Stefan Jacobi

Von A bis Y (Teil 4)


Einer von vielen?

Sie hat zwar ihre Augen geschlossen, doch nimmt ihre Umgebung wieder wahr. Leonora denkt gerade daran wie schön es doch wäre nicht alleine zu sein.
Es ist 19 Uhr und ihr Mittagsschlaf hat zwar ihre Müdigkeit verschwinden lassen, aber nicht ihre Nachdenklichkeit. Die Uhr in ihrem Wohnzimmer ist irgendwie
lauter als sonst fällt ihr auf. Sie steht auf und stößt mit ihrer Hüfte gegen den Holztisch vor ihr. "Aua!" Eigentlich war der Stoß gar nicht so intensiv, aber da sie 
gerade erst angefangen hat sich darüber bewusst zu werden wer sie ist, waren ihre Reize wohl sehr aufnahmebereit. Nachdem der erste kleine Schock nun durchstanden war, hatte es Leonora doch geschafft sich stabil hinzustellen. Auffallend müde stolzierte sie nun durch ihr Haus. Bis sie einen Brief nahe der Haustür
sichtete. "Oh, nein." Sie ging zum Brief, hob ihn auf und las den Namen darauf. Darauf war der Name "Nemiel" mit Tinte niedergeschrieben.
"Mensch, das kann doch wohl nicht sein ernst sein", sagte sie und fing an den Brief zu öffnen und im Stehen durchzulesen. 
Sie las ihn zweimal und war danach immer noch sprachlos. Sie nahm den Brief und packte ihn zurück in den Briefumschlag. Danach ging sie die Treppen hinauf zu
ihrem Schlafzimmer, in dem sie eine Schublade öffnete. Dort zu sehen waren hunderte Briefe. Und jetzt war es einer mehr.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.12.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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