Michael Reißig

Die flachländischen Schanzenrekorde des Sommers

Dass erfolgreiche Wintersportler im Sommer gemacht werden, dürfte keine. Geheimnis sein. Auch nicht, dass es schon - wenn auch in zugegebenermaßen überschaubarer Anzahl - Athleten gab - ob Flachlandtiroler oder Nichtflachlandtiroler spielte hierbei absolut keine Rolle - die von den Schanzen dieser Welt überaus begeistert waren. 
Hierbei drängt sich für mich allerdings jener Verdacht auf, dass die Talentscouter des deutschen Skiverbandes einen bedeutungsvollen Ort vergessen hatten, in ihren Computern zu verewigen. Und das,  obwohl in jenem Viertel einer Metropole - deren adrenalindurstige "Athleten" sich bereits schon Jahre vor jenen denkwürdigen Tagen des Jahres 2017 bereits mit Ruhm - und nun erstaunlicherweise sogar mit "Weltruhm"  bekleckert haben. Schließlich sind zum allgemeinen Erstaunen mancher Experten in den Schanzenwelten dieses Viertels die Rekorde plötzlich reihenweise gepurzelt, sodass nicht nur unter den "Kampfrichtern" ein deftiger Streit über die zu vergebenden Haltungsnoten entbrannt ist. Und was die Fachwelt weltweit verblüfft haben dürfte,  ist vermutlich jener Umstand, das bisher noch kein Vertreter des Weltskisportverbandes (FIS), geschweige denn ein  hellhöriger Akrobat des deutschen Skiverbandes (DSV) eines dieser von bisher noch unbekannten Kreisen geförderten " Jahrhunderttalente", auf solch einem Riesenbakken gesichtet hat. Dabei hat sich doch jenes Gerücht wie ein Lauffeuer herumgesprochen, dass der Deutsche Skiverband händeringend Talente sucht, die es mit den Athleten des südlichen Nachbarlandes aufnehmen können.
Hierbei drängt sich für mich allerdings jener Verdacht auf, dass die Talentscouter des deutschen Skiverbandes einen bedeutungsvollen Ort vergessen hatten, in ihren Computern zu verewigen. Und das,  obwohl in jenem Viertel einer Metropole - deren adrenalindurstige "Athleten" sich bereits schon Jahre vor jenen denkwürdigen Tagen des Jahres 2017 bereits mit Ruhm - und nun erstaunlicherweise sogar mit "Weltruhm"  bekleckert haben. Mal abgesehen davon, dass diese - teilweise mit kühlem nordischen Charme gesegneten "Heroen" für einen Schnäppchenpreis zu haben wären. Und außerdem ließen doch die größten Schanzen dieser Welt ganz andere Weiten zu, als jene Anlage der Tiefebene, in der noch nicht mal der Tross der Schanzenadler noch nicht mal versehentlich gewagt hatte, sich in jene Häuser(ver)schanzens(s)chluchten zu verirren. Sogar 250 Meter und mehr wären durchaus drin.  Ob der Bundestrainer der deutschen Skipiloten sich wirklich bereit erklärt, zumindest mal vorübergehend in den Anzug eines Erlebnispädagogen (fernab von den Segnungen deutscher Kuschelpädagogik) zu schlüpfen, bleibt jedoch abzuwarten.
Ich kann mir nämlich schon vorstellen, dass selbst ein in deutschen Diensten stehender Alpenrepublikaner imstande ist, sich von dem altgedienten Spruch: "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" leiten zu lassen. Vielleicht aber auch nicht. Schließlich gibt es doch in Deutschland und Österreich kaum noch Schuster. Pardon - die Flickschuster formierten sich ja bereits seit Langem wie die allseits gefürchteten Hornissenschwärme!

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