Was sollte das alles? Warum versteht es niemand? Es sollte doch jeden freuen, dass ich es getan habe.
Warum also diese Gesichter? Einige sehen geschockt aus, andere Gesichter strotzen vor Zorn. Nur ein Gesicht
blickte mich dankbar an. Es war die Frau. Sie war der Zünder für all das hier.
Sie hatte mit mir gesprochen, sie war unter Tränen zu mir gekommen. Ich kannte sie eigentlich nicht aber
was sie mir erzählte berührte mich auf eigenartiger Weise. Ich werde ihr Gesicht niemals vergessen, dieses
verweinte Gesicht. Sie war in dem Moment wie ein Engel in meinen Augen.
Diese Menschen werden nie verstehen was es heißt ein Opfer zu bringen. Das größte Opfer was ein Mensch
kannte. Sein eigenes Leben. Sein eigenes Leben geben für eine andere Person. Eigentlich war es für mich
undenkbar gewesen dieses Opfer zu bringen jedoch gab es etwas was ich schon immer probieren wollte.
Durch die Frau konnte ich endlich meinen Traum ausleben. Ich bin ihr wirklich dankbar. Die anderen Personen
scheinen begeisterter zu werden. Es scheint als wäre es so weit. Adieu mein Engel ich hoffe du findest jetzt
deinen Friesen.
Am Freitag Abend wurde an Hendrik Basqua, genannt der Augapfelmann die Todesstarfe vollzogen. Hendrik Basqua
hatte einige Wochen zuvor sein Opfer brutal gefolter und ermordet. Er soll die Augäpfel seines Opfers entnommen
haben, diese zerstampft und sich unters Essen gemischt haben. Der Mörder stellte sich nach der Tat elbst der Polizei,
zeigte ihnen sogar den Ort des Mordes. Er soll gesagt haben, dass er den Engel befreit habe von einem Teufel in
Menschengestalt. Hendrik Basqua schien jedoch zurechnungsfähig zu sein, deshalb wurde die Todessrafe dennoch
vollzogen, trotz des Einwurfs seines Anwalts, seinem Klienten schien es sogar zu missfallen, dass er als nicht
zurechnungsfähig eingestuft werden sollte. Weitere Information um 20 Uhr. Jetzt zu Wetter für die restliche Woche.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.06.2016.
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