Felicia Rüdig

Filmmuseum Düsseldorf

Am vergangenen Wochenende bin ich im Filmmuseum in Düsseldorf gewesen. Es liegt am Rande der örtlichen Altstadt direkt neben dem Keramikmuseum in unmittelbarer Nähe zum Rhein.

Zunächst ein bißchen Hintergrundwissen über die Kultureinrichtung gefällig? Aber gerne.

"Die Sammlungen des Museums umfassen ca. 500.000 Fotos, weit über 30.000 Plakate, dazu Pressehefte, Zeitungsausschnitte, Kritiken, Filmprogramme sowie Drehbücher/Dialoglisten zu in‑ und ausländischen Filmen und Produktionsunterlagen. Zum Bestand gehören auch Nachlässe, etwa von Lotte Reiniger, Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Harry Piel oder Liesl Karlstadt. Eine Besonderheit ist auch die Schattenspielsammlung, sie enthält ca. 500 Schattenspielfiguren aus dem 13. bis 19. Jahrhundert zur Geschichte des Schattenspiels, dazu Requisiten, Zubehör und eine Schattenspielbühne.

Als einziges Filmmuseum in Nordrhein-Westfalen beherbergt es auch die Filmsammlung des Landes. Im Filmarchiv lagern über 10.000 Filmkopien, hinzu kommen etwa 15.000 Videos und DVDs. Der Medienbestand der Bibliothek weist 40.000 Titel aus. Bücher und Zeitschriften können nach vorheriger Anmeldung eingesehen werden," stellt sich das Museum auf seiner Internetpräsenz selbst vor.

Die Geschichte des Filmmuseums ist von vielen Höhen und Tiefen gezeichnet. Die Wurzeln der Institution gehen nach eigenen Angaben bis in die 1950er-Jahre zurück. Bis 1993 fanden die Ausstellungen in anderen Museen statt. Im Zuge der Neugestaltung des Bereichs am Alten Hafen ist das neue Museum entstanden. Am 21. August 1993 wurde dann das neue Filmmuseum Düsseldorf mit Dauer- und Sonderausstellungsräumen eröffnet. Den Kinosaal im Parterre, die Black Box mit 135 Sitzen, ziert seither die 1980 erworbene Welte-Kinoorgel aus dem Jahre 1928.

Besonders reizvoll fand ich die Ausstellung nicht. Auf mehrere Etagen verteilt bekommt man als Besucher (beispielsweise) die Geschichte der Filmproduktion, bedeutende Regisseure oder Requsiten zu sehen. Um wirklich bedeutend zu sein ist mir die Ausstellung irgendwie zu langweilig erschienen. Das gegenüberliegende Keramikmuseum erscheint mir persönlich reizvoller, weil dort wirklich hübsche und sehenswerte Exponate zu sehen sind. Aber bitte: Das ist mein ganz individueller Eindruck.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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