Heinz-Walter Hoetter

Das Geheimnis der Trias-Muschel

Ich griff nach der großen Meeresmuschel im gelbweißen Sand, hob sie vorsichtig auf und hielt sie an das rechte Ohr.

 

Andächtig lauschte ich eine zeitlang wartend mit geschlossenen Augen, bis ich das gleichmäßige Rauschen eines uralten Meeres vernehmen konnte, über dessen unzählige Wellen ein warmer, stürmischer Wind hinwegfegte. Jedenfalls empfand ich es so. Beide Geräusche zusammen erzeugten in meinen Ohren einen seltsam anmutenden Widerhall, der mich stärker und stärker in seinen Bann zog. Ich wurde langsam schläfrig und bald wähnte ich mich in eine andere Welt versetzt.

 

Plötzlich sah ich vor meinem geistigen Auge eine einsame Bucht, wie sie vor vielen Jahrmillionen an gleicher Stelle, wo ich gerade stand, einmal ausgesehen haben muss. Weiße, schroff aussehende Klippen ragten in einen weiten, tiefblauen Himmel hinein, und urweltliche Reptilien schwammen im klaren Meerwasser ziellos nach Opfer suchend hin und her. Eine andere Reptilienart bewegte sich mit panikartigen Bewegungen schlangenförmig über den rauen Strand, wobei sie wechselseitig seltsam klingende Laute von sich gaben.

 

Wollten sie sich nur vor ihren Jägern in Sicherheit bringen?

 

Tatsächlich konnte ich mehrere dunkele Schatten im flachen, kristallklaren Wasser erkennen.

 

Einige grotesk aussehende Panzerfische stießen aus den Untiefen hervor, griffen die flüchtenden Kriechtiere pfeilschnell an und schlugen tiefe Wunden in ihre fleischigen Körper, sodass sich an vielen Stellen das aufschäumende Meerwasser blutrot einfärbte. Hier und da konnte man auch das furchterregende Brüllen eines Sauriers im fernen Urwald aus Palmfarnen vernehmen.

 

Dampfende Vulkankegel umringten den gesamten Horizont, ihre rötlich leuchtenden Schlote maserten den Himmel.

 

Das Rauschen der anbrandenden Wellen in der Meeresmuschel steigerte sich auf einmal zu einem unerträglichen Donnergetöse, das mit dem ansteigenden Heulen des stärker werdenden Windes zu wetteifern schien. Von einer Sekunde auf die andere befand ich mich plötzlich am flachen Ufer eines urzeitlichen Meeres in der Trias.

 

War alles nur ein Fata Morgana, eine Halluzination?

 

Ich wusste es in diesem Moment selbst nicht.

 

Schon wollte ich die Muschel vor lauter Schreck vom Ohr nehmen, als ich in diesem Geräuschgewirr mehrmals hinter einander einen dünnen, aber menschlichen Schrei vernahm. Verwundert suchte ich in meinem geistigen Bild die nähere Umgebung ab. Schließlich konnte ich in den unmittelbar vor mir liegenden weißen Kalkklippen, etwas oberhalb der Brandung, einen dunklen Höhleneingang ausmachen in dem eine junge Frau stand, die Hilfe schreiend mit einem langen Gegenstand um sich schlug. Offenbar wehrte sie etwas ab, das sie bedrohte. Das schäumende Wasser der auslaufenden Wellen umspülte mehrmals hintereinander die farbigen, jedoch etwas verschwommen wirkenden Bilder und bald sah ich weder die Frau, noch konnte ich ihre verzweifelte Stimme hören.

 

Vom Eindruck der sich mir bietenden, recht außergewöhnlichen Situation gefesselt presste ich die weiße Kalkmuschel noch fester ans Ohr.

 

Das kann doch gar nicht wahr sein. Wie ist so was möglich? Ich sehe in einem prähistorischen Höhleneingang ein menschliches Wesen stehen, das in diesem Zeitabschnitt der Erdgeschichte überhaupt noch nicht existiert hat“, flüsterte ich gebannt leise vor mich hin.

 

Da!

 

Jetzt trat eine deutlich sichtbare Gestalt aus der Höhle heraus und ging mit leicht wankenden Schritten auf den offen daliegenden Strand zu, wo eine wogende Welle nach der anderen anbrandete. Es war wieder diese unbekannte Frau. Sie lief direkt in mein Blickfeld .

 

Instinktiv riss ich den linken Arm hoch und schrie so laut ich konnte zu ihr rüber.

 

Halt! Um Himmels Willen, gehen Sie nicht weiter! Sie werden im Meer ertrinken oder von den Reptilien gefressen. Bleiben Sie stehen!“

 

Für einen Augenblick zögerte sie, sodass ich der rührigen Annahme war, sie hätte meine warnenden Worte tatsächlich verstanden. Kurz darauf lief sie jedoch weiter auf den tosenden Strand zu. Dann sah ich noch, wie sie etwas Großes aufhob und anschließend hastig in die Höhle zurück floh, wo sie sich offenbar vor den urzeitlichen Reptilien der Umgebung in Sicherheit wähnte.

 

Ich horchte weiter und bemerkte nach wenigen Sekunden, dass das Bild vor meinem geistigen Auge mit wachsender Geschwindigkeit verblasste. Im nächsten Augenblick wurde es dunkel. Dann begann wieder alles von vorne, wie bei einem Film, der sich dem Betrachter in einer Endlosschleife präsentierte.

 

Ich nahm die große Meeresmuschel für ein paar Sekunden vom Ohr und im gleichen Augenblick befand ich mich wieder in der Gegenwart meiner eigenen Zeit. Ein kleines Wellenpaar umspülte meine nackten Füße, die im weichen Sandstrand etwas eingesunken waren. Ich ließ meinen Blick in die nähere Umgebung schweifen und entdeckte plötzlich auf der anderen Seite der Bucht einen unscheinbar aussehenden Höhleneingang in der weißen, hoch aufragenden Felsenwand. Jetzt befand er sich allerdings nicht in Strandhöhe, sondern etwa zwanzig Meter weit darüber.

 

Zum letzten Mal lauschte ich in die Muschel hinein, schloss abermals die Augen und ließ die gleichen Bilder der uralten Küste vor meinem geistigen Auge vorbei ziehen. Für einen flüchtigen Moment sah ich wieder diese Frau, die immer noch am Höhleneingang stand. Ihr Gesicht sah blass und ausgemergelt aus und war von unmenschlichen Strapazen gekennzeichnet. Ihr schlanker Körper wurde von einem eng anliegenden, lederartigen Anzug umfasst, der ihr an einigen Stellen in Fetzen herunterhing. War sie vielleicht eine gestrandete Zeitreisende, die aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in ihre eigene Zeit zurückkehren konnte? Oder gehörte sie einer außerirdischen, raumfahrenden Rasse an, die schon vor 230 Millionen Jahren die Erde in der Trias mit einem Raumschiff besucht hatte und deren Besatzung möglicherweise hier in dieser Meeresbucht verunglückt war? Alle nur möglichen Theorien schwirrten mir durch den Kopf, bis ich es endlich aufgab, weiter darüber nachzudenken. Ich fand es außerdem irgendwie sonderbar, womit ich mich da beschäftigte.

 

***

 

Ich fand diese Millionen Jahre alte, erstaunlich gut erhaltene, nicht versteinerte Riesenmuschel bei Ebbe; sie lag am Strand zwischen zwei kleinen Felsen und leuchtete wie eine Perlmuttspirale durch das klare Wasser. Als ich sie zufällig an mein Ohr hielt, drangen diese seltsamen Bilder in mein Gehirn, die mich bald immer stärker in ihren Bann zogen, je länger ich sie auf mich einwirken ließ.

 

Später zertrümmerte ich die Muschel aus reiner Neugier und entdeckte tatsächlich tief im Innern des zerbrochenen Kalkgehäuses ein oval aussehendes, etwa acht Zentimeter langes Ding, das sich sofort in meiner Hand mit seinem zugespitzten Ende wie eine übergroße Kompassnadel stur auf einen ganz bestimmten Punkt ausrichtete, nämlich genau dorthin, wo sich jener Höhleneingang befand, den ich in der dargestellten Bildsequenz vor meinem geistigen Augen gesehen hatte. Ich erkannte schnell, dass es zwischen diesem eigenartigen Fundstück aus der Muschel und der entdeckten Höhle in der Wand des gewaltigen Kalksteinfelsens eine geheimnisvolle Verbindung geben müsse, was mich schließlich dazu bewog, der Sache näher auf den Grund zu gehen.

 

***

 

Ich brauchte etwa eine Stunde, bis ich unterhalb des Kalkfelsens stand und eine weitere, bis ich endlich in zwanzig Meter Höhe den über mir liegenden Höhleneingang erklommen hatte. Dann kroch ich auf allen Vieren durch die gähnende Öffnung und leuchtete mit der Taschenlampe in den schwarzen Schlund hinein. Zu meiner großen Überraschung verbreiterte sich der Eingang schon nach etwa zwei Meter zu einem mannshohen Gang, der noch weiter in den schroffen Fels hineinreichte und kein Ende zu nehmen schien.

 

Beeindruckt von seiner Größe beschloss ich, weiter in den Höhlengang vorzudringen. Überall lagen fossile Seemuscheln herum, die sich einst im subtropischen Meer wärmten. Vorsichtig tastete ich mich im Schein meiner Taschenlampe weiter vor, bis ich ganz überraschend gegen etwas metallisches stieß, das sich offenbar direkt vor mir befand. Der hin und her wandernde Lichtkegel meiner Taschenlampe erfasste schließlich ein etwa fünf Meter langes, röhrenartiges Objekt mit einem Durchmesser von etwa zwei Meter, das allerdings mit einer äußerst dicken Staubschicht überzogen war. Als ich vorsichtig daran herumkratze, brach gleich ein ganzes Stück wie eine kleine Schneelawine davon ab und legte eine darunter liegende Metallhaut unbekannter Herkunft frei, die mir trotz der verursachten Staubwolke im Schein meiner Taschenlampe silbrig glänzend entgegen leuchtete.

 

Der ovale Gegenstand aus der Trias-Muschel zuckte auf einmal in meiner rechten Jackentasche wie wild hin und her. Als ich ihn in meinen Händen hielt, sprang er wie von einem starken Magneten angezogen auf das sichtbar gewordene Stück Metall und raste unter der dicken Staubschicht hindurch bis in die Mitte der Röhre, wo er offenbar in einer Vertiefung verschwand. Kurz darauf vibrierte die Metallröhre wie Espenlaub und wenige Augenblicke später öffnete sich mit einem surrenden Geräusch ein schmaler, türgroßer Eingang. Unwillkürlich trat ich einen Schritt zurück und stolperte dabei über einen herumliegenden Felsbrocken. Ich fuchtelte hilflos mit den Armen in der Luft herum, fiel kurz darauf der Länge nach hin, wobei mir die Taschenlampe aus der Hand glitt und mit dem Leuchtkopf auf den harten Felsenboden aufschlug. Klirrend zerbrach das Glas und das Licht erschloss.

 

Als ich mich in der pechschwarzen Dunkelheit noch völlig orientierungslos wieder hochgerappelt hatte, drang auf einmal helles Licht aus der Röhre, was mich dazu bewog, näher auf den geöffneten Eingang zuzugehen. Vorsichtig trat ich vor und blickte neugierig ins Innere des unbekannten Objektes, das mit einer atemberaubenden Technik bestückt war, die aussah wie das Cockpit eines modernen Düsenflugzeuges. Fasziniert starrte ich in den kleinen Raum hinein und bemerkte dabei nicht, wie sich direkt über mir geräuschlos zwei tentakelförmige Arme näherten, die mich blitzschnell mit ihren metallischen Klammern an beiden Armen festhielten und mit brutaler Gewalt in das röhrenförmige Gebilde hineinzogen. Kaum war ich drinnen, glitt hinter mir die Tür wie von Geisterhand bewegt wieder zu. Dann wurde ich in eine schalenförmige Vertiefung gedrückt und das Licht erlosch augenblicklich. Ich merkte noch, wie ich langsam mein Bewusstsein verlor.

 

***

 

Als ich wieder zu mir kam, saß ich immer noch in dem schalenförmigen Sitz, aber der Eingang des kleinen Raumes stand weit offen. Die zwei Metalltentakel waren verschwunden. Das röhrenförmige Gebilde befand sich offenbar immer noch in der gleichen Höhle, die allerdings jetzt vom eindringenden Tageslicht einigermaßen hell ausgeleuchtet wurde. Offenbar befand sich ganz in der Nähe ein Meer, denn ich konnte das Rauschen der heranrollenden Wellen hören. Noch ganz benommen verließ ich auf unsicheren Beinen das seltsame Objekt und trat hinaus in Freie, wo mich der Anblick einer urzeitlichen Welt wie ein Donnerschlag traf.

Ein Rudel kleiner, aber räuberischer Ceolophysis zog an mir vorbei, die den nahen Meeresstrand nach Beute absuchten. Die Luft war feuchtheiß und hinter mir sah ich einen dichten Urwald aus baumartigen Farnen in denen sich einige Pflanzen fressende Plateosaurus aufhielten. Ich wagte mich keinen Schritt weiter aus der Höhle, denn selbst diese hasenkleinen Raubsaurier hätten für mich gefährlich werden können. Sie verschmähten sicherlich auch kein Menschenfleisch.

 

Erst langsam begriff ich meine lebensgefährliche Situation. Ich war irgendwo in der Trias angekommen, wahrscheinlich 230 oder sogar 250 Millionen Jahre vor meiner Zeit. Aber auf welche geheimnisvolle Art und Weise die Zeitmaschine in der Triashöhle mich hier hingebracht hatte, wusste ich nicht. Ich wusste nur, dass ich da war. Mehr nicht.

 

Auf dem Rückweg zu dem Objekt in der Höhle fiel mir auf einmal dieses kleine ovale Ding wieder ein, das ich in der Trias-Muschel am Strand gefunden hatte. Es war irgendwo in der metallenen Außenhülle der Röhre verschwunden und seitdem nicht mehr aufgetaucht. Als ich endlich wieder vor der seltsamen Maschine tief im Innern der Höhle stand, war der Eingang hermetisch verschlossen und nichts deutete darauf hin, dass es an der von mir geglaubten Stelle überhaupt jemals einen Zugang gegeben hat. Panik stieg langsam in mir hoch. Im gleichen Augenblick krabbelte etwas über meine nackten Füße.

 

Erschrocken sprang ich zur Seite und erblickte zu meiner großen Überraschung das ovale Metallstück aus der Trias-Muschel, das jetzt auf winzigen Drahtfüßchen wie eine Robotermaus über den felsigen Boden dahinkroch. Es wollte offensichtlich die Höhle verlassen, um an den Strand zu gelangen, wo unzählige dieser riesigen, leeren Muschelgehäuse herumlagen. Hastig ergriff ich es von hinten mit beiden Händen und sofort zog es seine winzigen Beinchen ein, die im Innern des schlanken Metallkörpers verschwanden. Kurz darauf drehte sich das zugespitzte Ende wieder automatisch in Richtung der Röhre, als wolle es mir unmissverständlich sagen, wohin es will. Mir wurde klar, was das zu bedeuten hatte.

 

Ich setzte es also vorsichtig auf die Außenhülle der Zeitmaschine ab und im gleichen Moment sauste es auf dieser abermals mit hoher Geschwindigkeit entlang, bis zu jener verborgenen Öffnung der Metallhülle, in der es abrupt verschwand. Keine Sekunde später öffnete sich der Eingang wieder und die zwei Metalltentakel fuhren von oben leise von der Decke herunter. Dann verharrten sie in einer Art Wartestellung. Erleichtert stellte ich fest, dass ich jetzt in meine Zeit ohne Schwierigkeiten zurück konnte, denn ich hatte das Geheimnis der Trias-Muschel gelöst.

 

Bevor ich allerdings in das röhrenförmige Objekt wieder einsteigen wollte, nahm ich mir die Zeit dazu, mich noch ein wenig in der Höhle umzusehen.

Sie war recht groß und hatte in etwa die Ausmaße eines zweistöckigen Hauses. Erst jetzt bemerkte ich mit Schrecken, dass Teile des schroffen Höhlenbodens mit humiden Knochen und Schädel übersät waren. Als sich meine Augen an das diffuse Licht gewöhnt hatten, entdeckte ich die Überreste eines ledernen Anzugs zu meinen Füßen, in der sich noch der mumifizierte Körper eines weiblichen Menschen befand. War das die Frau gewesen, die ich in der seltsamen Aufzeichnung gesehen hatte? Der Bekleidung nach muss sie es wohl gewesen sein. Offensichtlich war sie dem Geheimnis der Trias-Muschel ebenfalls auf die Spur gekommen, wohl aber viel zu spät, denn das ovale Ding war mittlerweile unbemerkt aus der Höhle verschwunden und hatte sich in eines der zahllos herumliegenden Muschelgehäuse verkrochen. Ob es noch mehr von diesen teuflischen Apparaten gab? Die vielen herumliegenden Gebeine unglücklich gestrandeter ließen das jedenfalls vermuten.

 

Jetzt wurde mir auch klar, warum die Frau trotz der großen Gefahren immer wieder zum Strand runter gelaufen war. Sie hat verzweifelt nach diesem ovalen Apparat gesucht, ihn aber in den zahllos herumliegenden Riesenmuscheln nicht finden können. Das satanische Ding lag immer noch irgendwo am Strand und hatte sie von dort aus sogar beobachtet. Die Frau wusste nur, dass es der Schlüssel für die Rückkehr in ihre Zeit gewesen wäre. Als ihre Kräfte schließlich schwanden, starb sie, wie die anderen vor ihr auch, hier in der Triashöhle einen einsamen Tod in einer für sie völlig lebensfeindlichen Umwelt.

 

Ein Schauer lief mir bei dem Gedanken über den Rücken, dass mich beinahe das gleiche Schicksal ereilt hätte. Schnell ging ich zurück zur Zeitmaschine, die immer noch mit geöffnetem Eingang auf mich wartete. Während ich mich von den herab schnellenden Tentakeln absichtlich in die Zeitmaschine bugsieren ließ, machte ich mir Gedanken darüber, was ich mit ihr machen sollte, wenn ich wieder in meine Zeit angekommen bin. Den Höhleneingang in die Luft sprengen? Die Zeitmaschine zerstören? Das kam für mich irgendwie nicht in Frage, denn ihre Möglichkeiten waren beachtlich. Das Beste wird wohl sein, wenn ich diesem kleinen teuflischen Krabbelding alle Beine abzwicke, damit es mir nicht mehr davon kriechen kann. Sicher ist sicher. Und wenn es mich dann wieder mal juckt, mache ich einfach Urlaub in der Trias und suche am urzeitlichen Strand in den herumliegenden Muschelgehäusen nach weiteren seiner diabolischen Artgenossen.

 

Und wer weiß das schon? Vielleicht finde ich noch ganz andere Sachen, dort am Triasstrand. Denn von Menschenhand ist dieses Ding bestimmt nicht gebaut worden.

 

 

ENDE

©Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.03.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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