Norman Heymann

Nordmänner

Die durchnässte, kalte Herbsluft stieg den stolzen Kriegern durch ihren Kettenhemden.
Durch die kaum zu ertragende Schwüle trieben sich Schweissperlen entlang
der Stirn, welche unter ihren großen, stählernden Helmen kaum zu sehen waren.
Nur die meißt, hellblauen, leuchtenden Augen waren darunter zu erkennen.
In der ersten Reihe standen die stolzesten und mutigsten Männer der Wikinger.
Wer hier stand, bewies seinem König wie tapfer er um den Ruhm seines Landes
und Herrschers kämpfen würde. Die meißten der Krieger hatten Schwerter die
fast bis zu den Brüsten der Feinde reichten, einige hatten mannshohe Speere
oder Dolche welche so lang waren wie Unterarme.
Prächtige goldene Ringe und Armreife schmückten die Männer und strahlten
zugleich ein Unbehagen unter den Feinden aus, die diesen Reichtum der Nordmänner
auf hunderte von siegreichen Schlachten zurückführten; wo sollten diese babarische
Menschen sonst solch kunstvollen Schmuck her haben? Der Segen der heidnischen
Germanen Götter, so sprach sich unter den Römern herum, würde die Kampfeskraft
eines Menschen auf die eines Bären steigern und von den berüchtigten germanischen
Berserkern zitterte sogar das große Reich der Römer.In vielen Liedern wurde
davon gesungen wie Berserker bis zum letzten Blutstropfen ehrenvoll kämpfen
und selbst mit einen abgetrennten Arm noch versuchen den Feind zu erwürgen.

In den darauf folgenden Reihen folgten Knechte, Abenteurer und Bauern jüngeren
Alters. Die meißten hatten Lederwesten und einfache Äxte, hier und da zeigten
sich Fahnen mit den Wappen der Gudriten, eine große Schlange die sich um
einen Drachen windet und um ihr Leben kämpft.
Ganz vorne standen zwei Männer, König Gufton und sein Sohn Gunthar, welcher
erst 16 Winter erlebt hatte und noch nicht solch breite Schultern wie sein Vater
besaß und sehr Schlacksig wirkte. Aber in dem Heer seines Vaters war er
einer der Tapfersten und Stärksten, denn in etliche Schlachten an der Steite
des Königs hatte er viel Kampferfahrung sammeln können, was ihn zu einem würdigen
Ahne seines Stammes machen würde.
Gufton wußte, dass seine Armee den gut ausgebildeten und bewaffneten, römischen
Legionen unterlegen war, selbst ein Sieg wäre wie eine Niederlage, da sicherlich
mehr als die Hälfte seiner Männer das Schlachtfeld nicht lebend verlassen
würden. Jedoch blieb ihm keine andere Wahl, in seinem Land wurden die Winter
immer kälter und die Ernten immer schlechter. Sein Volk beklagte sich bereits
über das Pech, welches die Götter ihnen schickte und viele Kinder konnten
nicht den Winter überleben, da es zu wenig Nahrung gab. Er überlegte weiter,
ob es nicht klüger gewesen wäre in den Osten oder Westen zu ziehen, Rom
war ein großes Reich mit vielen tausend Kriegern. Jedoch sprach er sich
selbst zu, in das land der Burgunder im Westen nicht einfallen zu dürfen
da seine Frowe, Baltra, die Tochter des Burgunds Königs Bras war und sie
daher ein Pakt hatten, welchen sie vor den Göttern geschworen hatten und dahier nicht gebrochen werden durfte. Außerdem würde er sicherlich mit der Rache einer Frau rechnen müssen,
die Ihre Familie durch ihren Ehemann verloren hatte.
Aus den Osten hatte man bereits gehört, dass die polnischen Königreiche fielen
und die stolzesten Schlößer bis auf den Grundstein abgerissen wurden. Die
mongolischen Reiter aus der Steppe waren nicht zu unterschätzen. Sie waren
für ihr erbahmungsloses Schlachten bekannt, wer wusste wie weit sie im Osten
noch vordringen, würden, vielleicht sogar bis zum Sachsen Reich, dem Nachbarreich
der Gudriten.
Während der Herrscher in Gedanken schwelgte, blickte er mit wachsamen Augen
den weit entfernten Zenturio an, welcher vor seiner Legion stand und seinen
Kämpfern Mut zusprach. Deutlich sah Gufton, dass die Römische Legion voller
Angst war. Noch nie waren Nordmänner so dicht dem Limes vorgedrungen. Gunthar
wußte was in seinem Vater vorging und er sagte, stolz die Gedanken eines
Königs zu erkennen:"Sie sind voller Angst, schwer wird dieser Feind nicht
sein!" Erstaunt über seinen gescheiten Sohn runzelte Gufton seine Stirn und
sagte: "auch einen Gegner voller Angst darf man nicht unterschätzen, denke
immer daran, dass man in der Schlacht auf alles vorbereitet sein muß. Vor
allem bei einen listigen und zahlenmäßig überlegenen Gegner".
Noch bevor gunthar antworten konnte, machte der König eine wuchtige Handbewegung
und rief fünf seiner Krieger an seine Seite Sie sahen aus wie Eichenbäume,
ihre Statur war groß und steif, kräftig und anmutig. Vor Ihrem König jedoch
schienen sie unterzugehen, er überragte sie um gut einen Kopf. Er sagte etwas zu ihnen, doch Gunthar verstand es nicht, plötzlich schaute sein Vater
zu ihm und sagte: "Wenn die Römer so heimtükisch sind, wie in den Erzählungen geschildert wird, führst du gleich das Heer in die Schlacht!", dabei lachte er so laut das
der Zenturio zusammenzuckte.
Die Krieger sprangen auf ihre Pferde und trieben die unter dem Gewicht schnaubenden
Tiere im Galopp zur römischen Legion. Dort angekommen fragte der Zentruio
was er wolle, der König erwiederte: " Bevor wir kämpfen wollen, frage ich
euch, ob ihr willig seid, oder wollet ihr einen Vertrag aufsetzen welcher
uns dieses land zuspricht, als Gegenzug lassen wir euch in Frieden gehen!"
Der viel kleinere aber starke und intelligent aussehende Zenturio lachte
schrill: "Germane!, So babarisch ihr auch seit, den Humor habt ihr in vollen
Zügen von euren Göttern erhalten. Glaubt ihr ernsthaft der Cesar in Rom
würde diese, seine Nordgrenze einfach ein paar Wikinger überlassen? Ihr
habt viele Schlachten geschlagen und gewonnen, doch hier im römischen Imperium
ist das Ende für euch Heiden! Geht zu euren Männern zurück und blast das
Horn, wenn ihr zum Angriff bereit seid !"
Überlegen lächelnd, drehte Gunthor sein Pferd um und trabte langsam und
stolz zu seiner Armee zurück. Dort angekommen, verkündete er den Willen der
Römer, seine Männer schrien lauthals vor Freude auf die anstehende Schlacht,
das Gebrüll klang wie das Heulen von hunderten von Wölfen, den Römern lief ein
kalter Schauer über den Rücken, als das hallende Geräusch sie erreichte.
Als Gegenzug richteten sich die stark gepanzerten Römer in einer Formation
auf, welche typisch war für die südländische Kriegskunst. Die Legionäre bildeten
ein Viereck, die äußeren Reihen richteten ihre Schilde nach außen, die Soldaten
im inneren richteten die Schilde nach Oben um die Pfeile gefahrlos abwehren
zu können, der Zenrutio vor der Kolonne schaute erwartungsvoll den Germanen
entgegen.
Gunthar's Blick schien erschrocken, in all seinen Schlachten hat er solch
eine seltsame Formation nie gesehen. Er stellte sich die Frage wie es möglich
sei diesen Panzer zu durchbrechen. Gufton stand ruhig und besonnen wie
immer neben seinem Sohn und konnte aus seinem Blick lesen: "Keine Angst
mein Sohn, es sieht beeindruckend aus, jedoch werden wir siegen, die Zeichen
der Götter sind für uns!", während er dies sagte, zeichnete er mit dem Schwert
die Rune Odins in den Sand, der die Krieger mit seiner Gunst segnen
sollte. Gunthar erwiderte trocken. "Ich habe vor keiner Armee der Welt
Angst, wir werden siegreich sein, ich weiß wozu wir in der Lage sind",
er nahm das prächtige elfenbeinerne Horn, mit aus Silber gefassten geweihten
Zeichen der Kriegsgötter und gab es seinem Vater. Gufton feuchtete seine
Lippen mit einen kräftigen Schluck Met und setzte das Kriegshorn an. Er
füllte seine Lunge mit einem gewaltigen Atmen, sog alle Luft um sich herum ein, die durch ein langes, kontrolliertes Ausatmen durch das Kriegsinstrument
wieder aus seinem Körper gelang. Der Ton hallte laut und tief wie ein gewaltiger
Bass über die große ebene Wiese, ein Echo warf sich aus den Wälder ringsherum
zurück und veranlaste die Wikinger Schar im Wilden Gebrüll den Feind entgegen
zu stürmen, allen voran Der König und sein Sohn. Die Römer marschierten
in kurzen, geordneten Schritten in gut trainierter Schlachtformation der
wütenden Horde entgegen. Als schließlich das schwert des Königs auf den
ersten Römischen Schild prallte, durchbrachen die restlichen Männer die
Römische Formation und schoben, unter herben Verlusten, ein Keil in das Gebilde,
bis die Römer es aufgaben und Mann gegen Mann kämpften. Der Plan des Königs
ging auf, jedoch hatte er nicht damit gerechnet, dass die Römer so zähe und
gute Krieger waren, die einfachen Knechte der Germanen hatten keine Chance
gegen die Elitelegionäre, selbst die erfahrenen Krieger hatten ihre Probleme.
Gunthar kämpfte in einer blinden Raserei gegen alles was nicht nach Wikinger
aussah und zertrümmerte mit seinem Schwert ein Schild nach dem anderen bis
er schließelich sein Vater sah und sich an dessen Rücken kämpfte um Seite
an Seite diesen Sieg zu erringen. Sort angekommen merkte er, dass von dem
Gefolge nicht mehr viel übrig war, ein Mann nach dem anderen ging zu Boden,
die Gunst Odins stand diesesmal nicht auf ihrer Seite. Ein Pfeil traf, zeitgleich
mit einem rauhen gewaltige Blitzschlag aus Thors Hammer, den König in die
linken Schulter. Er biss die Zähne kurz und schmerzvoll zusammen, mit dem
Schwertarm durchteilte er jedoch noch einen Römerkopf bevor er zu Boden
sank. Gunthar sah sich nach ihm um, bemerkte wie er am Boden lag und
versuchte sich aufzuraffen, er wollte ihm helfen, aber bei dem Versuch schlug
ihn ein Römer seinen Schwertknauf auf den Schädel und er sank leise neben
seinen Vater. Der Vater spührte den Atem seines bewusstlosen Sohns im Nacken
und stand mit letzter Kraft noch einmal auf um weiterzukämpfen, bis er sah,
dass sie umstellt von unzähligen Römer waren, der Zenturio kam auf ihn zu
und grinste hämisch:" Tötet die beiden nicht, wir schicken sie nach Rom,
damit unser Cäsar noch Spaß an ihnen hat. Entwaffnet sie und fesselt sie,
der Rest soll das Schlachtfeld nach Kostbarkeiten absuchen und Überlebende
töten!". Noch bevor er antworten konnte, traf auch ihn ein Schlag auf den
Kopf und er sank neben seinen Sohn.

*********

Es war mitten in der Nacht als Gunthar wieder klar vor Augen wurde und er sich
hastig umsah. Er lag gefesselt auf einem Pferdewagen, neben ihm sein Vater,
dessen Wunde behandelt wurde damit er nicht zu früh stürbe. Gufton schaute
leeren Blickes auf den vorbeiziehenden Boden und sagte schließlich: "Sohn,
wir sind nicht in der Schlacht getötet worden, dies ist nicht Walhall, Odin
muß mehr mit uns vorhaben, auch wenn die Lage schlimm steht werden wir siegreich
eine neue Heimat finden, selbst wenn ich es nicht schaffe, wirst du unserer
Sippe, den Gudriten Ruhm und Ehre bringen!" Gunthar bewunderte seinen Vater,
er hatte ihn selten in Sorge gesehen. Er erwiderte: "Vater, die Götter waren
in dieser Schlacht gegen uns, was können wir jetzt noch ausrichten?" "Wir
wären tot wenn sie nicht auf unserer Seite wären, die Zukunft wird dich
zu einem Helden machen, ich lege mich jetzt schlafen, es war eine erschöpfende
Schlacht." antwortete sein Vater.
Gunthor blieb noch lange wach und beobachtete die römischen Soldaten, die
den Wagen begleiteten, in der Nacht erkannte er nicht viel, er schätzte
den Feind auf 20 Krieger, sehr viel um zwei verletzte Gefangene zu eskortieren,
meinte er.
Schließlich legte er sich hin und schaute in dem Sternenhimmel, er dachte
an seine Mutter, seine Freunde, die sie in der Heimat zurückgelassen hatten und
erst nach der Schlacht in das neue Land hatten bringen wollen Sie waren völlig
schutzlos, nur wenige Krieger waren bei ihnen, um die Alten und die Frauen
zu schützen. Er fragte sich ob er sie je wiedersehen würde. Vergeblich
griff er nach seiner Goldkette mit dem Drachenkopf, due seine Mutter ihm
geschenkt hatte, bevor er zu seiner ersten Schlacht aufbrach. Bevor seine Augen sich
mit Tränen füllen konnten, schlief er jedoch ein.

******************
Die Reise zählte 12 tage und Nächte als sie vor den gewaltigen Mauern der
Stadt Rom standen, solch eine Große Stadt hatte noch keiner der beiden zu
Gesicht bekommen. Das Eichentor war so breit und hoch, dass sicherlich drei
Elefanten zeitgleich hindurchmarschieren konnten. Keiner sagte ein Wort, ihre
Münder standen weit auf, als sie durch die Straßen fuhren und prächtige Häuser
sahen. Wasser, das auf Brücken floss, durchzog die ganze Stadt. Bald kamen
sie zu einem großen, jedoch dreckig aussehenden Haus. Es war das Gefängnis
der Stadt. Beide wurden in dieselbe Zelle gesperrt. Trotz ihrer Befürchtungen
wurden sie nicht gefoltert. Sie bekamen regelmäßig genügend zu Essen und
wurden gut behandelt.
Als ein Monat verstrichen war, kam ein älterer Mann in einer weißen Tunika gekleidet
zu ihnen: " Ihr müßt nicht mehr länger hier warten bis ihr sterbt, ihr könnt
bald selbst um euer Leben kämpfen, geht euch waschen, das Volk von Rom möchte
saubere und edle Wikinger sehen. Immerhin seit ihr einflussreiche Männer
in euren Land, da könnt Ihr nicht wie Pestkranke aussehen".
Gufthon schaute sein Vater fragend an, dieser wich dem Blick nicht aus sondern
erwiderte den Blick ebenso. Als sie fertig mit dem Waschen waren kamen einige Soldaten und führten sie ab, nach einer längeren Fahrt standen sie vor einem der größten Gebäude das sie je gesehen hatten. Selbst Odins Burg in Wallhall konnte nicht viel größer sein, dachte Gufthon.
Ein Soldat erklärte ihnen, dass dies ein Kollosseum sei. Hier
kämpfen Sklaven und Gefangene gegen Gladiatoren und wilde Tieren. Wer sich
genügend Respekt auf den Schlachtfeld verdient hatte, konnte die Gunst Cesars
gewinnen und freigelassen werden. "Jedoch sind Nordmänner in Rom nicht sonderlich
beliebt, egal wir gut ihr seid, kein Bürger unserer Stadt wird euch akzeptieren,
ihr Babaren!" Gufton wollte den jungen, hochnäsigen Mann am liebsten die
Arme brechen, jedoch würde er dann schneller ein Schwert in die Brust bekommen
als ihm lieb war. Also ließ er den Spott über sich ergehen und war
gespannt darauf, wie es sei in solch einer Arena zu kämpfen.
Sie wurden in eine Waffenkammergebracht, in der sie sich Rüstung anlegen
und eine Waffe aussuchen sollten.
Gunthar musterte die Regale sehr sorgfältig. Die meißten der Waffen hatte
er noch nie gesehen. Lange, gekrümmte Schwerter, die aussahen als würden
sie beim ersten Hieb zerbersten, "das müssen diese arabischen Waffen sein,
komisch, dass sie mit diesen Schwerten so erfolgreich kämpfen können", dachte
er laut. Daneben lagen fränkische Wurfäxte, mongolische Bögen, kleine sternenförmige
Wurfeisen, dessen Zugehörigkeit er nicht identifizieren konnte. Er wählte
ein einfach gefertiges Schwert, das einem seines Volkes am ähnlichsten
sah, dazu Griff er sich noch ein kleines Schild aus Holz. Gufton sagte
zu einem der Soldaten:" Keiner dieser Waffen ist meiner würdig, wollt ihr
mir ein richtiges Schwert geben oder muß ich mit den Händen kämpfen", die
Wachen sagten lachend:" ganz schön große Ansprüche für einen gefangenen
Babaren, du kannst dir alles nehmen was in dieser Kammer ist, mehr auch
nicht."
Der König nahm keine der Waffen, auch keine Rüstung, mit seinem Blick deutete
er an, dass sie fertig sei. Die Soldaten führten sie weiter in einen kleinen,
übelriechenden Warteraum, wo bereits viele andere Männer harrten. Die meißten hatten
schwarze Haut, so etwas war Gunthar fremd, er hatte schonmal davon gehört,
hielt diese Gerüchte aber für Lügen. Diese Menschen mußten direkt aus den
Flammen Lokis kommen um auf der Erde seinen Willen zu verrichten.
Es dauerte nicht lange da ging das Große Tor auf, Lanzen stachen sie von
hinten leicht gegen den Rücken damit die Männer hinausgingen. Die Sonne
brach in den Augen von Gunthar, so dass er nur schwer die Menschenmassen
auf den Tribünen erkennen konnte, so viele Menschen um einen Kampf zu sehen,
aber wir sollen Babaren sein.
Mit einen verunsichertem Blick sah er seinen unbewaffneten Vater an, er
war Angespannt wie ein Wolf der kurz davor war sich auf einen Hirsch zu
stürzen. Er bekam Angst, dieses Gefühl hatte er schon seit Jahren nicht
mehr gehabt, er hatte Angst seinen Vater heute sterben zu sehen. "Vater nimm
dir eine Waffe!", brüllte er ihm entgegen, dieser schaute nur kurz abfällig
und sagte:" wenn es der Wille der Götter ist, so werde ich auch ohne Waffe siegen
und wenn ich sterbe, wirst du meinen Tod rächen.
Gunthar war wieder etwas ruhiger, aber er zitterte immernoch, als die römischen
Gladiatoren einmarschierten. Sie hatten gut gefertigte Waffen, bessere und
dickere Rüstungen, alle waren gut trainiert, er selber und seine Kampfbrüder
hingegen waren von den Strapatzen ziemlich mitgenommen. Er sag auf die Tribüne
und entdeckte eine Loge, in der ein älterer, zerbrechlich wirkender Mann saß,
umgarnt von Dienern und Frauen blickte er auf Gunthar. Er ließ den Blick
aber nur kurz auf ihm, bevor er gelangweilt zu seinem goldenen Weinpokal
griff und ihn an den Mund setzte. Trompeten tönten und alles war ruhig.
Die Gladiatoren standen vor der Loge des Caesar und priesen ihn mit dem
Ruf :" Heil Caesar!", dann drehten sie sich um und schauten auf die Sklaven.
Alle warteten nur darauf, dass der Herrscher den Kampf mit einer Handbewegung
beginnen lassen würde.

fortsetzung in arbeit...

Ich bin neu in diesen Berreich und versuche mich daran gute texte zu schreiben, ich hoffe ich kann von euch lernen indem ihr mir sagt was gut und was schlecht ist.Norman Heymann, Anmerkung zur Geschichte

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Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Norman Heymann).
Der Beitrag wurde von Norman Heymann auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.06.2003. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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