Jürgen Skupniewski-Fernandez

Quo vadis Mensch! (Essay)

Quo vadis Mensch!

 

In Betrachtung der augenblicklichen Weltlage mit ihren geopolitischen Brennpunkten,

wird es langsam aber sicher Zeit sich die Frage zu stellen, wohin die Reise der Spezies Mensch

überhaupt noch gehen soll.

Sicher ist: das Rad der Zeit wird sich weiter drehen und zwar immer schneller. Wieder

zeigt sich, dass machtbesessene Alphafrauen und -männchen mit ihren populistischen Samen

gerade eine Weltumrundung eingeläutet haben. Allen voran die USA.

Überall treiben nationalistische Keime. Man sollte aber auch hinterfragen wer denn den

Samen überhaupt gestreut hat oder liegt es in der Natur des Menschen nach einer Periode

des friedlichen Zusammenlebens sich gelangweilt wieder von pazifistischen Träumen zu

trennen. Es scheint beinahe unbegreiflich mit wieviel Dummheit und Naivität Menschen

ihre gewonnenen Freiheiten mit Füßen zertreten. Jede kommende Wahl wird zur

politischen Zitterpartie. Soviel Unsicherheit und Zukunftsängste hat es lange nicht mehr gegeben.

 

Wofür sind unsere Vorfahren gestorben als sie sich ihre Rechte für ein respektiertes

Leben erkämpften, ihre Leben lassen mussten oder unter äußersten schmerzvollen

Bedingungen bis zum letzten Atemzug sich für die gerechte Sache einsetzten?!

Der Mensch sei das Maß aller Dinge; allerdings auch das Maß der eigenen Verdammnis.

 

Zukunftsforscher, eine Art Future Hunter, schmieden in ihren Etagen an Neuausrichtungen

unseres Daseins, sodass etwa alle 4 – 6 Jahre ein neuer technischer Zyklus in unser Leben
eingreift und Veränderungen schafft. Diese Zyklen verkürzen sich immer mehr.
Alles wird dem Fortschritt geopfert.Wir haben ja auch nur noch die Zukunft im Sinn.
Sind auf Zukunft ausgerichtet. Futuristische Lektüre ist trendy. Wir müssen an Morgen denken.
Sicher, ein Sparer macht das ja auch und legt sein Geld an, damit er für Morgen ausreichend versorgt ist.
Aber er hört doch nicht auf zu Essen, sondern verteilt im ausgewogenen Verhältnis seine Möglichkeiten.

Im Wirrwarr von Religionen, Armut, Terrorismus, Populismus, Politik und Völlerei versucht der manipulierte
und von Social Media Networks gefangene Homo Sapiens sich sein Paradies vorzugaukeln.

Die Vollmachten haben schon längst andere übernommen. Er selber steht nur irritiert da und klatscht Applaus
zu jeder freiheitlichen Errungenschaft, die ihm gerade unter den Füssen weggezogen wird.

Aber was kann man von einem virtuellen Brillenträger auch sonst erwarten?!

Ouo vadis Mensch!

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In den Gedichten hat der Autor das lyrische "Ich" durch ein vorwiegendes lyrisches "Du" bzw. "Wir" ersetzt, was eine kollektive Nähe zum Geschehenen hervorruft.
Die sehr eindrücklichen Beschreibungen leben von den vielen Metaphern und Vergleichen.
Eine klare und leicht verständliche Sprache sowie wohlgeformte Reime ermöglichen dem Leser einen guten Zugang zu den Gedichten.
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