Christiane Höfel

Nikolaustag mit Happy End

Dies ist eine wahre Geschichte. Sie hat sich heute zugetragen. Ich möchte sie euch erzählen, da sie allen Menschen Mut machen könnte, die gerade in der Weihnachtszeit einsam sind. Man kennt das doch die prickelnden Kinderfreuden angefangen vom Adventskalender über den Nikolaustag was nun am 6. Dezember Morgen Schuh stecken mag, eventuell kommt noch eine eigene Geburtstagsparty und dann der große Tag – der 24. Dezember – der Tag, an dem wir die Geburt unseres Heilands feiern und zugleich selbst beschenkt werden, mit materiellen Dingen sowie mit jeder Menge Freuden, Zeit Musse im Kreis der Familie und mit Freunden. Für mich war der Nikolaustag immer der Vorbote vom Heiligabend, zumal der Nikolaus ja stark an den Weihnachtsmann, der ja in den Kinder Märchen die Geschenke bringt, erinnert. Außerdem, gerade weil man sich (wenn überhaupt) am Nikolaustag nur kleine Dinge schenkt, symbolisiert dies dass man an denjenigen denkt, die kleinen auch immer die Gabe sei. Glücklicherweise habe ich auch als Erwachsene von meiner Mutter immer etwas in den Schuh bekommen. Zum ersten Mal ging es in diesem Jahr nicht mehr, denn meine Mutter hat einen besseren Ort gefunden als diese gefallene Erde. Fern ab von Flüchtlingshass, Epidemien, Korruption, sozialer Ungleichheit und Gottlosigkeit – ist er Geist dank unseres lieben Gottes und Schöpfers am 16. September in sein Reich aufgenommen worden. Nun war natürlich die Säule meines Lebens und der liebste Mensch auf Erden nicht mehr greifbar und somit auch nicht seine kleinen lieben Gaben. Obwohl der Nikolaustag ja eigentlich den Kindern gehört, war ich doch ziemlich deprimiert, dieses Jahr leer auszugehen. Andere Dinge den letzten Tagen schief gelaufen waren, machte mich dies doch recht schwermütig und ich rief er meinem Schmerz meinen Bruder an. Dieser gab mir alle möglichen der nun lieben Ratschläge, aber mir mal 2 Stunden zu schenken und selbst zu helfen, lehnte er ab. Es würde mir zwar für einen Moment jemand zu, doch war ich noch immer einsam. Ganz sehnlichst habe ich mir gewünscht: „Ach könnte doch der Herr Jesus zu mir kommen und mich einmal umarmen oder nur einmal anlächeln."Nun Ich weinte und wünschte mir das so sehr. Nun dann schaute ich auf den goldfarbenen Ring, der nicht echt war aber die Form einer Schlange hatte und der auf meinem Schreibtisch direkt vor mir lag. Ich schmiss ihn ärgerlich weit weg auf den Fußboden, denn die Schlange ist ja das Symbol des Satans des Verführers und Zerstörers der Menschheit und des großen Feindes Gottes. In dem Moment, in dem Moment, wo der Ring vom Schreibtisch verschwunden war, da die schwere Depression wie weggeblasen. Ich fühlte eine totale Erleichterung, angesichts der Tatsache dass sich vorher nicht mehr leben wollte. Von 1 Sekunde zur anderen änderte sich mein Stimmungsbild und es schien, als ob nach einer völligen Sonnenfinsternis strahlender Sonnenschein war. Es fällt mir immer schwer zu glauben, dass es tatsächlich Gegenstände gibt, durch die böse Mächte wirken können, deren Wirkung aber nach dem wegwerfen aufgehoben ist. So sind Gottes Wege wunderbar und jetzt weiß ich, dass es nicht meine Mama war die mir etwas zum Nikolaus schenkte, sondern unser Herr Jesus Christus persönlich – denn in dem Moment wo ich in Gedanken sagte: „Jesus Jesus hilf mir“, verbannte ich den Ring ruckartig vor meinem Schreibtisch und der Fluch der misslungenen Weihnachtszeit scheint gebrochen zu sein. Dies zeigt wieder einmal, dass der gefallene Engel, der einst so schöne und fromme Luzifer, der zum Satan geworden ist, unser wahres Problem ist, und allen Menschen nach Maß seines Vermögens in ihrem Glücke im Wege stehen will, um diese vom Gottvertrauen abzubringen. Wir Menschen können sie gegen dieses mächtige Wesen – allerdings nur durch unsern Herrn Jesus Christus, an dessen Geburt wir ja im Moment besonders denken.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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