Wilhelm Westerkamp

Blutbad in Paris

Die, die den „Dienst an der Waffe leisten“, wie es in Paris geschehen ist, jene juristische Formulierung, die so sachlich den Gebrauch der Waffe definiert, steht im krassen Widerspruch zu den martialischen Attentaten, die in Paris stattgefunden haben. Die Attentäter machten sich äußerst brutal an ihre todbringende Arbeit. Sie sind ja noch so jung, bald noch jünger als die Mitglieder der RAF damals. So sprengten sie sich teilweise selbst in die Luft, wozu ihr religiöser Fanatismus sie verleitet. Aber auch europäische Terroristen, würden hier nicht weniger brutal vorgehen, als die fanatische IS, so dass es in beiden Fällen, zu dem gleichen Blutbad kommen würde, welches die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat . Führende Politiker in Paris – darunter ihr Präsident Hollande – demonstrieren Geschlossenheit und proklamieren immer wieder ihr Freiheitsverständnis, welches sie vehement gegen den Terrorismus verteidigen. Der französische Präsident, ein eitler Mann von geringer Körpergröße, zieht seit den Attentaten auf seine Bürger, verständlicherweise eine ernste Miene, die beinahe festgefroren in seinem Gesicht steht. Die Franzosen sind durch jene schrecklichen Ereignisse tief in ihr Herz getroffen, denn es sind 130 Tote durch die Attentate zu beklagen. Ob nun Rachepläne der Franzosen ein probates Mittel sind, die Terrorakte zu bekämpfen, bleibt abzuwarten. Die Terroristen jedoch, sind nur schwer auszumachen und verschwinden meistens schneller, als sie gekommen sind.

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