Marlene Remen

DIE NR. 1 GESCHICHTE





Marlene Remen
Nr. 1 Geschichten

Nr.  1  :  "Oh,  Miau, bin ich hier richtig in  ...... ?
Deine Antwort :
Nr. 1  :  " Ist das hier die ,,,,,  Straße  ? "
Deine Antwort  :
Nr.  1  :  "Miau - Miau, bist du die   ....... und hast du heute deinen  ... Geburtstag ? "
Deine Antwort  :
Nr.  1  : " Dann darf ich dir jetzt meine Geschichten erzählen, möchtest du sie hören, miau ? "
Deine Antwort :


                                                                       1.  Geschichte ,   Teil  1

In dieser Geschichte möchte ich dir zuerst einmal etwas von mir erzählen.
Bis vor 3 Tagen habe ich mit meinen Geschwistern und mit unserer Mama auf einem großen Bauernhof gewohnt.
Meine Mama hat mich Nr. 1 genannt, weil ich als Erster von uns 4 Katzenkindern geboren wurde.
Nr. 2, meine Schwester, hat ein ganz schwarzes Fell und ist sehr mutig.  Sie hat noch nicht mal vor dem
großen Hofhund Angst gehabt.  Mein jüngerer Bruder, Nr. 3  ist rothaarig und der Faulste von uns Allen.
Den ganzen Tag nur fressen und schlafen. Mama sagte, wenn er so weitermacht, würde er genau wie
Garfield, der Fernseh und Filmstar werden.
Die kleine Schwester Nr. 4 hat ein wunderschönes, hellgraues Fell. Leider ist sie nicht ganz gesund und darf
bei unserer Mama bleiben.

Vor ein paar Tagen sagte Mama zu uns :  "Es wird nun Zeit, ihr müßt euch ein eigenes Zuhause suchen.
Du, Nr. 3, kannst zu einer älteren Dame gehen, sie wohnt ganz hier in der Nähe. Da wirst du es gut haben
und kannst dich den ganzen Tag verwöhnen lassen.
Auf dich, Nr. 2, wartet eine große  Aufgabe. Im Nachbarort wohnt ein kleiner Junge, der vor allem sehr viel Angst hat.
Du kannst ihm zeigen, wie viel besser es ist, auch mal mutig zu sein.
Nun zu dir, Nr. 1, du hast den weitesten Weg vor dir, aber du wirst ihn schaffen, denn du bist der Stärkste von euch.

In drei Tagen hat ein ganz liebes Mädchen ihren 9. Geburtstag und für sie ist es wichtig, etwas zu haben,
was nur ihr gehört. Tröste sie, wenn sie traurig ist, aber freu dich auch mit ihr, wenn sie glücklich ist.
Der Weg ist sehr lang und auch gefährlich, du mußt sehr gut aufpassen. Am dritten Tag, wenn du fast
angekommen bist, wirst du eine kleine blaue Blume finden. Nimm sie mit, durch sie wird  das Mädchen dich
verstehen können. Erzähle ihr deine Geschichten, die du auf dem Weg zu ihr erlebt hast. Wenn du bei ihr bleiben
kannst, wird sie dir deinen richtigen Namen geben. Sobald die blaue Blume vertrocknet ist, mußt du deine
Geschichten erzählt haben. Danach wird sie nur noch deine Katzensprache von dir hören.
Deine Geschichten aber wird sie in ihrem Herzen aufbewahren.
So, nun mache dich auf den Weg und komme sicher dort an.

                                                                        2.  Geschichte

Sicher kannst du dir vorstellen, daß ich ein wenig traurig war, ich wollte nicht weg von den Geschwistern und von
meiner Mama. Aber ich war auch neugierig darauf, was ich alles erleben würde. Und vor allen Dingen freute ich
mich darauf, dich kennen zu lernen.

Am ersten Tag kam ich gut voran, ich lief nur auf den Gehwegen und auch schon mal ein Stückchen durchs Feld.
Ich sah viele Vögel, die sich dort versammelt hatten. Sie suchten nach Würmern und übrig gebliebenen
Getreidekörnern. Angst hatten sie nicht vor mir, sie ließen sich gar nicht stören. Nach ein paar Stunden wurde
ich doch ein wenig müde und ich legte mich unter ein Gebüsch, um etwas auszuruhen. Aber ruhig war es dort
nicht, denn dieses Gebüsch war das Zuhause einer Igelmutter mit ihren Kindern. Sie waren sehr freundlich
und erlaubten mir, etwas bei ihnen zu bleiben. Plötzlich war lautes Hundegebell zu hören.
" Leise sein, sagte die Igelmutter, wenn er uns hört, wird er uns jagen !" Nach einer Weile war das Gebell
nicht mehr zu hören und ich verabschiedete mich.

Auf beiden Seiten dieser Landstraße gab es viele Bäume und alle hatten schon ganz buntes Laub.
Wie erschrak ich mich, als auf einmal etwas Braunes mit einem buschigen Schwanz vor mir  herlief.
Bevor ich es fragen konnte, warum es so eilig war, rief es mir zu : " Keine Zeit, keine Zeit. der  Winter kommt
bald!" Es war ein Eichhörnchen, welches seinen Wintervorrat unter den Bäumen vergrub. Ich sah noch sehr
viele von ihnen und sie waren alle sehr beschäftigt.

Es war November und es wurde schon sehr früh dunkel, ich wollte nicht in der Dunkelheit unterwegs sein.
So hielt ich Ausschau nach einem Platz, wo ich die Nacht verbringen konnte. Zum Glück sah ich eine kleine
Scheune, zu der ein Feldweg führte und ich beschloß, dorthin zu gehen. Durch ein Loch in der Holzwand
konnte ich hinein, es roch wunderbar nach Heu und Stroh. In einer Ecke der Scheune lag eine kleine Decke, auf
ihr stand ein offenes Milchpaket. Vorsichtig stieß ich es um und schleckte die noch frische Milch auf. Erst da
merkte ich, welch einen Hunger ich hatte. Danach putzte ich mich, wie Katzen es tun und schlief ein.


Copyright  by  Marlene  Remen

 








 

Ersteinstellung am 13.4.2013, macht aber vielleicht
Spass, es nochmals zu lesen ??
Marlene Remen, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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