Horst Werner Bracker

Der Sturz - Gesetz der Linearität - Vorwort

 
 
 
 
 
 
 
Vorwort zu: Der Sturz-Gesetz der Linearität
 Essay
 
Wer hätte vor 1989 gedacht, dass er schon in naher Zukunft, ohne jegliche Formalitäten, ohne Schikanen, völlig frei nach Schwerin reisen könnte? Ein derartiges Unterfangen wäre nach den damaligen, politischen Konstellationen geradezu utopisch, ja absurd. Zu verhärtet, waren die politischen Lager in Ost und West; wenngleich sich der Zusammenbruch des kommunistischen Reiches mehr und mehr abzeichnete, und es nur noch eine Frage des Zeitpunktes schien, - bis das menschenverachtende System der permanenten Unterdrückung, der Unfreiheit und der Misswirtschaft, kollabierte. Selbst für die Politiker, so Bundeskanzler Helmut Kohl in einer ARD - Interview im Jahre 1989,- kam der Zeitpunkt der Wende überraschend. Wieder einmal hat uns die Geschichte gelehrt, dass Diktaturen und Unrechtssysteme auf Dauer keinen Bestand auf dieser Erde haben. Und das ist gut so. Heute, nach nahezu 27 Jahren des Zusammenbruchs der Deutschen Demokratischen Republik, sind die schlimmen Schäden an den Häusern, den Bauwerken und den Straßen im Osten Deutschlands verschwunden. Es ist schon viel geleistet worden, was die Sanierungen an den Häusern, den Bauwerken und den Straßen anbetreffen. Auch die Infrastrukturen der Städte gleichen sich mehr und mehr den westlichen Standards an. Fakt aber ist, - es muss noch viel getan werden, um die Versäumnisse 40 jähriger Mangelwirtschaft zu beseitigen, insbesondere in sozialer Hinsicht. Die Menschen in Ost und West haben sich noch nicht als ein Volk etabliert. Doch, was sind all diese asymmetrischen und disharmonischen Diskrepanzen und Konstrukte menschlichen Thun und Versäumnisse, im Vergleich zu den überragend, schönen Landschaften Mecklenburg-Vorpommern! Es scheint gerade so, - als würden die schönen Landschaften, mit ihren sanften Hügeln, den schier endlosen Feldern und Wäldern, den zahlreichen Seen und Teichen, den Flüssen und Bächen, all das, was unsere verwöhnten Augen beleidigt, - wieder wettzumachen und kompensieren zu wollen. Menschliche Vergänglichkeit und eine vor über 20.000 Jahren entstandene Urlandschaft zwingen uns zur Besinnung und innerer Einkehr. Denn alles auf dieser Welt ist aus Zeit gemacht. Die Zeit, - ist der bestimmende Faktor allen Seins. Sie bestimmt das Werden und Vergehen der organischen und anorganischen Strukturen auf dieser Erde und das gilt gleichermaßen, für den Menschen und seinen Bauwerken.                                              
 
Hamburg den 22.7.1995 Vorwort: Essay: Der Sturz, - Gesetz der Linearität
Zeitschrift H.W. Bracker

                                                                                  *
 PS.
Wir (ihr) solltet Stolz auf das Geschaffte, stolz auf die errungene Freiheit sein und euch erinnern,- wie es in der DDR-Diktatur war! Rummäkeln, alles in den Dreck zu ziehen, Unzufriedenheit mit Allen zu sein, hilft nicht weiter. Endlose Pöbel Demonstrationen helfen nicht weiter! Anpacken ist angesagt! Euer Land aufbauen zu Touristen Zentren. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Mecklenburg Vorpommern ein Reiseland, Per exzellent!
Jammern auf hohem Niveau, - ist kontraproduktiv!
Spuckt in die Hände und los geht's!
Oder?
                                                                                  ---
 

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