Sandra Lenz

Stürmisches Herz - Teil IX

Marcus hatte Ashley an einer belebten Strasse abgesetzt, wo sich mehrere Geschäfte mit Damenmode und anderen diversen Kleinigkeiten aneinander reihten. Er war sich sicher, das Ashley hier bestens aufgehoben sei und er ungestört seine Geschäfte tätigen konnte. Er selbst ließ sich von der Kutsche bis zur nächsten Ecke chauffieren, bevor er die Kutsche verließ und zu Fuß weiterging. Marcus fühlte sich sicher und unbeobachtet. Aber wie konnte er auch ahnen, das Ashley nicht in das Damenmodegeschäft gegangen war, sondern ihm in einem größeren Abstand folgte? Er wanderte die Elmstreet entlang und bog dann in die Cliffordstreet. Hier, in einer dunklen Taverne würde er seine Kontaktmänner treffen.
Ashley folgte ihm langsam. Wo wollte er bloß hin? Er bog um die Ecke und als Ashley dort ankam, war Marcus bereits verschwunden. Das konnte nur bedeuten, das er in diesen Pub eingetreten war. Zum Teufel, was sollte sie jetzt tun? Sie konnte unmöglich ebenfalls eintreten, denn das war für eine Dame, und schon gar nicht ohne Begleitung, vollkommen unschicklich. Ashley dachte angestrengt nach. Aber wie sollte sie sonst herausbekommen was er vor hatte? Es war doch zum Verzweifeln. Ein Junge kam die dreckige Gasse herunter geschlendert. Seine Hosen waren schmutzig und zerrissen und sein Gesicht hätte ebenfalls ein bisschen Wasser und Seife vertragen können. Das konnte ihr jetzt vielleicht weiterhelfen. Sie winkte den Jungen zu sich heran. „Wie heißt du mein Junge?“ Ashley lächelte ihn freundlich an und der Knabe kratzte sich am Kopf. „Mein Name ist Joe, Miss.“ Sie lächelte. „Joe, könntest du mir einen Gefallen tun ? Dafür bekommst Du einen Dollar von mir.“ Die Augen des Jungen begannen zu Strahlen. Einen Dollar? Dafür würde er fast alles für diese Lady tun. Er nickte. „Gehe bitte mal in diese Taverne und schaue nach einem schwarz gekleideten jungen Mann mit blasser Haut. Er wird sich vermutlich in irgendeine Ecke gesetzt haben. Es könnten ein oder mehrere Herren mit ihm zusammen sein. Wenn du ihn gefunden hast, dann versuche dich heranzuschleichen und sage mir über was sie sich unterhalten. Kannst du das erledigen?“ Ashley sah den Knaben fragend an. Dieser nickte selbstbewusst. „Aber natürlich kann ich das. Ich bin doch kein kleines Kind mehr.“ Er griff nach dem Dollar, verstaute ihn in seiner schmutzigen Hosentasche und schlich dann in die Taverne. Ashley stellte sich an die Ecke und wartete auf den kleinen Joe.

Der Junge hatte sich in die Taverne geschlichen und Marcus kurz danach ausfindig gemacht. Er saß tatsächlich an einem der hinteren Tische und ihm gegenüber saßen zwei finster aussehende Typen. Joe schlich sich unbemerkt so nah wie möglich an das Trio heran und versuchte Gesprächsfetzen aufzuschnappen.
Das war gar nicht so einfach, denn die Herren sprachen ziemlich leise miteinander. Zwischendurch lachte Marcus und er nickte zufrieden. Was er hörte, stellte ihn zufrieden.
Nachdem Joe das Gespräch belauscht hatte, schlich er wieder nach draußen. Er sah die Lady an der Ecke stehen und ging auf sie zu. „Und? Konntest du etwas hören ?“ Der Junge nickte. „Miss, es tut mir leid, aber ich konnte nicht sehr viel hören da die Herren sehr leise und vorsichtig miteinander gesprochen haben. Aber sie sprachen über zwei Mädchen, die die beiden anderen Männer gefunden hätten. Sie hätten sie in das bekannte Versteck gebracht und der andere Mann könnte dorthin gehen und sie testen. Dann sprachen sie noch davon, das eine davon schwarz wäre. Das Geld wäre bezahlt und sie würden jetzt auf nächsten Freitag warten.“ Der Junge zuckte mit den Schultern. „Mehr konnte ich leider nicht verstehen. Ich hoffe, es hilft ihnen weiter ?“ Ashley nickte. „Ich danke dir, Joe. Hier, du hast dir noch einen weiteren Dollar verdient.“ Sie drückte dem Jungen einen weiteren Schein in die Hand. Dieser lief freudestrahlend die nächste Gasse entlang.
Was zum Teufel hatte dies alles zu bedeuten? Jedenfalls ging es hier um eine Sache, die ganz und gar nicht schön war und vermutlich illegal. Aber was genau hatte Marcus vor? Ashley musste auf der Hut sein. Aber das würde sie schon rausbekommen ...
Schnell lief sie zur belebten Straße zurück und schlüpfte
in das große Damengeschäft. Bevor Marcus sie hier wieder abholen würde, müsste sie schon ein paar Kleider probiert und ausgewählt haben. Ansonsten würde er mit Sicherheit misstrauisch werden.

Marcus verließ nach knapp einer Stunde den heruntergekommen Pub und trat auf die Straße. Ja, er war mit seinen Jungs wieder einmal voll und ganz zufrieden. Sie hatten zwei junge Mädchen in einem entfernt gelegenen Waisenhaus entführt, sie unter Drogen gesetzt und in die alte Hütte unten am Fluss gebracht. Er würde morgen dorthin gehen und die Mädchen testen. Ein teuflisches Funkeln lag in seinen Augen und ein Grinsen umspielte seine Lippen. Das würde ihm wieder ein Vergnügen werden. Seine perverse Phantasie ging beinahe mit ihm durch. Er liebte es die Dinge erst testen zu dürfen, bevor der geheime Männerklub seinen Spaß damit hatte. Außerdem bekam er für seine Dienste wieder ein stattliches Honorar. Von diesem Geld würde er Ashley ein paar schöne Dinge kaufen gehen. Er freute sich über seine Geschäfte. Und jetzt würde er seine Braut in diesem Laden abholen gehen. Mal sehen, was dies Frauenzimmer sich inzwischen auf seine Kosten alles ausgesucht hatte.
Mit schnellen Schritten lief Marcus die Strasse entlang bis zum großen Marktplatz. Dort standen mehrere Kutscher beisammen und hielten ein Schwätzchen. Auch sein Kutscher war unter ihnen. Er winkte ihm zu und ließ sich von ihm anschließend zum Laden fahren.
Ashley hatte unterdes einige Kleider anprobiert und sich bereits drei herauslegen lassen. Da es Geschenke von Marcus sein würden, müsste sie ihn erst um seine Einwilligung fragen. Kaum hatte sie diesen Gedanken zuende gedacht, betrat Marcus bereits das Geschäft. Er küsste Mrs. Jones, der Besitzerin des Ladens, galant die Hand und blickte dann zu Ashley. „Meine Teuerste, wie ich sehe hast du schon etwas ausgesucht.“ Mrs. Jones nickte zustimmend. „Mr. Manson, ich muss wirklich sagen sie haben eine sehr nette und liebenswürdige Braut. Es war mir das reinste Vergnügen heute Nachmittag mit ihr. Und eine so hübsche junge Frau noch dazu.“ Sie lächelte Marcus schelmisch an. „Mrs. Jones, meine Liebe.“ Er küsste der älteren Dame erneut die Hand. „Ich danke ihnen für dies überaus freundliche Kompliment. Ja, ich bin auch sehr glücklich und sehr stolz auf meine zukünftige Braut. Mein Herz schäumt nahezu über vor lauter Glück.“ Ashley schluckte, doch der Kloß in ihrem Hals wollte nicht verschwinden. Diese Gesülze von Marcus war wirklich widerlich. Zudem wusste sie jetzt genau, das er etwas im Schilde führte und das ekelte sie noch mehr an. Doch sie durfte sich auf keinen Fall etwas anmerken lassen. Deshalb setzte sie ein Lächeln auf und tat, als wäre sie verlegen über seine Schmeicheleien. „Ashley, bitte zeige mir für welche Kleider du dich entschieden hast.“ Er nahm auf einen kleinen runden Sessel Platz und ließ sich die Kleider einzeln von Ashley vorführen. Ja, er war mit der Wahl seiner Verlobten einverstanden und ließ die Kleider in Schachteln verpacken. Anschließend bezahlte er bei Mrs. Jones und ließ die Kisten von einem Jungen in die Kutsche bringen. Er würde für Ashley noch ein paar Kleider kaufen gehen, allerdings woanders. Er hatte dafür einen speziellen Laden, wo die Kleider viel extravaganter und ausgefallener waren. Zudem würde er dort auch die passende erotische Unterwäsche finden. Ashley selbst würde sich derartige Sachen nie aussuchen, deshalb würde er das schon für sie erledigen.
Gemeinsam nahmen sie in der Kutsche Platz und fuhren zurück zum Schloss. In Ashleys Hirn arbeitete es. Sie musste sich einen Plan zurecht legen, wie sie an die Geheimnisse von Marcus herankommen könnte.

~.~

Jason hielt den Atem an und lauschte in die Dunkelheit hinaus. In seiner Hand hielt er den Dolch fest umklammert. Das Rascheln wurde lauter und kam näher. Näher auf ihn zu und damit wuchs die Gefahr für Jason. Er sah einen Schatten vor sich auftauchen, sprang vor und umklammerte sein Gegenüber. Nach einem kurzen Handgemenge gingen die Beiden zu Boden. Die dunkle Wolkendecke brach am Himmel auf und der Mond schien hell zu Boden.
„Was zum Teufel soll das ?“ Jasons Gegenüber lag am Boden und drehte sich auf den Rücken. Im Mondschein erkannte er Ryan der ihn perplex anblickte. „Ryan ... du ?“ Jason schüttelte seine Verwunderung ab und half seinem Kumpel wieder auf die Beine zu kommen. Er schloss ihn in die Arme und klopfte ihm auf die Schulter. „Mensch Alter, es tut mir fürchterlich leid. Ich dachte du seiest irgendein Herumstreuneer, der es auf mich abgesehen hat. Jason musste fast grinsen. Ryan schüttelte seine dunklen Locken und entfernte ein Stück Holz daraus. „Wie kommst du denn überhaupt hierhin ? Hattest du nicht einen Auftrag für mich zu erledigen ?“ Ryan sah ihn aus seinen meergrünen Augen fragend an.
„Doch, doch, natürlich Ryan. Ich habe den Auftrag auch ausgeführt. Doch ich wollte dich mit dem Ergebnis nicht allzu lange warten lassen. Ich fürchte, es wird dir nicht gefallen was ich zu berichten habe.“ Ryan nickte. „Das hatte ich beinahe schon befürchtet. Komm’, lass uns aber zuerst dort hinten zu einer kleinen Hütte gehen. Dort ist es warm und wir können einen heißen Kaffee zu uns nehmen. Ich nehme an du bist auch hungrig von der Reise, oder ?“ Jason nickte. Er sprintete schnell hinunter zum Wasser, griff die Zügel seines Pferdes und folgte Ryan dann zu dieser Hütte.
In der kleinen Hütte brannte ein herrlich warmes Feuer und ein Kessel mit Wasser hing über den Flammen. Auf dem Tisch lagen ein Laib Brot und Käse. Jason streifte seinen Mantel ab und zog seine Stiefel von den Füssen. Die Wärme und eine schöne Tasse Kaffee würden seine Lebensgeister schnell zurückbringen.
Er nahm nahe dem Feuer Platz, drehte die warme Tasse in seinen Händen und begann Ryan von Ashley zu erzählen. Dieser saß neugierig auf einer schmalen Pritsche die als Bett diente und schaute Jason aus großen traurigen Augen an. Ein Strahlen huschte über sein schmales Gesicht, als er hörte das Ashley ihn von ganzem Herzen lieben würde. Und egal was auch passieren würde, ihre ganze Liebe würde immer nur ihm gelten. Doch dann legte sich ein dunkler Schatten über die Freude, die er eben noch verspürte hatte. Es war, als fiele er in einen tiefen dunklen Abgrund aus dem es kein Entrinnen gab. Eine große Hand umkrampfte sein Herz und drohte es herauszureißen. Ausgerechnet sein Erzfeind, Marcus Manson, war dazu auserkoren seine geliebte Ashley zu heiraten. Nichts hätte ihn härter treffen können als diese Nachricht. Aufgeregt sprang er auf und zündete sich eine Zigarette an. Wie ein Tiger im Käfig lief er in dem kleinen Raum auf und ab. Jason beobachtete ihn mit zusammengekniffenen Augenbrauen. Noch nie hatte er Ryan in einer derart unruhigen und bedrohlichen Stimmung gesehen. Ryan war eigentlich stets derjenige mit dem kühlen Kopf, der alles ruhig anging und dann die besten Lösungen für alle Probleme fand. Doch genau in diesem Augenblick schien er davon meilenweit entfernt zu sein. Er sah eher aus wie jemand, der überhaupt nicht mehr wusste, was er tun sollte. Jason wartete ruhig ab bis Ryan zu sprechen begann. „Ich kann dies nicht zulassen. Dieses miese Schwein kann und darf nicht eine so liebreizende Person wie Ashley zur Frau nehmen. Wir wissen beide was Marcus für ein Mensch ist und welche perversen Spiele er mit unschuldigen Menschen treibt. Wenn er Ashley zur Frau nimmt, dann ist sie ihm gnadenlos ausgeliefert und er darf und kann anstellen mit ihr, wie es ihm beliebt. Dies wäre ihr Untergang. Und meiner gleich mit.“ Er schluckte und nahm einen neuen Zug von der Zigarette. „Ich könnte mir dies mein Leben lang nicht verzeihen.“ Er kniete vor Jason nieder und blickte ihn aus seinen melancholischen Augen eindringlich an. „Egal was auch passieren mag, wir müssen zu ihr und sie vor diesem Hundesohn retten und beschützen. Selbst wenn es meinen eigenen Kopf kosten wird. Ich muss ihr helfen.“ Jason nickte. Eine dunkle Strähne seiner Haare fiel im ins Gesicht. Ja, er wusste das sie ihr helfen mussten. Ashley war ein guter Mensch und sie hatte es nicht verdient mit jemanden wie Marcus Manson verheiratet zu werden. Außerdem sah er den Schmerz der in Ryans Augen lag und der diese tiefe Trauer verriet, die er im Herzen spürte. Wenn er Ryan jetzt nicht helfen würde, dann wäre er selbst sein ganzes Leben lang ebenfalls unglücklich. „Ryan, ich werde dir bei alle deinen Plänen helfen. Egal was es ist, ich werde dir helfen.“ Ryan nahm Jason dankbar in den Arm. Auf diesen guten Freund konnte er sich verlassen.
„Komm’ Jason. Wir müssen uns sofort auf den Weg zum Versteck machen. Ich muss den anderen davon erzählen und dann müssen wir uns sofort auf den Weg zu Ashley begeben. Bevor es zu spät ist ... „

~.~

Der nächste Tag war bisher ziemlich ruhig verlaufen. Emilie Manson und Henriette Winston widmeten sich ausgiebig ihren Handarbeiten, während die Väter im Salon bei einer guten kubanischen Zigarre saßen und über Politik redeten. Das Hochzeitsdatum für Ashley und Marcus war jetzt festgelegt worden. In zwei Wochen sollte die Trauung vollzogen werden und solange würden sie hier bei den Mansons bleiben und nicht nach Hause zurückkehren. Anschließend würden Ashleys Eltern nach Highgroove zurückkehren und sie wäre für immer hier gefangen.
Die Bediensteten waren bereits fleißig damit beschäftigt diverse Räume für Ashley herzurichten. Sie sollte gemeinsam mit Marcus hier in dem riesigen Haus der Mansons wohnen und ihnen viele Enkel schenken. Unglücklich saß Ashley in ihrem Zimmer am Fenster und ließ den Blick hinaus in die Ferne schweifen. Sie fühlte sich einsam und verlassen und in ihrem Herzen begann etwas kaputt zu gehen. Ihr Leben ging den Bach herunter und nichts konnte ihr mehr helfen ...

Es klopfte an ihre Tür und Marcus trat ein. Er sah Ashley bleich am Fenster sitzen und machte einen besorgten Gesichtsausdruck. „Meine Liebe, was ist mit dir?“ Er kam auf sie zu und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Seine Finger umklammerten ihre zierliche Hand und führten sie an seine kalten Lippen. „Mir geht es gut, Marcus. Du brauchst dir keine Sorgen um mich zu machen.“ Er nickte. „Vermutlich bist du nur wegen der bevorstehenden Hochzeit ein bisschen aufgeregt, stimmt es ?“ Sie nickte schnell.
„Mache dir keine Gedanken, meine Liebe. Es wird alles hervorragend klappen. Dafür sorge ich höchstpersönlich. Das verspreche ich dir. Und du wirst die schönste Braut werden, die das Land jemals gesehen hat. Ach von wegen das Land, die ganze Welt.“ Er neigte sich herab und küsste sie auf die Stirn.
„Du musst mich heute Abend bitte entschuldigen, meine Teuerste. Aber ich habe ein paar geschäftliche Dinge zu erledigen. Aber du siehst auch blass aus und möchtest dich bestimmt ein bisschen ausruhen und früh zu Bett gehen. Nicht wahr ? Dann wird dir mein Fehlen gar nicht auffallen. Und morgen früh bin ich wieder ganz für dich da, meine Schöne.“ Marcus dachte also sein Fehlen würde ihr etwas ausmachen. Von wegen, es machte sie glücklich. Würde er heute zu diesem besagten Versteck gehen? „Marcus, wie kannst du mich bloß wieder allein lassen?“ Sie sah ihn aus großen Augen vorwurfsvoll an. Dieser Blick verfehlte seine Wirkung nicht und Marcus zuckte mitleidig die Schultern. Er ging vor ihr auf die Knie und legte seine Hände in ihren Schoss. „Ashley, ich weiß das ich bei dir sein sollte. Aber ich verspreche dir, wenn ich meine Geschäfte heute Abend unten am Fluss erledigt habe, dann widme ich mich dir voll und ganz. Und wenn wir erst verheiratet sind, dann wirst du mich den ganzen Tag um und in dir haben.“ Er lächelte schon wieder anzüglich und Ashley hätte ihm am liebsten eine geknallt. Aber sie hatte ihm wenigstens auf diesem Wege eine Information entlocken können. Also runter zum Fluss wollte er. Na dann, sie würde ebenfalls dort sein und ihm folgen. Marcus drückte ihr feuchte Küsse in die Handinnenflächen bevor er sich von ihr verabschiedete und das Zimmer verließ. Fluchs sprang Ashley vom Fenster auf und schritt zu ihrem Kleiderschrank. Sie wählte ihre bequeme Reitkleidung und schlüpfte hinein. Sie müsste sich draußen im Garten verstecken und warten bis Marcus sich auf den Weg machen würde. Dann würde sie ihm unauffällig folgen und sehen, was für hinterhältige Dinge er trieb. Jetzt würde sie sein Geheimnis lüften schwor sich Ashley.

~.~


Ryan und Jason hatten sich direkt auf den Weg zu den anderen gemacht. Völlig außer Atem kamen sie in dem Versteck an und Jack registrierte verwundert, das Jason Ryan begleitete. Schon von weitem rief er: „Wo kommst du denn jetzt so plötzlich her, Jason?“ Er half seinem Kumpel vom Pferd und begrüßte ihn herzlich. „Ich bin Ryan ziemlich unfreundlich im Wald begegnet.“ Er kicherte vor sich hin und blickte verstohlen zu Ryan, der wie ein Unschuldsengel da stand und sich eine Zigarette zwischen die Lippen schob.
„Jack, für solche Sachen haben wir jetzt keine Zeit. Jason hat mir schlechte Nachrichten überbracht und wir müssen uns sofort einen Plan überlegen.“ Damit schritt Ryan den anderen voran und verschwand in dem großen düsteren Haus, welches ihnen regelmäßig als Versteck diente. Im Inneren traf er auf Burt, der es sich vor dem Feuer gemütlich gemacht hatte. Er saß in einem Schaukelstuhl, hatte die Füße weit von sich gestreckt und war im Begriff sich in den Schlaf zu schaukeln. Durch den Krach aufgeschreckt drehte er sich um und erblickte seinen Anführer. „Hey, Mensch Ryan, du bist schon zurück? Ich dachte du wolltest ein paar Tage für dich allein sein?“ Ryan machte eine abwertende Handbewegung. „Dafür habe ich jetzt keine Zeit. Rufe Grant und Larry zu uns. Wir haben etwas zu besprechen.“ Burt sprang sofort auf und machte sich auf den Weg in das oberen Stockwerk, um die anderen beiden ausfindig zu machen.
Unterdes nahmen Jack und Jason an dem großen Holztisch Platz und füllten ihre Becher mit Rotwein. Ryan war zu nervös um sich ruhig hinzusetzen und wanderte im Zimmer auf und ab. Nach einer Weile, es kam ihm fast wie eine halbe Ewigkeit vor, kamen Burt und die anderen ins Zimmer. Nach einer kurzen Begrüßung erklärten ihnen Ryan und Jason den Stand der Dinge. Jack kratzte sich am stoppeligen Kinn und überlegte angestrengt. „Mmmm ... wir müssen ihr helfen. Soviel steht fest. Und diesen Manson müssen wir ein für allemal erledigen. Dieser Kerl hat schon zuviel Unheil gestiftet in seinem Leben. Allerdings bedeutet das für uns ... hmm .... wir könnten gefasst werden und würden dann am Galgen enden.“
Ryan stand am Fenster und blickte in den dunklen Wald hinaus. Burt und Larry tauschten Blicke und zuckten mit den Schultern. Sie wussten keinen besseren Rat für diese heikle Situation. Ryan drehte sich zu seiner Mannschaft um und sein Blick ruhte der Reihe nach auf jedem einzelnen von ihnen.
„Männer, für mich bedeutet Ashley mehr als mein eigenes Leben. Ich liebe sie von ganzem Herzen. Von dem ersten Moment an, als ich sie am Strand sah schlägt mein Herz ganz allein für sie. Für sie würde ich mein Leben geben und genau das werde ich - wenn nötig - auch tun. Ich werde mit Jason auf jeden Fall zurückkehren. Jeder von euch der mir beistehen möchte, ist herzlich willkommen auf dieser Odyssee. Sollte aber einer von euch Bedenken haben, so nehme ich es ihm nicht übel. Ich werde keinen von euch zwingen mit mir zu kommen. Diese Entscheidung überlasse ich euch ganz allein.“ Er zog eine neue Zigarette aus seiner Tasche und zündete sie an. Nach einigen tiefen Zügen wurde er etwas ruhiger und nahm auf einem Stuhl in der Nähe des Fensters Platz.
„Ryan, du weißt du bist mein bester Freund und ich war dir immer treu ergeben. Du kannst in jedem Fall auf mich zählen.“ Jack nickte seinem besten Kumpel aufmunternd zu. Grant nickte ebenfalls und seine blasse Glatze war von einem dünnen Schweißfilm überzogen. „Auch ich werde mit dir gehen und diesen Schweinehund erledigen.“ Auch Burt und Larry bekundeten ihre Treue zu Ryan. „Männer, ich danke euch.“ Ryan schaute jeden einzelnen dankbar an. „Und jetzt müssen wir uns einen Plan zurecht legen ... „

~.~

Ashley hatte sich in der Nähe des Stalls versteckt. Von hier aus konnte sie gut überblicken, wenn Marcus das Haus verlassen würde. Und vor allem wüsste sie genau, auf welchem Wege er zum Fluss wollte. Würde er seine Kutsche nehmen oder doch selbst reiten? Hatte sie ihn eigentlich jemals reiten gesehen? Vielleicht konnte er es ja gar nicht. Dieser Gedanke belustigte sie.
Plötzlich hörte sie Schritte näher kommen. Es war Marcus der durch einen Seitenausgang das Haus verlassen hatte und nun auf den Stall zuschritt. Er würde scheinbar wohl doch selbst reiten. Ein paar Minuten später verließ Marcus auf einen schwarzen Hengst den Stall und ritt Richtung Fluss. Ashley schlüpfte ebenfalls sofort in den Stall und schnappte sich eine Stute aus einer der hinteren Boxen, die sie bereits vorab gesattelt hatte. Sie durfte keine Zeit verlieren, sonst würde sie seine Spur verlieren..

In gebührendem Abstand folgte sie Marcus durch den Wald hinunter zum Fluss. Die Dunkelheit senkte sich über das Land und es wurde bedeutend kühler. Doch all dies registrierte Ashley kaum. Ihre völlige Konzentration galt dem Verfolgen von ihrem zukünftigen Mann.
Marcus erreichte unterdes eine kleine Hütte, aus deren Schornstein Qualm kam und dessen Fenster schwach erleuchtet waren. Er band sein Pferd draußen an einen Pfosten, an dem bereits zwei andere Pferde festgebunden waren. Er blickte sich noch einmal um, konnte aber nichts Auffälliges entdecken und verschwand dann in der Hütte.
Ashley hatte ihr Pferd weiter entfernt zum Stehen gebracht und band es an einen Baumstumpf an. „Meine Gute, ich komme gleich zu dir zurück.“ Sie klopfte der Stute auf den Hals und schlich sich dann näher an die Hütte heran. Ihr eigenes Herz klopfte ihr bis zum Hals, doch sie würde sich hier so kurz vor dem Ziel nicht unterkriegen lassen. Nicht von ihrer eigenen Angst ...
Sie erreichte die Hütte und schlich sich an eines der schwach beleuchteten Fenster. Draußen war es bereits stockdunkel, so das sie nicht befürchten musste entdeckt zu werden. Sie schielte durch das Glas und blickte in einen Raum, in dem ein Feuer brannte. In dem Zimmer befand sich ein Tisch aus Holz, an dem diese beiden fiesen Männer mit Bechern saßen die Marcus bereits auf dem Ball angesprochen hatten. Seine angeblichen Geschäftsfreunde. Sie saßen da und tranken. Zwischendurch lachten sie und ihre gelben Zähne leuchteten auf. Auf der anderen Seite des Raumes stand ein schmales Bett, auf dem ein junges Mädchen bewegungslos lag. Ihre Hände und Füße waren gefesselt und in ihrem Mund befand sich ein Knebel. Sie schien bewusstlos zu sein, denn ihre Augen waren geschlossen und sie bewegte sich nicht. Ashley musste sich die Hand vor den Mund halten, sonst hätte sie laut geschrieen. Was ging hier bloß vor sich?
Sie schlich weiter um die Hütte bis zu einem anderen Fenster. Sie hätte am liebsten überhaupt nicht reingeschaut, doch sie musste wissen wo Marcus war und was er dort trieb. Dieser andere Raum war kleiner und es brannte ebenfalls ein Feuer im Kamin. In diesem Zimmer befand sich allerdings nur ein Bett mit schmutzigen Decken. Auf diesem Bett lag ein kleines schwarzes Mädchen und auch sie schien bewusstlos zu sein. Man hatte ihr die Kleidung ausgezogen und sie lag nackt auf dem Bett. Marcus stand vor dem Bett und betrachtete ihren Körper mit einem seltsamen Blick. Er ließ seine Finger über ihren Bauch wandern. Auf seinen blassen Lippen lag ein hämisches Grinsen. Dann begann er sich zu entkleiden. Was Ashley daraufhin beobachten musste, schockierte sie zutiefst. Übelkeit stieg in ihr auf und sie musste den Blick abwenden und entledigte sich ihres Mageninhalts. Erschrocken und völlig benommen hielt sie sich die Hand vor den Mund und taumelte rückwärts zurück in den Wald. „Das kann doch nicht wahr sein ...“ Ihre Augen waren vor Entsetzen weit aufgerissen und sie wäre beinahe gestürzt. Völlig benommen fand sie den Weg zurück zu ihrer Stute und schaffte es irgendwie wieder aufzusitzen. Sie trieb die Stute in den Galopp und peitschte zurück zum Schloss. Das war ja alles noch viel Schrecklicher als sie erwartet hatte. Sie wusste immer das Marcus pervers war und seine fiesen Spielchen trieb. Aber das er soweit ging... nein, damit hätte sie nie im Leben gerechnet. Dieses Schwein! Erneut stieg Übelkeit in ihr hoch und sie wäre fast vom Pferd gestürzt. Im letzten Moment klammerte sie sich am Hals des Pferdes fest und konnte so einen Sturz vermeiden. Aufgelöst und verwirrt erreichte sie das Haus und ließ die Stute einfach im Stall stehen. Sie wollte jetzt nur in ihr Zimmer. Oben angekommen verschloss sie die Tür und ließ sich auf ihr Bett fallen. Sie begann hemmungslos zu weinen. Tränen der Wut und auch des Ekels liefen über ihre Wangen und versiegten im Nirgendwo.
Ständig hatte sie das Bild dieser beiden kleinen Mädchen vor sich und Marcus, wie er sich über sie beugt. Sein hämisches Grinsen auf den Lippen und seine kalten Augen ... Ashley lief es eiskalt den Rücken herunter. Sie war kaum in der Lage sich zu beruhigen, denn die Bilder des Grauens wollten nicht aus ihrem Kopf verschwinden.

~.~

Die Sonne schien, Vögel zwitscherten in den Bäumen und der Himmel versprach strahlendblau zu werden. Marcus kam gut gelaunt die Treppe herunter und pfiff ein Liedchen. Mit einem Lächeln auf den Lippen betrat er den Speiseraum, in dem seine und Ashleys Eltern bereits gemeinsam beim Frühstück saßen.
„Guten Morgen zusammen.“ Er drückte Emilie Manson einen Kuss auf die Stirn und nahm dann auf seinem Stuhl Platz. Mrs. Manson strahlte ihren Sohn an. „So guter Laune heute morgen, mein Sohn?“ Marcus nickte. „Mir geht es heute blendend. Außerdem werde ich in ein paar Tagen heiraten und der glücklichste Mensch auf der Welt sein. Was will man also mehr?“ Erneut strahlte er seine Mutter mit einem breiten Grinsen an. „Doch bitte sagt mir, wo ist die Rose meines Herzens?“ Er deutete auf den leeren Platz neben Henriette Winston, an dem gewöhnlich Ashley Platz nahm.
Ashleys Mutter tupfte sich mit der Serviette die Lippen ab. „Marcus, meiner Tochter geht es seit gestern nicht sehr gut. Sie ließ sich bereits gestern Abend beim Abendessen entschuldigen und auch heute morgen wollte sie das Bett nicht verlassen. Ich befürchte die Nervosität wegen der Hochzeit ist ihr auf den Magen geschlagen.“ Marcus zog eine Augenbraue herauf. „Nun gut, dann werde ich meine Liebste nach dem Frühstück besuchen gehen. Vielleicht kann ich ihr die Nervosität ein bisschen nehmen?“ Er lächelte seine zukünftigen Schwiegereltern an. „Das ist eine geniale Idee, mein Sohn. Tue das, vielleicht kommt sie dann wenigstens heute Mittag wieder aus ihrem Zimmer heraus.“ Henry Winston lachte und seine Zähne stachen aus seinem gebräunten Gesicht weiß hervor.
Nachdem alle gespeist und anschließend noch eine Tasse Tee eingenommen hatten, verließ Marcus eilig das Speisezimmer und verschwand in seinem Arbeitszimmer. Er durchwühlte seinen Schreibtisch und zog ein kleines dunkles Kästchen hervor, welches er in seiner Tasche verschwinden ließ. Anschließend machte er sich auf den Weg zu Ashleys Schlafgemach.
Leise klopfte er an die Tür, doch niemand rührte sich innen. Er versuchte es noch einmal und trat dann ein. Ashley lag bleich mit geschlossenen Augen in ihrem Bett und rührte sich nicht. Vorsichtig drückte Marcus die Tür ins Schloss und ging auf das Bett zu. Sie lag da, fast wie eine Leiche. Ihre Haut schimmerte heute noch viel bleicher wie sie es für gewöhnlich schon tat und ihre Haare hingen ihr strähnig ins Gesicht. Leise nahm Marcus auf der Bettkante Platz und berührte ihre Wange. Ihre Haut fühlte sich kalt und feucht an. Ob sie Fieber hatte?
Ashleys Lippen bewegten sich und nicht verständliche Laute kamen ihr darüber. „Nein ... nicht ...“ Sie wälzte sich herum und stammelte vor sich hin. „Marcus ... lass‘ das bitte ... nein“ Marcus beobachtete seine Verlobte irritiert. Sie sprach über ihn? Was hatte das wieder zu bedeuten? Im Schlaf versuchte Ashley nach irgendwem zu schlagen und Marcus rutschte weiter zum Fußende des Bettes.
„Bitte fass‘ das Mädchen nicht an ... Marcus ...“ Die Worte kamen Ashley schleppend über die Lippen und auf ihrer Stirn bildete sich ein dünner Schweißfilm. Marcus zog irritiert die Augenbraue hoch. Aha, sie wusste also von seinem kleinen abendlichen Abendteuer mit den beiden kleinen Mädchen. Noch wusste er nicht woher sie diese Information hatte, aber auch dies würde er in Kürze herausfinden. Er musste jetzt schnellstens dafür sorgen, das sie sein Geheimnis nicht ausplaudern konnte. Er musste sich etwas einfallen lassen und dieses Frauenzimmer zum Schweigen bringen.
Er schüttelte Ashley an der Schulter und zwang sie somit aufzuwachen. Erschrocken fuhr Ashley aus ihren Alpträumen auf und starrte Marcus für einen Moment irritiert aus großen runden Augen an. Dann kam sie richtig zu sich und war sich bewusst, wo sie sich befand und das Marcus sie anstarrte. Nervös strich sie sich die Haare aus dem verschwitzten Gesicht. „Marcus ...“ Er fing zu Lächeln an und strich ihr über die Hand. „Ja meine Teuerste. Du hattest einen Alptraum. Aber jetzt ist alles wieder gut. Ich bin ja bei Dir.“ Ashley zog ihre Hand von ihm fort und zog die Decke höher zum Kinn. In seinem Blick lag etwas Verwirrendes, Beängstigendes ... sie konnte nicht genau erklären was es war, aber es verursachte eine Gänsehaut bei ihr.
„Mein Liebling, was ist mit dir? Du siehst blass aus und ich musste von meinen Eltern erfahren, das du schon gestern Abend dem Essen ferngeblieben bist. Ist etwas passiert?“ Er schaute sie eindringlich ein und wartete darauf, das sie sich durch irgendetwas verraten würde. Ashley spürte instinktiv, das etwas nicht stimmte. Wusste er, das sie ihn beobachtet hatte und in sein Geheimnis eingeweiht war? Aber wie sollte er es erfahren haben? Das konnte doch nicht sein.
„Ich ... mir ging es nicht gut ... ich fühlte mich unwohl und habe mich früh zu Bett begeben. Es tut mir sehr leid, das ich den Abend nicht gemeinsam mit unseren Eltern verbringen konnte.“ Ihre großen blauen Augen blickten ihn unschuldig an und sie zwang sich zu einem Lächeln.
Marcus saß da, wie ein großer Meister der zu seiner Untergebenen herabblickt. Sie hatte ihn noch nie leiden können, aber in seinem Benehmen schwang jetzt noch etwas anderes mit und seine Augen waren noch kälter wie sonst. „Und du hast dich dann früh zu Bett begeben und hast dich ausgeruht?“ Marcus beugte sich vor und näherte sich ihrem Gesicht. Sie nickte stumm, nicht fähig etwas anderes zu erwidern. Bloß nicht merkwürdig benehmen, sagte sie zu sich selbst. Du darfst ihn nicht misstrauisch machen.
„Ashley, ich möchte das du dich frisch machst und dich besonders hübsch für mich machst. Ich möchte dich heute Abend ein bisschen spazieren führen. Würdest du mich begleiten?“
Sie nickte erneut. Er grinste und nickte ihr zu. „Gut so. Ich hole dich nachher ab und dann geht’s los, mein Engel.“ Marcus erhob sich und verließ das Zimmer.
Ashley blickte ihm nach und verstand irgendwie nichts mehr. Irgendwie kam ihr die ganze Sache merkwürdig vor. Was wollte er mit ihr machen? Irgendwie hatte sie Angst davor mit ihm spazieren zu gehen, aber wenn sie es nicht tat, dann würde er misstrauisch werden. Schließlich war sie seine Braut und hätte eigentlich glücklich sein müssen wegen der bevorstehenden Hochzeit.
Unbewusst griff ihre Hand zu ihrem Hals hoch und umklammerte den kleinen goldenen Anhänger. „Ach Ryan mein Liebster ... warum bist du nicht hier, um mich zu retten?“ Eine einzelne kleine salzige Träne löste sich aus ihrem Augenwinkel und rann ihre Wange hinab ...


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.06.2003. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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