Wieder eine Wahl in Deutschland vorbei. Weiter ein großer Rechtsruck, an dem sich auch sogenannte Volksparteien beteiligen, ihn sogar noch stärker prägen wollen. Sie alle zusammen lassen wieder den Begriff Deutsche Leitkultur aufleben. Keiner weiß genau was damit gemeint ist. Inwieweit will Deutschland für andere Nationen beispielhaft sein?
Nach meiner Ansicht müsste dieser Begriff in Deutsche Leidkultur geändert werden. Hier haben wir Deutschen viel aufzuweisen. Durch viele Kriege musste unser Volk und auch viele anderen Nationen unter uns leiden. Die Deutsche Leidkultur hat sich hier bewahrheitet. Heute noch, wo Deutschland sogenannten Wohlstand für sich anpreist, müssen Millionen Deutsche hier in Armut leben. Hier wird keine Leitkultur bewiesen, sondern es beweist sich die Leidkultur.
Will man Dichter und Denker und Künstler in anderen Bereichen mit ins Spiel bringen. musss man darauf hinweisen, das die meisten nicht von ihrem Schaffen leben konnten und in Armut dahin vegitierten, da ihre Schöpfungen zu Lebzeiten nicht anerkannt wurden und kein Brot brachten. Nur denen ging es einigermaßen gut, die reich geboren wurden oder Förderer hatten, die sie unterstützt haben.
Nach dem zweiten Weltkrieg habe auch ich meine Heimat verloren und jahrelang in Armut gelebt. Wenn meine Eltern und ich daraus gekommen sind, um einigermaßen "bürgerlich" leben zu können, haben wir es nur ihrer Arbeitskraft und nicht dem Deutschen Staat zu verdanken, den die eigenen Bürger auch heute kaum
interessieren. Nicht umsonst ist es zur Politikverdrossenheit und zum Rechtsruck, der gefährlich werden kann, gekommen.
Versuchen wir nicht für andere Nationen Vorbild zu werden, denn die meisten Nationen haben schon Leid genug. Lieber wollen wir für Hilfe für die eigene Bevölkerung und die restliche Welt Vorbild werden. Hunger und Armut sollten soweit möglich eingeschränkt werden. Parolen von sogenannten Volksvertretern machen keinen satt, man bekommt sie nur satt.
10.10.2017 Norbert Wittke
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.10.2017.
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Jesus und das Thomasevangelium: Historischer Roman
von Stephan Lill
Einige Tage nach seiner Kreuzigung und Auferstehung
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Auch Maria von Magdala, die Geliebte von Jesus,
beteiligt sich an ihren Gesprächen. Sie diskutieren über die
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Der Fischer Ruben und seine Tochter Sarah gesellen sich
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