Felicia Rüdig

Mariä Himmelfahrt Kleve

Im niederrheinischen Kleve gibt es am Rande der örtlichen Innenstadt die Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt.

Um das Jahr 980 herum wurde sie als romanische Stiftskirche errichtet. Ihre erste urkundliche Erwähnung fand sie im Jahre 1341. Ab diesem Jahre wurde an selber Stelle eine gotische Stiftskirche gebaut, die 1426 vollendet wurde. Sie war die Grablege der Grafen von Kleve. 1442 – 1789 befand sich hier eine 1967 wiedererrichtete Propsteikirche. Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude 1945/85 wieder aufgebaut.
 
Im Juli 2016 bin ich dort zu Besuch gewesen. Das Gotteshaus ist vom Bahnhof Kleve aus auch mit Bussen erreichbar. Sehenswert sind die farbigen Glasfenster mit ihren figürlichen Darstellungen, die beiden Flügelaltäre, der gemalte Kreuzweg und die Heiligenstandbilder im Miniaturformat.
 
Dafür, daß der Niederrhein reich an wunderhübschen katholischen Kirchen ist, mag die Kirche auf den ersten Blick unspektakulär sein. Sehens- und damit besuchenswert ist sie auf jeden Fall – allein schon deswegen, weil sie ein Ort der Ruhe abseits der Touristenströme ist.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.07.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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