Andreas Rüdig

Sado-Maso-Literatur: Shades of Grey

E L James: Fifty Shades of Grey Band 1 Geheimes Verlangen; Goldmann Verlag München 2015; 602 Seiten; ISBN: 978-3-442-98245-0
 
Anastasia Steele ist 21 Jahre alt und Literaturstudentin. Bei einem Interview-Termin trifft sie auf den jungen Unternehmer Christian Grey, der sich als brillanter, attraktiver aber auch einschüchternder Mann herausstellt. Die unschuldige, ahnungslose und blauäugige Anastasie verliebt sich prompt in ihn und begehrt ihn - Gefühle, die auch Grey entwickelt.
 
Als die beiden Liebenden zueinander finden, entdeckt die junge Frau ein düsteres Geheimnis hinter der Fassade des Erfolgs.
 
Sehr umfangreich taucht das Buch in die Erotik, Liebe und Leidenschaft ein, wobei auch Sexualität geschildert wird. Was sich erst allmählich herausstellt, ist, daß es sich dabei um Sado-Masochismus handelt. Diverse Anfälle von Eifersucht auf Seiten von Anastasia sind zu diesem Zeitpunkt bereits überstanden.
 
Die Handlung wird aus einer Ich-Perspektive der jungen Dame erzählt. Hätte die Handlung auch gekürzt werden können, ohne daß die Qualität gelitten hätte? Die Frage stellt sich schnell.
 
Modern wird die Geschichte erzählt. Was sich beispielsweise daran zeigt, daß E-Mail-Verkehr so wiedergegeben wird, wie er im Computer im E-Mail-Fach aussieht.
 
Hat die Geschichte reale Hintergründe? Gehört James selbst der Sadomaso-Szene an? Oder mußte sie sich viele Daten, Fakten und Praktiken erst selbst durch Recherche aneignen? Wieviel vom Inhalt ist ihrer Phantasie entsprungen? Fragen wie diese kommen beim Lesen schon leicht und schnell auf.
 
Was E L James anbelangt, sei hier - bezüglich ihrer Biographie - an die Sekundärliteratur verwiesen. Unter "Shades of Grey" ist bei Wikipedia auch ein Beitrag über die Roman-Trilogie mit einigen Hintergrundinformationen enthalten. Interessant ist hier der Abschnitt zur Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte, auch wenn er an einigen Stellen (s. o.) erweitert und verbessert werden könnte (Stand: 25. März 2018).
 
Was macht das Reiz und somit auch Erfolg der Geschichte aus? Sicherlich der Hauch des Ungewöhnlichen, Verbotenen und Abseitigen. Bestimmt auch der gut lesbare Schreibstil, der den Leser in den Bann zieht.

(Fortsetzung folgt)
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.03.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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