Felicia Rüdig

Hafen Duisburg

Die Duisburg-Ruhrorter Häfen befinden sich an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Sie gelten als größter Binnenhafen Europas, in Gesamtbetrachtung aller öffentlichen und privaten Hafenanlagen als größter Binnenhafen der Welt. Mit einer Gesamtfläche von 10 km² zieht sich der Bereich des eigentlichen Hafens von den Hafenbecken an der Ruhrmündung entlang des Rheins aufwärts bis nach Duisburg-Rheinhausen.

Die Duisburger Hafen AG ist Eigentümerin und Managerin des Hafens. Die duisport-Gruppe bietet nach eigenen Angaben für den Hafen- und Logistikstandort Full Service-Pakete in den Bereichen Infrastruktur und Suprastruktur einschließlich Ansiedlungsmanagement. Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische Dienstleistungen wie Aufbau und Optimierung von Transport- und Logistikketten, Schienengüterverkehrsleistungen, Gebäudemanagement und Verpackungslogistik, wie in der Sekundärliteratur nachzulesen ist.

Die 21 öffentlichen Hafenbecken haben eine Wasserfläche von über 180 ha. Die Uferlänge beträgt 40 km. 15 km sind  Umschlagufer mit Gleisanschluß. Es stehen rund 1,5 Mio. m² überdachte Lagerflächen zur Verfügung.

Ob wir uns mal den Hafen anschauen können, habe ich gestern meinen Mann gefragt. "Klar," hat er mir geantwortet. "Laß uns mal eine Hafenrundfahrt machen. Bei gutem, also warmen und sonnigem Wetter ist die wirklich herrlich. Du wirst staunen, was du alles zu sehen bekommst." Hafenrundfahrt hört sich natürlich gut an. Was ist aber mit verrauchten und verruchten Seemannskneipen, torkelnden Seebären und leichten Mädchen? "Oh, du meinst das Museum der Deutschen Binnenschiffahrt. Das können wir auch besuchen. Das liegt sinnvollerweise auch in unserem Hafenstadtteil Ruhrort, wenn auch etwas abseits." Hochseepötte wie die AIDA? "Quatsch; die sind nicht rheintauglich. Die können also gar nicht bis Duisburg kommen. Wir können uns allerdings die Oskar Huber abschauen. Das ist ein Museumsschiff, und gehört zum Binnenschiffermuseum. Dann hast du eine Vorstellung davon, wie Rheinschiffahrt funktioniert."

Wer lange Zeit in Duisburg lebt, nimmt den Hafen schon gar nicht mehr so richtig wahr. Er ist dann ein vertrauter und selbstverständlicher Bestandteil des Stadtbildes und damit täglichen Lebens. So wie bei meinem Mann. Er ist Ende 40 und berufsbedingt viel in seiner Heimatstadt unterwegs.

Einen Höhepunkt hat er aus eigener Anschauung schon gesehen, nämlich die Skulptur "Poseidon" von Markus Lüpertz. Da war er bei der feierlichen Enthüllung selbst anwesend. Fotos davon dürften im Internet zu sehen sein. Genauso wie übrigens die Skulptur Rheinorange. Sie könnte auch noch als künstlerisches und damit kulturelles und touristisches Highlight angesehen werden.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.06.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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