Alexander Nacke

Freitag

 

Es war der erste Tag im Oktober...

Ich zog durchs Land, hatte Angst, aber war nicht allein.

Viele Menschen kamen mit mir.

Plötzlich hörte ich Stimmen: „Wir kriegen dich!” ertönte es.

Was war das? Habt ihr die Stimmen auch gehört?” fragte ich.

Nein, welche Stimmen?” Antworteten die Menschen.

Wir kriegen dich!

Das da eben, es hörte sich an wie ein Schrei!“

sagte ich ängstlich.

Die Leute gingen verdutzt weg. Nun war ich alleine, wusste aber nicht wo ich war! Ich schaute mich um. Es war recht dunkel und ich konnte kaum etwas erkennen.

Was ich aber erkannte waren viele Grabsteine und einen verlassener Zaun. Was sollte das, wo war ich? Dann dämmerte es mir...

ich war auf dem Friedhof!


 

Aber irgendwas war anders, nur was?


 

Die ganze Atmosphäre...


 

Plötzlich hörte ich ein leises Brummern, doch es wurde immer lauter! Voller Erschrockenheit rannte ich so schnell ich konnte, aber wohin? Alles war so verlassen, die Menschen waren nicht mehr da und alles war Sinnlos.


 

Wo seid ihr denn alle?

Was ist hier los?” rief ich.


 


 

Alles war voller Nebel und so Schwarz, ich hatte Angst. Voller Panik lief ich aus dem Friedhof und verfolgte die Straßen.

Die Stadt war so leer, es war richtig unheimlich so allein und voller Furcht durch die Gassen zu schlendern. Dort war ein Haus, ich zögerte nicht lang und ging hinein, in der Hoffnung jemanden aufzufinden. Aber kein Mensch war dort, was war bloß los? Ich guckte mich in jedem Zimmer um, durchsuchte jede Nische doch schließlich war niemand da. Nun ging ich in die Küche, im Kühlschrank war etwas zu essen, das schnappte ich mir vor lauter Hunger. Ich aß gemütlich auf, doch schließlich musste ich dringend auf die Toilette. Als ich den Wasserhahn aufdrehte um mir die Hände zu waschen, hörte ich wieder diese Stimme, diesmal war es nur eine: „Ich kriege dich!”, oder bildete ich mir das nur ein? Letztendlich ging ich in das Wohnzimmer und setzte mich in einen Sessel und lass die Zeitung die dort lag. Es stand darin geschrieben, das Stimmen die Stadt unsicher machten. Jetzt war mir klar warum die Stadt so leer gefegt war. Ich dachte mir nichts dabei, wollte in den nächsten Tagen nur vorsichtig sein. Ich trank erstmal etwas, verließ anschließend das Haus und ging über die Straße.

Plötzlich begann es zu regnen.


 

Diese Soße die da runter kam, war ja unheimlich.


 

Und schon stand ich vor ihm: Er war groß und hatte einen langen, schwarzen Mantel um. Sein Gesicht konnte man nicht so gut erkennen, ich hatte ihn also identifiziert.

Ich wusste zwar nicht vor wem ich stand, trotzdem hatte ich schiss. Zu guter Letzt rannte ich fort, er versuchte mich zu packen. Ich rannte zurück ins Haus, verbarrikadierte die Tür. Ich rannte die Treppe hinauf und wollte alle Türen die nach draußen führten versperren. Doch er war bereits da, diesmal mit Maske und einem Messer in der Hand!

War es ein anderer, oder der gleiche?

Egal, rennen stand jetzt zur Debatte.

Also stürmte ich runter, aus dem Haus und schloss die Tür. Doch ich hörte ihn schon hinter mir. Im Garten schoss ich noch mit einem Fußball auf ihn, doch das hielt ihn nicht auf. Das Wasserfass stoß ich um, doch er ließ sich nicht davon abhalten mich zu kriegen.

Er versuchte mich mit seinem Messer zu erwischen,

doch ich gab ihm einen Stoß mit meinem Ellenbogen und er viel zu Boden.

Nun hatte ich die Chance ihn mir genau anzuschauen.

Zog also seine Maske von seinem Schädel und inspizierte ihn genau. Ich erinnerte mich an ein Foto in der Zeitung, ich erkannte langsam, dass er dem Mann sehr ähnlich sah.

Das musste der Typ aus der Zeitung sein!

Vorsichtshalber gab ich ihm nochmal einen Stoß, damit er ja liegen blieb! Auf dem Boden sah ich ein Seil, fix fesselte ich ihn damit, um ihn ein Entkommen nicht zu erleichtern.


 

Der Preis ihn zu Töten war es nicht wert, also schleppte ich ihn zur Polizei und kassierte die Belohnung ein.

Sofort ging ich zum Haus und setzte mich vor den Fernseher, schaltete ihn ein und sah, das sich zurzeit überall viele Bösewichte herumtrieben.

Voller Panik rannte ich aus dem Haus. Ich wollte nur weg hier also beschloss

ich weiter zu ziehen.


 


 

  

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.04.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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