Felicia Rüdig

CPÖ

Die CPÖ - Christliche Partei Österreichs verschickt auf Anfrage hin nicht nur ihr Grundsatzprogramm, sondern auch ihre "Positionen zu Ehe und Familie".

"Nanu - macht hier jemand Werbung für eine Kleinstpartei?" Die Antwort auf diese Frage ist mit "Nein" wohl sehr eindeutig. Da ich in Deutschland lebe und arbeite und mich hier auch sehr wohl fühle, werde ich mich tunlichst hüten, mich in ausländische Politik einzumischen. Die Lektüre ist in einer allgemeinen SIcht aber schon phantasieanregend, und zwar hinsichtlich der Frage, wie christliche Politik bei jedem von uns praktisch vor Ort aussehen kann.

Nach den Wahlen
folgen die Qualen
Was Politiker machen,
ist oft nicht zum Lachen
helfen sie den Leuten
oder nur ihren Meuten?
der eigene Beutel des Geldes
hat Freude, ich meld´ es!
Ich hab´ `ne eigene Partei
christlich bin ich dabei.

Hallo Ignaz.

Gott zum Gruße, Dominik.

Dir kann man ja nur gratulieren zu deinem Landtagsmandat.

Ja, tatsächlich. Jetzt, da die Quotenhürde weggefallen ist, hatte auch der Christliche Bund Deutschlands als Kleinstpartei eine reelle Chance.

Ihr drei Abgeordneten - was wollt, vor allem: was könnt ihr schon erreichen?

Es gibt schon verschiedene Politikfelder, in denen wir punkten können.

So? In welchen denn?

Nimm doch nur die Gesellschaftspolitik. Wir setzen uns für eine gesunde Ernährung ein. Kein Alkohol. Kaum Süßigkeiten. Die Krankenkassen bieten Kurse an, wie man Gewicht reduziert und hält. Wir fördern Reformhäuser. In der Landwirtschaft fördern wir Bauern, die ihre Tiere artgerecht halten und sorgsam bei der Pflanzenzucht darauf auchen, wie sie ihre Lebensmittel herstellen.

Du hörst dich ja nach Öko an.

Klar - es geht ja um die Bewahrung der Schöpfung. Da gibt es natürlich viele Schnittmengen mit den Umweltschützern und Grünen, aber auch deutliche Differenzen.

So - welche denn?

Wir werten die Verbraucherschutzzentralen auf, nicht nur im Lebensmittelbereich, sondern auch bei anderen Produkten. Nimm den Möbelsektor. Wer will schon krebserregende Produkte dabei haben? Tapeten aus Altpapier? Gardinen aus Wolle? Tischdecken und Bettwäsche aus pflanzlichen Materialien? Wir lassen daran forschen.

Kostet das nicht Geld?

Natürlich. Wir haben aber auch schon eine Finanzierungsquelle gefunden.

So - welche denn?

Die  städtischen chemischen und Lebensmittelüberwachungsämter werden finanziell und personell aufgewertet. Bei Gesetzesverstößen können sie saftige Geldstrafen verhängen. Wir verstärken aber auch die Umweltpolizei. Die läuft regelmäßig Streife, konstrolliert Umweltverbrechen und verhängt Strafen.

Habt ihr nicht auch was von Kulturpolitik gesagt?

Klar, haben wir. Wir fördern die christlichen Kirchen, finanziell, im Bauwesen, im Personalbereich und bei kulturellen Veranstaltungen. Das organisierte Judentum, Buddhismus und Hinduismus sind ihnen gleichgestellt. Ein bißchen "Außenpolitik" wollen wir auch machen. In Ländern wie Ägypten, Äthiopien, Nordkorea, Syrien und Osttimor gibt es bedrohte christliche Minderheiten. Wir überlegen noch, wie wir Einrichtungen wie Open Doors fördern können.

Siehst du da drüben die beiden schokohäutigen Herren, die uns zuprosten? Kennst du die?

Natürlich. Das sind Wähler von mir.

Wie - die?

Klar. Unser Land muß wieder stärker christlich werden. Wir helfen bedrängten Christen und fördern ihre Einwanderung in Zeiten der Bedrängnis. Außerdem sind die Frauen dort noch hübsch, schön und fruchtbar.

Was habt ihr denn für komische Aussagen zur Wirtschaftspolitik gemacht?

Eigentlich keine. Wir fördern Berufe wie kirchliche Verwaltungsfachangestellte, Kirchenmusiker, Steinmetze und Diakone. Ob an gesetzlichen Feiertagen auch Nichtkirchenmitglieder bezahlten Urlaub haben sollen, ist bei uns umstritten.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.05.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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