Marlene Remen

DAS GROSSE RENNEN

Das grosse Rennen oder ein etwas anderes Sportereignis



Alle Teilnehmer versammelten sich an der Startlinie vor den ihnen
zugewiesenen Bahnen und warteten auf den Startschuss des Schiedsrichters.
 Dann war es so weit und das Rennen war gestartet.  Lautes Zurufen war
von den Zuschauerrängen zu hören, die ihren jeweiligen Favoriten anfeuerten.

Die Sportler kamen gut voran und schon bald war das erste Hindernis in Sicht,
welches von den Meisten gut überwunden wurde, ausser dem Teilnehmer aus
Bayern, er tat sich ein wenig schwer, hatte ja auch ein paar Kilo mehr zu tragen.
Dann hatte auch er es geschafft und weiter gings, bald war die halbe Strecke
absolviert. Das nächste Hindernis hatte es aber in sich und Maxl Grosshuber
versuchte es zu umlaufen. Wurde aber sogleich vom Schiedsrichter verwarnt,
bei nochmaligem Regelverstoss folgte die Disqualifikation.

Insgeheim lachten sich die Anderen ins Fäustchen, weil sie genau wußten,
dem Maxl würde bald die Puste ausgehen und er würde von allein das
Handtuch schmeissen. So kam es auch, er verließ seine Laufbahn und war
ausgeschieden. Für den Rest der Truppe gings weiter und es waren noch zwei
Hindernisse, die es zu überwinden galt. Danach folgte der letzte, gerade Teil
der Strecke bis zur Ziellinie.

Nun wurde zum Endspurt angesetzt und die Teilnehmerin aus Belgien lag in
Führung. Mademoiselle Petit, würde sie sich als die Grösste erweisen ?
Bei den restlichen Teilnehmern wurden die letzten Kräfte mobilisiert, denn  Jeder
wollte der Erste sein. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel über ihnen und mit
einem Schlag veränderte sich die Sitiation.

Das sausende Geräusch der Fliegenklatsche war allen wohl bekannt und mit
lautem Gebrumm und Gesumme flogen sie in alle Richtungen davon.
"Ihr seid alle disqualifiziert, rief der Schiedsrichter Peter Feilmann, bevor es
ihn erwischte. Völlig zermascht lag er in dem diesjährigen Preis, einem leckeren
Stückchen Schwarzwälder Kirschtorte. Hätte er doch nur seine Glasbaustein-Brille
besser geputzt, dann wäre ihm dieses Schicksal wohl nicht beschieden gewesen.

" Au wih, rief Jupp Kölner, da hammer äver noch ens Jlöck gehatt, ne Jongens un
lecker Mädche.  Schad dröm, äver et kumme noch mih Renne met schöne Priese,
sitt ihr All widder dobei ?  " Jo, kam es von den Anderen , denn solch ein Spektakel,
wer läßt sich das schon entgehen ?"

Ja und die Moral von der Geschicht, man kann es glauben oder nicht !!!!!!!!!

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Marlene Remen).
Der Beitrag wurde von Marlene Remen auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.08.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Magische Kurzgeschichten: Band 3 von Doris E. M. Bulenda



Zwei Geschichten von mir und 13 weitere magische, spannende und phantastische Geschichten von Holger Vos, Petra Gugel, Sandra Schwarzer, Peter Stohl, Alexander Gail, Sabrina Nickel, Miriam Rieger, Florian Geiger, Martina Sprengler und Lars Hannig findet Ihr in diesem Band.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Wie das Leben so spielt" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Marlene Remen

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

MAOMI`S LIED von Marlene Remen (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Chanel N° 5 von Monika Hoesch (Wie das Leben so spielt)
Die Lebenskünstler von Björn Gottschling (Weisheiten)