt sie davon ab zuzustimmen? Er war anständig, so viel hatte sie in dieser Woche von ihm gelernt, und bei ihm musste sie wenigstens nichts mir fremden Männern zu tun haben. zumindest nicht auf diese Weise!
Dennoch zögerte sie. Sie würde immer ein schlechtes Gewissen haben und genauso wie jetzt keine Ruhe finden. David sah sie fragen an, wartete jedoch geduldig auf ihre Antwort.
„Ich fühle mich schlecht dabei. Es kommt mir vor als würde ich sie dazu drängen!“ Sie sah ihm direkt in die Augen und sah darin nichts, was einen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit zuließ. „Das brauchen sie nicht. Ich bin ein Erwachsener Mann und kann ganz gut Entscheidungen treffen. Wir werden gleich morgen zu Marco gehen und mit ihm sprechen. Vielleicht willigt er ja gar nicht ein und ihre Sorge um mich ist vollkommen unbegründet!“ Esmee lächelte schwach. Das war kein wirklicher Trost für sie, aber sie nickte zustimmend. „Gut, dann werden wir heute den Abend genießen und nicht mehr davon sprechen! Möchten sie noch ein Glas Wein?" beendete er das Thema.
Sie setzen sich zusammen auf den Balkon und sahen hinunter auf die Straße. Keiner von ihnen wollte etwas sagen und so wurde die Stille nur durch die vorbeifahrenden Autos ab und an unterbrochen.
Als Esmee am kommenden Tag erwachte, war ihr schlechtes Gewissen sofort da und ihr Gehirn begann wieder nach einem Ausweg zu suchen. Als sie sich fertig gemacht hatte und zu David in die Küche kam, erwartete er sie, wie schon die ganze Woche, mit einem herrlichen Frühstück. „Guten Morgen!“, begrüßte er sie. Sie setzte sich und grüßte zurück. „Ich habe mir gestern noch ein paar Gedanken zu unserem Vorhaben gemacht. Ich finde wir sollten uns duzen! Also ich meine, wenn wir heiraten wollen, dann gehört das irgendwie dazu.“ Esmee hörte ihm gar nicht richtig zu, da sie daran denken musste, wie sie sich das erste Mal begegnet waren. Wie unnahbar er ihr erschienen war und wie abweisend er ihr gegenüber gestanden hatte. Ihr Bild das sie von ihm hatte, hatte sich um 180 Grad gedreht. Er war freundlich, offen und einfühlsam ihr gegenüber und  sie mochte es wenn er lachte. Dann wurde sein Grübchen sichtbar, selbst wenn er einen drei Tage Bart wie jetzt hatte.
Plötzlich riss er sie aus ihren Gedanken. „Habe sie keinen Hunger? Sie essen ja gar nichts?“ Esmee sah ihn erstaunt an und sah dann auf ihren Teller, der noch vollkommen unberührt vor ihr stand. „Oh ich war wohl in Gedanken. Aber wollten wir uns nicht duzen?“ Jetzt schenkte er ihr wieder ein charmantes Lächeln und nickte. „Natürlich. Was möchtest du trinken?“
Nach dem Frühstück machten sie sich auf den Weg zu Marco. David hatte entschieden, dass er alleine mit ihm reden wollte, dann würde es nicht zu Missverständnissen kommen.
Als es in Marcos Büro verschwand und die Tür hinter sich schloss, kam ihre Nervosität jedoch wieder zurück. Sie hörte wie die beiden miteinander sprachen und wieder stiegen die Zweifel in ihr auf. Irgendwann hielt sie es nicht mehr aus und sie platzte in das Büro herein. Sie kam direkt neben David zu stehen und starrte Marco an. Sie wollte gerade den Mund öffnen um etwas zu sagen, da unterbrach David sie und strahlte sie an: „Liebling Marco ist einverstanden! Wir können in zwei Wochen heiraten und er wird unser Trauzeuge!“ Mit diesen Worten hatte er sie mit der einen Hand an der Hüfte zu sich gezogen und mit der anderen zog er jetzt ihren Kopf zu sich heran. Esmee wusste nicht mehr wo unten und wo oben war, als seine Lippen sie berührten. Das was er gesagt hatte und das was das für sie bedeutete und dann noch die plötzliche Nähe zu ihm machten sie schwindelig. Doch sie erwiderte den Kuss unwillkürlich.  Nach einer gefühlten Ewigkeit schob David sie sanft von sich und sah sie lächelnd an. Auch Marco blickte sie an und schien auf etwas zu warten. Esmee war zu überrascht von allem als das sie hätte etwas sagen können. Zum Glück bemerkte David das schnell und griff ein. „Eine große Überraschung was?" Sie nickte dankbar. „Das kann man wohl sagen!“ Marco sah skeptisch zwischen den beiden hin und her. „Dass ihr mir aber nicht die anderen Mädchen verrückt macht. Nicht das nachher alle hier weggeheiratet werden!“ David und Esmee schüttelten beide schnell den Kopf. Doch Marco war schon wieder an etwas anderem Interessiert. „Sag mal, hast du deiner Braut eigentlich keinen Klunker geschenkt? Das macht man doch so oder?“ David tat so als wollte er Marco unterbrechen und sah dann entschuldigend zu Esmee. „Eigentlich sollte das ja eine Überraschung werden, aber da Marco es jetzt schon anspricht. Ich habe noch etwas für dich!“ Wieder überschlugen sich die Gedanken in ihrem Kopf. Er hatte doch nicht etwa einen Ring in seiner Tasche? Woher sollte er ihn denn haben? Sie hatten erst man Abend über die ganze Sache gesprochen und seitdem war er nicht von ihrer Seite gewichen. Oder doch?  Über diesen Gedanke hatte David ein kleines samtenes Kästchen aus seiner Tasche geholt und hielt es nun vor sich. „Ich hoffe er gefällt dir!“, sagte er und holte einen wunderschönen fein gearbeiteten Goldring heraus. Er war mit einem Rubin geschmückt welchem links und rechts ein Smaragd zu Seite stand. Esmee wusste nicht was sie sagen sollte, also nahm er ihre Hand und steckte ihr den Ring an den Finger. Er passte, als hätte er immer dort hingehört. „Er ist wunderschön!“, hauchte sie schließlich und unwillkürlich folgte sie dem drang ihn zu Küssen. Jetzt war er es, der etwas erstaunt war, und dennoch erwiderte auch er den Kuss.
Marco schien das alles ein wenig zu viel zu werden und er unterbrach sie. „So ihr Turteltäubchen. Dann macht mal, dass ihr wieder verschwindet. Vom Heiraten verdiene ich kein Geld. Packt eure Sachen und dann will ich euch erst wieder an der Hochzeit sehen!“ Es war deutlich wie sauer er war. Esmee fragte sich zum wiederholten Male, was David mit ihm besprochen hatte.
Rasch hatte sie ihre Sachen gepackt und sich von den andren Mädchen verabschiedet. Mit zwei Reisetaschen bepackt fuhren sie schließlich in Davids Wohnung. Sie hatten die Fahrt über geschwiegen und auch als sie die Taschen in ihr Zimmer gestellt hatte, wusste sie nicht womit sie als erstes anfangen sollte. Unentschlossen stand sie nun in der Tür zu Küche und sah David dabei zu, wie er ein paar Karotten schälte.
Als er damit fertig war, wandte er sich ihr zu und sah sie an. „Was ist los?“ Esmee zögerte noch etwas, doch dann brach es aus ihr heraus: „Ich verstehe das alles nicht! Was hast du Marco erzählt, dass er einfach so zugestimmt hat? Und woher hattest du auf einmal den Ring? Wollte Marco, dass er Trauzeuge wird? Warum muss die Hochzeit denn schon in zwei Wochen sein? Ich weiß nicht ob ich so schnell an meine Unterlagen dran komme!“
Nach dem das alles heraus war, musste sie erst einmal tief Luft holen und David hatte Zeit ein paar Schritte auf sie zu zukommen. „Darf ich alles nacheinander beantworten?“ Esmee nickte. Dann nahm er ihre Hände und zog sie mit an den Küchentisch. Als sie einander gegenüber saßen sah er sie an und begann zu sprechen. „Ich habe Marco etwas ins Gewissen geredet und da hat er ziemlich schnell einsehen müssen, dass er dich besser gehen lässt. Auch ohne die Summe von dir zu kassieren, die er eigentlich in eurem Vertrag festgelegt hat. Den Vertrag habe ich übrigens hier." Und damit zog er einen Umschlag aus seiner Tasche und schob ihn ihr über den Tisch zu. Mit zittrigen Fingern öffnete sie das Kuvert und sah hinein, dann stand sie auf, nahm ein Feuerzeug und setzte die Papiere in Brand, legte sie ins Waschbecken und ließ sie vollständig verbrennen. Wieder vollkommen ruhig, setzte sie sich an den Tisch und wartete dass David weiter erzählen würde. Als wäre es das normalste der Welt, hatte er ihr dabei zugesehen und begann nun weiter zu sprechen.
„Den Ring habe ich von meiner Großmutter bekommen. Es sollte einmal der Verlobungsring werden, den ich meiner Braut schenken würde. Ich dachte, es sei besser ihn mitzunehmen, man weiß ja nie!“ Sofort versucht Esmee den Ring vom Finger zu ziehen, doch David legte beruhigend seine Hand auf die ihre. „Du bist doch meine Verlobte, also darfst du ihn auch tragen. Und wie sähe das denn aus, wenn du auf einmal ohne dastehen würdest!“  Esmee wollte weiter protestieren doch er sprach einfach weiter: „ Ich habe Marco vorgeschlagen, dass er Trauzeuge wird. Nur zur Sicherheit. Er soll ja denken, dass wir beide ihm unendlich dankbar sind! Und damit das ganze wirklich glaubwürdig ist, dachte ich, ein schneller Termin wäre am besten. Wer sich nach einer Woche zum Heiraten entschließt, braucht keine sechs Monate für die Hochzeitsvorbereitungen!", beendete er seine Ausführungen.
Esmee wusste nicht was sie sagen sollte. „Ich weiß wirklich nicht wie ich mich dafür revanchieren soll!“ David winkte ab und stand wieder auf. „Ich denke das kannst du schneller als dir lieb ist, wir werden viel zu tun haben, bis zur Eröffnung des Restaurants und die Vorbereitungen für die Hochzeit überlass ich auch dir, wenn du damit einverstanden bist.“
Esmee nickte. war er eben noch einfühlsam gewesen und hatte sie beruhigt, war er jetzt auf einmal wieder distanziert, ja fast abweisen, so wie er bei ihrer ersten Begegnung gewesen war.
An diesem Abend lag sie noch lange wach, und dachte über alles nach. Warum war er auf einmal wieder so kalt? Wollte er klarstellen, dass sie wirklich nur zum Schein zusammen waren? Aber warum? Das war ihnen doch beiden klar! Der Kuss war schön gewesen, das musste sie sich eingestehen, aber was bedeutete schon ein Kuss?
Vollkommen gerädert erwachte sie am nächsten Morgen. Sie hatte heute viel zu tun. Wenn sie in zwei Wochen heiraten wollten, dann musste sie einiges organisiere, vom Termin beim Standesamt einmal angefangen.
Wer soll denn alles zur Hochzeit kommen? Feiern wir danach noch oder machen wir alles nur ganz klein?", fragte sie beim Frühstück. Sie hatte eine Block und einen Stift neben sich gelegt und schrieb sich einige Notizen darauf. „Wir sollten so wenige wie möglich einladen. Dann kommen nicht so viele Fragen. Stadesamt und dann etwas essen gehen reicht, denke ich.“
Esmee schrieb das auf. „Okay und was werden wir tragen? Klassisch mit Brautkleid und Anzug oder soll ich mir ein Kostüm besorgen?“ David sah sie kurz an, bevor er wieder auf seine Zeitung schaute. Sie konnte seinen Blick nicht deuten den er ihr zuwarf. War da eben so etwas wie Enttäuschung zu sehen gewesen? Sie schüttelte über sich selbst den Kopf. Das hatte sie sich eingebildet, es war schließlich seine Idee gewesen! „Ich werde einen Anzug tragen. Überrasch uns doch einfach mit deinem Outfit. Soll ja eh Unglück bringen es vorher zu sehen!“  Esmee zog die Augenbrauen erstaunt in die Höhe, notierte es sich dann aber. „Soll ich die Lokation für die Feier danach aussuchen?“ David schüttelte den Kopf. „darum kümmere ich mich.“ Auch das notierte sie.
So klärte sie wären des Frühstücks eine nach der anderen Frage und wusste jetzt schon, dass eine Menge Arbeit auf sie zukommen würde.
In den nächsten Tagen sahen sie sich nur zum Frühstück. Abends kam er oft spät nachhause und verschwand dann direkt in seinem Zimmer. Esmee hatte inzwischen einen Wohnungsschlüssel bekommen und konnte sich so freier bewegen.  Da sie selber abends müde ins Bett fiel, bemerkte sie kaum, dass er ihr aus dem Weg zu gehen schien.    
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.07.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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