Ines Tezwal

Das Mädchen vom Sumpf

Es war einmal ein Mädchen namens Sarah Grey, die zusammen mit ihren Eltern in einer Hütte in den tiefsten Wäldern am Sumpf in den bayous von Louisiana lebte. Wir schreiben das Jahr 1865, der Bürgerkrieg ist vorbei und die Sklaverei abgeschafft, doch noch längst werden nicht alle Menschen als gleichberechtigt gesehen. Wie auch die Familie Grey, sie werden von den meisten Einwohnern von Baton Rouge gemieden. John Grey war ein Schuhmacher, in seinen jungen Jahren lernte er die bildhübsche Camille kennen, die bei den Einwohnern Baton Rouges nur als Hexe verschrien war, die Menschen warnten John. Er solle sich auf gar keinen Fall mit einer Hexe einlassen, sonst würde er Schande über seine ganzen Familie bringen und die Greys wären für immer verflucht. Doch der gute John wollte nicht hören und verliebte sich Hals über Kopf in die Hübsche Camille. John und Camille heirateten und kurz darauf erwarteten sie ihr erstes Kind, eine Tochter die sie Sarah nannten. John schenkte Camille nach Sarahs Geburt ein goldnes Medallion, im inneren des Schmuckstücks befand sich eine Fotografie ihrer kleinen Familie. John zog mit seiner Frau und der kleinen Sarah in die Wohnung über seinem Laden, was aber keine gute Idee war. Jede Nacht schlugen wütende Menschen mit Steinen die Schaufenster seines Ladens ein und schrieben gemeine Dinge an die Wände, wie “Hexe”, “Kätzer” oder “Teufelsbrut”. John konnte es nicht ertragen seine Frau jeden Tag so traurig zu sehen und auch wollte er nicht das seine Tochter so aufwachen muss. Sie beschlossen in die Wälder zu ziehen, die alte Hütte von Camilles Eltern war verlassen und so beschlossen sie es sich dort Heimisch zu machen. Die Hütte befand sich sehr tief in den Wäldern, direkt neben den Sümpfen. John brauchte täglich 2 stunden bis er an seinem Arbeitsplatz war, doch all das nahm er für seine Familie in kauf. Am 31. Oktober 1865 wurde Sarah elf Jahre alt, ihre Mutter beschloss ihr von nun an die Kunst der Hexerei zu lehren. Sarah machte sich sehr gut darin, schon seit den frühen Jahren ihrer Kindheit konnte sie mit Tieren kommunizieren und hatte Visionen. Sie war die geborene Hexe, doch war die Hexerei der Grey Frauen nichts schlechtes, sondern etwas gutes. Sie praktizierten die Kunst der Weißen Hexerei und der Heilkunde, doch dies verstanden die Einwohner Baton Rouges nicht. Für sie waren Hexen Kätzer und alles andere als gut. Einige Wochen nach Sarahs Geburtstag passierte es, der Bürgermeister beschuldigte eine junge Dienerin seines Hauses Hexerei zu praktizieren und sowohl seine Tochter als auch seine Nichte verhext zu haben, so das sie ihren Verstand verloren. Der Bürgermeister veranlasste alle als Hexen bekannten Frauen aufzusuchen und zu exekutieren. Es dauerte nicht lange und der wütende Mob machte sich eines Nachts auf den Weg zu den Greys. John war nicht zu Hause da, er in dieser Nacht im Laden eingeschlafen war. Doch John sah den wütenden Mob und fragte sich wohin sie gehen würden. Am Sumpf angekommen, schrien die Leute nach Camille : “Komm raus Hexe, komm sofort raus Teufelsbraut”. Camille schreckte auf und ihr erster Instinkt sagte ihr, “Versteck deine Tochter”. Sie rannte in Sarahs Kinderzimmer, packte sie, öffnete die Falltüre zum Keller und brachte Sarah nach unten. Camille versuchte ihre Tochter zu beruhigen und ihre Angst vor den lauten schreien zu nehmen. “Hab keine Angst mein Liebling, alles wird gut! Aber versprich mir, das egal was passiert du auf gar keinen Fall rauskommen wirst.” Sarah sah ihre Mutter mit verschlafenen Augen an und sagte: “Ich verspreche es Mama”. Camille gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sah ihre Tochter lächelnd an, als sie den Keller verließ. Camille legte ihre Hand auf die Türknauf und drehte ihn um, sie trat heraus und stellte sich der wütende Menge. Die Leute fingen an sie zu beschimpfen, zu bespucken und Steine nach ihr zu werfen. Zwei Männer zerrten sie von der Treppen der Veranda, hinunter zum Bürgermeister. Der Bürgermeister schlug ihr so fest ins Gesicht, das sie zu Boden fiel und fast ihr Bewusstsein verlor, er schleifte sie an ihren Haare hinüber zur alten Trauerweide. Die Männer Bunden einen Strick um den Baum und um Camilles Hals, der Bürgermeister packte Camilles Gesicht und spuckte sie an. Sie hingen Camille am Baum auf und als sie sich nicht mehr rührte, zündeten sie ihren leblosen Körper an. Sarah musste die Todesschreie ihrer Mutter mit anhören, so dass sie aus ihrem Versteck kam um ihrer Mutter zu helfen, doch alles was sie sah war wie ihre Mutter brennend an einem Baum hängen. Als die wütenden Menschen Sarah erblickten wurden sie noch wütender, der Bürgermeister zeigte auf sie und sagte: “Die Brut des Teufels”. Er stieg auf die Veranda und nahm seine Schrottflinte, doch er schaffte es nicht ein Kind zu töten. Er nahm die Schrottflinte und schlug ihr damit auf den Kopf, Sarah fiel zu Boden und wurde Ohnmächtig. 

John wurde mulmig und er beschloss sich auf dem Weg zu seiner Familie zu machen, damit er beruhigt sein konnte. Den ganzen weg bis nach hause, sagte er sich das wenn etwas passiert sei, ist alles seine schuld. An der alten Hütte angekommen sah er ein bild des Grauens, ein verkohlter Körper hing an der Trauerweide. John rannte schnurr stracks zu dem verbrannten Körper und als er Camilles Medailion sah, brach er zusammen. Doch er musste sich fassen und nach seiner Tochter suchen. Als er sich umdrehte, sah er Sarah bewusstlos auf der Veranda liegen und er rannte zu ihr hin. Er nahm sie in dem arm und spürte dabei, das sie atmete. 
“Sarah Liebling, wach auf! Bitte wach auf kleines, ich liebe dich so sehr! Bitte verlass mich nicht, mein kleiner Engel! Du bist doch alles was ich noch habe!”
Er trug Sarah ins Haus, er legte sie auf ihr Bett und ging raus um Camilles verkohlten Körper vom Baum zu holen und sie anschließen zu begraben, so dass Sarah all dies nicht sehen musste. Als Sarah Nachts wach wurde, fing sie  an laut zu schreien und zu weinen, John rannte ihn ihr Zimmer um sie zu beruhigen. Als sie aufhörte zu weinen, bemerkte sie das etwas nicht mit ihr stimmt, so als ob sie unvollständig sei, doch was war es nur? Camille brachte Sarah kleine Zaubertricks bei, wie sie Kerzen an und aus machen zu können, oder wie man Fenster & Türen schließt. Sarah versuchte die brennende Kerze, die auf ihrem dunkelbraunen Nachttisch stand zu löschen. Sie konzentrierte sich mit all ihren Kräften, doch nichts geschah. Sie wusste das sie ihre Zauberkraft verloren hatte, war es der Verlust ihrer Mutter oder der schwere schlag auf dem Kopf? Sarah wusste es nicht, sie hoffte nur darauf das ihre Kräfte wiederkehren würden. 

Die Jahre vergingen und Sarahs Kräfte kamen nicht wieder, es war so als hätte sie niemals welche gehabt. Sie und ihr Vater zogen zurück in ihre alte Wohnung nach Baton Rouge, so dass sie am sumpf all die Grausamkeiten die geschahen nicht mehr vor Augen haben mussten. Sarah verbrachte von dieser Zeit an viel Zeit mit Wyatt dem Nachbars jungen, seine Eltern handelten mit Pferden. Sarah liebte die Pferde und so verbrachten die beiden ihre meiste Zeit zusammen beim Pferdestall, manchmal blieben sie dort bis es dunkel wurde und John die beiden nach hause hohlen musste. Bei den Pferden fühlte sich Sarah nicht mehr einsam, sondern sicher und jedes Mal vergaß sie dabei die Zeit. Doch nach dem tot ihr Mutter gab es nicht mehr viel das sie glücklich machte. Die einzigen Menschen die sie an sich ranließ, außer ihrem Vater waren Wyatt und Lillit. Lillit war die Tochter von Agnes, ihr Mutter war ebenfalls eine Hexe und sie wurde am selben Tag wie Camille von wütenden Mob getötet. Die beiden Mädchen waren wie Schwestern, immer unzertrennlich da sie beide das gleiche Schicksal teilten.


Am 31. Oktober 1871 wurde Sarah zarte siebzehn Jahre alt und John hatte eine wunderschöne Überraschung für seine Tochter, er bewahrte das Medailion von Camile für Sarahs siebzehnten Geburtstag auf, so dass sie eine schöne Erinnerung ihrer Mutter bei sich tragen konnte. John hatte alles für seine Tochter vorbreite, er kochte ihr Lieblings Gericht und ließ einen Kuchen für sie machen. Nach dem Abendessen holte John eine kleine Schatulle aus der oberen Schublade der Kommode, die sich im Wohnzimmer befand. Sarah öffnete die kleine Schatulle und als sie das Medailion ihrer Mutter sah, fing sie an bitterlich zu Weinen. “Vater woher hast du Mutters Medailion? Ich dachte, das ich es niemals wieder sehen würde.” John ging auf seine Tochter zu und umarmte sie, so dass er auch einige Tränen vergoss. “Ich habe es all die Jahre für dich aufgehoben und ich möchte das du es jeden tag tragen wirst, so dass du deine Mutter für immer bei dir tragen wirst! Ich bin mehr als stolz auf dich, meine kleine Sarah! Du wirst deiner Mutter von tag zu tag ähnlicher und das macht mich glücklich!” Doch leider sollte dieses Glück nicht von allzu langer Dauer sein, am nächsten morgen ging Sarah tief in die Wälder, um den Sumpf wieder zu sehen. Sie verabschiedete sich von ihrem Vater und versprach ihm nicht allzu lange weg zu bleiben. Als Sarah an der alten Hütte ankam, sah sie all die grausigen Erlebnisse, die hier passierten noch einmal. Sie hoffte hier irgendein Zeichen ihrer Mutter zu bekommen, doch plötzlich bekam Sarah keine Luft mehr, es war als ob jemand ihr die Kehle zuschnüren würde. Doch so schnell es anfing, hörte es auch schon wieder auf. “VATER!!!”, schrie Sarah so laut das es schallte. Sie machte sich sofort auf den Weg nach Hause. Am Ladengeschäft angekommen, stürmte Sarah sofort rein und schrie nach ihrem Vater: “VATER VATER VATER WO BIST DU?” Sie rannte nach oben in sein Schlafzimmer, doch dort war er nicht. Er war weder im Ladengeschäft noch im Schafzimmer, da fiel ihr plötzlich das Hinterzimmer des Ladens ein. Sie rannte schnurr stracks die Treppe runter und stürmte in das Hinterzimmer. Als sie die Türe öffnete wurde sie starr vor Angst, ihr Vater hing am Kronleuchter herunter an einem Seil, er war tot. “NEIN NEIN NEIN NEINNNN!!! Das Kann nicht wahr sein, Vater nein. Du würdest mich doch niemals alleine hier auf dieser grausamen Welt lassen. Was soll ich den nur tun??” Sarah schrie und weinte, so laut das Wyatt der 20 jährige Sohn der Nachbarn rein stürmte und dieses Grausame Bild sah. Er packte Sarah und brachte sie sofort weg von diesem Ort, er holte Hilfe, doch diese Hilfe kam für John zu Spät. Der Sheriff kam und wollte von Sarah wissen was passiert sei, also erzählte sie ihm wie sie ihren Vater auffand. “Sarah wir haben einen Brief in der Schreibmaschine gefunden, einen Abschiedsbrief.” Sarah schüttelte den Kopf, “Nein das kann nicht sein, mein Vater würde niemals Suizid begehen, er ist ein sehr gläubiger Christ und er würde mich niemals hier alleine lassen. Nicht nach all dem was vorgefallen ist und was wir zusammen durchmachen mussten.” Sarah schüttelte weiter mit dem Kopf, sie hatte Tränen in ihren wunderschönen großen grünen Augen, sie schluchzte und lehnte sich an Wyatts Schulter an. “Wir müssen all dies natürlich noch untersuchen aber alles deutet auf Suizid,” sagte der Sheriff mit einem bemitleidenden Blick in Sarahs Richtung. “Darf ich den Brief sehen?”, sagte Sarah. Der Sheriff nickte ihr zu und reichte ihr den Zettel.  
“Verzeih mir mein Engel” stand auf dem Zettel, doch Sarah glaubte nicht daran das dies die Worte ihres Vaters waren. “Komm Sarah, wir gehen nach Haue”, sagte Wyatt und legte seinen Arm um ihre Schulter. Als sie am Haus der Familie Smith ankamen, ging Sarah sofort ins bett und sie fang zu realisieren das sie von nun an ganz alleine auf dieser Welt war. Es gab keinen der sie verstand, der nachvollziehen konnte was sie durchmachte und was sie fühlte. 
Nur 3 Tage nach diesem schrecklichen Ereignis wurde John Grey auf dem städtischen Friedhof von Baton Rouge beerdigt, sein tot wurde noch immer Untersucht, doch Sarah glaubte nicht an einen Selbstmord. Sarah wohnte der zeitlich bei Wyatt und seinen Eltern Claudelle & Walter Smith, nach der Beerdigung gingen sie Zusammen nach hause und warteten auf den Gerichtsmediziner. Spät am Abend kam Karl O´conell zum Haus der Familie Smith um Sarah mitzuteilen was seine Untersuchungen ergaben. “Sarah die Untersuchungen waren eindeutig es war Suizid, alles spricht dafür. Der Zettel, die Todesursache und all die anderen umstände.” Sarah wusste das zu widersprechen zu nichts führte, da ihr sowieso niemand in dieser Stadt glaubte, deshalb nickte sie und schwieg dabei. Sie entschuldigte sich und ging nach Oben, sie schwör das sie herausfinden würde was wirklich passiert sei, der Mord an ihrer Mutter und den anderen zwei armen unschuldigen Frauen, der tot ihres Vaters und all die Lügen die sonst noch verdeckt da lagen. 


Im Oktober 1875 wurde Sarah einundzwanzig Jahre alt, sie wohnte immer noch in der Wohnung über dem Laden, nur das der Laden längst kein Schustergeschäft mehr war, sondern eine Schneiderei die Sarah führte. Die Geschäfte liefen gut, fast alle Frauen Baton Rouges ließen ihre Kleider bei Sarah Schneidern oder umnähen, es konnte nicht besser laufen. Doch tief im inneren verabscheute sie all diese Menschen, da sie sich sicher war das sie mit dem tot ihrer Eltern zu tun hatten. An einem kühlen November Abend kam ein junger Mann in die Schneiderei, er gefiel Sarah auf Anhieb. Er ging rüber zur Theke und stellte sich vor, “Guten Abend Miss, mein Name ist James Lloyd und ich komme den ganzen weiten weg aus New York um als Steuerberater zu arbeiten.” Sarah lächelte ihm zu, “ Sie sind der Nachfolger von Mr. Banks, Ich bin Sarah Grey und mir gehört diese Schneiderei.” John nahm ihre Hand und gab ihr einen Handkuss, wie ein französischer Gentleman. “Sie wissen nicht zufällig ob es hier ein Zimmer zur Vermietung gibt?” Sarah überlegte einen kurzen Augenblick, “Leider nicht, aber mir gehört die Wohnung über dem Laden und ein Zimmer steht leer. Wenn sie möchten können sie ein paar Tage bei mir unterkommen.” James nickte ihr zu, “Das wäre wirklich nett von ihnen, meine Liebe.” Sarah und James besprachen die Einzelheiten und sie gab ihm den Ersatz Schlüssel. 
Sarah war immer noch dabei ihre Kräfte wieder zu erlangen und Rache an dem tot ihrer Eltern zu nehmen. Sie verbrachte viel Zeit mit Lillit, die nun Schwarze Magie betrieb und die Sarah dabei half ihre Kräfte zu erlangen. Mit Hilfe des Medailons das ihrer Mutter gehörte versuchte Lillit ihr dabei zu helfen eine Mächtige hexe zu werden. Da das Medailion von Camille all ihr erbkräfte besaß, mussten sie versuchen diese Kräfte auf Sarah zu übertragen. Aus diesem trug Sarah Tag und Nacht das medailion ihrer Mutter. Lillit war die Tochter von Agnes, Agnes war Haushälterin beim Bürgermeister, zusammen mit ihrer Schwester Sadie. Der Bürgermeister beschuldigte die beiden seine Tochter und Nichte verhext zu haben, und so wurden die beiden genau wie Camille der Hexerei beschuldigt und ermordet. Lillit und Sarah wollten Rache und den Grund weshalb ihnen dies angetan wurde. Sarah musste vorsichtig sein, bei ihren Zauberkünsten, da James bei ihr Wohnte. Sarah empfand einiges für ihn und es dauerte nicht allzu lange und sie verliebte sich in ihn, auch James verliebte sich in Sarah, doch dies ließ er sie nicht wissen. 
Im darauf folgenden Oktober als James auszog und kurz vor Sarahs zweiundzwanzigsten Geburtstag an einem kalten Oktober Abend , machte sich Lillit auf den weg zu Sarahs Schneiderei. Im Hinterzimmer der Schneiderei versteckte Sarah ihre Zauberbücher, Kräuter und andere Utensilien. Lillit und Sarah versuchten einen Zauber den sie niemals probiert hatten. Sie versuchten Kontakt mit Agnes aufzunehmen, vielleicht konnte sie ihr sagen was sie übersahen. Sie mixten einen Zaubertrank, er bestand aus: Krähenfüßen, Molchaugen, Kümmel, Kamille, Wolfswurz, Eisenkraut, einer Dorne einer schwarzen Rose und dem Blut von Sarah und Lillit. Lillit trank und plötzlich wurden ihre Pupillen ganz weiß, sie verzog merkwürdig ihr Gesicht und starrte Sarah dabei an. “Lillit? Ist alles Inordnung?” Lillit senkte den Kopf, richtete ihn wieder auf und öffnete ihren Mund, so als ob sie Sarah etwas sagen wollte.  
“Sarah? Ich bin es, Agnes Lillits Mutter. Ihr müsst die Wahrheit erfahren, weshalb deine Mutter, meine Schwester, dein Vater und ich wirklich sterben mussten. Es hatte nichts mit Hexerei zu tun, du musst jetzt sehr gut zuhören Sarah! “ 
“Das werde ich nur einmal erzählen, was wirklich hinter all dem steckt!” , sagte Agnes und sie schluckte dabei. 
“Alles fing im September 1865 an, der Bürgermeister vergewaltigte mich, an dem Abend als seine Tochter ihre große Feier zu ihrem Geburtstag hatte. Er wusste das niemand es hören würde und so tat er mir weh. Jedoch knapp fünf Wochen später, stellte ich fest das ich schwanger war und das Kind war vom Bürgermeister. Ich erzählte deiner Mutter und meiner Schwester was passiert war und das ich Schwanger sei. Sie rieten mir den Bürgermeister mit einem Wahrheitszauber zu verhexen, so dass er bei seiner nächsten großen rede im Rathaus alles zugab. Das er zugab was er mir antat, wie er mir weh tat und mich zerstörte. Doch eines Abends, belauschte er ein Gespräch zwischen mir und Sadie, wir besprachen ob wir das Wahrheitsserum in seinen Tee oder in seinen wein einschenken sollten, er hörte Sadie sagte das Camille recht hatte und es wichtig ist das dies ans Licht kommt. Und wie gesagt, er belauschte uns. Daraufhin, stürmt er in die Küche und schrie uns an. Er schlug uns nieder und fesselte uns, daraufhin holte er seine Tochter Haylie und seine Nichte Beth. Er erzählte ihnen alles, sie beschlossen einen Doktor zu rufen und ihm zu erzählen das Sadie und ich die beiden verhext hätten. Sie spielten dem Arzt vor, das sie ihren Verstand verloren hätten und sie verrückt seien. Der Arzt glaubte ihnen natürlich und so verbreiteten sie die Lüge sofort, so dass der wütende mob uns aus dem Haus zerrte, auf hing und verbrannte. Danach gingen sie zu deiner Mutter und taten ihr das selbe an, so das wir dieses Geheimnis mit ins grab nehmen würden.”
“Was? Aber aber…was hat all dies mit meinen Vater zu tun?”, sagte Sarah mit tränen in den Augen.
“Dein Vater wusste davon, an dem Abend bevor wir starben, erzählte deine Mutter ihm davon. Doch der Bürgermeister wusste nicht das dein Vater ebenfalls die Wahrheit kannte. Am selben Tag als er starb, konfrontierte er den Bürgermeister damit und drohte ihm damit allen die Wahrheit zu erzählen. Also machte sich der Bürgermeister zusammen mit seinem Sohn und Richter Clark auf dem Weg zu Schustergeschäft, sie töteten ihn und ließen es wie einen Selbstmord aussehen. Sarah ihr beiden müsst das stoppen!! Nur ihr könnt das”. 
Sarah weinte bitterlich doch sie nickte dabei.

Währendessen kam James nach der Arbeit in die Schneiderei um Sarah Blumen zu bringen und nach ihr zu sehen, er ging rein und sah sie die schönen Kleider an, die Sarah schneiderte. Plötzlich nahm er einen lauten und schmerzhaften schrei war, es kam aus dem Hinterzimmer der Schneiderei. Er öffnete die Tür einen kleinen Spalt und sah Sarah und ein Mädchen. Das Mädchen lag auf dem Boden und Sarah kniete zu ihr nieder. 
“Lillit, Lillit ist alles gut bei dir?” Lillit sah Sarah mit verweinten Augen an, ihre Nase Blutete und sie hielt Sarahs Hände ganz fest in ihren. 
“Sarah wir müssen dafür sorgen das die Wahrheit ans Licht kommt, wir müssen den Trank brauen den schon unsere Mütter brauten und dem Bürgermeister verabreichen, so dass die Wahrheit endlich ans Licht kommt und die Namen unserer Familie rein gewaschen werden.”
“Du hast recht, durch die Schwarze Magie sind wir stärker geworden und so können wir ihn dazu bringen endlich die Wahrheit zu sagen!”
“Was? Schwarze Magie? Hexen? Hexerei?”, dachte sich James. “Wenn sie so viel macht besaß, vielleicht bedeutete das, das sie mich auch mit einem Liebeszauber verhexte, denn seitdem ich bei ihr wohnte fühlte ich Liebe für sie.”, dachte sich James weiter. Er ging sofort zum Bürgermeister und beschloss ihm alles zu erzählen. Er erzählte ihm alles was er sah und hörte, von dem Wahrheitstrank den sie dem Bürgermeister verabreichen wollten, bis hin zu seiner Vermutung das sie ihn mit einem Liebeszauber verflucht hätten. 
Daraufhin wurden Lillit und Sarah verhaftet, der Sheriff bestand drauf, das die beiden jungen Frauen einen fairen Prozess bekamen. Der Richter stimmt zu und so wurden die beiden in den alten Kerker unter dem Gefängnis gesteckt, da der Richter meinte da es unzumutbar wäre die beiden Hexen mit normalen Gefangen zu vermischen. 

Es dauerte knapp 4 Monate bis den beiden der Prozess gemacht wurde. Am Montag den, 14. Februar 1877 wurden die beiden vor Gericht gestellt, aufgrund von Hexerei. Sie hatten ketten an den Händen, den Füßen und sogar am hals, wie zwei Hunde sollten sie so am weglaufen gehindert werden. Die beiden jungen Frauen waren dreckig, sie durften sich nicht einmal richtig waschen, sie trugen keine Schuhe, ihre Kleider waren zerfetzt und dreckig. Ihre Haare waren offen, zersaust und offenbar nicht gebürstet und sie hatten Blutige Krusten an ihren Händen. James war ebenfalls bei dem Prozess anwesend, er erschrak als er Sarah in einem solch verwahrlosten zustand sah. Doch immer noch glaubte er daran, das sie ihn mit einem Liebeszauber belegt hatte. Doch er verspürte auch mitleid für die beiden Mädchen, da sie nur wegen ihm hier saßen. Die Zeugen wurden aufgerufen : Der Bürgermeister, der Sheriff, James, die Nachbarn und zu guter letzt Wyatt. Bis auf James und dem Bürgermeister sprachen die restlichen zeugen für die beiden Mädchen. “So wir haben alle Zeugen für heute gehört, das Gericht wird vertagt auf Mittwoch, bis dahin können die beiden Satans Bräute darauf warten das ihre Untaten ans Licht kommen”, sagte der Richter mit einem verärgerten Ton. Sarah und Lillit standen auf, Sarah grinste Böse, sah ihn James Richtung und sagte: “Bald wird die Wahrheit and Licht kommen und zwar die ganze Wahrheit.” Dann drehte sie sich zu Bürgermeister Daniel um und sagte mit einem Bösen schmunzeln im Gesicht:“ Herr Bürgermeister heute Abend bekommen sie besuch von einem Freund” Und die beiden Mädchen wurden wieder abgeführt und in den Kerker zurück gebracht. Dem Bürgermeister wurde mulmig und er fragte sich was diese Worte bedeuten sollten. Nach der Verhandlung ging Wyatt auf James zu um sich mit ihm zu Unterhalten. Wyatt hatte Sarah schon immer geliebt seitdem sie dreizehn Jahre alt war, doch er sagte es ihr niemals und auch konnte er nicht verstehen wie sie sich in diesen James verlieben konnte. 
“Wie kannst du Sarah nur so etwas antun? Nachdem sie dich bei sich aufgenommen hat, keinen Cent dafür verlangte und dir jeden tag half,” schrie Wyatt ihn wütend an. 
“Wie ich ihr das antun konnte? Diese Hexe hat einen Zauber auf mich gesprochen. Er lässt mich weder Essen, noch schlafen, sondern an sie denken. Tag und nicht muss ich an diese Hexe denken,” erwiderte James. Wyatt packte ihn an seinem Kragen, “Sarah ist keine Hexe, sie ist ein wunderbarer liebevoller und hilfsbereiter Mensch, sie würde niemals jemanden ohne Grund schaden zufügen.” sagte Wyatt, ließ ihn los und macht sich auf den weg nach Hause. 
James besuchte Sarah im Kerker, er erschrak als er sah unter welchen umständen die Mädchen hier ausharren mussten. 
“Sarah warum hast du mir das angetan? Ich will dich nicht lieben, ich kann doch keine Hexe lieben und hätte ich vorher gewusst was du bist und was deine Mutter war, hätte ich niemals deinen Laden betreten.” 
Sarah lachte laut, es war ein boshaftes lachen. “Alles was du fühlst ist echt, ich habe dich niemals gezwungen mich zu Lieben und auch wünschte ich das ich niemals Liebe für dich empfunden hätte!!” James schluckte vor Angst und ging wortlos wieder, sowie er gekommen war. Sarah und Lillit hatten Angst, aber sie wussten das sie nicht hier sterben würden, nicht in Baton Rouge.


Als Wyatt zu Hause Bett ging und einschlief hatte er einen Traum: 

Er befand sich  im Pferdestall, dem Ort an dem Sarah und er als Kinder immer spielten. Hier waren sie glücklich gewesen, doch weshalb war er ausgerechnet hier? 
“Wyatt?” , sagte eine liebliche Stimme und er drehte sich um. Es war Sarah, Wyatt ging auf sie zu und sie umarmten sich. 
“Bist du es wirklich?”
“Ja, Wyatt und ich habe nur die Möglichkeit hier mit dir zu kommunizieren ohne das jemand  uns belauscht. Du musst uns helfen!”
“Sag mir wie und ich werde es tun!”
Du musst morgen mit der Pferdekutsche deines Vaters am Ostflügel  des Gefängnis stehen, um punkt Mitternacht. Wir werden versuchen auszubrechen mit all der Kraft die wir haben, doch danach werden wir vermutlich geschwächt sein und deshalb musst du uns helfen! Du bist ein guter Mann und du bist der einigste der immer für mich da war. Danach müssen wir zum Pferdestahl zurückkehren und am besten versteckst du hier etwas Proviant.”
“Ich werde euch helfen, ich werde pünktlich auf euch warten und wenn ich deshalb mein Leben verlieren werde, dann war es wenigsten für dich.”
Sarah lächelte und legte ihre Hand auf seine Wange, doch es wurde immer heller und Wyatt wachte auf.

Als er wach wurde, wusste er genau was er zu tun hatte und er bereitete alles für die darauf folgende Nacht vor.
Es war so weit, Wyatt platzierte sich dahin wo Sarah es ihm sagte und er wartete. 
Sarah und Lillit nahmen sich bei den Händen, sie legten eine Hand auf die alte Mauer und fingen an etwas zu murmeln. 
“Wako tretum inpolio Wako Tretum inpolio.” Sie wiederholten es immer wieder, bis es plötzlich eine lauten knall gab und die wand einschlug. Als die Hilfs Sheriffs nach unten rannten, sahen sie nur eine Dichte Staubwolke. Als sie Staubwolke sich legte waren die beiden Mädchen verschwunden. Sie schlugen Alarm das jemand ausgebrochen war. Sie verfolgten die alte Kutsche bis sie an einer Klippe ankamen, die Kutsche stürzte die Klippe herunter und zerbrach in tausend teile. Der Sheriff und der Rest seiner Truppe waren starr vor Angst, sie gingen zum Bürgermeister und erzählte ihnen was passiert war. 
Der Bürgermeister war sehr erfreut vom tot der Hexen zu hören. 
“So jetzt müssen wir uns wenigstens nicht mehr länger damit rumschlagen und sparen dabei sogar noch steuern.”, Lachte er boshaft. Doch was er nicht wusste war, das die Mädchen und Wyatt vorher aus der Kutsche sprangen und lebten. Sie gingen zum Pferdestall schnappten sich jeder eine Stute und machten sich auf den Weg zum Bürgermeister. Sie schlichen um sein Haus herum und hörten mit an wie er sich  mit seiner Frau darüber unterhielt, das es eine Versammlung im Bürgersaal geben würde und sie sich auf den Weg machen mussten. Sarah und Lillit sahen sich an, genau das war ihr Chance das die Wahrheit ans Licht kommen würde. Also machten sie sich auch auf den Weg zum Bürgersaal, sie stellten sich neben das Fenster, so dass sie eine gute sicht hatten. Wyatt stand Wache um aufzupassen das keiner sie sehen würde, das sie für tot gehalten wurden. Die Versammlung fing an, der Sheriff machte dem Bürgermeister schwere Vorwürfe. Lillit und Sarah die draußen standen, spürten das die Zeit gekommen war. Sie schnitten sich mit einem Stein in die Hand so das ihr Blut floss, sie nahmen sich an den Händen, schlossen die Augen und fingen an.
“Tetem Astromo Wikolum sen Tetem Astromo Wikolum sen”. Plötzlich wurde Sarah ganz steif und ihre Seele fuhr in den Körper des Bürgermeisters.  Der Bürgermeister unterbrach den Richter und sagte: “Ich habe gelogen, ich habe unschuldige getötet das meine Untaten nicht an licht kommen werden. Ich habe Agnes am Abend von Haylies großer Geburtstagsfeier vergewaltigt, sie wurde Schwanger. Sie erzählte Sadie und Camille was ich getan hatte und deshalb spielten Haylie und Beth vor das sie verhext wurden. So konnten die drei Frauen einfach aus dem Verkehr gezogen werden und mein Geheimnis blieb verborgen, aber als John Grey vor einigen Jahren zu mir kam und mich damit konfrontierte bekam ich Angst.”
“Verdammt noch mal Bürgermeister Daniel halten sie die Klappe.”, sagte der Richter mit zusammen gebissenen Zähnen. 
“Ich erzählte Richter Clark davon und wir töteten ihn ließen es wie Selbstmord aussehen.” Als Sarah die Worte im Körper des Bürgermeisters zu ende sprach war der Zauber vorbei und sie befand sich wieder in ihrem Körper. 
“Ich sagte doch, er bekommt Besuch von einem Freund”, sagte Sarah mit einem Schadenfrohen Grinsen. 
Die Meute bei der Bürgerversammlung war aufgebracht und beschimpfte den Richter, das er sie täuschte und anlog. Der Sheriff ging auf den Bürgermeister zu, “Bürgermeister Daniel sie sind verhaftet, wegen Vergewaltigung, vierfachen Mordes und Verleugnung. Sie ebenfalls Richter,” sagte der Sheriff und beide wurden festgenommen. 
Doch bevor sich Wyatt, Lillit und Sarah auf den weg machten wollten sie einen Fluch auf den Bürgermeister legen, auf das er ewig die Gestalten seiner Opfer sehen würde. 
“Sarah wenn wir ihn mit einem Fluch belegen, müssen wir nach unserem tot dafür bezahlen und ewig umher geistern, überlege es dir”, sagte Lillit erschrocken und sah Sarah mit einem traurigen Blick dabei an. 
“Ich werde es tun Lillit, aber tu du es nicht denn du sollst nicht dafür büßen.“
“Ich werde dir helfen Sarah , nimm meine Kräfte und ich helfe dir dabei!“, sagte Wyatt. 
“Weißt du überhaupt worauf du dich hier einlässt?“ Wyatt nickte Sarah mit einem lächeln zu und steckte ihr seine Hand entgegen. Sie nahmen sich bei den Händen und Sarah fing an den Zauber auszusprechen :“Vakonom Dimodrum talab temital”, sie wiederholten es immer und wieder, bis Sarahs Augen sich schwarz verfärbten und sie vor Erschöpfung einschlief. Wyatt hob Sarah auf und legte sie auf die Stute, Danach machten sich die drei auf dem Weg zum Pferdestall um zu überlegen, was sie nun tun sollten. Sarah wurde langsam wieder wach, sie fasste sich an den Kopf da sie schmerzen verspürte, doch sie lächelte als sie erkannte das nun alles vorbei war und sie frei waren. Frei von den Geheimnissen, der Vergangenheit und frei von Baton Rouge.

“Wie wäre es mit Kanada?”, sagte Lillit.
“KANADA?”, sagten Wyatt und Sarah im Chor. 
“Ja, mein Cousin besitz in Ontario eine Pferde Farm. Dort könnten wir In aller Ruhe leben und all das hier hinter uns lassen!”
“Sie hat recht, das wäre das beste für uns!”, sagte Wyatt und Sarah stimmte zu. 
Plötzlich packte jemand Sarah von hinten, schmiss sie zu Boden und stürzte sich auf sie. Es war James, Sarah schrie und er versucht sie festzuhalten bis Wyatt ihn von ihr runter nahm und ihm an den Kragen packte. 
“Was willst du James? Was machst du hier?”
“Ich liebe dich Sarah, ich brauche dich und ohne dich kann ich nicht leben. Heirate mich werde meine Frau und wir gehen zurück nach New York und wir werden glücklich zusammen leben. Das verspreche ich dir, so war James Christopher Lloyd heiße.”
Sarah schüttelte ihren Kopf: “Nein James, ich liebe dich nicht mehr und eigentlich habe ich dich auch niemals geliebt. Ich habe die ganze Zeit über in Wirklichkeit Wyatt geliebt, du hast mir einfach nur etwas gefallen.”
Wyatt konnte nicht glauben was er da hörte, Sarah drehte sich zu ihm um und sie küssten sich. 
“Gut wenn ich dich nicht haben kann, dann keiner, Entweder du nimmst mich zum Mann oder ich werde euch ausliefern wegen Kätzerrei.” 
Sarah drehte sich zu James und ging auf ihn zu und sagte :”Hela Pato Trivago delaktrum” und pustete ihm ein Vergessens Pulver in die Augen, so das er Ohnmächtig wurde. Wyatt, Sarah und Lillit packten Proviant auf ihre Pferde und ritten Richtung Kanada, in Ontario angekommen wurden sie von Lillits Cousin Darryl und seiner Frau Nima Herzlich empfangen. 

Als der Schnee schmolz und die ersten Blumen blühten, heirateten Sarah und Wyatt. Sie waren überglücklich und führten ein langes, glückliches und erfülltes Leben mit ihren fünf Kindern die es liebten auf der Farm groß zu werden. Lillit heiratete ebenfalls und bekam drei Kinder. 
James erinnerte sich weder an Sarah noch an das ganze Drama das er auslöste, er heiratete Haylie die Tochter des Bürgermeisters und sie verdienten einander. James und Haylie waren beide untreue Seelen. 
Der Richter hatte Angst verurteilt zu werden und so erhängte er sich in seiner Gefängniszelle, seine Name konnte nie mehr Rein gewaschen werden. Oh und was das reinwaschen von Namen angeht, konnte Natürlich auch der Name des Bürgermeisters nicht mehr rein gewaschen werden. Er verlor seinen Verstand und kam in eine Heilanstalt, in der bis zu seinem Tot lebte. Weshalb er den Verstand verlor wollt ihr Wissen? Tag und Nacht sah er die verkohlten Körper der ermordeten Frauen, sie ließen ihn nie wieder los, so dass er seinen Verstand Verlor. Sobald er seine Augen schloss sah er seine taten und wie die verunstalteten verkohlten Körper der Frauen, versuchten ihn in die Tiefe zu ziehen.

Sarah und Wyatt lebten glücklich bis an ihr Lebens ende und nach ihrem tot mussten sie ihre Schuld für den Fluch am Bürgermeister einlösen. Jede Halloween Nacht mussten ihre Seelen auf dem Freidhof von Baton Rouge umher wandern, doch sie hatten einander. Jede Nacht zu Halloween werden zwei Schatten auf dem Friedhof gesehen, ein Mann und eine Frau wie sie Händchen haltend und umarmend umher wandern. Bis die Sonne aufgeht und die Schatten langsam verschwinden, bis zur darauf folgender Halloween Nacht. 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.11.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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