Verzweifelte Schreie, sie ertönen aus einer finsteren Ecke, warum hilft ihr niemand?
Das Kreischen wird lauter, ein Kind sieht seine Mutter mit verängstigten Augen an, doch die Mutter reagiert nicht. Keiner scheint sie zu hören, alle Welt wehrt sich dagegen.
Sie ist hilflos, er zerrt ihr die Sachen vom Leib, presst sie an die Wand. Eine silberne Schneide drückt ihr in die Kehle, sie hat furchtbare Angst, sie weis was passieren wird, aber sie hofft auf Hilfe- vergebens. Seine Finger gleiten über ihre nackte Haut, er lechzt nach ihr, seine Augen sprühen vor Geilheit, seine Hände zittern in Ekstase. Er greift ihr zwischen die Beine, steckt seine Finger in seinen Mund, und leckt sie genussvoll ab,
Das Mädchen weint, Ekel macht sich in ihr breit. Sie weis jeder Schrei ist sinnlos, niemand wird ihr jetzt mehr helfen.
Seine Hände berühren sie wieder, stoßend dringt er in sie ein, er reißt sie an sich, bohrt des Messers Schneide in ihren Rücken.
Langsam verlieren ihre Augen des Lebens Schimmer. Sie stirbt entehrt, vergewaltigt, in der Stille – in der Stille der lärmenden Stadt.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.06.2003.
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