Helga Asmuß

Ich denke oft an Scotti

Ich denke oft an Scotti

 

 

Eigentlich habe ich vor den meisten Tieren Angst – auch vor Hunden. Wenn mir so einer zu nahe kommt, vergrabe ich die Hände ganz tief in den Taschen, damit er diese nicht abbeiße, und meine innere Stimme bittet: „Du, geh’ weg, ich habe Angst vor dir!“

 

Als sich uns heute dieses herrenlose, schmuddelig beigefarbene, nicht mehr ganz frische, regennasse, aber schwanzwedelnde Hundetier ungebeten, dafür aber sehr selbstverständlich, anschließt, ist mir ganz und gar nicht wohl.

Nun muß man wissen, dass auf Ischia unzählige namenlose Hunde streunend ihr ärmliches Hundeleben fristen, von den Bewohnern verscheucht, mit Steinen und bösen Worten bedacht, im Müll am Straßenrand ihre kärgliche Nahrung suchend, aber immer wartend auf eine Menschenseele, die gut zu ihnen ist.

So eine Menschenseele ist mein Mann. Nicht, dass er etwas Nettes gesagt hätte – kein Sterbenswörtchen habe ich gehört. Es muß diese Ausstrahlung sein, und die feinen Antennen der Tiere nehmen die Botschaft augenblicklich auf: „Komm her, du, ich tu dir nichts!“

 

Steil führt unser Pfad bergan. Wir versuchen heute im zweiten Anlauf die malerische Landzunge von San Pancrazio auf der grünen Rentnerinsel Ischia zu bezwingen. Gestern hat uns der Regen daran gehindert. Heute wird er das aber auch tun, sofern ich die Himmelsfärbung richtig deute.

Doch auf halber Strecke ist ja zum Glück dieses Restaurant, einziges seiner Art in einer äußerst bergigen Gegend, sehr geschätzt und stark frequentiert von Touristen, die der Meinung sind, mit Skistock und zünftigen Bergstiefeln eine saubere alpinistische Leistung absolviert zu haben und diese dann in selbigem Restaurant mit Terrasse und kostenlosem Capri-Blick, mittelmeerumspült, bei gutbürgerlichem Mahl und mit viel inselgereiftem Vino gebührend feiern zu müssen.

 

Wir keuchen bergauf, der fremde Hund immer bei Fuß. Hier und da hebt er das Bein, um seine Zeichen zu setzen. Markiert er den Rückweg? Wie Hänsel und Gretel?

 

Ansehnliche Villen mit großen Gärten und hohen Zäunen, geschwungenen Portalen und erstem, zarten Blumenschmuck wechseln sich ab mit felsigen Partien. Immer wieder zwingen uns diese inseltypischen Dreiradkarren mit offener Ladefläche und stinkendem, unüberhörbarem Motor auf dem engen Wegsteig platt an den Zaun oder die Felswand – je nachdem. “Jerry Schepper“ heißen diese Gefährte summarisch für Detlef – ein treffender Name, fürwahr!

Hinter den hohen Zäunen wachen Hunde. Pflichtschuldigst und lautstark verteidigen sie Herrchens Millionenbesitz. Ist so ein Wächter groß und furchteinflößend, weicht unser Begleiter schweigend zurück, hält indes ein kleiner Kläffer die Wache, dann antwortet er gebührend. Von so einem lächerlichen Miniwächter lässt er sich offenbar nicht beeindrucken.

 

Derweil führt der steinige Weg immer höher, in der Falllinie natürlich, denn auf Ischia schafft man entweder die Steigung, oder man bleibt tunlichst unten. Die meisten deutschen Rentner bleiben unten, denn unten gibt’s ja die Thermalbäder, die Massagen, die Fangopackungen – all das, was man teuer bezahlt hat, warum sollte man sich da bitteschön die Berge hinaufquälen?

 

Der Hund pinkelt noch immer an jeden Zaun, mal rechts, mal links des Wegs. Wir lange er das kann, wundert mich. Bin eben nicht vertraut mit Hundeart.

Jetzt fallen die ersten zaghaften Tropfen vom Himmel. Das hatte ich erwartet. Aber indes sind wir gottlob auch auf Restauranthöhe angelangt, wagen noch ein paar Schritte, blicken sehnsüchtig auf die Punta San Pancrazio im grauen Meer, dann aber spurten wir zurück, denn soeben hat die Regenfront unsere Berghöhe voll erreicht, und nur das Restaurant kann uns retten.

Ein plötzlicher Wind peitscht den Regen, die Schirme machen die Grätsche, im Nu wandeln sich die lehmigen Wege zu Bächen, umspült das Wasser eiligst die grob aus den Felsen gehauenen Treppen – ein Ausrutscher wäre fatal! Verstreut einige graue Feldsteinhäuser, trostlos jetzt, was man bei Sonne romantisch nennen würde! Die letzten steilen Stufen zum Eingang im Sturmschritt – geschafft! Wir sind gerettet! Der Hund aber, unser Begleiter, bleibt draußen, obschon die Tür offen steht. Traut er sich nicht? Schlechte Erfahrungen? Was auch immer, die Schwelle ist offenbar seine Grenze, die überschreitet er nicht.

 

Voller Wandergäste der gemütliche Raum. Etwas hilflos stehen wir da, verschämt lächelnd blicken wir an uns herab auf das Wasser, das aus unseren Jacken rinnt und sich zu Pfützen auf den Holzdielen sammelt. Viele Augen beobachten uns beim Ablegen der nassen Sachen, und als mein dünnes T-Shirt erscheint, lächelt so manch einer mitleidig. Was für ein Wetterchen aber auch! Und wie man sich doch verrechnen kann! Die triefnassen Jacken hängen wir dekorativ auf die Nachbarstühle, bestellen unser tägliches Quantum Weißwein und zur Feier des Tages einen warmen Imbiß mit dem herrlichen Brot. Dann warten wir kältezitternd auf das Gewünschte.

 

Der niedere Raum, liebevoll geschmückt mit Erinnerungsfotos und Trockenblümchen, Wanderkarten und zu Sitzgelegenheiten umgewandelten Weinfässern erinnert mich entfernt an eine urige Skihütte. Zwei Ober eilen geschäftig von Tisch zu Theke und erfüllen so schnell und so freundlich wie nur möglich die Wünsche der vielen wartenden Wanderer, die es offenbar lange vor dem Wetterchen in die rettende Hütte geschafft hatten. Unter den Tischen vergnügen sich drei hauseigene Katzen und zwei Hundegäste. Muß ein tierfreundliches Haus sein. Der große Braune drängelt sich dreist durch die Reihen der Gastbeine hindurch, offenbar auf Nahrungssuche, was einige Gäste mit einem gewissen Unbehagen registrieren. Der andere, schwarz-weiß, eher kurz, dafür struppig, benimmt sich weniger aufdringlich. Ganz offenbar genügt ihm bereits die trockene Stube bei diesem Hundewetter.

 

Der Wein wärmt ein wenig von innen, die gebackenen Artischocken sind köstlich, das Brot –bueno pane – himmlisch. So erwarten wir getrost das Ende der Regenvorstellung.

Inselwetter ändert sich bekanntlich schnell, eine halbe Stunde reicht. Aber San Pancrazio können wir abschreiben. Die lehmigen Wege, das triefende Gras, die dichten, nassen Hecken des leuchtenden Ginsters – das müssen wir uns nicht antun. Also zurück nach Porto, diesmal jedoch auf dem meerzugewandten, viel begangenen Panoramaweg, der uns warm empfohlen wurde.

 

Schon nach wenigen Schritten ist er wieder da, unser treuer Begleiter. „Hast du auf uns gewartet, Hund? Bist ja so naß! Hättest in die warme Stube kommen sollen!“ Er schaut uns aus großen Augen an, immer auf Abstand bedacht. Man weiß ja nie…

 

Durch Weinberge mit übermannshohen Rebstöcken schlängelt sich schmal und lehmig unser Saumpfad. Grau das Meer, so grau wie der Himmel. Ganz weit, nur schemenhaft im Dunst zu erahnen, Capri, zauberhafte Perle des sonst so blauen Mittelmeeres. Mitunter verzweigt sich der schmale Pfad. Wir halten zögernd inne, orientieren uns. Dann läuft der Hund zielsicher voraus – er scheint den Weg wie seine Westentasche zu kennen – nach einigen Metern bleibt er wartend stehen und schaut uns auffordern an: „Mir nach!“, soll das heißen.

Meine Angst vor dem Tier darf ich wohl allmählich ablegen, denn er kommt mir nie zu nahe. Gar ein Foto darf ich von ihm schießen, artig hält er still.

Detlef kramt suchend im Rucksack. „Ich muß noch eine Scheibe Brot von gestern haben, ob er die nimmt?“

„Eine Wurst wäre ihm sicher lieber!“

Doch die alte Brotscheibe frisst er begierig. Muß großen Hunger haben, unser Begleiter. Wir schauen ihm belustigt zu.

„Wie ich dich kenne, Detlef, kaufst du ihm am Ende doch die Wurst!“, bemerke ich angelegentlich.

 

Immer bergab schlängelt sich der Pfad. Die Rutschgefahr darf man nicht unterschätzen. Über grünende Weinberge, terrassenartig angelegt, hier und da unterbrochen von weißblühenden Obstbäumen, schweift der Blick zum tiefgrauen Meer. Aus dem Dunkel steigt ein felsiges Eiland: Procida. Nur die Kuppel der Abtei San Michele leuchtet aus dem Grau zu uns herüber.

Immer einige Meter voraus trottet brav das treue Tier, unser privater Bergführer. Als Einheimischer mit dem verwirrenden Wegnetz bestens vertraut, geleitet er uns sicher zurück in bewohnte Gegend. Da man auf Ischia kaum Wegmarkierungen antrifft, ist so ein Hund schon eine feine Sache! Bald erreichen wir auch die ersten Häuser des malerischen Ortes Porto, seines Zeichens Inselhauptstadt.

 

„Casa Scotti“ steht an einer Haustür auf dem blumenverzierten Keramikschild am Eingang. Da kommt mir blitzartig die Idee: Scotti! Ja, wir nennen dich Scotti, Hund, das ist ein guter Name! Seit Stunden begleitest du uns treu und brav. Du brauchst einen Namen, damit wir dich nicht vergessen. Einen Namen hast du sozusagen verdient – wenn’s auch keine Wurst ist.

„Du heißt jetzt Scotti, hörst du? Das musst du dir merken, Scotti!“

Aber das Tier schaut uns nur verständnislos an. Es hört weder auf „Hund“, noch auf „Hey, du“ und ebenso wenig auf „Scotti“, das ist schon mal ganz sicher. Doch für uns ist er jetzt „Scotti“ – für uns ist das schon wichtig!

 

Eine große, weiße Kirche ist erreicht. Die Sonne hat sich wieder herausgewagt, und die Bank auf dem Vorplatz lädt zu kurzer Rast. Ein Laden ist auch da.

 

„Du, Detlef, gib mir doch mal Geld, ich muß was kaufen!“

 

Er hat den Rucksack abgesetzt und zieht die Inselkarte zurate, die in ihrer Ungenauigkeit nicht zu überbieten ist. Neu aufgelegt, aber offenbar unverändert, schickt sie die wanderwütigen Touristen in die Irre. So manch einer ist schon im berüchtigten Maroniwald gelandet, der sich an den Hängen des Epomeos in schwindelnde Höhen von mehr als 800 m hochzieht, und musste seinen Weg, von Ast zu Ast hangelnd, mühsam und im höchsten Grade gefährlich, auf eigene Faust finden. So ein Hund als Führer ist also in der Tat nicht zu verachten.

 

Ich laufe eben mal zum Laden. Erwartungsvoll klinke ich an der Tür. Doch, ach, der Laden ist zu. Die heilige Siesta ist für Italiener eine lang ausgedehnte, sehr ernst genommene Angelegenheit. Bis 17 Uhr bleiben die Pforten der meisten Geschäfte hierzulande geschlossen. Das hatte ich nicht bedacht. Ewig schade um die Wurst, die i c h ihm jetzt gekauft hätte….

„Tut mir leid, Scotti!“

 

Während wir noch sitzen und unsere Obstzuteilung aus dem Hotel in Form eines Apfels knabbern, hat sich wie von ungefähr der struppige Schwarz-Weiße aus dem Restaurant zu uns gesellt. Die beiden scheinen sich gut zu kennen. Sie bändeln an, schnuppern, drehen sich im Kreise, scheinen zu spielen. Sind sie Freunde?

In dieser Gegend nun schließt sich der Kreis, müssten Hin- und Rückweg sich treffen. Scotti hat jetzt also „heimatliche Gefilde“ erreicht und wird sich trollen. Das nehmen wir an. Doch weit gefehlt! Er trollt sich mitnichten. Er bleibt bei uns!

 

Nach ausgiebiger Orientierung wählen wir nun die Hauptstraße in Richtung Pilastri, einem römischen Aquädukt aus dem 16. Jahrhundert, gut erhalten, ideales Fotomotiv, das mir mangels Film gestern durch die Lappen gegangen war. Jetzt will ich das Foto nachholen.

Die Sonne meint es mehr als gut mit uns, hat Hund und Jacken pflichtschuldigst getrocknet und wird unser Fotomotiv ins beste Licht rücken.

Es geht leicht bergab, das Laufen macht wieder Spaß, mühelos flott bewegen sich die Füße, altersentsprechend beschwingt. Scotti läuft aufgeregt hin und her, kreuzt die Straße, setzt seine Duftnote, kommt aber sogleich zurück.

 

„Bleib hier, du dummer Hund, das ist gefährlich bei dem dichten Verkehr! Was willst du immer auf der anderen Seite?“

 

Aber er hört nicht auf uns. Flitzt wieder und wieder hinüber. Geschickt springt er zwischen den Autos hin und her. Warum tut er das nur? Mir gefällt das gar nicht.

 

„Scotti, Fuß!“

 

Doch schon springt er wieder auf die andere Seite, setzt sein Zeichen, springt zurück – und dann passiert es! Das graue Moped erfasst ihn, ein Knall, fast kommt der Mopedfahrer zu Fall.

Mit einem Aufschrei sehe ich gerade noch das Tier, wie es davonschießt, dann drehe ich mich weg und vergrabe weinend das Gesicht an Detlefs Schulter.

Es ist unfassbar. Warum ist er nicht liegen geblieben? Wie konnte Scotti so blitzschnell wegflitzen? Es hatte doch so fürchterlich geknallt! War das nur ein Reflex? Bleibt er bald wirklich liegen, zu Tode verwundet? Nein, ich will nicht mehr hinsehen, es zerreißt mir das Herz. „Scotti!“, schluchzend lehne ich mich an meinen Mann. „Meinst du, dass er das überlebt?“ Hilfloses Schweigen.

 

Ja, es hat schrecklich geknallt, aber das Tier hatte noch die Kraft, davonzujagen – irgendwie klammern wir uns an diese Hoffnung. Wir werden kaum ja erfahren, was wirklich aus Scotti geworden ist.

 

Der Mopedfahrer hat sich berappelt und fährt nun weiter, etwas langsamer als vorher. Weiter fließt das Leben, flutet der Verkehr, strahlt die Sonne, als wäre nichts gewesen.

„Und ich hätte ihm so gern die Wurst gekauft“, sage ich leise, „er hätte sie verdient. So ein treues Tier!“

„Er ist sicher nach Hause gelaufen“, versucht Detlef mich zu trösten. „Hier ist er doch zu Hause!“

„Zu Hause? Hat er denn überhaupt ein Zuhause? Wer gibt ihm zu fressen? Wer versorgt seine Wunden?“

Es ist mir so schwer ums Herz, ich mag nicht mehr grübeln. Der Hund ist weg. Langsam trotten wir weiter, den Kopf gesenkt, in trübe Gedanken versunken.

 

Aber ganz plötzlich ist er da, der andere Hund, der schwarz-weiße. Er kommt von hinten angeprescht, mitten auf dem Fahrdamm und verbellt wütend die Autos. Springt an jedes Fahrzeug, kläfft wild, gebärdet sich wie toll, springt fast in die rollenden Räder, jagt neben den Mopeds her, bleibt aber dabei immer auf unserer Höhe.

Warum tut er das? Wo kommt er so plötzlich her? Warum bellt er so wütend? Ist er nicht Scottis Freund? Hat er den Unfall beobachtet oder hat Scotti ihn gar geschickt? Fragend schauen wir uns an. Kann das denn wirklich sein, dass er Scotti rächen will? Wir haben keine blasse Ahnung von Hundepsychologie, aber das hier sieht in der Tat nach einem Racheakt aus!

 

Die lange Straße nach Pilastri begleitet uns das neue Tier und nur langsam beruhigt es sich.

 

Das Foto vom Aquädukt sicher im Kasten wenden wir uns nun dem Blumendorf Fiaiano zu. Aus dem gepflasterten Fahrweg wird bald ein schmaler Wanderpfad, steil geht es bergan, schon schnaufen wir wieder. Aber der Hund bleibt bei uns. Wieso?

Hat ihm Scotti vielleicht zugerufen, dass wir gute „Herrchen“ sind? Bleibt er deswegen bei uns? Was erwartet er? Die Wurst, die Scotti hätte haben sollen?

 

Schließlich oben angekommen, verschwitzt und außer Atem, ruhen wir die müden Beine in dem schmucklosen Café aus und genießen den nachmittäglichen Capuccino wortlos, gedankenversunken.

Der Ersatzhund hat es sich in gebührendem Abstand zu Detlefs Füßen bequem gemacht und wartet. Ab und zu späht er nach draußen, langweilt sich. Das dauert! Aus den Augenwinkeln beobachtet er das Treiben auf der Straße. Und dann sieht er sie. Den Mann und die Frau, wartend an der Bushaltestelle.

Ganz ruhig, ganz selbstverständlich erhebt er sich schließlich, trottet über die Straße, gesellt sich zu dem Ehepaar, legt sich ihnen zu Füßen – hat seine neuen „Herren“ gefunden. So einfach geht das! Du Treuloser!

Schon kommt der Bus. Und was tut der Ersatzhund wohl? Richtig! Er steigt mit ein und weg ist er! Unwillkürlich müssen wir lachen.

 

„Dein Abgang, Freund, war sicher nicht in Scottis Sinn!“

 

 

 

 

 

April, 2004

Helga Asmuß

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