Andreas Rüdig

Männerrechtsbewegung

Die Männerrechtsbewegung vertritt antifeministische bis frauenfeindliche Positionen. Sie entstand in den 1970er Jahren in Nordamerika.

Lange Zeit versuchte der Feminismus, die Frau als armes, geknechtetes und unterdrücktes menschliches Wesen darzustellen. Im Rahmen der Gesellschaftskritik sollten mehr Rechte für Frauen durchgesetzt und das Patriachat durch das Matriachat ersetzt werden.

Diese Entwicklung ist abzulehnen und wieder umzukehren. Alle Macht den Männern! Keine Frauenquote! Das Geschlecht als solches ist bestenfalls in der Erotik und Prostitution ein Qualitätsmerkmal.

Im Rahmen des Arbeitsrechts kann man natürlich fordern, daß gleiche Arbeit auch gleich bezahlt wird, Frauen Karrieremöglichkeiten eröffnet werden und vor Diskriminierung sowie sexuellen Übergriffen geschützt sind. Die Gegenrichtung muß aber auch erlaubt sein. Es muß mehr Entbildungspfleger, Hauswirtschafter und Kosmetiker geben dürfen. Gleichzeitig muß der Gender-Wahn beendet werden. 99 Weiber und 1 Mann und die ganze Gruppe ist männlich - so haben wir es in der Schule gelernt. Dies auch weiterhin gelten!

Männerkundeunterricht, bevorzugte Parkplätze an öffentlichen Gebäuden, eigene frauenfreie Abteils in Zügen, mehr Männerzeitschriften, Ratgeber für Hygiene und Kosmetik sowie männerbezogene Modezeitschriften, Männerstudien an Universitäten - dies sind Ziele der gesellschaftsorientierten Männerrechtsbewegung.

Ist die Männerrechtsbewegung konservativ, wenn nicht gar frauenfeindlich zu nennen? Nein, eigentlich nicht. Auf gesellschaftlicher und rechtspolitischer Ebene vertritt sie traditionelle Werte. Die formale Gleichberechtigung der Menschen wird betont, die staatliche Bevorzugung des weiblichen Geschlechts abgelehnt und bekämpft. Impliziert dies die Bevorzugung von Männern? Nein, überhaupt nicht. Die natürliche soziale Ordnung soll lediglich beibehalten werden.

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