Heinz-Walter Hoetter

Leitkultur und multikulturelle Gesellschaft

Die Leitkultur ist wieder einmal so ein seltsames Thema hier in der maroden BRD, das nur von den wahren Problemen in diesem verzweifelten Land der geistig-moralischen Zerrissenheit ablenken soll.

Was soll dieser ganze Schwachsinn? Weder Staaten noch Religionen können im 21. Jahrhundert eine sog. "Leitkultur" begründen.

Staaten sind reißende Bestien, wie es die sog. monotheistischen Religionen auch sind. Man schaue sich nur die Millionen und Abermillionen unschuldigen Opfer an, die sowohl Staaten als auch Religionen hervor gebracht haben.

Religionen, dazu zählen auch die monotheistischen Weltanschauungsideologien aus dem Nahen Osten, wie Judentum, Christentum und Islam, sind für mich ein schlimmer Anachronismus aus dem Mittelalter, die zusammen bis heute weit mehr als 370 Millionen Menschen seit ihrer Entstehung ermordet haben (der Islam hat ca. 270 Millionen Menschen durch den politischen Dschihad getötet, das Christentum etwa 100 Millionen und auch das Judentum hat viele unschuldige Menschen auf dem Gewissen (siehe den Juden Samson, der an die 3000 Menschen umbrachte), weil auf der geistigen Grundlage ihrer angeblichen auf der absoluten Wahrheit beruhenden "Religion" ihres kriegs- und mordlustigen Gottes, der in meinen Augen nur ein geistiger Brandstifter für Gewalt, Elend und Tod unter einer ahnungslos gebliebenen Menschheit ist, und der die Grundlage für Macht (zur Macht gehört die Angst), Kriege und Spaltung der Menschheit durch den Glauben an ihn erst geschaffen hat.

Übrigens ist das Christentum eine jüdische Sekte, wie der Islam ein auf die Araber übertragenes Judentum ist. Die Araber sind überdies auch Semiten, nur hören sie das komischerweise nicht gerne.

Wer mehr zu dem Thema wissen will, der kann hier weiterlesen:

https://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?19787

 

Ich bin Freidenker und Humanist. Wenn die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft haben soll, was ich persönlich übrigens nicht glaube, dann müssen wir den Humanismus zur Grundlage aller Menschlichkeit machen.

Der Mensch bzw. die gesamte Menschheit muss in den Mittelpunkt all unserer Bestrebungen gestellt werden und nicht dieser verlogene Gott aus dem Nahen Osten. Außerdem: Weder Staaten noch Religionen haben es bis heute geschafft, Frieden und Gerechtigkeit unter die Menschheit zu bringen bzw. fest zu installieren.

 

Überdies muss jede sog. "mulitkulturelle Geselschaft" auf Dauer scheitern. Wer meint, es  sei  anders, der beschäftige sich doch mal mit der Geschichte menschlicher Kulturen und Zivilisationen. Nur durch Macht und die Ausübung von Vorherrschaft mit Hilfe brutaler Gewalt haben es einige Zivilisationen geschafft, so etwas wie eine multikulturelle Gesellschaft (auf Zeit) aufrecht zu erhalten. Früher oder später sind sie jedoch alle daran gescheitert. Man denke da z. B. an Rom und andere große Weltreiche, die alle untergegangen sind.   

Selbst heute möchte jedes noch so kleine Völkchen seine Unabhängigkeit haben und frei von anderen (fremden) Mächten innerhalb seiner Grenzen (dem Staatsgebiet) selbstbestimmend leben. Das hat auch viel mit der eigenen Identität, den Traditionen oder dem jeweiligen Glauben zu tun. Man möchte sich gegenüber anderen Identitäten, anderen Traditionen oder Weltanschauungsideologien gerne abgrenzen. Das ist ganz natürlich und entspricht auch den Gesetzen der Natur.  

Die kranke BRD-Gesellschaft ist aus meiner Sicht der Dinge mehr als nur gescheitert, sie ist in Wahrheit eine der größten Heucheleien, die die Menschheit je gesehen hat. Derartige Gesellschaftsformen sind widernatürlich, denn es ist ja gerade die Natur, die unter ihren Lebewesen viele verschiedene Arten hervor gebracht hat, die sich alle voneinander Unterscheiden und in Abgrenzung zu anderen Existenzformen leben wollen.

Sogar unter den gleichen Arten gibt es schlimme Auseinandersetzungen bis hin zu Gewaltexessen, die von Macht, Vorherrschaft und Unterdrückung geprägt sind. Warum soll eine mulitikulturelle Gesellschaft in dieser Hinsicht plötzlich "besser" sein, nur weil sie angeblich die "völkische Vielfalt" repräsentiert? Alles hausgemachter Unsinn einer Generation, die von der Realität der Natur auf diesem Planeten keine Ahnung hat und sich in Träumen und Wunschvorstellungen verliert. Das wird sich irgendwann einmal fürchterlich rächen.

Solange es den Menschen nämlich einigermaßen wirtschaftlich gut geht, kann man wohl eine multikulturelle Gesellschaft zusammenhalten, was richtig ist. Aber in dem Moment, wo der allgemeine Wohlstand nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, aus welchen Gründen auch immer, geht das Hacken und Stechen auch schon los unter den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Identitäten. Dann gerät die jeweilige Gesellschaft in eine bedrohliche Schieflage, die sich am Ende durch Gewalt, Terror, Anarchie und Bürgerkrieg selbst zersetzt.

Selbst ein "starker Staat" mit all seinen Sicherheitseinrichtungen (wie z. B. Geheimdienst, Polizei, Militär usw.) wäre nicht dazu in der Lage, die feindlichen Gesellschaftsgruppen (übrigens auch religiöse) durch den Einsatz von Gewalt unter Kontrolle zu bringen. Wir müssen nur in die zurückliegende, aber auch modernere Geschichte zurück blättern, um festzustellen, dass diese Feststellungen ganz eindeutig und klar zutreffen.

Das wird auch mit der BRD früher oder später passieren.

Wie auch immer.

Die Zukunft der Menschheit hängt sowieso am sprichwörtlichen "seidenen Faden".

Die sich entwickelnden Probleme werden nicht zu lösen sein, weil wir in einer "endlichen Welt" leben (siehe Ressourcenknappheit, wie Trinkwasser, Erdölknappheit, Nahrungsmittelengpässe usw., usw.).

Aber was rede ich denn? Das will doch keiner wissen, solange es noch einigermaßen geht und wir von den kommenden Umwälzungen nicht direkt betroffen sind.

Noch nicht, aber sie kündigen sich schon an (siehe die weltweite Armuts- und Flüchtlingskrise).

Das ist erst der Anfang.

(c)Heiwahoe

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.05.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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