Alexander Nacke

The Killer that i am- Der Mörder in mir


 

Der Wagen der vor fuhr war Braun lackiert; eine Schrottkarre, wenn man auf die Motorengeräusche ansprach und die Tatsache dass das Gehäuse auseinander fallen würde, bei der nächsten Inspektion.


 

Man sah einen Schatten über das Gelände huschen.


 

Man sah das riesengroße Gelände mit der Auffahrt und dem großem Haus. Es war schon dunkel, aber es brannten überall rote und grüne Glühbirnen. Die grünen Glühbirnen waren an den Bäumen und an den Gräsern befestigt, so das alles besser zur Geltung kam, einfach irre.

Ein Freund hatte eingeladen, er möchte eine Party machen.

Es war schon recht voll, jedenfalls machte es den Anschein,

denn man sah die vielen Autos die ringsherum geparkt hatten.

Viele Freunde waren auch zu Fuß gekommen, doch das Anwesen war etwas abseits, an einer langen Wiese vorbei, vielen Zäunen und anderen Räumen die zum Anwesen gehörten und ringsherum war ein großer Wald.

Zum Haus gehörte eine große Ferienanlage. Ich hatte keine Lust auf eine Party und wollte einfach nur ins Haus. Also zögerte ich nicht lang, drängte mich vorbei an einem Weg aus leeren Flaschen, pöbelnden Leuten und Alkoholleichen,

und gelang schließlich in das Haus, was versteckt hinter einigen Bäumen lauerte. Ich gelang durch die Küche,

den Flur, und musste eine lange Wendeltreppe hinauf.

Als ich oben war, hörte ich leises Jammern und Weinen. Es kam immer näher, umso weiter ich ging.


 

Du? Warum bist du nicht bei den anderen?“


 

Judith saß dort in einem der Zimmer, es war ein eher kleines Zimmer, dort saß sie auf dem Bett.


 


 

Du, ich liebe Dich!“


 


 

Dass sagte sie bis jetzt jedes Mal,

doch ich kann es nicht. Ich liebe sie einfach nicht!


 

Sie ist nur eine gute Freundin für mich, ich habe Angst, dass unsere gemeinsame Liebe, unsere Freundschaft gefährden würde!

Das sagte ich dir doch schon. Du musst es akzeptieren! Ich weiß, es ist schwer für dich, doch es geht. Glaub mir Judith!“ Wir gingen oft gemeinsam weg...

In die Stadt, spazieren, essen...

Sie fragte mich ob ich in nächster Zeit, schon eine Verabredung hatte. Ich hatte mich bereits mit einem Freund verabredet. „Aber wir sehen uns doch am Samstag!“ Doch ich wusste genau, das ihr dass nicht gefallen würde und hatte recht! Sie sagte, dass sie sich schon so gefreut hatte auf mich zählen zu können,

da ich ihr erzählt hatte, dass ich mir eigentlich nichts weiteres vorgenommen hatte.


 

Es tut mir Leid, doch ich habe auch andere Freunde außer dir! Wir haben doch noch Samstag Zeit“ Sie wusch sich die Tränen aus den Augen, da begann die Situation zu eskalieren:


 

Mit einem laut, energisch, genervtem Ton schrie sie mich an: „Oh nein, ich habe so lang auf dich gewartet, jetzt sollst du mein sein!“


 

Sie zerrte mich an den Armen, drückte sich an mich...

Ja, du gehörst mir, endlich ist es so weit!“

Was war los? War sie jetzt völlig wahnsinnig geworden?

Du bist krank, lass mich los!, was ist in dich gefahren, rief ich? Statt mir zu antworten, entgegnete sie:

Oh, viel zu lange hab ich darauf gewartet, jetzt soll es so sein!“ Ich versuchte mich von ihr loszureißen, doch hatte sie mich immer noch in ihrer Gewalt! Aus der Not heraus gelang mir schließlich, mich aus ihrer Macht zu befreien.


 

Vor Eile, das sie mich nicht packte, rannte ich zur Tür, schlug sie zu und lief so schnell wie ich konnte, über den Flur, die Treppe runter und aus dem Haus.


 

Brandon was ist los?“

Mein Kumpel fragte besorgt. „Sie ist wahnsinnig geworden, Judith ist wahnsinnig geworden!“


 

Mit diesen Worten lief ich quer über den Hof, öffnete das Eingangstor und rannte davon.

Mir war es egal was die anderen von mir hielten, und mein Kumpel? Der kam schon klar, schließlich hatte er was er wollte, viele Frauen, seine Kumpels und viel Alkohol, um mal auf das Wesentliche zu kommen.


 

Was war aus Judith und mir geworden, was lag zwischen uns? Sie wollte mich, das hatte sie mir eines Tages gesagt. Doch es kam völlig überraschend! Ok, wenn man bedenkt, dass wir sehr oft zusammen waren. Doch sie war einfach nicht mein Typ, wie hätte ich ihr es beibringen sollen? Es entsprach ja der Wahrheit, ihre Freundschaft nicht verlieren zu wollen. Und jetzt, was sollte sein? Ich konnte ihr nicht aus dem Weg gehen, ich sah sie jeden Tag! Das war schon schlimm genug!

 

 

 

Vor langer Zeit hatte ich einem Bekannten versprochen, ihn an diesem Tag vom Flughafen abzuhohlen. so kam ich dazu, ihr wennigstens einmal aus dem Weg zu gehen, das dachte ich jedenfalls...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war der Morgen eines schönen Tages.

Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten, einfach alles war perfekt....

 

 

 

 

Mit dem Auto fuhr ich gerade die Landstraße entlang, auf dem Weg zum Flughafen, der allerdings noch etwas enfernt lag. Es verdunkelte sich der Himmel und es machte denn Anschein, als wollte es regnen. Alles in allem ziemlich schäußlig! Plötzlich lief mir eine dunkle Gestalt, Hände wädelnd und voller Aufregung vor das Auto und kehrte auf direktem Weg wieder in den Wald zurück aus dem sie vermutlich auch kam. Ich war wie gelähmt, bremste wie wild und schaltete den Wagen ab. Sollte ich ihr folgen, war sie in Not und brauchte Hilfe? Was sollte ich bloß tun, es war kalt, nass und ziemlich gespenstisch da draußen. Schließlich nahm ich aus dem Handschuhfach eine Taschenlampe, hastete aus dem Auto und wetzte in den Wald. Es war so unheimlich...

Doch ich sah niemanden. Wer war es der an mein Auto lief? Noch dazu ohne etwas zu sagen.

Also rannte ich weiter, an Bäumen und Ästen vorbei. Dort war eine Holzhütte, sie verbarg sich unter einem Baum. Schnell hastete ich zur Tür; doch nichts-

Nicht ein einziges Geräusch; als ich wie wild an der Tür hämmerte. Ich sah in jegliche Fenster, es war dunkel und es brannte nicht mal eine Glühbirne. Wer hatte mich in den Wald getrieben? Da ich keine Person vor fand, beschloss ich wieder zurück zum Wagen zu gehen. Auf einmal wurde alles Schwarz vor meinen Augen, ich spürte nur das mir der Kopf weh tat, irgendwer musste mich zu Boden geschlagen haben Als ich wieder bei Bewusstsein war, saß ich auf einem Stuhl, an meinen Händen und Füßen Fesseln die am Stuhl befestigt waren. Wer hatte mir so etwas angetan? Ich konnte mir das nicht erklären. Plötzlich hörte ich Stimmen. Sie kamen näher...

Brandon, schön das wir uns wiedersehen. Es tut mir Leid das es auf diese Art sein muss, doch du hast mir ja keine Wahl gelassen.“ Als die Gestalt sich mit dem Gesicht zu mir umdrehte, erkannte ich langsam... „Du?“

Es war diejenige welche... „Na, erinnerst du dich? Aber wir sehen uns doch am Samstag“ - heute ist Samstag, und wo bist du?!“ „Oh tut mir Leid ich hatte total vergessen...“ „Aber woher weist du, das...“ fing ich an. „Heute ist es soweit, du denkst du kannst mir entkommen?, Da irrst du dich!“ Sie fauchte und schrie, als ob sie eine Bestie wäre. „Was willst du von mir? Ich hätte mich bei dir gemeldet wenn ich zu Hause angekommen wäre. Ehrlich“ Fügte ich hinzu. Sie glaubte mir einfach nicht, stattdessen fauchte sie weiter. „Nicht weglaufen, ich bin gleich wieder da, ich werde es uns gemütlich machen und uns etwas kochen, und du wirst das Hauptgericht sein! Hahaha...“ Ich witterte meine Chance, und musste mich irgendwie befreien. Mit meinem Mund kam ich zumindest an die Fesseln meiner Handgelenke, ich musste sie zerbeißen, was anderes blieb mir nicht übrig. Als ich meine Hände befreit hatte, zog ich aus meiner Hosentasche ein Taschenmesser, ich schnitt die Fesseln an meinen Fußgelenken entzwei. Ich musste mich beeilen, sie konnte jeden Augenblick zurück kommen. Letzten Endes schaffte ich es. Aber jetzt schnell aus dem Wald, dachte ich. Ich hörte sie schon hinter mir.

 

Bleib stehen, ich kriege dich sowieso!“.

 

Ich rannte so schnell ich konnte aus dem Wald, ins Auto und gab ordentlich Gas. Zu Guter Letzt kam ich am Flughafen an und sah meinen Freund schon warten.

 

 

 

 

Hör mal wo bleibst du denn?“ fragte er

Tut mir Leid, der Teufel war hinter mir her...“ Schnell setzten wir uns ins Auto, hatten das Gepäck verstaut, und fuhren davon. Auf dem Weg erzählte ich ihm was passiert war...

Wir waren uns sicher, dass uns soetwas nie mehr zustoßen sollte.

 

The Killer that I am

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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