Toni Gräf

Die Waldhexe

Jeder kennt die Geschichte von Hänsel und Gretel, doch gibt es nicht nur böse Hexen sonder auch gute, die einen nicht direkt auf essen wollen. Ich knallte die Tür zu und schrie« Warum muss meine Mutter immer so nerven, ich wollte doch nur was über meine Vergangenheit wissen» ich fiel in mein Bett und verkroch mich unter meine Decke. Dann fing ich an zu weinen. Was soll ich nur machen?. Also fasste ich den Entschluss abzuhauen, so packte ich meine Sachen und kletterte aus dem Fenster. Ich hatte einfach die schnauze voll und wollte einfach nur weg. Mit Tränen in den Augen stieg ich in den Bus ein und fuhr soweit wie ich konnte. Bei der letzten Haltestelle stieg ich dann aus, keine Ahnung wo ich hier gelandet bin aber mir war in diesem Moment alles egal. Irgendwann kam ich an einem Wald vorbei, es dämmerte schon, doch irgend etwas zog mich in den Wald hinein. Also folgte ich dem Weg. Mit der Zeit wurde es immer dunkler und der Weg war dann auch kaum noch zu erkennen. Doch plötzlich wie durch einen Zufall sah ich sie ein kleines Häuschen im Wald und es brannte sogar Licht. So hoffte ich, dass dort jemand nettes wohnt. Als ich vor der Tür stand, atmete ich einmal kurz tief ein und klopfte. Ich konnte Schritte hören, als sich die Tür öffnete sah ich eine Frau, nicht groß und ihr Haar war blond.« Ja, kann ich dir helfen »fragte sie mich« Wenn ich darf würde ich die Nacht gerne hier verbringen, es ist schon spät und ich weiß nicht wo es hier sonst in der Gegend eine Schlafgelegenheit gibt »sie guckte zunächst skeptisch« Na gut ich will mal nicht so sein, komm rein »ich ging durch die Tür und blickte in eine Hütte voller Bücher und in der Ecke stand ein Regal mit Zaubertränke,direkt darunter die entsprechenden Zutaten. Dort gab es Gläser mit der Beschriftung Drachenleber, Katzenaugen und Froschschenkel,so etwas habe ich noch nie in meinem Leben gesehen, so erfasste ich den Entschluss , dass sie eine Hexe war. Ich drehte mich zu ihr um und sie stellte mir eine Frage« Was sucht ein junges Mädchen wie du um diese Zeit im Wald »« Das ist eine sehr lange Geschichte »sie deutete auf einen Stuhl« Ich habe Zeit, wir können uns erst einmal setzen und du erzählst mir, warum ein Mädchen wie du sich um diese Zeit im Wald herumtreibt »wir setzten uns hin und stellte mir eine Tasse hin« Möchtest du was trinken »« Ja, ich hätte gerne einen Pfefferminz Tee »sie stand auf und kramte in ihrem Vorratsschrank und holte eine Dose mit Tee raus. Dann nahm sie meine Tasse und füllte ihn hinein, dabei konnte man den Duft im ganzen Raum wahrnehmen.« Nun gut, also warum bist du und diese Zeit alleine im Wald »ich überlegte ob ich ihr wirklich erzählen sollte warum, dich da sie meiner Meinung nach eine Hexen sein könnte« Es fing damit an, dass ich was über meine Vergangenheit wissen, doch schottet sie alles ab was mit meiner Herkunft zu tun hat »« Vermutlich hat sie einen guten Grund dafür, Mütter wollen immer nur das Beste für ihre Kinder»before ich auf die Aussage antwortete, trank ich einen schluck vom Tee.«Also bedeutet das, dass du von zuhause weggelaufen bist, doch ist das auch keine Lösung »« Was soll das denn jetzt bedeuten, dass meine Mutter das Recht hat mir alles vorzuenthalten »« Trotzdem solltest du nochmal versuchen mit ihr zu reden, oft hilft das auch »« Wie gesagt man kann nicht mit ihr reden ». Warum ist es so schwierig? Dieses Gespräch brachte doch nichts,mich interessierte eher ob sie eine Hexe ist. Doch wusste ich nicht wie ich sie fragen sollte, man kann nicht einfach fragen sind sie eine Hexe, mich faszinierte immer schon das magische. Ich nahm noch einen Schluck und wurde auf einmal ganz müde und schlief noch im Sitzen ein. Diese Nacht schlief ich so gut wie seit langem nicht, im Traum flog ich dabei über den Wolken und hatte das Gefühl ich könnte alles tun was ich wollte. Als ich meine Augen wieder aufmachte war schon morgen es fing an zu dämmern, ich lag immer noch auf dem Tisch und spürte das auch in meinem Nacken. Langsam versuche ich mich auf zu richten und stand auf,dich als ich mich umsah war sie nicht hier. Also beschloss ich draußen mal nachzusehen ob sie dort ist. Ich machte die Tür auf und merkte, dass es draußen sehr frisch war, so zog ich mir noch schnell eine Jacke an. Draußen sah ich sie dann, sie pflückte irgendwelche Kräuter.« Guten Morgen und gut geschlafen »« naja nicht so gut hab ja kein Bett gehabt sondern nur den Tisch, warum sind sie überhaupt so früh hier draußen »« weil nur bei Morgendämmerung dieses Kraut gepflückt werden kann und du kannst mich ruhig duzen »ich lächelte und fragte sie endlich« Da du so viele Kräuter hast du so viele Kräuter besitzt, wollte ich mal fragen ob du.. Äh.. Eine… »« ob ich eine Hexe bin, ja das bin ich ist das jetzt so schlimm »« nein nein gar nicht, mich haben Hexen schon immer sehr interessiert und auch alles andere was mit Magie zu tun hat »Mir war das gerade ein bißchen peinlich aber egal ich lächelte nett und ging wieder ins Haus. Wenig später kam sie dann auch nach.« So willst du nicht langsam wieder nachhause » ich rollte unauffällig mit den Augen« Nicht wirklich, eigentlich ist es hier ganz schön und ich würde gerne noch ein bißchen bleiben »Sie setzte sich neben mich und sagte dann« Deine Mutter macht sich bestimmt schon Sorgen, also solltest du lieber gehen »« Ich möchte aber noch nicht »in dem moment machte sie eine Handbewegung und schon stand ich mit meinen sachen draußen vor der Tür. Als ich mich dann rum drehte war das Haus verschwunden. Nun hatte ich kein Wahl mehr, ich musste wieder nachhause. Langsam schlurfte ich dann durch den Wald,als es dann Dunkel wurde war ich an meinem Haus angelangt und klopfte. Als die Tür aufging stand meine Mutter vor mir und nahm mich in den Arm« Wo warst du, ich habe mir Sorgen gemacht »« Ich war im Wald bei einer sehr netten Frau » ich ging rein und ging sofort in mein Zimmer, als ich meine Klamotten aufs Bett schmiss, sah ich einen Brief der heraus viel. Es tut mir leid, dass ich dich so schnell rausschmeißen musste aber sonst wächst du nie gegangen. Irgendwann werden wir uns wieder sehen, dann zeige ich dir auch etwas von meinem Handwerk. Es war wirklich schön dich kennengelernt zu haben. Ich war überrascht über den Brief mußte aber lächeln als ich ihr gelesen habe. 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Toni Gräf).
Der Beitrag wurde von Toni Gräf auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.01.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Die Magnatin. Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory von Bettina Szrama



Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory - Nádasdy. Doch was sie auf Burg Sárvár wirklich erwartet, erweist sich als ein böser Albtraum. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch als der Bruder der Gräfin ermordet wird, verurteilt und verstümmelt man Susannas treuen Diener als Mörder. Auf sich selbst gestellt gerät auch sie in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna zunächst alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist. „Immer mehr war ich davon überzeugt, dass von Elisabeths zwei Seiten, die eine nicht wusste, was die andere tat.“

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Fantasy" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Toni Gräf

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Traum von Toni Gräf (Fantasy)
Der schwarze Ritter von Bernd Mühlbacher (Fantasy)
DER SILBERNE ENGEL von Christine Wolny (Weihnachten)