Gaby Schindlbeck

Eine Geschichte, die das Leben schrieb

Eine Geschichte, die das Leben schrieb

Es begann vor ca. 3 Wochen mit einer Nierenkolik.
10 Tage später mit fast täglicher Nieren­kolik, ging ich endlich zum Urologen, der stellte
einen Nierenstau fest und durch ein Kontrast-Röntgen wurde ein Stein diagnostiziert,
der in der Harnleiter fest saß. Ich hoffte immer noch, dass der Stein von selber abging.
Eine gute Woche später, also am Donnerstag, stellte der Urologe durch ein Sono fest,
dass die Niere noch mehr gestaut war. Es wurde kritisch, es musste was unternommen
werden.
Der Arzt telefonierte mit der Urologie im Krankenhaus und meldete mich dort als
Notfall an.Ich musste sofort dorthin und mich in der Notaufnahme anmelden.
Ich konnte meinem Mann gerad noch Aufschreiben, was ich von zu Hause brauchte.

Schon begannen Untersuchungen und Vorbereitungen für eine OP. Da ich seit dem
Frühstück nichts mehr gegessen hatte, war ich wieder nüchtern und so hieß es, dass die
OP gleich sein wird. Eine Ärztin brachte mich auf die Station zu meinem Zimmer und
eine Schwester half mir in dieses süße Hemdchen und in die Thrombosestrümpfe.
Kaum im Bett fuhr der Pfleger auch schon mit mir los in Richtung OP, da war es 
14.40 Uhr. Im OP wurde schon auf michgewartet und die Narkose wurde auch sofort
eingeleitet.
Die OP dauerte eine gute Stunde, dabei wurde der Stein entfernt und eine Uroschiene
gelegt. Nachdem im Aufwachraum alles passte, wurde ich um 17.20 Uhr in mein
Zimmer gefahren, hier wartete mein Mann schon auf mich.
 
Später als er weg war und ich einigermassen wach, ließ ich mir den Laptop geben und
eine Schwester half mir das richtige Wlan zu finden und ich suchte gleich Kontakt mit
do-games. Ich war durch die Narkose sehr müde und schlief immer wieder ein.
Die Infusion mit Schmerzmitteln war irgend wann durch und ich brauchte auch keins
mehr, die Schmerzen waren weg, war ich froh.

Am Freitag ging es mir richtig gut. Nach einer Kontroll-Sono sagte mir die Ärztin
der Stein ist ca. 5 x 7 mm groß und wird analysiert. Und nun liege ich im Krankenhaus
in meinem Bett, es ist Nacht, schreibe diesen Beitrag und hoffe, dass ich morgen
Samstag, heim kann.
An Schlaf ist leider nicht zu denken, denn meine Bett-Nachbarin schnarcht zu laut.
Ich durfte, nach nochmaligem Blut nehmen am Samstag nachmittag nach Hause.


©  Gaby Schindlbeck

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