T.F. Cahill

Zu Diesem und Jenem

     Ich bin ohne Vater aufgewachsen.  Meine Mutter  und meine ältere Schwester  zogen mich in einem kleinen Dorf auf. Das Dorf war dürftig und dunkel. Groβe Bäume schützten uns vor der  Sonne.  Die Landschaft war unfruchtbar.  Die wenigen Bauern waren arm und hungrig. Es war ein trauriger Platz.  Ich war allein.
     Jedes Jahr war gleich und dann fand ich eines Tages einen kleinen Stein, während ich im Wald spazieren ging.  Der Stein war glatt und blau mit roten  und grünen  Flecken.   Ich weiβ nicht warum ich den Stein an jenem Tag aufgehoben habe, aber es hat alles verändert.
     Ich habe den Stein in meiner Tasche aufgeholben und ihn hin und wieder angesehen.  Die Flecken bewegten sich.  Die Farbe war hell und hat mich fasziniert.  Eines Tages tief im Wald, hörte ich  eine seltsame Stimme.
     “Du hast dir aber Zeit gelassen.”
     “Was?”   Ich wuβte  nicht wer gesprochen hatte.
     Die Stimme sprach noch einmal. “Du hast dir aber Zeit gelassen.  Wir haben auf dich gewartet.”
     Dann sah ich ihn, einen Frosch.  Klein und grün, er hatte eine glatte Haut und einen weiten Mund.  Er trug einen braunen Hut.
     “Was ist das?”  fragte ich.  “Wer sind Sie?”
     “Ich bin ich,”  sagte der Frosch.  “Und wer bist du?”
     “Ich bin auch ich,” sagte ich.
     “Ach so, dann bin ich der Erste und du bist der Zweite.  Folge mir!”, meinte der Frosch.
    “Wohin?  Wie?”
     Der Frosch  sah empor. “So viele Fragen.”  Bevor ich noch mehr sagen könnte, sagte der Frosch “Nimm meine Hand.”
     “Aber sie ist zu klein und ich bin zu groβ,” sagte ich.
     Der Frosch zwinkerte mit seinen Augen und zog an hat seiner Nase. Plötzlich, wurder er größer und gröβer, bis er so groβ wie ich war.
     Ich nahm seine Hand und wir gingen spazieren.  Aber mit jedem Schritt wurde ich kleiner und kleiner, bis der Grashalm so groβ wie ein Baum aussah.
     Der Frosch hüpfte auf den groβen Grashalm und sagte:  “Folge mir!”
     “Ich kann nicht,” sagte ich.  “Es ist zu anstrengend.  Der Grashalm ist zu glitschig.”
     Der Frosch schüttelte seinen Kopf.  Seine lange und klebrige Zunge schoss aus seinem Mund und zog mich mit hinauf.
     “Gut,” sagte der Frosch.  “Wir müssen dort hinfahren.”  Er zeigte zu einem groβen Teich.  “Dort drüben.”
     Der Teich war weit und hatte viele Rohrkolben.  Ein Schauer überfiel mich.   “Aber wie?”  fragte ich.  “Wie?”
     “Wieder, so viele Fragen,” sagte der Frosch hüpfend.  “Komm.” Er rüttelte den Grashalm bis ich zu Boden fiel.  Der Frosch trieb auf einem Blatt dahin.  “Komm.  Komm mit mir!”
     Ich ging an Bord.
     “Schiff Ahoi” sagte der Frosch und unser Boot setzte sich in Bewegung.  “Wir kommen bald an.”
     “Wo?” fragte ich.
     “Wo?” Der Frosch lachte.  “Zu Diesem und Jenem.”
     “Was?  Ich verstehe nicht!”
     Der Frosch lachte nochmals.  “Zu Diesem und Jenem.  Du wirst schon sehen.”
 
II.
     Der Teich war dunkel und der Wind bewegte die Wellen heftig.  Ich sah in das Wasser und groβe hungrige Augen sahen mir entgegen.  Ich muβte hinunterschlucken. 
     Es wehte ein starker Wind  als  wir nahe ans Gestade kamen, und der Frosch schrie mich an. “HINAUSSPRINGEN!” Ein groβer, grauer Schnabel steckte plötzlich durch das Boot, und hatte mich beinahe getroffen.  Ich schwam zum Gestade.  Ein groβer blauer Reiher griff mich an.  Aber ich  lag im groβen Gras und entkam!.
     “Er ist weg.  Du hast Glück.”  Der Frosch erschien wieder.  Mit ihm war eine Grille.  Die Grille hatte einen Spazierstock, schwarz mit einem goldenen Ende.  Die Grille fragte, “Wer ist das?”
     “Ich bin ich,” sagte ich.
     “Nein, nein, nein,” sagte der Frosch.  “Ich bin ich. Du bist auch ich.  Aber ich bin der Erste und du bist der Zweite.”
     “Ach,” sagte die Grille.  “Ihr Name ist Zweite, aber was sind Sie?”
     Der Frosch unterbrach, “Er ist ein Frosch.  Er und ich sind sehr ähnlich.”
     Die Grille stampfte mit ihrem Spazierstock und fragte mich:  “Essen Sie Fliegen?”
     “Natürlich.  Jedermann möchte Fliegen,” unterbrach der Frosch nochmals.  “Du möchtest dock auch Fliegen, nicht wahr?”
     “Nein,” sagte ich.
     “Nein?” fragte der Frosch überrascht.  “Dann bist du eine Grille?”
     "Vielleicht bist du  eine Maus,” mischte sich eine Raupe ein die mit ihren vielen Beinen heran spazierte. Sie trug eine lila Weste mit goldenen Blumen. Sie gähnte. "Sie möchten keine Insekten, nicht wahr?"
     Ich antwortete, "Nein. Ich esse keine Insekten."
     Die Raupe und die Grille seufzten mit  Erleichterung. "Vögel essen Insekten," sagte die Grille.
Die Raupe gähnte und sagte, "Einige waren meine Vetter.  Eine Krähe schnappte sie mit ihrem Schnabel and flug einfach weg." Ein Schauer überfiel die Raupe.  Sie zitterte.
     Die Grille wunderete sich, "Er ist kein Frosch and keine Grille and kein Vogel. Was sind Sie? Warum bist du da?"
     Der Frosch sprach, "Er hat den Stein. Er hat ihn."
     "Wirklich?" fragte die Grille. "Das ist wichtig. Komm. Gehen wir!" Die Grille and die Raupe and der Frosch gingen davon.
     Ich war verwirrt. "Wohin geht ihr?"
     "Zu Diesem und Jenem, natürlich." sagte die Grille. "Zu Diesem und Jenem."
III.
     Wir gingen durch die Grashalme spazieren. Die groβen Grashalme schützten uns vor der Sonne. Nach zwei Stunden  kamen wir  zu einer Lichtung. Auf einem groβen Stein saβ ein Ding aus kleinen Steinen, Schlamm, und trockenen Zweigen. Der Haufen hatte zwei Abdrücke die von einer Rippe getrennt  waren.
     Wir ruhten unseine Stunde aus. Dann fragte ich, "Was ist das?"
     Der Frosch antwortete, "Das ist Diesem und Jenem."
     "Wir machten Diesem und Jenem," sagte die Raupe.
     "Warum? Ich verstehe nicht,” fragte ich.
     Die Grille hüpfte hinauf. "Der Haufen ist zum Vogel abschrecken. Wir sind in ständiger Angst um unser Leben. Diesem und Jenem sollte zwei Augen haben. Die Vogel haben  die Augen auf  der Seite vom Kopf .  Sie fürchten sich vor zwei Augen die geradeaus starren. Sie fürchten sich vor Menschen."
     Die Grille sah ihn an. "Du bist ein Mann!"
     "Ja," sagte die Raupe. "Du bist Diesem und Jenem."
     Die Wörter  machen mir Angst. "Nein. Ich bin ein Junge. Ich bin zu klein."
     Die Grille stampfte mit ihrem  Spazierstock. "Deine Gröβe und dein  Alter bedeuten nichts. Schau Angst direkt ins Auge. Dann bekommst du Mut."
     Ich schluckte kräftig. "Warum bin ich dann hier?"
     Der Frosch sagte, "Der Stein. Der Stein in deiner Tasche."
     Ich hatte das vergessen. "Der Stein?" Ich zog ihn aus meiner Tasche. "Den da?"
     Der Frosch lachte und nahm den Stein and setzte ihn auf einen Abdruck. Der Flecken bewegte sich.
     "Ah," sagte die Raupe. "Das ist schön.”  Er gähnte.  “Ich bin sehr müde."
     "Deine Zeit ist nahe," sagte die Grille.
     Der Frosch zwinkerte mit seinen Augen. "Nahe."
     Ich seufzte. "Ich muss  jetzt gehen. Ihr habt den Stein. Meine Arbeit ist fertig. Bringt mich bitte zu meinem Haus.”    
     Die Grille stampfte mit ihrem  Spazierstock. "Nein. Du musst uns helfen."
     "Aber wie?"
     Der Frosch sagte, "Du must einen anderen Stein nehmen und zu uns bringen. Wir müssen Diesem and Jenem beenden."
     "Aber wo ist der Stein?"
     Der Frosch sagte, "Morgen. Wir müssen jetzt schlafen. Wir hatte einen langen Tag.”
IV.
 
     Der nächste Tag war grau and bewölkt. Die Regenwolke flitzte am Himmel. “Einen schönen Morgen," sagte der Frosch. "Heute ist ein schöner  Tag."
    "Für Sie, vielleicht, aber nicht für mich," sagte die Grille.
     Der Frosch lachte, "Leben ist Einstellung. Regen oder Schein man soll immer glücklich sein. Morgen könnte es  schlimmer sein."
     Die Grille, rieb ihre Hinterbeine  und sagte, "Es ist Zeit zu gehen."
     Ich sah mich  nach allen Seiten um. "Aber wo ist die Raupe?" fragte ich. "Sie ist nicht hier."
     Der Frosch sagte, "Sie ist weg. Es ist ihre Zeit."
     Die Grille rieb einmal ihre Hinterbeine,"Wir müssen gehen. Die Reise ist lang."
     Wir begannen die Reise. Nach vielen Stunden kamen wir zu einer Lichtung. Dort war ein Baumstamm. Auf dem Baumstamm war eine groβe schwarze Krähe mit einem bösen gelben Auge. Die Grille stoppte. Der Frosch versteckte sich. Ich sah die Krähe und ihr böses Auge. Ich bewegte  mich nicht. Der Frosch  flüsterte, "Heruntersteigen! Die Krähe darf dich nicht sehen."
     Ich ging unter ein groβes Blatt. Die Krähe machte viel Krach und flieg davon. Nach einer Weile tauchte  die Grille und der Frosch auf. "Der Vogel ist böse," sagte die Grille. "Schnappen und Schnappen bis er uns alle  wegschnappt."
    "Haben Sie die Krähenkralle gesehen ?  Sie hat ihn," fragte der Frosch.
    "Ach so," sagte die Grille. "Wir müssen warten."
     Ich verstehe nicht. "Warten? Warum?"
     "Der Stein," sagte der Frosch. "Denn die Krähe hat den Stein in ihrer Kralle. Sie hat den Stein in ihrer Kralle."
      Ich sah mich nach allein Seiten um.  Ich seufzte und  legte mich hinunter in einige sanfte Blätter.  Die Grille und der Frosch waren ruhig.   Nach einer Weile erkannte ich, daβ sie über mich sprachen.
     “Was sagen Sie?” fragte ich.
     Die Grille und der Frosch hielten inne.  Die Grille räusperte sich.  “Wir haben einen Plan.”
     “Und ich?” fragte ich.  “Bin ich  auch in eurem Plan?”
     “Ja,” sagte der Frosch.  “Du hast einen groβen Teil, einen wichtigen Teil.”
     Die Grille zögerte. “Leider ist dein Teil sehr gefährlich.”
    “Nicht gefährlicher  als  mein Teil,” sagte der Frosch. “Mein Teil ist sehr, sehr  gefährlich.”
     “Ach so,” sagte die Grille.  “Ach so.”
     Die Grille erzählte mir den Plan.  “Wenn die Krähe mit dem Stein kommt, dann werden der Frosch und ich heraushüpfen.  Die Krähe wird uns sehen und da  die  Krähe immer hungrig ist,  wird Sie nach uns mit einer Kralle greifen. Dann muβt du den Stein wegnehmen.”
    “Ich?”  fragte ich.  Mir gefiel die Idee nicht.  Die Krähe  hatte gelbe böse Augen und erschreckte mich.
    “Du bist verängstigt?” fragte der Frosch.
     “Nein, aber  . . . Ich bin zu klein und nicht schnell genug.  Aber warum ich?”
     “Du hast einen Daumen”  sagte die Grille. “Wir haben keinen.  Wir können den Stein nicht wegnehmen.  Du bist der Einzige der das kann,”.
     Sie hatte Recht, aber ich fürchtete mich.  Die Grille verstand und sagte, “Mut.  Du muβt Mut haben.  Schau der Krähe direkt ins Auge.”
    Wir warteten  viele Stunden bis die Krähe kam.  Die Krähe krähte laut.  Der Lärm machte mir Angst.  Dann sah ich die Grille langsam spazieren gehen.  Die Krähe sah sehr hungrig aus.  Die Grille pfiff gelassen.
    “Sie haben Nerven!” sagte die Krähe.  “Ich könnte sie essen, wenn ich wollte.”
    Die Krähe glühte ihr gelbes böses Auge. Sie war verärgert.
    Dann erschien der Frosch.  “Dort hin du hässlicher Vogel.”
    Die Krähe griff  den Frosch an, aber verpasste.
     “Jetzt,” sagte die Grille. “Jetzt.”
     Ich war mit Angst erstarrt.
     “Jetzt,” sagte die Grille noch einmal und hüpfte zur Krähe.
      Der Frosch zitterte vor Angst.  “Aber sie möchten Insekten.  Insekten schmecken gut.  Ich möchte Fliegen.  Möchten Sie auch Fliegen?”
      “Insekten schmecken gut,” sagte die Krähe. Sie sah den Frosch mit ihrem bösen Auge an. “Aber Frösche schmecken auch gut.”   Plötzlich,  griff  die Krähe noch einmal den Frosch an und er war in der Kralle gefangen.   “Ich möchte Frösche essen.”
       Die Grille sagte, “Folge mir.”  Sie hüpfte naben der Krähe.  “Insekten schmecken besser als Frösche, besonders dieser Frosch.”
       Die Krähe fragte.  “Insekten schmecken  besser als Frösche?”
      “Natürlich,” sagte die Grille. Kommt her und seht wie köstlich es schmecht.”
      “Vielleicht, möchte ich beide essen,” sagte die Krähe,  während sie mit ihrem Schnabel hinpickte.
Die Grille hüpfte weg.  Die Grille lachte: “Sie ist zu langsam.  Die Vögel sind langsamer als die Insekten.”
Das machte die Krähe sehr zornig. “Die Vögel sind schneller als die Insekten.  Ich werde sie essen.”
Ich war jetzt neben  Krähenkralle mit dem Stein.  Der Stein war schön und glänzte, aber die Krähenkralle hielt ihn fest.
        “Sie können mich nicht fangen,” sagte die Grille.  “Sie sind sehr langsam.”
        Die Krähe krähte laut und lies den Stein locker. Hier war meine Gelegenheit.  Ich griff nach dem Stein.  Die Krähe schrie mich an.  “So, stehlen Sie meinen Stein.  Er ist ein Dieb.”
Ich erschrack aber dann erinnerte ich mich was die Grille gesagte hatte.  Ich sah der Krähe direkt ins gelbe Auge. “Ich bin kein Dieb.” Und ich nahm den Stein und warf ihn auf die Kralle.  “Ich bin kein Dieb.”
        Die Krähe schrie vor Schmerzen.  “Was sind Sie?” fragte die Krähe. “Sie sind kein Insekt und auch kein Frosch.”
       “Ich bin ich,” sagte ich.
        Die Krähe flug mit dem Frosch weg.
        Was jetzt?  Die Krähe wird den Frosch bald essen.
Plötzlich erschien ein lila und goldener Schmetterling.  Er flog um die Krähe herum.  Die Krähe war verärgert und peckte mit ihrem Schnabel.  Aber der Schmetterling war schneller. 
Der Schmetterling war zu gescheit für die Krähe.  Die Krähe war wütend.  “Wer sind sie eigentlich?   Weggehen, weggehen order ich esse Sie.”
Der Schmetterling lachte.  “Fang mich wenn du kannst.”
Die Krähe schappte mit ihrem Schnabel und griff mit ihrer Kralle, zuerst  rechts dann links, aber verpasste beide.  Male der Frosch fiel der Krähe  aus den Krallen und er landete sehr auf weichen Grashalmen.
Die Grille rieb ihre Hinterbeine.  “Ich werde den Frosch helfen.  Du musst den Stein nehmen.  Bring es zu Diesem und Jenem.”
         Die Krähe machte viel Krach. Der Schmetterling flitzte davon.  Ich nahm den Stein und lief.  Bald war ich müde.  Ich stoppte.  Aber die Krähe sah mich und nahm die Verfolgung auf.
Ich wuβte,  falls die Krähe den Stein bekommen würde, ware ich verloren.  Ich rannte.  Bald sah ich Diesem und Jenem.  Ich rannte schneller.  Die Krähe war nahe und ich hörte sie.  Ihre Stimme war rau und wütend.  Ich wuβte das die Krähe bald zu mir kommen würde.
Diesem und Jenem wird bald herkommen.  Ich hetzte zu dem Hügel und stellte den Stein in einen Abdruck.  Die Flecken in dem Stein bewegten sich.  Die roten und grünen Farbflecken wirbelten herum.  Ein Blitz kam von dem Stein  und blendete die Krähe.  Sie schrie vor Angst und flieg davon.
 
V.
            Die Grille sagte, “Die Krähe ist weg.  Die Diesem und Jenem erschreckte ihn.  Die Krähe wird nicht zurückkommen.  Du hast Mut.”
“Nein,” sagte ich.  “Ich habe mich gefürchtet.”
            Der Frosch sagte, “Ich habe mich auch gefürchtet aber du has den Stein genommen und zu  Diesem und Jenem gebracht.”  Der Frosch stoppte und sagte dann, “Ich bin ich und du bist auch ich.  Du bist Erster und ich bin Zweiter.”
            Der Schmetterling landete in der Nähe.  “Erinnerst du dich an mich?”
            “Nein,” sagte ich. 
            “Ich war die Raupe.  Meine Zeit war gekommen.”
“Ja, und er hat meinen braunen Hut mit gebracht,” sagte der Frosch.  “Danke sehr.”
“Bitte,” sagte der Schmetterling.  “Die Grille hat recht.  Du hast dich gefürchtet aber  trotzdem der Krähe direkt ins Auge geschaut.  Du hast die Krähe weggescheut.
“Ja,” sagte die Grille und der Frosch.  “Du hast Mut.”
 
VI.
 
           Später, bin ich häufig allein im Wald spazieren gegangen.  Ich suchte nach dem Frosch, der Grille und dem Schmetterling mit lila und goldenen Flügeln.  War alles wirklick?  Ich hatte keine Angst mehr.  Ich sah meinen Schwierigkeiten direkt ins Auge.  Aber, der Frosch? Die Grille?  Der Schmetterling?  Waren sie nur ein Traum?  Ich wunderte mich.
            Eines Tages  setzte ich mich auf einen Baumstamm im Wald.  Ein Schmetterling landete neben mir.  Ich sah ihn.  Seine lila und goldenen Flügel erweckten meine Aufmerksamkeit.  Auf dem Baumstamm war ein kleiner brauner Hut und ein schwarzer Spazierstock mit einem goldenen Ende!
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.07.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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