Egbert Schmitt

... wie geht ES ! … danke ihnen gut und mir ? (... STATUS_3)

FORTSETZUNG von:

… wie geht ES ! … danke ihnen gut und mir ?
( ... STATUS_2)


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Ein auf „dpa-basierender“
Tatsachen BONUS-Bericht ...

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Résumé: (internationaler Tag zur Beseitigung der Armut)

Viele Frauen sind im beruflichen Kampf gegen die Männer-
Gesellschaft am Ende ihrer Kräfte und Ressourcen angelangt.

Sie sind ausgelaugt, müde und haben wegen ihrer stets
permanenten Überforderung, nicht selten suizidale Fantasien.

Als wichtigsten Bestandteil für das finanzielle Überleben,
nennen 57 Prozent der Frauen ihren Partner oder Ehemann.

Wollen Frauen aus eigener Kraft im Alter für sich sorgen,
dann bräuchten sie nach eigener Einschätzung 76 Prozent
ihres aktuellen Einkommens. - Darauf sind die meisten jedoch
nicht ausreichend vorbereitet, auch wenn sie sich ihrer
Versorgungslücken durchaus bewusst sind.

 

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Gerade hier würde ein gestaffeltes bedingungsloses
Grundeinkommen greifen, DASS JEDER, auch Männer
in Anspruch nehmen dürfen, welche mindestens 15 Jahre
gearbeitet oder Kinder erzogen haben.

So die kargen Renten aufstockt, als vorbeugende Altersarmut

Dies wird aber politisch nicht geschehen, weil somit die
regierende Industrie oder Dienstleister, speziell - die Frauen -
nunmehr als billige Arbeitskräfte einbüßen würden.

 


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Tatsache 1:
Frauen sind sowohl in jungen Jahren als auch im Alter
deutlich stärker armutsgefährdet als Männer.

„Prekäre Jobs führen zu niedrigeren Rentenansprüchen.

Dabei seien Zeiten der Schwangerschaft oder Kindererziehung
noch nicht einmal berücksichtigt.

Wenn Politik und Wirtschaft nichts unternehmen, dann werden
Frauen bei der Rente immer öfter zu Verliererinnen.

Dass das Einkommen bei Frauen so deutlich unter dem der
Männer liegt, geht zum einen auf häufige Teilzeitjob zurück.

Besonders besorgniserregend sei der Trend, dass Teilzeit
immer mehr zum Normalarbeitsverhältnis für Frauen werde.

Zudem fehlten Frauen wegen Erwerbsunterbrechungen häufig
mehrere Jahre an Rentenbeiträgen. Und auch nach einer Scheidung
stünden viele Frauen mit leeren Händen da.

Aber oft mit dem alleinigen Sorgerecht.

 

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Tatsache 2:
Die Folge davon ist eine weiter zunehmende Altersarmut
nicht nur bei Frauen. -
2,7 Millionen Menschen über 65
sind schon davon betroffen.

Sie kümmern sich zeitlebens nicht nur um die Kinder,
sondern um die Zukunft unserer alternden Gesellschaft.
Sie sind es meistens, die ältere Angehörige pflegen.

Was das bedeutet, sollte nach dem Wahlkampf jedem,
wohlgemerkt: jedem, klar sein.

Wer Angehörige pflegt, muss dafür seinen Job reduzieren,
was die Rente mindert. Noch mehr mindert die Rente,
wenn der Job gleich ganz aufgegeben werden muss.

Frauen übernehmen viele der sozialen Arbeiten in Hausarbeit,
Kindererziehung, u.w.g. der Pflege von Angehörigen.
Leisten konkret 52 Prozent mehr dieser Aufgaben, als
Männer.

Wirken zudem noch ehrenamtlich in Kitas und Schulen mit.
Im Sport und in sozialen Initiativen.
Frauen sind wichtig
und nötig - und natürlich unbezahlt.

 

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Tatsache 3:
Sie bringen „über die Hälfte mehr Zeit unentgeltlich
in die Sorgearbeit ein als Männer“. Und was ist der Dank ?

Genau, neben deutlich geringeren Renten auch
noch „schlechte Rückkehrchancen in den alten Beruf
und prekäre Arbeitsverhältnisse“.

Berufe, in denen vorwiegend Frauen arbeiten wie im
Einzelhandel oder im Sozial- und Gesundheitswesen,
sollten dringend finanziell aufgewertet werden.

Umgestaltung eines Ehegattensplittings, das den Tatbestand
der Ehe und alleinverdienende Ehemänner subventioniert,
steht nicht (mehr) auf der Agenda der Regierungsparteien.

Gefordert wird ein „angemessener Familienlastenausgleich“
im Steuer-, Sozial- und Familienrecht. Durch eine
Individualbesteuerung mit einem übertragbaren
Grundfreibetrag, ersetzt so eine neue bedarfsdeckende
einheitliche Geldleistung für alle Kinder.

 

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Tatsache 4:
Frauen haben statistisch im Alter knapp 60 Prozent weniger Geld
zur Verfügung als Männer. Frauen tragen deutlich weniger
zum Haushaltseinkommen der Familien bei, als in anderen Ländern.

Der durchschnittliche
Anteil der Frauen zum gemeinsamen
Haushaltseinkommen, betrage bei Paaren mit Kindern in Deutschland
22,4 Prozent, in Dänemark sind es hingegen 42 Prozent.

Unternehmen und Politik müssten deshalb gleichermaßen
gegensteuern, statt Sie nur für wenige Wochenstunden einzustellen.
Vollwertige Jobs schaffen – „für Frauen und Männer
.

Weniger zu arbeiten, müsse eine individuelle Entscheidung sein
und kein Zwang, denn
die Gründe für dieses Ungleichgewicht
sind sehr verschieden.

Mehr als die Hälfte der Frauen verdiente 2016 in
Deutschland
maximal 1500 Euro netto. Mehr als ein Viertel verdiente nur
zwischen 500 und 1000 Euro.

Und über 13 Prozent der Frauen verdienen gar nichts.

Bei den hohen Einkommensgruppen tauchen Frauen
praktisch nicht auf: In der Einkommensgruppe zwischen
3500 und 4000 sind nur 0,6 Prozent der Frauen vertreten.

 

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Tatsache 5:
Die Verknappung von existenzsichernden Arbeitsplätzen
und die Tatsache, dass Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik
an einem Familienmodell orientiert sind, das für Männer
die „Haupternährerrolle“ und für Frauen die Rolle
der „Zuverdienerin“ vorsieht.

Was zwischenzeitlich auch nicht mehr greift, weil der männliche
Facharbeiter-Grundverdienst permanent hin zur Armut tendiert.

40 Prozent aller Alleinerziehenden - von denen neun
von zehn Frauen sind - beziehen Hartz IV. Etwas über
28 Prozent der Frauen zwischen 18 und 24 Jahren
sind laut dem Statistischen Bundesamt armutsgefährdet.

Single-Haushalte steigen sprunghaft an, da Normalverdiener
vorwiegend männlich, nicht gewillt sind, Familien plus Kinder,
auf Kosten dieser latenten Staats-Armutsfalle, zu finanzieren.

Von der Möglichkeit, sich eigenständig zu ernähren, sind somit
viele Paare ausgeschlossen. 70% der Armen sind weiblich - weltweit.

Größtenteils, die solche Arbeitsverhältnisse inne haben,
gehören zu den „working poor" - sie sind arm, trotz Arbeit.

 

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Tatsache 6:
Der 2. Armutsbericht belegt den engen Zusammenhang
zwischen niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau,
schlechter Wohnversorgung, höherem Krankheitsrisiko .

Gesellschaftlicher Ausgrenzung. Bildungsarmut bei Kindern und
Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien ist die Regel.

Nicht erst „bei der Berufswahl“ werden sie auf die „Alternativrolle“
in der Familie oder auf Hauswirtschaft -Ausbildungsplätze hingewiesen.

Viele Mütter nehmen zumindest einen Teil der dreijährigen Elternzeit,
obwohl sie von 307 Euro Erziehungsgeld, (2 Jahre ) und abhängig
vom Einkommen des Ehemanns ist, nicht leben können.

Elternzeit ist nach wie vor „Frauenzeit“. Sie macht Frauen arm
und abhängig vom (Ehe-) Mann, bzw. im Falle Alleinerziehender
vom Staat und bürdet ihnen Einschränkungen in der beruflichen
und rentenbezogenen Biografie auf.

 

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Tatsache 7:
Der Zuwachs an Frauenarbeitsplätzen in den letzten Jahren
ist fast ausschließlich auf Teilzeitarbeit, 1-Euro-Jobs, Mini-Jobs
und Ich-AGs zurückzuführen.

Um Haus- und Sorgearbeiten und Berufsarbeit zu vereinbaren,
weil Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen
oder weil ihnen kein „ganzer“ Arbeitsplatz angeboten wird,
nehmen Frauen diese Arbeitsverhältnisse.

Sie ist meist im Dienstleistungssektor und vor allem in Bereichen
mit hohem Leistungsdruck und niedrigen Löhnen zu finden.
Folge-Armut - spätestens dann, wenn der „Haupternährer“ wegfällt.

In vielen Bereichen mit "typischen Frauenarbeitsplätzen“
sind atypische oder „ungeschützte“ Beschäftigungsverhältnisse
zur „Normalarbeit“ geworden. Arbeitgeber mit einem hohen Anteil
geringfügig Beschäftigter, konnten bislang enorme
Sozialversicherungsbeiträge sparen.

Durch das Inkrafttreten der Hartz-Gesetze wird ein weiterer Ausbau
prekärer Beschäftigung mit einer Ausweitung des Niedriglohnsektors
und einer Aushebelung des Kündigungsschutzes möglich.

 

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Tatsache 8:
Hauptgrund der Diskriminierung ist, dass auch gut ausgebildete
Frauen immer noch als „Zuverdienerinnen“ angesehen werden.
Da (fast) jede Arbeit als zumutbar gilt, müssen ALG-II-Bezieher
auch Mini-Jobs annehmen.

Das trifft auch Frauen, die niemals Ehefrau waren
oder werden wollen.

Viele selbstständige Frauen sind jetzt und im Alter arm,
weil sie kein existenzsicherndes Einkommen erwirtschaften.
Frauenbetriebe arbeiten meist mit geringem Kapitaleinsatz
und Jahresumsatz, weit überwiegend im Dienstleistungsbereich
und im Handel.

Mit der Einführung der „Ich-AGs“ sollen erwerbslose Frauen,
an deren „Unternehmergeist" schon lange appelliert wird,
in der Zukunft ihre Beschäftigungs- und Versorgungsperspektiven
eigenständig regeln.

Obwohl Menschen heute angeblich aus einer Vielzahl
von Lebensformen auswählen können, führt ein Abweichen
von der „Normalbiografie", zu der Ehe und festgelegte
Geschlechtsrollen gehören, oft zu Armut.

 

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Tatsache 9:
Geschiedene und alleinlebende Frauen sind weit eher
von Armut betroffen als „Familienfrauen“ und haben
auch im Alter keine besseren Aussichten.

„Alleinerziehende“ Frauen, die am Ärmsten dran sind, wehren
sich mit Recht dagegen, per se als arme Frauen zu gelten.
Viele haben sich diese Lebensform selbst gewählt,
oder Sie erscheint ihnen erstrebenswerter, als das
unerträglichen Aufrechterhalten einer vormals gesicherten
Naiv-Beziehung, eines männlichen Ehe-Grundernährers.

Dennoch werden sie zu Bittstellerinnen gegenüber dem Staat
gemacht und sind kontrollierbar. Weil Frauen, die keinen,
meist studierten finanzstarken Partner in ihrer Bedarfs-
Gemeinschaft haben, müssen Erwerbsarbeit leisten.

Die Benachteiligung im Erwerbsleben wird im sozialen
Sicherungssystem fortgeschrieben, das sich an der Norm
männlicher Erwerbsbiografien orientiert.

Eine ausreichende Absicherung im Alter, bei Krankheit
und Erwerbslosigkeit ist nur bei durchgehender
Vollzeiterwerbstätigkeit und bei durchschnittlichem
Einkommen gewährleistet.

 

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Tatsache 10:
Dass Frauen von Altersarmut betroffen sind, weil sie kein den
Normen entsprechendes „erfülltes“ Berufsleben hinter sich haben,
ist das „zynische Ende der christlichen Familienpolitik“.

Die ohnehin schon weit verbreiteten Lücken in den
„typisch weiblichen“ Patchwork-Biografien vergrößern
sich künftig, weil Frauen, die aus dem Leistungsbezug
herausfallen, nur noch von ihren Ehemännern
abgeleitete Leistungsansprüche haben.

Es wird notwendig, den Mechanismen nachzuspüren,
welche die zunehmende Armut bewirken und daraus echte
Reformansätze zu entwickeln. In unserem reichen Land geht es
nicht allen schlechter. Die Reiche(
n)ren können einen weiteren
Anstieg ihres Vermögens und Einkommens verzeichnen.

5 Billionen Euro Nettovermögen haben sie inzwischen angehäuft.
Ein Zehntel der Haushalte verfügen über 47% des Reichtums.
Reichtum vererbt sich - Armut ebenso.

Wenn Armut vor allem durch Erwerbslosigkeit verursacht wird,
so wird eine Umverteilung der gesellschaftlich notwendigen
(bezahlt- und unbezahlt geleisteten Arbeit) ebenso notwendig,
wie eine Umverteilung des Reichtums.

Wenn Armut mit dem Abweichen von der „Normalfamilie“
zu tun hat, wird es dringend notwendig, dass alle Lebensformen
gleiche Grund-Existenzbedingungen genießen, siehe angestrebtes
Grundeinkommen, als permanent-bedingungsloses Fazit.

 

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Eindringliches Schlusswort:
Für die Zukunft wird das Verteilen der Armensuppe
nicht mehr ausreichen, damit unsere demokratische
Gesellschaft nicht gänzlich auseinanderdriftet.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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