Hans-Juergen Ketteler

War Churchill ein Freund der Deutschen? Ich sage: NEIN!


Der Hype, der zur Zeit mit dem neuen Film über Winston Churchill gerade in Deutschland aufgebaut wird, hat mich sehr nachdenklich
gemacht. Ich werde mir natürlich diesen Film, der in den nächsten Tagen in den deutschen Kinos anläuft, ansehen. Doch wird das
wohl nichts an meiner persönlichen Bewertung dieses Mannes ändern.

Warum beschäftigt mich das Thema "Winston Churchill" überhaupt?
Vor wenigen Monaten stritt ich mich mit einem langjährigen Freund über die Bedeutung und Lebensleistung dieses britischen Staatmannes.
Er behauptete, Churchill sei ein großer Freund der Deutschen gewesen, während ich das Gegenteil behauptete.
Unser Gespräch ging aus wie das Hornberger Schießen. Ich hielt es für angebracht, ihm einige Tage später meine Argumente
noch einmal schriftlich darzulegen.


Lieber ..............

erlaube mir bitte noch einige Anmerkungen zum Thema Churchill.  Das Gespräch, das wir am Schmickler-Abend geführt haben,
endete mit einer unterschiedlichen Meinung.
Winston Churchill war schon in der Vorphase des 2. Weltkrieges ein absoluter Deutschenhasser. Die folgenden Zitate von ihm,
die nachweislich aus Presseinformationen, Talks, verschiedenen Biographien erhalten sind, lassen keine einschränkende Betrach-
tung zu, dass Churchill in der Durchführung seiner Ansagen gegen sämtliche Statuten des Kriegs- und Völkerrechts verstoßen
hat.
Selbst englische Historiker beurteilen heute die Angriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung als Kriegsverbrechen.

Zitate von Churchill
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"Dieser Krieg ist ein englischer Krieg. Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands."

"Ich führe keinen Krieg gegen Hitler, sondern ich führe einen Krieg gegen Deutschland."

"Das deutsche Volk besteht aus 60 Millionen Verbrechern und Banditen."

"Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen
die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuiten-
paters liegt."

"Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können. Ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können."

"Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht."

"Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste."

"Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuss zu tun, verhindern können, dass der Krieg ausbrach. Aber wir wollten nicht."

Einen  Volksführer, der solche Sprüche in die Tat umgesetzt hat ,kann man nicht anders als einen Kriegsverbrecher bezeichnen,
auch wenn er sich nach dem Krieg für den Wiederaufbau der BRD eingesetzt hat.
Denn schließlich hatte er unser Land noch zerbommt, als die Zivilbevölkerung schon längst am Boden lag.
Wir sind mit unserer Familie nur so gerade noch lebend aus dem Inferno Dresden herausgekommen, sonst wären wir wahrschein-
lich auch nach den Vorstellungen Churchills "gebraten " worden.

Nichts für ungut , lieber ..........., Das ist meine Meinung zu Winston Churchill           Hans-Jürgen

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Wir haben uns dann noch einmal in einem intensiven Gespräch ausgetauscht. Danach hatte mein Freund
für meine Beurteilung  ein besseres Verständnis und auch wohl ein differenzierteres Verhältnis zur Lebens-
leistung  Winston Churchills.

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