Toni Gräf

Der Traum

Es war mal wieder ein sehr anstrengender Tag für mich, die Schule wie immer ätzend. Zu Hause angekommen legte ich mich kurz hin, um etwas zu schlafen. Meine Augen fielen sofort zu und mein Körper wurde schwerer und schwerer. Ich wachte auf einmal in einer anderen Welt auf, um mich herum war alles wunderschön, glitzernde Bäche und Bäume mit Blumen aus Diamanten. Von weitem konnte man ein Schloss sehen, es wirkte alles wie in einem Märchen. Plötzlich spürte ich eine art Dolch in meinem Rücken« Wer bist du und was hast du in unserem Wald zu suchen »ich drehte mich langsam um« Mein Name ist Clair, ich komme aus einem kleinem Dorf » das Mädchen mit dem Dolch sah mich skeptisch an« Das beantwortet noch meine Frage was du hier suchst» « Keine Ahnung ich bin auf einmal hier aufgewacht, ich weiß selbst nicht einmal wie ich überhaupt an diesem Ort gelandet bin» sie sah mich skeptisch an und fragte mich« Arbeitest du für die böse Hexe» « Wer? »fragte ich sie, doch ihr Blick wurde finsterer.
In dem Moment dachte ich schon sie wolle mir gleich den Dolch in die Brust rammen. Doch plötzlich kam ein zweites Mädchen dazu, sie sah aber etwas anders aus ihre Ohren waren spitz und ihr Haare gingen ihr bis zur Hüfte« Wir nehmen sie mit zum Schloss Tainara» « Bist du dir sicher, wenn sie für die Hexe arbeitet ist sie eine Gefahr für unsere Königin» «Sie kommt mit, das ist mein letztes Wort» Tainara senkte den Dolch, doch sah sie nicht sehr begeistert aus, dass ich mit zum Schloss kommen sollte. Um nicht der gefahr ausgesetzt zu werden, getötet zu werden folgte ich widerwillig.

Während des Weges zum Schloss beobachtete ich die Umgebung, alles war wunderschön und einfach magisch, doch nach Gefühl einer halben Stunde kamen wir in ein Gebiet wo die Trostlosigkeit herrschte.« Was ist passiert, dass alles so traurig aussieht» sie drehte sich um und wollte erst nicht antworten doch das Mädchen mit den Spitzen Ohren tat es« Dreimal darfst du raten, es war die Hexe wir leben in Angst sie hat alles zerstört was wir liebten, es ist uns nur ein kleiner Teil unseres Zauberwaldes geblieben ».
Gegen Einbruch der Dunkelheit erreichten wir das Schloss, drumherum sah alles noch schöner aus als im Wald, Blumen und Pflanzen, alles war aus Diamanten. Das Schloss selbst war prachtvoll und die Fassade war mit kunstvollen Blumen verziert. Sie brachten mich zu ihrer Königin.« Du wartest hier» ich wusste  nicht was jetzt mit mir passiert« Komm! »ich folgte ihr« Wen bringt ihr mir da» ich sah ihr direkt in ihre braunen Augen, vor mir stand eine junge Frau vielleicht gerade 1.65, ihr Haar war blond und reichte ihr gerade knapp bis zu den Schultern. Ich konnte die Wärme in ihren Augen spüren und doch auch den Schmerz und die Verzweiflung.« Ihr Name ist Clair, doch wissen wir nicht genau woher sie kommt» sie kam zu mir hinunter und fragte mich« Handelst du im Auftrag der Hexe» « Nein ich habe ja nicht einmal eine Ahnung wer sie ist» Tainara holte wieder ihren Dolch hervor« Sie lügt, ich bin dafür wir werfen sie in den Kerker» die Königin setzte sich wieder auf ihren Thron« Nein macht ihr ein Zimmer zurecht» Tainara sah sehr wütend aus, doch widersetzte sie sich ihr nicht« Komm mit» Wieder folgte ich ihr, wir gingen die Treppe hoch bis in einen Turm. Sie zeigte mir das Zimmer und ging die Treppe wieder hinunter.
Das Zimmer sah aus wie, dass einer Prinzessin. Ich setzte mich aufs Bett und fragte mich, was hier gerade passiert, so viel Schönheit und Trostlosigkeit am selben Ort. Warum spürte ihr bei ihr so viel Schmerz und doch so viel Güte. Es klopfte an der Tür und die Königin trat durch die Tür. Sie setzte sich zu mir aufs Bett« So möchtest du mir vielleicht jetzt erzählen wie du hier gelandet bist, wo Tainara nicht da ist» ich spürte, dass sie mir nichts Böses wollte.« Ich weiß nur noch das ich mich schlafen gelegt habe »« So bist du also hier gelandet, doch so ist seit Jahren niemand mehr im Zauberwald gelandet »« Also ist das kein Traum »« Ganz so ist es nicht, es ist weder ein Traum noch eine Welt die Wirklich existiert» ich wollte sie gerade noch etwas zur Trostlosigkeit im Wald fragen, doch dann sah sie wieder so traurig aus, als ob sie wusste was ich sagen will.« Halt, vielleicht kann ich ja helfen» sie lächelte mich an und bat mich ihr zu folgen.« Seitdem sie Schrecken in meinem Wald verbreitet hat sich hier sehr viele verändert» Sie sah wirklich sehr traurig aus als sie mir das erzählte« Kann man sie nicht einfach ihrer Kraft berauben oder vergleichbares »« Es gibt eine Möglichkeit, doch ist dies sehr riskant, um sie zu stoppen, musst du ihre Seele finden und befreien, dann ist sich bezwungen »« Einverstanden ich mache es »« Das wird aber sehr schwierig, du musst in die heulenden Höhlen und dort lauern gefahren, du solltest besser nicht alleine gehen» sie bat Tainara mitzukommen, doch war sie stutzig, aber da sie ihr nicht widersprechen konnte, mußte sie mich begleiten.
Um nicht hilflos zu sein, nahm ich mir ein Schwert mit und wir machten uns auf den Weg zu den Höhlen. Sie versuchte mich zu ignorieren, doch schaffte sie es nach einer Weile nicht mehr« Warum wolltest du unbedingt helfen, das ist ein Selbstmord Kommando was wir hier gerade machen »« Kann es sein das du eigentlich gar keinen magst, du bist immer direkt angegriffen wenn man irgendwas macht» doch in dem Moment ignorierte sie mich. Man hatte echt das Gefühl, der weg nimmt keine Ende, es wurde immer steiler und dann ging es auf einmal steil Berg ab.« Dort unten befindet sich die Höhle, du bleibst hinter mir und machst keine hektischen Bewegungen, sonst schlägt unsere letzte Stunde »« OK, trotzdem schaffen wir es nur zu zweit, sie zu besiegen »als ich das sagte fühlte sie sich leicht angegriffen und ging den Hügel hinunter. Also folgte ich ihr ohne ein weiteres Wort, doch ich hatte so ein mulmiges Gefühl im Magen, irgend etwas beobachtete uns.
Die Höhle wirke kalt und nass Tainara hielt ihren Zeigefinger vor den Mund« Wir dürfen keine unnötigen Geräusche machen. VERSTANDEN! »ich nickte und wir gingen weiter. Plötzlich spürte ich eine kalten Luftzug und drehte mich um, da sah ich sie zwei große Augen, die direkt durch meine Seele durch sahen.« Lauf! »Wir rannten so schnell wie wir konnten, doch war das in der Höhle nicht so einfache, es war dunkel und der Boden war nicht gerade eben.« Ich habe doch gesagt wir müssen leise sein »« Natürlich ist das jetzt meine Schuld, ich habe genau das gemacht was du gesagt hast, nämlich kein mucks von mir gegeben».
Doch auf einmal landeten wir vor einer Wand und waren so in einer Sackgasse. «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt das Schwert einzusetzen, wir müssen den Wächter töten dann er trägt die Seele der Hexe in sich »« Was! Ist das dein Ernst wieso hast du das nicht früher erwähnt »« Ersten hatte ich erwähnt, dass es gefährlich wird und zweitens hatte ich gehofft der Wächter schläft» es gab keine Ausweg nur kämpfen oder sterben. Ich machte mich bereit und hielt das Schwert vor mich, in meinem ganzen Leben hatte ich noch nie soviel Angst gehabt. Es war still und spürte langsam den Atem der Kreatur, in dem Moment holte Tainara aus und versuchte den Wächter zu verwunden. Doch leider missglückte dies und sie rutschte weck. Sie lag da und der Wächter über ihr, was sollte ich tun. In dem Moment nutze ich die Gelegenheit, dass es abgelenkt war und stieß ihm das Schwert direkt durch die Brust. Ich ließ das Schwert fallen und sank zu Boden, noch nie hatte ich jemanden oder etwas umgebracht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.01.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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