Christa Katharina Dallinger

Demokratie – was nun?

Hat sich die westliche Demokratie totgelaufen? Woran krankt es? Wer ist schuld?

                               

Der Hang zu starken Machthabern, welche Ideologie sie auch vertreten mögen, ist meist hausgemacht. Er keimt in der Unzufriedenheit des Volkes. Klafft die Schere zwischen Superreichen und der Restbevölkerung unverhältnismäßig stark auseinander, dann sind den Trumps, Orbans, Kim Jongs dieser Welt Tür und Tor geöffnet.

 

Demokratie, schön und gut, aber ist sie nicht längst durch das Diktat von Macht und Geld ad absurdum geführt? Volksvertreter, schön und gut. Doch die zur Wahl stehenden Volksvertreter haben jeglichen Bezug zum Volk verloren. Die Alternative? Charismatische Sprücheklopfer, die Neid und Angst schüren, um dann eine scheinbar helfende Hand auszustrecken.

 

Kann man es dem solcherart irregeführten Volk verübeln, daß es auf jeden Hoffnungsschimmer zueilt. Die vermeintliche Fata Morgana, die erkennen manche gar nicht, und viele erst, wenn es zu spät ist.

 

Ein wenig abgeben, anstatt sich abzuschotten, Geld in soziale Gerechtigkeit investieren, anstatt in Bodyguards, Privatarmeen, Mauern und Zäunen. Die Reichen blieben immer noch reich.

 

Unsere westlichen Demokratien haben der sich abzeichnenden Entwicklung zur Anhäufung von Macht und Geld zugesehen. Die drohende Massenarmut wird noch immer negiert und heruntergespielt. Eine besonders gute Zeit für selbsternannte ‚Messias‘ jeglicher Couleur.

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