Christina Gerlach-Schweitzer

Herr und Hund

Ein Herr ging mit seiner Hündin und deren Welpen spazieren. Er führte die Mutter an der Leine einen Waldweg entlang und erfreute sich  daran, wie die kleinen Hunde um sie herum sprangen.

Einer der Welpen spielte aber nicht. Er trottete eine Weile sehr  brav neben seiner Mutter her. „Mama“, fragte er, „warum beißt  du nicht einfach die Leine durch, dann bist du frei und kannst du überall hinlaufen, wohin du willst, kannst spielen, jagen, Fährten suchen und buddeln, so wie wir Kinder das gerade tun.“

„Wenn ich wirklich rumlaufen wollte“, antwortete die Mutter, „hätte ich mich längst losgerissen, aber ich muss doch unseren Herren  auf die richtigen Wege führen, damit  ihr, ich und er etwas  wirklich Schönes erleben könnt.  Bisher hat dieser Spaziergang doch wohl allen Spaß gemacht, oder?“  Dann leckte sie dem Welpen noch einmal kurz über die Nase und schickte ihn zum Spielen.

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