Patrick Rabe

Regeln für ein erfolgreiches Leben

 

Tu nur das, was du wirklich willst, worauf du Bock hast, was dich mit Energie füllt und dir ein gutes Gefühl gibt.

 

Tu nichts aus Angst, Scham oder Schuldgefühl, oder aus dem Wunsch heraus, gebraucht zu werden. Dich braucht niemand. Der einzige, der dich braucht, und zwar zu 100%, bist du selber.

 

Wenn du dennoch einmal etwas aus den oben genannten Motiven tust, verzeih dir. Jeder ist fehlbar und wir sind alle verletzte Kinder, die nur geliebt werden wollen.

 

Der einzige aber, der dir die Liebe geben kann, die du brauchst, der immer auf deiner Seite ist und der 100% zu dir steht, bist du selber. Wenn du dich dafür entscheidest, auf deiner eigenen Seite zu sein. Dein eigener Anwalt zu sein.Erwarte nichts von anderen. Jeder wird immer zunächst seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringen wollen. Aber freue dich, wenn dir jemand Offenheit, Liebe und Aufmerksamkeit schenkt. Nimm sie an. Es sind kostbare Geschenke.

 

Hüte dich vor Menschen, die berechnend schenken - mit der Aufforderung zur Gegengabe. Je mehr du von ihnen annimmst, desto länger wird ihre Liste mit Forderungen sein, die sie irgendwann an dich stellen.  Und dann drücken sie bei dir auf die Knöpfe des Schuld-und Schamgefühls.

 

Umgib dich mit Menschen, die gleiche Interessen mit dir teilen, mit denen du kreativ an einem Strang ziehen kannst, und die an derselben Sache arbeiten möchten, wie du. Andere Menschen werden dich nur Energie kosten. Du musst nicht für alle da sein. Du bist nicht Mutter Theresa.

 

Umgib dich mit Menschen, die dir wohlwollen und freundlich zu dir sind. Aber nicht mit Schleimern, die dir hohle Komplimente machen. Schätze Menschen, die dir offen ihre Meinung sagen und dich fair kritisieren. Von Menschen, die dir nur nach dem Mund reden, kannst du nichts lernen.

 

Strebe im Kontakt mit Menschen Win-Win-Situationen an. Wenn sich nach einer Begegnung beide wohlfühlen, ist das doch klasse.

 

Mach niemanden nieder. Demontiere niemandes Selbstbewusstsein. Kritisiere ehrlich, aber fair und nicht verletzend.

 

Fördere Menschen, stärke ihre Talente und kitzle ihre schönen Seiten heraus.

 

Meide Menschen, die dich und deine Vorhaben sabotieren. Menschen, die dir ein schlechtes Gefühl geben, die dir Vorschriften machen, die dir ungefragte Ratschläge geben, dich schikanieren oder anders haben wollen, als du bist, sind Saboteure, die dir nur Energie abziehen möchten und sich auf deine Kosten erhöhen wollen. Du bist nicht gezwungen, mit toxischen Leuten befreundet zu sein, selbst, wenn du sie schon lange kennst.

 

Sei sensibel für deine Grenzen und lass nicht zu, dass jemand sie überschreitet. Wenn es doch geschieht, mach den Grenzverletzer darauf aufmerksam, damit er schmerzlich bemerkt, dich verletzt zu haben und es nicht wieder tut. Menschen, die vorsätzlich und aus Sadismus Grenzen verletzen, sollten in deinem Umkreis nichts verloren haben.

 

Entlarve falsche Freunde. Manche Menschen sabotieren sehr geschickt, z.B. mit vergiftetem Lob. Z.B. eine Mutter, die ihrem 30-Jährigen Sohn sagt: "Ich bin stolz auf dich, dass du immer alleine deinen Müll rausbringst!" Der Subtext eines solchen Satzes ist nämlich: "Eigentlich kannst du gar nichts und bist noch voll auf mich angewiesen!"

 

Entscheide dich, konstruktiv für eine Sache einzutreten, die dir am Herzen liegt. Such dir Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen. Meide Menschen, die nichts konstruktives leisten wollen, sondern immer nur entlang der Schiffe Anderer mitsegeln, von ihnen profitieren und sie aussaugen wollen. Es gibt unter den Menschen Ratten, Aasfresser und Parasiten, Nachmacher, Trittbrettfahrer und Ideenklauer. Sei gewarnt und entwickele ein feines Näschen.

 

Wenn du etwas gut kannst oder einen inneren Schatz hast und damit an die Öffentlichkeit gehst, sei gewarnt. Leute, die von dir profitieren wollen, werden nicht auf sich warten lassen. Speichellecker, Kritiker, anbetende, willenlose Fans, Neider, etc.: Jeder Künstler kennt sie.

 

 Zeige den Menschen, dass sie nicht andere aussaugen müssen, sondern dass sie nur den Zugang zu ihrem ureigenen Talent, zu ihrer Schönheit noch nicht gefunden haben. Es gibt keinen talentfreien Menschen. Es gibt keinen hässlichen Menschen. Es gibt nur Menschen, die (noch) keinen Zugang zu ihrem Schatz haben.

 

Menschen, die sabotiert wurden, von ihrer inneren Quelle getrennt wurden, traumatisiert wurden, werden manchmal selbst zu Saboteuren und Querschießern. Habe Verständnis für sie, aber lass dich nicht auf ihre Spielchen ein. Versuche ihnen den Weg zu ihrer Quelle zu zeigen. Wenn sie das nicht wollen, sortiere sie aus.

 

Begegne Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe. Sei aber nicht hündisch gegenüber Menschen, die dich respektlos behandeln. Wer nicht von selber gut mit dir umgeht, um dessen Liebe buhle nicht. Er merkt dann nämlich nur, dass du's nötig hast und denkt, dich weiter schlecht behandeln zu können.

 

In einer Liebesbeziehung herrsche nicht und lass dich nicht beherrschen.

 

Wirkliche Liebe kann nur in Freiheit fließen, wo nicht "gebraucht" wird.

 

Eine Partnerschaft, die dazu dient, deine seelischen Löcher zu stopfen, wird irgendwann im Frust enden.

 

Der Partner ist nicht dafür verantwortlich, dass du Liebe und Energie bekommst. Er ist ein eigener Mensch, nicht dein Wurmfortsatz.

 

Such dir einen Partner, der mit dir gleichschwingt, der viele Interessen mit dir teilt, mit dem du gut reden kannst. Körperliche Attraktion ist keine Grundlage für eine funktionierende Beziehung. Verliebtheit vergeht. Und man kann auch nicht immer in die Kiste hüpfen, wenn einem die Gesprächsthemen ausgehen. Sex als Überbrückung von Langeweile oder als Notnagel ist total ätzend.

 

Geh im Bett auf die Bedürfnisse deines Partners ein, aber benenne auch deine. Gleiche Sexvorlieben sind nicht unwichtig für eine gelingende Partnerschaft. Nichts ist schlimmer, als vor der Hochzeit nicht "getestet" zu haben, und dann zu merken, dass man "zusammen nicht kommt", wie die zwei Königskinder.

 

Für alle Bereiche der Beziehung gilt der alte Spruch: Drum prüfe, was sich ewig binden will.

 

Und jetzt der unvermeidliche Evangelikalendisser: Die Beziehungs-und Ehepraxis der Evangelikalen ist unrealistisch, praktisch untauglich und führt in Einzelfällen ins Unglück.

 

Wenn du in deiner Beziehung ein Kind bekommst, ist die Verantwortungslosigkeit vorbei. Ein Kind ist ein eigener Mensch, der eure volle Zuwendung braucht, eure bedingungslose Liebe und euren unbedingten Respekt.

 

 Ein Kind ist kein Spielzeug, kein Prestigeobjekt, kein Notnagel zum Frustablassen und kein Erfüllungsgehilfe deiner Bedürfnisse. Dein Kind ist es selbst und nur es selbst. Es ist nicht dafür da, dir irgend Etwas zu geben. Aber du als Elternteil bist grenzenlos verantwortlich für dieses kleine Menschlein, das in seinen ersten Jahren noch komplett hilflos und auf dich angewiesen ist. Enttäusche dieses Wesen nicht. Stärke es. Mach es selbstbewusst. Bring ihm bei, dass es "Nein" sagen darf. Und liebe es. Dein Kind wird es dir später danken.

 

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass ein Kind Vater UND Mutter braucht, um seine männlichen und weiblichen Anteile beide über sie zu erfahren. Wenn ein Kind da ist, muss das laxe Beziehungsverständnis aufhören. Von modernen Formen wie den Patchworkfamilien halte ich nichts. Ein Kind braucht stabile Verhältnisse und Orientierung. Scheidungskinder leiden. Scheidung der Eltern ist ein nicht wieder gut zu machendes Trauma für ein Kind. "Vernünftige, reife Kinder", die die Scheidung gut "wuppen" sind elterliches Wunschdenken. Nicht selten entwickeln Scheidungskinder als erwachsene Menschen Persönlichkeitsstörungen wie Bulimie oder Borderline.

 

Man kann mit Kindern nicht reden wie mit Erwachsenen. Das überfordert sie. Linke Ideen wie "Probleme ausdiskutieren" oder "Antiautoritäre Erziehung" gehören in den Abfalleimer des 20. Jahrhunderts.

 

Wenn ihr ein Kind habt, informiert euch rechtzeitig und genau über medizinische, schulische und pädagogische Bedürfnisse des Kindes, die auf euch zukommen werden. "Eltern werden ist nicht schwer. Eltern sein dagegen sehr."

 

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Sei gut zu dir und gönne dir was. Sorg zwischendurch für Entspannung. Iss gut, trink gut, mach Pause, wenn du Pause brauchst und knuddel dich selber mal. Du musst nichts leisten, um da sein zu dürfen. Aber du darfst so viel leisten, wie du magst.

 

Sei fröhlich, sei dankbar, sei konstruktiv.

 

Dich gibt es nur einmal.

 

Du bist gut so, wie du bist.

 

Du bist ein wunderbarer Mensch.

 

Danke für dich.

 

 

 

 

© by Patrick Rabe

26. Juni 2017, Hamburg.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.06.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gottes Zelt: Glaubens- und Liebesgedichte von Patrick Rabe



Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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