Heinz-Walter Hoetter

Geist, Materie und Quantenphysik

Können Geschichten wahr werden oder wahr sein, die man sich geistig ausdenkt?

 

Alle Geschichten entspringen der Fantasie, den Träumen und Visionen, die ihr Zuhause im fein verwobenen Bewusstsein unseres Gehirns haben, das einem kleinen Universum ähnelt.

 

Doch woher bezieht unser Gehirn diese Fantasie, diese Träume oder Visionen, die auf uns nicht selten den Eindruck machen, als wären sie real (siehe luzide Träume)? Sind es geistige Einblicke in andere Welten, die tatsächlich existieren können oder könnten?

 

Ich habe mich schon oft gefragt, woher wir wissen, was wir wissen? Was ist eigentlich Wirklichkeit, die wir doch ausschließlich über unsere Sinne erfahren, jene biologischen (anfälligen) Sensoren also, mit denen wir unsere Umwelt wahrnehmen? Wie wirklich ist diese Wirklichkeit oder ist sie vielleicht eine ganz andere, wenn man bedenkt, dass unser Gehirn die von uns wahrgenomme Realität "filtert" und uns sogar täuschen kann (siehe Sinnestäuschungen)?

 

Wo ist z. B. die Grenze unseres Bewusstsein? Erschaffen oder konstruieren wir gar unsere eigene, ganz individuell wahrgenomme Realität?

 

Kann uns die Quantenphysik möglicherweise auf all diese Fragen eine entsprechend plausible Antwort geben?

 

Seit der Entstehung der Quantenphysik erkennen nämlich immer mehr Physiker bzw. Wissenschaftler eine große spirituelle Wahrheit darin wieder, was hinter allem steckt, was unsere Welt, unser menschliches Dasein und alles andere im Universum grundsätzlich bestimmt bzw. ausmacht.

 

Was sind eigentlich Quanten?

 

Quanten sind die kleinsten Einheiten des Universums. Sie existieren im Grunde nicht als vorhersagbares Etwas, sondern eher in Form von Wahrscheinlichkeiten, einem Feld der Möglichkeiten, auch „Feld des reinen Potenzials" genannt. Alle Zustandswahrscheinlichkeiten des Quants überlagern sich (Superposition).


Erst in dem Moment, wo wir unsere Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Zustand richten, „kollabiert" das Feld der Möglichkeiten und der Zustand erscheint.


Das ist so, als wenn wir in einem dunklen Raum eine Münze werfen. Wir wissen nicht, was dann oben liegt. In dem Moment, wo wir das Licht einschalten, erscheint Kopf oder Zahl.


Die Beobachtungen der Wissenschaftler in ihren Experimenten führten zu ungewöhnlichen Schlussfolgerungen:

 

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenken, verändern wir es (das trifft auch auf die Gedanken bzw. auf erfundene Geschichten zu).

 

Die Erwartung über den Ausgang eines Experiments verändert das Experiment.

 

Alles ist miteinander vernetzt.

 

Die Quantenphysiker haben bei ihren Experimenten im Gegensatz zu dem Wissen der klassischen Physik die Erfahrungen gemacht,

 

dass ein Quant sich an mehreren Stellen gleichzeitig aufhalten kann,

dass eine Information frei von Raum und Zeit von einem Quant auf ein anderes übertragen werden kann,

dass die Realität nicht so sei, wie wir sie sähen. Bestenfalls sei sie meistens leer, vielmehr jedoch wie Wellen aus substanzlosem Nichts,

dass die Ergebnisse der Experimente offensichtlich von der Erwartungshaltung der Experimentatoren beeinflusst werden.

Die Frage ist daher völlig berechtigt, ob die eigenen gedanklichen Informationen in Form von Geschichten usw. in der Quantenwelt vielleicht neue Wirklichkeiten (oder Zustände) erschaffen können?

 

Die neusten quantenphysischen Forschungen haben mittlerweile gezeigt, dass materielle Erscheinungen nicht nur dann zusammenhängend sind, wenn sie direkt miteinander in Verbindung stehen (wie im mechanistischen Weltbild geglaubt wird), sondern dass auch Erscheinungen, die nicht kausal verbunden sind, aufeinander einwirken können, nämlich dann, wenn sie über eine dritte, höhere Struktur verbunden sind.

 

Man muss also davon ausgehen, dass im Universum neben der grobstofflichen Kausalität noch viele andere Faktoren und höhere Zusammenhänge wirksam sind. Letztlich sind „alle" materiellen Bestandteile miteinander verbunden, weil sie alle von einem gemeinsamen Ursprung ausgehen. Die gesamte Materie ist zusammenhängend, weil sich hinter ihr die spirituelle Realität (die transzendente implizite Ordnung) befindet.

 

Während der ursprüngliche Zusammenhang auf der Ebene der grobstofflichen Materie nicht mehr direkt wahrnehmbar ist, wirkt er auf der feinstofflichen Ebene als ein essentieller Faktor der kosmischen Ordnung. Die physikalische Kausalität ist lokal wirksam und die feinstoffliche Kausalität (Karma) universal.

 

(c)Heiwahoe

 

 

 

 

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