Wilhelm Westerkamp

Eine Replik auf den Präsidenten Donald Trump

Das Präsident Donald Trump nun etwa ein halbes Jahr im Amt ist, scheint selbst seine ärgsten Kritiker kaum noch zu stören. So war auch in der letzten Zeit von Trump nicht mehr so viel zu hören, außer beim Allianz-Gipfel in Brüssel. Dort hatte sich der montenegrinische Premierminister vor Trump positioniert, was diesem wohl missfiel und Trump ihn deshalb mit seiner rechten Hand grob beiseite schob. Der Primierminister schaute daraufhin etwas ungläubig, lächelte verstohlen und machte einen durchaus erschrockenen Eindruck auf die versammelten Politiker. Nur eine Sekunde später, rückte Trump seinen schicken blauen Sakko zurecht, so als wollte er damit demonstrieren, das es nur eine Nummer eins unter den Politikern in der Welt gäbe, was er als amerikanischer Präsident natürlich auch so sehen kann.
Der Spott und den Zynismus gegen den neuen Präsidenten scheinen sich jedoch so langsam zu verflüchtigen, haben sie doch nicht mehr die immense Wucht, wie sie noch beim Amtsantritt in Washington am 20. Januar 2017 spürbar geworden sind. Aber diesen Präsidenten allein wegen seiner schlechten Manieren und Umgangsformen gleich zum Bad Boy der Weltpolitik werden zu lassen, erscheint in diesem Kontext doch mehr als fraglich.
Und würde man einen Vergleich mit anderen Präsidenten aus der Geschichte der Vereinigten Staaten bezüglich Trump herstellen, dann wohl mit dem berüchtigten Richard Nixon, der die „Watergate-Affäre“ und teilweise den „Vietnamkrieg“ zu verantworten hat.
So hatte Nixon wohl eine noch finstere Seele und eine unvergleichliche Scheinmoral gehabt, an die selbst Trump wohl bei weitem nicht heranreichen wird. Eigentlich ein gutes Zeichen für den als Narzissten geltenden Trump, das es mit Richard Nixon einen Präsidenten gegeben hat, der an Skrupellosigkeit und Machtversessenheit wohl kaum zu überbieten gewesen war.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.07.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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