Marlene Remen

SONNTAGSGESCHICHTEN 8

Heute ist der 25.2.2018, der letzte Sonntag im Februar. Die Zeit, sie rast,
geht so schnell vorbei. Die Sonne scheint, aber es ist frostig kalt.
Der Winter gibt sich noch nicht geschlagen, wenn wir uns alle gewiß nach
dem Frühling sehnen. Wird dann das Denken und Fühlen eine schönere,
leichtere Wendung nehmen. Ich wünsche es mir sehr, ihr gewiß auch.

In der letzten Woche habe ich mir sehr viele Gedanken über den Sinn des
Lebens gemacht. Hat das Leben einen Sinn und wenn ja, worin liegt der
Sinn des Lebens ? Zu Wachsen, Werden und Gedeihen, um dann doch wieder
gehen zu müssen, soll das der Sinn des Lebens sein ? Was dem Einzelnen in
seinem Leben geschieht, wie wird er damit fertig ? Gibt es zwei Arten von
Menschen, die Einen wissen, daß es sie gibt, die Anderen leben ihr Leben,
ohne viel darüber nachzudenken ? Wem gibt das Leben dann mehr, ein Mehr
an Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit ?

All diese Fragen, wer kann sie beantworten und will man überhaupt eine Antwort
darauf erhalten ? Wer einen tiefen Glauben an ein Schöpferwesen in sich trägt
und die Hoffnung hat, daß dieser Glaube ins Licht führt, gewiß, dem ist nicht
bange vor seinem letzten Tag. Nun, ich habe diesen Glauben nicht mehr, kann
nicht mehr daran glauben, denn wenn es solch einen Gott oder wie auch immer
er genannt wird, gibt, warum läßt er all das Leid zu, was den Menschen stets
geschieht. Diese furchtbaren Krankheiten, für die es keine Heilung gibt, die
vielen Katastropen, die jeden Tag geschehen, das Leid der Menschen, es ist ihm egal.

Kann und darf man denn sein Leben nicht so leben, mit Liebe und Glück, Gesundheit
und Zufriedenheit, ja, dann hat man gelebt. Dann darf es ruhig auch den Tag geben,
an dem man für immer einschläft und nicht mehr erwacht. Ohne Krankheit, ohne
langes Siechtum, ohne all die verzweifelten Tränen und die Hoffnungslosigkeit.
Angst vor meinem letzten Tag habe ich nicht, Sorgen mache ich mir nur um die,
die zurückbleiben mit ihrer Trauer und ihrer Verzweiflung.
Darum, solange es mich noch gibt, will ich all meine Liebe und Kraft an sie geben,
zum Trost und die Zuversicht auf ein Wiedersehen in einer anderen Dimension.
Daran glaube ich ganz fest und dies gibt mir Trost für den weiteren Weg des Lebens.

Liebe ist, was man ganz tief, ganz tief in seinem Herzen fühlt.
Laß sie den Sinn  fürs Leben sein, der Schlüssel für die Herzenstür.

Euch Allen wünsche ich einen schönen, ruhigen Sonntag, bis zum nächsten Mal
  ??

E I L M E L D U N G !!!!!

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"WO IST DER FRÜHLING ??? "

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Marlene Remen, Anmerkung zur Geschichte

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