Jeremy Finn Lehrmann

Der Beichtstuhl


Der  Beichtstuhl

Nun sitze ich hier.

Hier im Beichtstuhl unserer kleinen Dorfkirche. Pastor Krause will wissen was ich in der Letzten Zeit verbrochen habe. Doch was bringt das jetzt in einem ungemütlichem, dreckigen abgenutzten Holzstuhl zu sitzen? Dazu muss ich meinem Pastor erzählen was ich verbrochen habe. Ich stelle meine Frage wenig später auch meinem Pastor. Er antwortete verdutzt: „Gott vergibt dir deine Sünden wenn du sie beichtest.“ „Wieso kann ich meine Sünden den nicht direkt bei Gott beichten und muss diese meinem Pastor in einem Holzstuhl?“ fragte ich während ich langsam aus dem Beichtstuhl gehe. „DU KOMMST SOFORT ZURÜCK UND BEICHTEST! Du möchtest doch, dass deine Firmung stattfindet oder etwa nicht?“ Ich gehe zurück in den Beichtstuhl und Beichte. Ich beichte Alles was ich verbrochen habe. Ich erzähle ihm gezwungen all meine Sünden, dass ich Gelogen habe und auch das ich mir vorgestellt habe ins Paradies zu kommen. [Ich stellte mir vor wie Gott mich ins Himmelsreich aufnimmt wie Gott mir alles verzeiht und mich zur neuen Rechten Gottes Macht] ich habe ihm alles erzählt doch er erwartet immer mehr. Der Pastor und ich beten gemeinsam das Ave Maria und ich verlasse die Kirche. Ich öffne die Schwere Kirchentür mich empfangen erdrückende Sonnenstrahlen die so heiß sind das sie auf der Haut wehtun. Ich bin erstaunt, da es vor 10 Minuten doch noch geregnet hat. Ich denke mir trotz Herbst nichts Weiteres.

 

Ich, Mein Bruder und meine 2 nervigen Schwestern Essen Frühstück. Es war 9 Uhr. Das Thema waren meine Noten die immer besser werden. Da die erste Stunde ausfällt habe ich noch genügend Zeit um in die Schule zu gehen. Als ich erfolgreich eine Minute vor Stundenbeginn in die Klasse kam kündigte die Lehrerin an  das wir eine neue Sitzordnung bekommen. Mein Alter Platz war perfekt nur schlaue Mädchen am Tisch die mir Alles wirklich ALLES vorgesagt haben. Ich verlasse also deprimiert meinen Platz. Als ich erfahre das in jetzt neben der Hübschen neuen Schülerin Maria sitze war ich sofort zufrieden. Dar wir eine Langweilige Stunde haben komme ich mit Maria in Gespräch. Wir reden über meinen und Ihren  glauben, darüber das ich z.B. keine Jazz Musik hören darf da diese Satanistische Basslinien hat und darüber dass sie keine Abstriche beim Glauben machen muss was das Essen oder die Musik angeht. Spontan und liebevoll wie sie ist Lädt sie mich zu Ihrem Chor ein. „Ich, ich weiß nicht so recht.“ „Komm schon, so schlimm wird es wohl nicht sein!“ „Ich frage mal meine Mutter.“ 

KLINGEL KLINGELT

Ich packe Blitzschnell meine Sachen nahe an Warpgeschwindigkeit lauf ich nachhause um meine Mutter zu fragen. Ich setze mich mit einem Knallroten Kopf an den Mittagstisch.               „Mama darf ich mit einem Kumpel in den Chor gehen?“ 

„Ist dieser Chor entsprechend für unseren Glauben?“

„Ja natürlich“ 

„Nein“

„Nein“

„Nein“

Ich werde Sauer Knalle die Tür und gehe nach oben. Ich lege mich ins Bett und schlafe ein. Als ich am Samstagmorgen aufwachte bemerke ich, dass meine Mutter nicht da ist. Ich nutze die Möglichkeit mache mich fertig und gehe zum Chor. Wir singen Jazz Musik. Na super, ich mache mit. Auf dem Rückweg sehe ich den Kirchturm. Ich sehe hinauf und gehe hin. Hier bin ich wieder im Dreckigen, ungemütlichen, abgenutzten Beichtstuhl.

 

 

Eine Kurzgeschichte und Geistliches eigentum von 

Jeremy Lehrmann

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.05.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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