Oskar Schiffer

Morgenröte

Susann seufzte ,sie wusste nicht mehr wie sie ohne ihn weiter machen sollte.Jeden Morgen, wenn die Sonne sie aufweckte, schoss sie meist schweißgebadet aus dem Schlaf hoch und saß dann oft stundenlang am Fenster. Dabei dachte sie über ihn nach und verfluchte sich selbst jeden Tag dafür , dass sie ihn hatte gehen lassen. Als sie sich auf das Fensterbrett fallen ließ, flatterte ihr rosefarbenes Nachthemd sanft im Wind . Von hier oben sah alles so friedlich aus. Sie hatte den perfekten Platz gefunden, hier hatte alles angefangen und hier würde es auch enden. Sie wusste noch von der ersten Begegnung mit ihm, in Gedanken verloren hatte sie einen Zusammenstoß verursacht , Ein glücklicher Zufall denn bald sollten sie sich kenn und lieben lernen. So lieben wie sie es noch nie zuvor gespürt hatte. Als Zeichen seiner Liebe hatte er ihr einen kitschigen Schlüssel zu seiner Wohnung in West Manhattan  in Form eines Herzens , vollbesetzt mit kleinen Glitzersteinchen gegeben. Sie hätte so eine Schöne Zeit mit ihm haben können, wäre nicht der kleine Mann mit dem Schnauzer gekommen und hätte allen den Krieg erklärt. Schweren Herzens verabschiedete sich ihr Geliebter von ihr , mit den Worten :
' Ich liebe dich , Ich komme wieder. ' Jedoch wurde ihr jegliche Hoffnung genommen als am Montag zwei Soldaten vor ihrer Tür standen. Und nun stand sie vor dem Fenster . Sie wollte nicht mehr ohne ihn. Mit zitternden Händen stieß sie sich vom Fensterbrett. 
In diesen Moment drehte jemand von außen den Schlüssel im Schloss

Von unten hörte man nur Geschrei. 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.05.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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