Anja Bednar

Der Mensch der nicht ist



Ich esse, trinke, mache alles das was du auch machst, doch existiere ich nur dür dich. Nur du kannst mich sehen, mit mir sprechen und du gabst mir meinen Namen. Freund, so nannest du mich. Ich lebe nur mit dir, in dir, ohne dich gibt es auch mich nicht mehr. Du bist oft traurig, so niedergeschlagen. Doch ich kann dir nicht helfen, da ich nicht bin. Die Krankheit macht dich fertig, entzieht dich mir. Ich lebe nur dür dich. Was soll ich tun? Wer kann mir helfen? Jeden Tagsitze ich an deinem Bett und bete es möge dir besser gehen. Ob Gott mich wohl hört? Ich gäbe alles für dich. Du hast mich gemacht, mir einen Funken Licht aus deinem Herzen gegeben. Vielleicht, wenn ich dir den Funken zurückgebe, wirst du wieder gesund. Die anderen sie sehen mich nicht aber ich hoffe Gott hört meinen Wunsch. Lieber Gott, nimm den Funken und lass meinen Freund leben. Ich bin nur dein imaginärer Freund, wir waren immer füreinander da. Ich werde dich vermissen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.11.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Lebenseindrücke: Gedichte von Annette Messerschmidt



Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

Das Leben ist zu kurz, um es mit Nichtigkeiten zu vergeuden oder um sich über die Schlechtigkeit der Welt allzu viele Gedanken zu machen. Wichtig ist, dass man sich selbst nicht vergiften lässt und so lebt, dass man jederzeit in den Spiegel schauen kann.

In diesem Sinn denkt die Autorin über Natur, Naturereignisse und ihre Lebenserfahrungen nach. Dem Leser wünscht sie eine positive Lebens-einstellung, viele gute Gedanken und Freude an der Lektüre.

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