Felicia Rüdig

Buchbesprechung: Kampf um die Bibel

Stephan Holthaus / Thomas Schirrmacher (Hrsg.): Der Kampf um die Bibel 100 Jahre Bibelfreunde (1894 - 1994); Verlag für Kultur und Wissenschaft Bonn 1994; 168 Seiten; ISBN: 3-926105-31-3

Der Zusammenschluß einiger weniger Pfarrer und Professoren, alle überzeugte Lutheraner, bildet den Gründungsakt des Bibelbundes. Sein Sinn und Zweck: Der Glaube an die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift. Alle Formen der Bibelkritik sollen bis heute bekämpft werden.

Holthaus ist Dozent für Kirchengeschichte an der Bibelschule Brake, Schirrmacher Redakteur bei "Bibel und Gemeinde Vierteljahreszeitschrift des Bibelbundes".

Die Publikation genügt wissenschaftlichen Ansprüchen. Sie bietet nämlich nicht nur historische Daten und Fakten, sondern auch theologisches Grundlagenwissen, das für das Verständnis des Bibelbundes unerläßtlich ist. Spätestens hier ist das normale, gewöhnliche Gemeindeglied aber überfordert.

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Nicht ohne Leoni von Heiger Ostertag



Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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